Der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner hat sich für den Kauf des ElektroautoAmpera von Opel entschieden.
Reinhold Messner fährt Opel Ampera. Imelda Labbé, Exekutiv Direktorin Verkauf, Marketing & Service von Opel in Deutschland, übergab dem 67-jährigen Extrembergsteiger am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim das erste voll alltagstaugliche Elektroauto eines europäischen Herstellers. Foto: Auto-Medienportal.Net/Opel
Reinhold Messner ist den meisten von uns als Bergsteiger bekannt, nun hat er sich das Elektroauto Opel Ampera gekauft. Zu diesem Anlass übergab Imelda Labbé (Exekutiv Direktorin Verkauf, Marketing & Service von Opel in Deutschland) dem 67-jährigen Extrembergsteiger am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim Elektrofahrzeug.
Im Anschluss an die Fahrzeugübergabe sprach der Bergsteiger und Motivator im Adam Opel Haus vor Mitarbeitern des Unternehmens über seine Grenzerfahrungen. Laut Messner kann ein motivierender Führungsstil oder eine überzeugende Gruppen- und Teamstruktur im übertragenen Sinne Berge versetzen.
“Der Ampera begeistert mich. Ich schätze an dem Fahrzeug besonders die Möglichkeit, bei regelmäßiger Batterieaufladung nahezu unabhängig von fossilen Brennstoffen zu sein”, erklärte Messner. Seine berühmte Pioniertat, als erster Mensch ohne Sauerstoffgerät den Mount Everest bestiegen zu haben, verglich er mit der Entwicklung des Ampera: “Hier haben mutige Techniker jahrelang geforscht, entwickelt, an ein Ziel geglaubt – und es hat sich gelohnt: Das Resultat ist ein vollwertiges Elektroauto, das noch dazu äußerst leise und angenehm fährt.”
So kann sich Labbé über einen weiteren prominenten Fahrer eines Elektroauto Ampere freuen:
“Wir sind stolz darauf, dass sich mit Reinhold Messner eine weitere prominente Persönlichkeit, die für ihr ökologisches Engagement bekannt ist, für unseren zukunftsweisenden Ampera entschieden hat.”
Da Promis auf manche Menschen einen positiven Einfluss haben können, kann man darauf hoffen, das dies auch bei dem Kauf eines Elektrofahrzeugs gilt.
In Deutschland gibt es immer mehr Hybrid- und Elektroautos – aber welches ist das erfolgreichste Modell?
Die erfolgreichsten Elektroautos in Deutschland im Jahr 2011.
Seit dem Jahr 2010 erlebt das Elektroauto und das Hybridauto wieder eine Renaissance, nach fast 2 Jahren fragt man sich, welches ist das bisher meist zugelassene Modell?
Im Jahr 2011 wurden in Deutschland insgesamt 2.154 Elektroautos zugelassen, da Mitsubishi sein i-MiEV seit Ende 2010 auch in Deutschland anbietet, konnte der japanische Hersteller Platz 1 mit 683 verkauften Modellen ergattern. Das Schwesternmodell iOn von Peugeot wurde 208 mal verkauft.
Die Rangliste sieht bei dem Elektroauto also wie folgt für das Jahr 2010 aus:
Man darf bei diesen Zahlen nicht vergessen, das es sich um Zahlen aus dem Jahr 2010 handelt und das es einige Modelle gar nicht so zu kaufen oder zu leasen gibt. Dazu zählt eindeutig der Blue-e-Motion von VW, dieser wird wahrscheinlich erst ab 2013 zu kaufen bzw. zu leasen sein.
Bei den bisherigen Modellen, welche beim KFB angemeldet worden sind, handelt es sich um Testfahrzeuge, welche zum Beispiel in der Autostadt Probegefahren werden können.
Das Elektroauto Opel Ampera bzw. der Chevrolet Volt sind in dieser Statistik nicht zu finden, weil sie beim KFB als Plug-In Hybrid bzw. Hybridauto gelten.
Bereits am 12. April hatte ich die Gelegenheit, das ElektroautoOpelAmpera persönlich zu testen.
Das Elektroauto Ampera von Opel gibt es jetzt schon zu kaufen, Mein-Elektroauto hat einen Erlebnistag mit dem Elektrofahrzeug verbracht.
Von außen und innen wirkt der Ampera modern und dieser Eindruck setzt sich auch im inneren fort, denn er lässt so gut wie keine Wünsche offen – man kann fast sagen, er ist die Eierlegende Wollmilchsau für den Menschen, der im Speckgürtel einer Stadt, direkt in der City oder auf dem Dorf wohnt.
