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Archiv

Tag: Reichweite

(21.05.2012)

Ein Brennstoffzellfahrzeug ist quasi der Bruder des Elektroauto, und so ist es kein Wunder, das auch er F-Cell von Mercedes bei den Hollywoodstars begehrt ist.

Die Schauspielerin Diane Kruger beim Einsteigen in ihr Brennstoffzellenauto F-Cell. Bildquelle: Mercedes-Benz

Umweltschutz ist bei den Hollywoodstars zum Glück ein Trend, daher entscheiden sich immer mehr Stars entweder für ein Elektroauto oder für ein Brennstoffzellenauto. Zum Beispiel gibt es von Mercedes-Benz die B-Klasse F-Cell, dessen Elektromotor mit einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt wird.

Nun wurde auch die in Niedersachsen (Deutschland) geborene Schauspielerin Diane Kruger (externer Link zu Wikipedia), in einem mit Wasserstoff fahrenden Auto gesichtet. In ihrem Elektroauto mit einer Brennstoffzelle von Mercedes-Benz wird der benötigte Strom mit Hilfe der Brennstoffzelle erzeugt. In der Brennstoffzelle entsteht im Rahmen der chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrischer Strom, dieser Strom kann dann direkt zum Antrieb des Elektromotors verwendet werden.
Der Vorteil eines Brennstoffzellenauto gegenüber einem Elektroauto ist, das der Ladevorgang von Wasserstoff nur bis zu 3 Minuten dauert, dafür kann man dann etwa 400 Kilometer weit fahren, die meisten Elektroautos, welche ihre Energie in Akkuzellen speichern, haben eine Reichweite von etwa 160 Kilometern.
Umgerechnet liegt der Verbrauch des 100 kW (136 PS) starken Brennstoffzellenauto bei umgerechnet 3,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Bei einem Auto mit einer Brennstoffzelle gibt es -wie beim reinen Elektroauto- keine Schadstoffemissionen während der Fahrt, es tritt Wasserdampfaus, welcher infolge der chemischen Reaktion in der Brenstoffzelle entsteht.

Die Promis sind von den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen begeistert, so schwärmt Diane Kruger von ihrem F-Cell:

“Ich bin begeistert von diesem Brennstoffzellenauto. Es ist umweltschonend und macht Spaß beim Fahren” [...] “Ich kann mit einer Tankfüllung rund 400 Kilometer weit fahren und das Tanken geht ganz einfach.”

Mercedes-Benz bietet neben der B-Klasse auch andere Premium-Automobile mit umweltfreundlichen Antrieben an, dazu gehören Fahrzeuge mit BlueTEC Dieselantrieb und natürlich auch Luxuslimousinen mit Hybridantrieb wie zum Beispiel der Mercedes-Benz S 400 Hybrid. Zu den praktischen Ausstattungsmerkmalen des S 400 Hybrid gehört zum Beispiel eine komfortable Start-Stopp-Funktion, die den Benzinmotor abschaltet, wenn der Wagen unterhalb von 15 km/h ausrollt.

Dies ist der Mercedes-Benz E 300 BlueTec Hybrid. Bildquelle: Mercedes-Benz

Noch in diesem Jahr kommt der Mercedes-Benz E 300 BlueTEC Hybrid auf den Markt, auf den amerikanischen Markt ist es der E 400 Hybrid.

Durch seine hohe Qualität konnte Mercedes-Benz bereits folgende Stars und Sternchen für seine Hybridautos gewinnen:

  • Michelle Williams
  • Sofia Vergara
  • Bryan Cranston
  • Natalie Portman
  • Courteney Cox
  • Renee Zellweger
  • Katharine McPhee
  • Serena Williams
  • Nick Swisher
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(17.05.2012)

Das Elektroauto K1 Evelio wurde speziell für die Teilnahme an Drift-Wettbewerben entwickelt.

Bildquelle: Quimera Responsible Racing und Evelio Electric Supercarsh

Die beiden Unternehmen Quimera Responsible Racing und Evelio Electric Supercars haben gemeinsam ein Elektroauto speziell für Drift-Rennen entwickelt.

