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Archiv

Tag: Forvision

(13.01.2012)

Der Autohersteller Smart hat auf der Detroit Auto Show (14. bis 22. Januar 2012) sein Elektroauto for-us vorgestellt, das Aussehen soll dabei an einen urbaner Pick-up erinnern.

Elektroauto Smart for-us

Als Zielgruppe für sein Elektrofahrzeug sieht das Unternehmen vor allem junge und junggebliebene Menschen, die aktiv sein wollen und dabei auf wenig Emissionen und wenig Verkehrsfläche Wert legen.

Bei dem E-Auto hat Smart nach eigenen Angaben das praktische Ladekonzept eines Pick-up erstmals in die Gegenwart des urbanen Verkehrs im 21. Jahrhundert übersetzt. Allerdings könnte man das Elektroauto for-us seinen Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.547/1.506/ 1.701 mm) auch fast auf der Ladefläche eines typischen Pick up verstauen.

Angetrieben wird der elektrische Mini-Pick-Up mit einem 55-kW (75PS)-Permanentmagnetmotor, mit 130 Newtonmetern beschleunigt er antriebsstark und verzögerungsfrei und meistert Überholmanöver ohne Probleme. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 120 km/h und die Lithiumionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh.

Smart-Chefin Dr. Annette Winkler sagt zu dem neuen Elektroauto Smart for-us:

„Wie bei smart lieben Pick-ups – wenn sie außen klein, innen groß, sehr sicher und maximal bequem sind“

„Mit dem for-us muss man jetzt nicht mal mehr zur Tankstelle!“

Der for-us feiert auf der North American International Auto Show in Detroit seine Weltpremiere, allerdings ist Smart ein Tochterunternehmen der Daimler AG.

Er bietet bequemen Platz für zwei Personen, auf der Ladefläche ist Platz für zwei smart e-bikes. Durch die Docking Station auf der Ladefläche des Smart for-us sind die Batterien immer geladen, und die Fahrer des smart for-us kommen damit auch an Ziele, die mit dem Auto nicht erreichbar sind. So zum Beispiel verkehrsberuhigte Zonen in der Stadt oder einsame Wege im Park oder Wald.

Die Ladeklappe am Heck des smart for-us ist elektrisch angetrieben. Beim Öffnen fährt zunächst der Ladeboden samt Klappe um 280 mm zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten. Die Ladung auf der 900 mm langen Ladefläche ist dann ausgesprochen leicht zugänglich. Glatt gespannte Oberflächen in Perlmuttweiß kombiniert mit präzise ausgeführten technischen Funktionselementen in gebürstetem Aluminium – Kontraste bestimmen den Innenraum.

Wie auch schon im Elektroauto Smart forvision wird das gesamte Cockpit selbst als Durchströmungskörper für die Innenraumbelüftung genutzt. An die Stelle des konventionellen Innenspiegels tritt beim smart for-us ein Smartphone, das in einer Halterung oben auf dem Instrumententräger untergebracht ist. Mit Hilfe der integrierten Videokamera kann der Fahrer das Geschehen hinter dem eigenen Fahrzeug beobachten.

Das Elektroauto for-us wird also perfekt für aktive Menschen, welche genug Geld haben, um sich ein Elektroauto (samt e-Bikes) zu kaufen. Der Preis wird nach meinen Schätzungen bei 26.000 Euro liegen. So soll zum Beispiel der Smart forvision 19.000 Euro plus 70 Euro monatlich für die Batterieeinheit kosten, da bei dem for-us noch die E-Bikes hinzu kommen, wird der Preis dementsprechend höher liegen.

Mir gefällt das neue Konzept von Smart und ja, ich würde ihn mir auch in die Garage stellen.

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(28.10.2011)

Bei dem Elektroauto Smart ForVision haben Smart und BASF heute bereits viele Technologien eingebaut, welche erst ab 2020 bei Serienmodellen eingebaut werden. Heute geht es um die OLEDs, welche in dem Konzeptauto Smart ForVision eingebaut sind.

Das Glasdach des Elektroauto Smart ForVision kann Strom über Solarelemente erzeugen und auch Licht erzeugen, denn die Solarelemente und die OLED-Elemente befinden sich auf verschiedenen Ebenen des Glases. Bildquelle: Smart, Daimler

Im ausgeschalteten Zustand sind die OLEDs im Smart ForVision völlig transparent, so kann das Tageslicht durch das Dach ungehindert scheinen. Bei Dunkelheit ergibt sich durch die Transparenz ein Effekt von leuchtendem Glas.
OLEDs erzeugen ein angenehmes, flaches Licht, das je nach Beleuchtungssituation angepasst werden kann. Das verhindert die Bildung von harten Schatten und erhöht somit den Komfort für die Fahrgäste.
Im Vergleich zu Glühlampen und Energiesparlampen weisen die OLEDs eine höhere Effizienz auf, sie strahlen weniger Wärme ab und tragen so zur Energieeffizienz im smart forvision bei.