Zu den möglichen Ausstattungsvarianten gehört: Eine Rückfahrkamera, Infotainmentsystem mit Touchscreen, Abstandssensoren (zum leichteren Ein- und Ausparken), ein USB-Anschluss, Bose-Soundsystem, Regenschirmhalter, Reifendruckkontrolle uvm.
Von innen wirkt das Elektroauto Ampera sehr geräumig, trotz der sehr vielen Funktionen und Bedienelemente findet man sich schnell zurecht – denn zum fahren braucht es nicht viel. Man muss keinen Zündschlüssel in ein Schloss stecken (dafür aber den „Start-Knopf“ drücken) und die Automatikschaltung ist auch eine praktische Angelegenheit, so kann man schnell losfahren.
Wer zum ersten Mal sein Elektrofahrzeug Ampera startet, könnte sich bei dem „Startgeräusch“ leicht erschrecken, bei der „Begrüßungsmelodie“ musste ich an einen startenden Computer denken –wobei moderne Autos fast fahrende Computer sind.
Das Anfahren im Elektromodus geht nahezu geräuschlos von statten, dass Beschleunigen hängt von der Wahl der Eko-Taste ab, im Sportmodus kann man den nächsten Ampelsprint locker gewinnen. Während der „Normal“-Modus eher gemächlich ist – trotzdem ist das Mitschwimmen im Stadtverkehr dank des Elektromotors (111 kW (150 PS)) kein Problem.
Beim befahren der Autobahn merkt man keinen Unterschied zu einem Auto mit einem Verbrennungsmotor (54kW), allerdings muss hier relativ schnell der Range-Extender unter die Arme greifen. Denn wer ein Elektroauto mit per Bleifuß über die Straßen jagt, kann zusehen, wie die Reichweitenanzeige für die Batterie förmlich dahin schmilzt. Wenn man nicht zu sehr rast, reicht die Reichweite rein elektrisch etwa 40 bis 80 Kilometer – die restlichen 400 Kilometer werden über den Range Extender erreicht. Also Batteriespeicher dient eine Batterieeinheit bestehend aus Lithiumionen Akkuzellen, welche bis zu 16 kWh Strom speichern können.
Ich habe zum Aufladen einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, die Gelegenheit habe ich genutzt, um die Batterieeinheit etwas nachzuladen. An einer normalen Steckdose bringt 30 Minuten Ladezeit etwa 5 Kilometer an zusätzlicher Reichweite.
Wenn man das Elektrofahrzeug Ampera aufladen will, muss man zuerst im Fahrzeuginneren auf der Fahrerseite einen Knopf drücken, damit sich der „Tankdeckel“ für die Steckdose öffnet – das gleiche gilt übrigens auch für den Füllstutze, um das Benzin (Super) für den Range-Extender nachzufüllen.
Wenn die Batterie dann mal leer ist, kann man bequem mit dem Range-Extender weiterfahren. Wenn man um die 120 km/h fährt, hört man beim genauen hinhören den kleinen Benzinmotor bei der Arbeit. Der Wechsel zwischen dem Elektroantrieb und dem Range-Extender-Antrieb (bei dem der kleine Verbrennungsmotor als Stromgenerator fungiert und Strom erzeugt) verläuft ohne, das ich es mitbekommen habe.
Das Fahren mit dem Ampera macht sehr viel Freude und es ist auch genau das richtige Auto für Menschen, welche mal weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen. Nach einer sehr kurzen Eingewöhnung kommt einen das Auto schon sehr vertraut vor und ja, ich würde mir den Opel Ampera kaufen.
Wer das Elektroauto Opel Ampera kaufen will, der muss um die 40.000 Euro bezahlen. Es gibt auch Leasingangebote, hier beträgt die monatliche Leasingrate um die 400 Euro. In Braunschweig wurden bereits mindestens 5 Opel Ampera über das Autohaus Dürkop verkauft.
Ich möchte mich am Schluss bei dem Autohaus Opel Dürkop in Braunschweig dafür bedanken, dass ich das Elektroauto kostenlos Probefahren konnte.
Hier mein etwa 30-minütiges Video von der Testfahrt:
Da das Elektroauto Chevrolet Volt am Anfang des Jahres nicht die erwarteten Verkaufszahlen erreicht hatte, sollte die Produktion seit März 2012 für 5 Wochen pausieren.
Die Produktionspause war laut des Mutterkonzern General Motors (GM) nötig geworden, weil im Januar nur 603 Chevy Volt verkauft worden waren. Ein möglicher Grund hierfür könnte ein Vorfall sein, bei der eine Batterieinheit des Volt ca. 3 Wochen nach einem Crashtest in Brand geraten worden war.