Das Unternehmen Quimera Responsible Racing ist so manchen wegen seiner Entwicklung im Bereich umweltschonender Rennautos bekannt, nun wurde zusammen Evelio Electric Supercars an einem neuen Prototypen für elektrische Rennautos gearbeitet.
Das neue Elektrorennfahrzeug trägt die Bezeichnung K1 Evelio (vorher wurde es noch AEDC (All Electric Drift Car ) genannt) wurde speziell für die Teilnahme an Drift-Rennen entwickelt.

Das Design des K1 ist stark am slovakischen A-1 Attack Roadster angelehnt.

Damit ein Auto driften kann, muss die Leistung direkt an die Hinterräder geliefert werden. Dies tut ein 270 kW starke Elektromotor, der ein Drehmoment von 220 Nm liefert. Die Power reicht aus, um das Elektroauto in nur 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen – die Spitzengeschwindigkeit soll mal bei 273,5 km/h liegen.
Die maximale Reichweite liegt laut Hersteller bei etwa 240 km, jedoch wird diese bei Renneinsätzen wahrscheinlich kürzer sein.

Wegen ihrer Schnellladefähigkeiten und der guten thermischen und chemischen Stabilität wurden als Stromspeicher Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren ausgewählt. Die Batterieeinheit kann innerhalb einer Stunde zu 100% aufgeladen werden, nach 20 Minuten sind sogar schon 80% möglich.

Über den Preis für das Elektroauto K1 Evelio ist noch nichts bekannt, aber wer mal so richtig mit einem Elektroauto driften will, der wird seinen Spaß haben.

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(17.05.2012)

Der Elektroroller Scuddy ist ab Juli 2012 erhältlich und kann sogar zusammen geklappt werden.

Bildquelle: Scuddy

Der Elektroroller Scuddy wurde erst kürzlich auf der Hannover Messe vorgestellt und noch in diesem Sommer soll das Elektromobil auf den Markt kommen.
Die Entwickler (Tim Ascheberg und Jörn Jacobi aus Kiel) sehen Scuddy vor allem als ein Elektrofahrzeug für die Stadt. Vor allem für Pendler soll der Roller eine unkomplizierte Ergänzung zur Fahrt in Bus und Bahn sein.

Um den E-Roller zu bedienen muss man laut der Entwickler kein Fachmann sein, denn der Roller hat vorne zwei Räder, so dass das Gleichgewicht einfacher gehalten werden kann.

Gefahren werden kann der Elektroroller im Stehen oder im Sitzen, für den letzteren Fall kann eine Sitzfläche auf den Roller gebaut werden.

Für den nötigen Antrieb sorgt ein Elektromotor mit einer Leistung von 1,5 kW (2 PS), der nötige Strom wird in einem ca. 8 Kilogramm schweren Lithium-Eisen-Phosphat-Akku gespeichert – um die Batterieeinheit aufzuladen, kann diese abgenommen werden.
Zur Energierückgewinnung ist eine Rekuperationsbremse eingebaut, welche den Akku bei Gebrauch etwas nachladen kann. Falls man einmal schnell zum stehen kommen muss, sind an allen 3 Rädern des Scuddy jeweils eine Scheibenbremse montiert.

Damit der E-Roller nicht geklaut wird, verfügt dieser über eine Öse für ein Fahrradschloss am Chassis. Zusätzlich gibt es eine elektronische Wegfahrsperre in Form eines RFID-Lesers unter dem Trittbrett. Der nötige Chip wird mitgeliefert, es kann aber auch ein beliebiger Chip eingesetzt werden.

Mit wenigen Handgriffen kann man den Roller zusammenklappen, unter anderem wird das Trittbrett nach vorne geklappt, das Hinterrad kommt unter den Lenker dies wird dann quer zwischen die Vorderräder geklappt. Der Lenker lässt sich zusammenschieben und umlegen, auf diese Weise verwandelt sich der Scuddy in wenigen Handgriffen in einen Würfel.

Wenn man etwas transportieren will, kann man den Scuddy auch als Trolley nutzen , kleinere Lasten können in einem Korb transportiert werden. Dafür befindet sich am Lenker eine sogenannte Klickfix-Kupplung, wie sie auch an Fahrrädern zum Einsatz kommt.

Im Trolleymodus lässt sich der Scuddy ohne Einschränkungen in Bussen und Bahnen mitnehmen, denn Zusammengeklappt gilt er laut des Hersteller als Gepäck, weshalb kein Aufpreis bezahlt werden muss, wenn er in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werde.