Was es genau mit den OLEDs im Elektroauto Smart ForVision auf sich hat, kann man im folgenden Video betrachten:

Ich finde die Thematik sehr spannend und ich hoffe, das bald nicht nur Elektroautos solche Lichtelemente erhalten.

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(27.10.2011)

Das Elektroauto Smart Forvsion ist zwar bisher nur eine Konzeptstudie, aber die Details sind sehr interessant.

Bildquelle: BASF, Daimler (aus dem Video auf Youtube)

Unter anderem sind auf dem Glasdach Solarzellen untergebracht, welche zusätzlich Strom für das Elektrofahrzeug erzeugen. Gleichzeitig sind diese Solarzellen fast durchsichtig, so das man zwar ein Autosolardach hat, aber dennoch durch die Zellen in den Himmel schauen kann.

Die Konzeptstudie wurde von Smart (eine Tochterfirma von Daimler) und BASF entwickelt, in dem folgenden Video von BASF geht das Unternehmen auf die Details ein:

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(21.09.2011)

Auf der IAA 2011 zeigt Smart seine Vorstellung eines Elektroauto, wie es in Zukunft fahren könnte. In Zusammenarbeit mit BASF wurde ein Konzeptfahrzeug konstruiert, das mit lichtdurchlässigen Farbstoffsolarzellen im Autodach, Kunststofffelgen, einer teilweise durch Kohlefaser verstärkten Karosserie und wärmereflekierenden Folien ausgestattet ist.

20110921-103041.jpg

Die Konzeptstudie des Elektrofahrzeug trägt den Namen Smart Forvision (und ist der Nachfolger des E-Auto Smart Fortwo), durch die verstärkte Nutzung von Kunststoff (kohlefaserverstärktes Epoxidharz) soll vor allem Gewicht gespart werden soll, so kann das Fahrzeug insgesamt 50% leichter werden und dies bedeutet eine höhere Reichweite, da der Elektromotor weniger Gewicht bewegen muss. Durch den Einsatz der neuen Materialien ist weder die Sicherheit noch die Haltbarkeit eingegrenzt.

Im Dach des Elektroauto Smart Forvision sind in hexagonförmigen Flächen transparente Solarzellen eingebaut, in diesen Zellen sind Farbstoffe enthalten, welche durch Licht angeregt werden und dadurch den Strom für die Unterhaltungselektronik im Auto und für die Ventilatoren produzieren. Unter den Solarzellen sind im Innenraum OLED-Elemente integriert worden, diese beleuchten den Fahrzeuginnenraum. Wenn sie ausgeschaltet sind, erscheinen sie durchsichtig.

Die wirklich interessanten Bauteile sind bei der Konzeptstudie allerdings die Felgen, der Chemiekonzern BASF hat für Smart Vollkunststofffelgen entwickelt, diese sollen gegenüber der herkömmlichen Stahlfelgen insgesamt 12 kg Gewicht einsparen.

Neben den Felgen sind auch die Fahrgastzelle und die Türen des Forvision nicht mehr auf Metall, sondern auf kohlefaserverstärktes Epoxidharz, so erreicht Smart eine Gewichtsersparnis von mehr als 50 Prozent gegenüber Stahl.

Auch bei der Klimaregelung wurde auf Energiesparen gesetzt, so erwärmt sich die Sitzheizung nur punktuell im mittleren und unteren Rückenbereich, was nach Herstellerangaben ausreicht, um ein normales Wärmegefühl zu erzeugen. Im Gegenzug wurden auch in den Armablagen der Türen Wärmeelemente eingebaut.

Um im Sommer das übermäßige Aufheizen des Fahrzeuginnenraum zu verhindern, wurde auf die Scheiben eine reflektierende Folie geklebt. Diese reflektiert laut BASF nur die Infrarotstrahlung, verhindert aber nicht den Empfang von Mobilfunk, GPS und Bluetooth.

Zusätzlich wurde in den Karosserie-Seitenteilen Dämmschaum gespritzt, dieser soll zusätzlich verhindern, dass die Kälte oder die Wärme von Außen in den Innenraum gelangt. Insgesamt soll durch all die Kniffe die Reichweite des Elektroauto um ca. 20 Prozent gesteigert werden.

Das Elektrofahrzeug Smart Forvision ist derzeit nur ein Konzeptfahrzeug, allerdings zeigt es eindrucksvoll, was alles Möglich ist. Wahrscheinlich werden die Maßnahmen zur Gewichtseinsparung und die Solarzellen erst im Smart-Elektroauto im Jahr 2020 vollständig zum Einsatz kommen.

Video mit Erläuterungen zum Elektroauto Smart Forvision:

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