Nach dem diesem Vorfall wurden die Elektroautos Chevrolet Volt und das baugleiche Schwestermodell OpelAmpera überarbeitet und noch sicherer gemacht.
Glücklicherweise sind die Absatzzahlen des Volt in den USA im März auf 2.289 gestiegen, nun wurde die Zwangspause in der Fabrik am Hamtramck-Standort um eine Woche auf 4 Wochen verkürzt. wird.
Gleichzeitig wurde vom Geschäftsführer Dan Akerson (CEO von GM) mitgeteilt, dass das neue Absatzziel nun bei 3.000 verkauften Elektroautos des Typ Volt liegt. Das eigentlich gesteckte Ziel von 45.000 verkauften Einheiten wird GM dennoch leider wahrscheinlich nicht erreichen.
Bei dem Chevrolet Volt und dem baugleichen Schwestermodell Opel Ampera handelt es sich um ein Elektroauto, welches über einen sogenannten Range-Extender verfügt – hierbei handelt es sich um einen Verbrennungsmotor, welcher als Generator Strom erzeugt.
Der Elektromotor leistet 100 kW (150 PS), eine 16 kWh fassende Batterieeinheit (mit Lithiumionen-Akkus) speichert den nötigen Strom. Insgesamt soll eine Reichweite von etwa 500 Kilometern möglich sein, rein elektrisch kann man etwa 80 Kilometer weit fahren, anschließend springt der 1,4 l große – aus dem Opel Corsa bekannte und 60 kW (81 PS) starke Vierzylinder-Benziner – der dann als Stromgenerator noch für eine Reichweite von etwa 420 Kilometern sorgen soll
Das Elektroauto Chevrolet Volt kostet in Deutschland 41.950 Euro, der Opel Ampera kostet 42.950 Euro.
Der ADAC startet eine Rallye mit Elektroautos, die eRallye führt durch Südtirol und man kann sich sogar noch bewerben.
Bei der eRallye können auch 5 Elektroautos des Typ Nissan Leaf gefahren werden.
Bei der eRallye geht es vom 22. bis 27. September 2012 durch Südtirol, es können sich jeweils Zweier-Teams bewerben. Insgesamt werden dann 40 Teilnehmer mit 20 Elektrofahrzeugen (5 Opel Ampera, 5 Nissan Leaf, 5 Peugeot iOn und 5 Smart Electric Drive) gegeneinander antreten und eine schöne Zeit bei der fünftägigen Rundreise erleben können.
Das Ziel ist es, vorgegebene Etappen mit einem möglichst geringem Stromverbrauch zu absolvieren. Gleichzeitig müssen die Teilnehmer bestimmte Strecken in einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit fahren. Bei den Fahrten wird ein ADAC Techniker den Stromverbrauch jedes E-Autos messen und so Effizienz und Alltagstauglichkeit der Teams und der Fahrzeuge prüfen.
Neben dem sparsamen Fahren müssen die Teilnehmer bei jeder Etappe Fragen zu Land und Leuten beantworten.
Die Etappen und der Zeitplan:
Sa, 22.09.2012: Individuelle Anreise nach Bozen und Begrüßung
Tag 1 So, 23.09.2012 / 68,7 km
Bozen / Safety Park (Kennenlernen der Fahrzeuge und Fahrtraining) Bozen / Ritten – Welschnofen – Karersee – Tiers – Bozen
Tag 4 Mi, 26.09.2012 / 157,7 km
Meran – Sulden – Prad – Schluderns – Glurns – Prad – Meran
Tag 5 Do, 27.09.2012 / 151,5 km
Meran – St. Leonhard in Passeier – Jaufenpass – Brixen – Bozen / Safety Park
Fr, 28.09.2012: Individuelle Rückreise oder Verlängerung
(Quelle: ADAC)
Wer sich bewerben will, muss sich dem ADAC für die Rallye bewerben. Es muss begründet werden, warum der Partner und man selbst genau der richtige ist, auch ein kurzer Lebenslauf und ein Foto werden benötigt – man kann sich auch via Youtube bewerben
Eine Jury aus Vertretern von Südtirol und ADAC wird die Teilnehmer auswählen, bis auf die Reisekosten zu dem Startort entstehen einem keine kosten.
Die eRallye klingt auf jeden Fall nach einer Menge Spaß, wer also ein Elektroauto mal wirklich ausgiebig testen möchte, kann sich gerne bewerben.
Hier geht es zu der ADAC-Seite mit den Anmeldedaten: Klick
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