Der Elektroroller wiegt 23 Kilogramm und es gibt ihn in 2 Ausführungen:

  • In der City-Ausführung ist die Geschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde abgeregelt, dafür braucht der Roller eine Mofa-Zulassung. Der 20 km/h schnelle Scuddy kommt mit einer Akkuladung 40 Kilometer weit. Dieser Kostet 3.000 Euro. Das Aufladen der Batterieeinheit dauert bis zu 4 Stunden.
  • Die Sportversion fährt 35 km/h und benötigt deshalb eine Moped-Zulassung. Die höhere Geschwindigkeit macht jedoch bei der Reichweite bemerkbar, denn hier liegt die Reichweite nur bei 32 Kilometer. Für die schnellere Version muss man 3.300 Euro bezahlen. Für die 300 Euro soll der Elektroroller schickere Felgen und ein Schnellladegerät haben. Dank des Schnellladegerät kann man sein Elektrofahrzeug innerhalb von 1 Stunde aufladen.

Eine Akkuladung soll laut der beiden Entwickler 10 Cent kosten.

Bereits jetzt kann der Elektroroller Scuddy vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt voraussichtlich Ende Juli 2012.

Hier ist übrigens der e-Roller in Aktion zu sehen:

Weiterführende Links:

Herstellerseite – Scuddy

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(13.05.2012)

Der Hersteller Tesla Motors hat neue Daten für sein Elektroauto Model S veröffentlicht.

Bildquelle: Tesla Motors

Bei dem Elektroauto Model S hat die Geschwindigkeit den größten Einfluss auf die Reichweite, so wirken sich 30 km/h mehr mit einem Reichweitenverlust um bis zu 160 Kilometern aus. Wenn man mit Teslas Model S beispielsweise konstant 100 km/h (ca. 63 Miles per Hour (mph) fährt, würde man etwa 275 Kilometer weit kommen. Das sich eine hohe Geschwindigkeit negativ auf die Reichweite auswirkt, ist aber bei jedem Elektromobil so.

Je schneller man fährt, desto weniger beträgt die Reichweite. Bildquelle: http://www.teslamotors.com/blog/model-s-efficiency-and-range

Das ein Bleifuß die Reichweite quasi frisst, ist aber auch bei einem Auto mit einem Verbrennungsmotor so, daher unterscheiden sich die Elektroautos hier nicht von den Autos mit einem Verbrennungsmotor.

Nun weiter zu dem neuen Elektroauto Model S, bei dem Kauf kann man sich zwischen 3 verschiedenen Akkugrößen entscheiden, welche folgende theoretische Reichweiten ermöglichen:

  • 260 km (40 kWh),
  • 370 km (60 kWh),
  • 480 km (85 kWh.

Die praktischen Werte können jedoch je nach Testverfahren der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) darunter oder über den theoretischen Werten liegen, so gibt es ein altes und ein neues Testverfahren:

Das alte Testverfahren der EPA umfasste 2 Testzyklen: 55 Prozent Stadtfahrten und 45 Prozent auf dem Highway mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 97 Kilometern pro Stunde. Nach diesem Verfahren verfügt das Elektroauto Model S mit einer Akkuladung über eine Reichweite von 515 Kilometer – dies wären 32 Kilometer mehr als die Herstellerangaben.

Bei dem neuen Prüfverfahren, welches im Jahr 2008 eingeführt worden ist, wollte die EPA etwas mehr realistischere Elemente einbauen:
Hier gibt es 3 Testzyklen:

  • Winterfahrten, bei denen die Heizung eingeschaltet ist,
  • Fahrten mit eingeschalteter Klimaanlage,
  • ein Zyklus mit schneller Fahrt bis zu 130 km/h und vielen Beschleunigungsvorgängen.

Bei dem neuen Prüfverfahren sinkt die Reichweite auf ca. 426 Kilometer, dies sind 54 Kilometer weniger, als die theoretischen Angaben von Tesla Motors. Wenn die neuen Testverfahren betrachtet werden, ist das Elektroauto Model S das leistungsfähigste Elektrofahrzeug (ohne Range-Extender).

