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Archiv

Tag: MIT

(28.01.2012)

Das Elektroauto Hiriko wurde vor kurzem in Brüssel der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um seinen sogenannten Kleinstwagen, der in der Form eines Regentropfens aufgebaut worden ist. Es können bis zu 2 Personen in dem Elektrokleinwagen sitzen.
Indem die Frontscheibe hochgeklappt wird, können der Fahrer und der Beifahrer aussteigen.

Elektroauto mit Faltfunktion

Durch drücken eines Knopfes faltet sich das Elektroauto auf 1,50 Meter zusammen und ist kürzer als der Smart, so soll die Parkplatzsuche in Großstädten noch einfacher werden.

4 Elektromotoren und trotzdem günstig

Das Elektrofahrzeug Hiriko verfügt über 4 Elektromotoren, jeder treibt ein Rad an – so erreicht es eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern.

Das innovative Falt-Elektroauto ist eine gemeinsame Entwicklung des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des spanischen Innovationszentrums Denokinn.
Im spanischen Baskenland wurde das E-Auto dank der Unterstützung durch EU-Fördermitteln für benachteiligte Regionen gebaut.

Im Jahr 2013 soll bereits die Serienproduktion des Elektroauto Hiriko starten. Der Kaufpreis soll sich Herstellerangaben zufolge auf 12.500 Euro belaufen und der Kleinstwagen vor allem im Car Sharing eingesetzt werden.

 

Weiterführende Links:

Hiriko (Internetseite des Hersteller)

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(28.07.2011)

Um im Falle eines leeren Akku nicht mit dem Elektroauto (oder einem Elektromobil) am Straßenrand stehen zu bleiben, gibt es verschiedene Ansätze – so zum Beispiel einen Notfallbatterie.In Zukunft könnte es auch die Möglichkeit geben, die Batterien einfach mit Hilfe von Bakterien aufzuladen.

20110728-145024.jpg(Bildquelle: MIT)

Gerade bin ich über eine ältere Meldung gestoßen, welche auch als Notakku für Elektromobile US-Forscher haben eine von Bakterien betriebene “Batterie” entwickelt, die konstant und auf lange Dauer Energie liefert. Rhodoferax ferrireducens ist eine Mikrobe vom Meeresboden, die Zucker direkt in Energie verwandeln kann. Sie produziert beim Verzehr verschiedener Arten von Zucker Elektronen, die sie unmittelbar an Elektroden weitergibt. Die einzigartige Fähigkeit des kleinen Organismus, aus Glukose, Fruktose oder Xylose nutzbare Energie zu liefern, wird in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift “Nature Biotechnology” (Oktober) vom Montag vorgestellt.

Die beiden Forscher Derek Lovley und Swades Chaudhuri vom Institut für Mikrobiologie der Universität von Massachusetts in Amherst sagen, dass die von Rhodoferax ferrireducens gespeisten Batterien im Gegensatz zu anderen Bioenergiezellen kein Übertragungsmittel brauchen, das die Elektronen aus der Zelle zu der Grafit-Elektrode (Anode) trägt. Damit steigt auch die Effizienz der Energiegewinnung. Die von ihnen entwickelte Batterie schaffe es, mehr als 80 Prozent der in dem Zucker gelagerten Energie in Elektrizität umzuwandeln, schreiben Lovley und Chaudhuri. Damit sei sie allen anderen vergleichbaren Bio-Zellen mit einer Ausbeute von maximal 50 Prozent weitaus überlegen.

Auch können Bioabfälle aus der Landwirtschaft, aus städtischem und industriellem Müll genügend Energie enthalten, zumeist in Form von Kohlenhydraten, um die Mikroben zu füttern und damit zur Elektronenproduktion anzuregen. Damit sei die Welt ihrem Ziel, nutzbare Energie aus Abfällen zu produzieren, einen Schritt näher gekommen, heisst es in “Nature Biotechnology”.

Der Prototyp nennt sich Biovolt und nutzt die Energie, die von Bakterien aus Zucker, Stärke und anderen organischen Materialien hergestellt wird. Bisher reicht das Potenzial solcher Brennstoffzellen nur zum Betreiben von kleineren Geräteakkus (MP3-Player, etc.)

Laut des MIT-Team belaufen sich die Kosten des gesamten Systems auf rund zwei Dollar. Auch dauert ein Ladevorgang eines einzigen Akku ca. 6 Monate, aber durch eine Verbesserung des Katalysators könne die Geschwindigkeit allerdings um das 100-fache steigern.

Ob man mit genau diesen Bakterien also eine Batterie eines Elektroauto aufladen kann, wird noch dauern – aber es ist ein interessanter Ansatz.

Gefunden bei: zdnet

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(07.06.2011)

Da das Elektroauto mit Strom statt mit Benzin fährt, blieb einem bisher nur das aufladen des Akku oder die Batterie auszutauschen. Das Aufladen der Batterie für ein Elektroauto dauert an einer normalen Steckdose mitunter bis zu acht Stunden. Nun haben Wissenschaftler des MIT einen Akku entwickelt, dessen Elektrolyt aus einer zähflüssigen Masse besteht. Weil das Elektrolyt flüssig ist, lässt sich der Stromspeicher auch von außen wie ein Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor auftanken oder wahlweise wie ein normaler Akku aufladen.

Das Elektroauto wie einen Benziner auftanken - Cambridge crude

Im Glas sieht man das “Cambridge crude”. Bildquelle: MIT

Die Forscher des MIT nennen das flüssige Elektrolyt auf Anspielung auf das Crude-Oil der Ölwirtschaft “Cambridge crude”. Das Mittel funktioniert in einer Flussbatterie, bei der die Ladungsträger nicht, wie beispielsweise bei Trockenbatterien, in fester Form vorliegen.
Der Vorteil ist, das der Akku durch den Austausch des flüssigen Elektrolyts schnell wieder mit Strom aufgeladen werden kann, die Forscher sehen dabei ausdrücklich auch das Elektroauto als Anwendungsgebiet. Hier könnte das Elektrolyt wie Benzin an einer Tankstelle in das Elektrofahrzeug gefüllt werden, das nicht aufgeladene Elektrolyt würde in dem Fall aus der Batterie abgesaugt werden müssen.

Man kann den Akku aber auch ganz normal mit Strom aufladen, so kann man zum Beispiel zu Hause sein Elektroauto ganz normal an eine Steckdose anschließen. Der Fahrer hat daher die Wahl, ob er schnelle Energie durch Nachtanken oder langsame durch Aufladen beziehen möchte. Da heute bereits so gut wie alle Fahrzeuge mit flüssigen Energieträgern wie Benzin gefüllt werden, sucht die Wissenschaft und die Industrie schon lange nach einer Alternative zum Öl in flüssiger Form – denn so ließen sich die Tankstellen einfacher umrüsten und die Ladeinfrastruktur wäre bereits vorhanden.

Die Materialien des auch “semi-solid flow cell” (SSFC) genannten Akkus des MIT basieren auf Lithium, die Energiedichte soll laut des MIT sogar höher sein als bei herkömmlichen Lithiumionen-Zellen. In der Endentwicklung rechnen die Forscher mit der Hälfte der Größe einer bisherigen Zelle. Die Forscher haben ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Advanced Energy Materials veröffentlicht.

Der Preis für das “Cambridge crude” ist derzeit noch nicht bekannt, allerdings kann man davon ausgehen, das die Rohölkonzerne sehr bald das Patent für die “flüssige Batterie” kaufen werden, denn welche Konzerne wollen eine Konkurrenz zum Öl entstehen lassen, so lange es noch verhältnismäßig günstig ist?

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Das US-Unternehmen 24M (ein Tochterunternehmen von A123 Systems) entwickelt eine neue Akkutechnik, welche leichtere, effizientere und vor allem günstigere Akku ermöglichen soll. Die Akkus sollen dank der neuen Technik, die Merkmale von Lithium-Ionen-Akkus, von Akkus mit flüssigem Elektrolyt und von Brennstoffzellen vereinen. Entwickelt wurde das Verfahren vom A123-Gründer und MIT-Materialwissenschaftler Yet-Ming Chiang.

Die neuen Akkus werden über ein halbfestes Energiespeichermaterial verfügen – die meisten heutigen Akkus haben ein festes Speichermaterial. Entwickelt wurde die neue Technik von Yet-Ming Chiang, Materialwissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology und Gründer von A123. Die Akkus sollen sowohl für Elektroautos als auch als Zwischenspeicher für Wind- oder Sonnenkraftwerke verwandt werden.

Das Elektrodenmaterial von Lithium-Ionen-Akkus könnte zwar viel Energie speichern, erklärte Chiang. Der Nachteil sei jedoch, dass diese Akkus sehr viel zusätzliches Material brauchten. Die Elektrode mache gerade mal die Hälfte des Gewichts des Akkus aus. Der Rest sei Trägermaterial. Bei Akkus mit flüssigem Elektrolyt und Brennstoffzellen sei das Verhältnis besser. Dafür könne eine Brennstoffzelle nicht aufgeladen werden, sondern müsse mit Wasserstoff betankt werden. Der Nachteil des flüssigen Elektrolyts sei die geringe Energiedichte.

Die Effizienz von Lithium-Ionen-Akkus zu verbessern, beschäftige ihn schon seit Jahren sagte Chiang. Der neue Akku soll die Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus, von Akkus mit flüssigem Elektrolyt und von Brennstoffzellen nutzen: Er habe die Energiedichte eines Lithium-Ionen-Akkus und könne wie dieser wieder aufgeladen werden. Dabei komme er mit wenig Trägermaterial aus, was ihn leichter und günstiger mache.

Quelle: Golem

Wenn die Akkus günstiger werden, könnte dies ein sehr guter Schritt für den Durchbruch von Elektroautos sein, dann fehlt nur noch die Möglichkeit, das man fast überall die Elektromobile schnell und einfach aufladen kann.

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