Laut des US-Hersteller ist ein Elektromobil im Stadtverkehr am effizientesten, denn hier sind die Geschwindigkeiten eher niedrig und es gibt so keinen hohen Luftwiderstand durch hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig kann durch das häufige Bremsen Energie zurückgewonnen werden, die Reichweite kann sich durch die Geschwindigkeit um bis zu 50 Prozent verändern. Auch Geräte wie die Klimaanlage oder Heizung können die Reichweite negativ beeinflussen, ebenso wirken sich hohe und niedrigere Temperaturen auf die Reichweite aus.

Tesla hat bei Computerberechnungen herausgefunden, das ein Model S mit dem 85-kWh-Akku bei einer konstanten Geschwindigkeit von 80 km/h ca. 560 Kilometer weit fahren kann. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 113 Kilometern pro Stunde beträgt die Reichweite nur noch 400 Kilometer.
Als Parameter hatte Tesla Motors eine ebene Strecke, keine Behinderung durch Wind, abgeschaltete Heizung und Klimaanlage, einen halbwegs neuen Akku sowie 136 Kilogramm Gewicht für Fahrer und Gepäck berücksichtigt – dies sind natürlich nur sehr theoretische Werte, welche man allenfalls in einer Halle und mit einem Tempomaten erreichen kann.

Bereits im Juni 2012 will Tesla Motors laut der US-Zeitschrift Technology Reviev sein Elektroauto Model S im Juni 2012 in den USA auf den Markt bringen, dies ist 1 Monat früher als geplant. Der Grund ist, dass Tesla mit den Tests der ersten 80 Fahrzeuge bereits fast fertig ist. Das kalifornische Unternehmen hat den vorgezogenen Termin während einer Telefonkonferenz für die Investoren bekanntgegeben.

Via Golem

Weiterführende Links:

Tesla Motors

Technoloy Review

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(11.05.2012)

In diesem Sommer bringt Toyota sein Elektroauto RAV4 EV auf den Markt, und wärmt damit ein interessantes Fahrzeug wieder auf.

Bildquelle: Toyota

Toyota hat zusammen mit Tesla Motors das Elektroauto RAV4 EV (EV = Electric Vehicle; deu: Elektrofahrzeug) entwickelt, bereits im Winter 2010 wurde das Elektrofahrzeug vorgestellt, nun kann man es bald kaufen.
Das kompakte SUV mit reinem Elektroantrieb wurde auf dem 16. International Electric Vehicle Symposium in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien enthüllt.

Das RAV4 EV basiert auf einem SUV mit Verbrennungsantrieb, dem RAV4 V6, sein Vorderradantrieb hat eine Maximalleistung von 115 kW (156 PS).

Das Elektrofahrzeug verfügt über 2 Fahrprogramme, einmal normal und sportlich. Wählt man die Stufe “Normal” aus, beschleunigt das RAV4 EV in 8,6 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 97 Kilometer pro Stunde). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Modus knapp 137 km/h.
Im Sportmodus beschleunigt das E-Auto schon viel stärker, in 7 Sekunden kommt man von 0 auf 60 Meilen, die Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 160 km/h.

Laut Toyota beträgt die Reichweite ca. 160 Kilometern, diese dürfte jedoch stark nach Fahrweise und Umwelteinflüsse variieren.

Bei dem Elektroauto handelt es sich um keine gänzliche Neuentwicklung, so hatte Toyota zwischen 1997 und 2003 schon einmal ein Elektro-SUV mit der Typenbezeichnung RAV4 EV im Programm. Nun entstand die Neuauflage in Kooperation mit Tesla Motors, die beiden Unternehmen hatten ihre Zusammenarbeit 2011 bekanntgegeben.
Tesla Motors liefert den Antriebsstrang und die Batterieeinheit, als wesentliche Neuerung handelt es sich nun um Lithium-Ionen Akkuzellen, vor 2003 verwendete Toyota 95Ah-NiMh-Zellen mit einer Gesamtkapazität von 27 kWh.

An einem Stromanschluss mit 240 Volt und 40 Ampere soll es etwa 6 Stunden dauern, bis die Akkuzellen wieder geladen sind. Auf den Stromspeicher gibt der Hersteller 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie, dies muss man natürlich erst einmal erreichen.

Im Spätsommer 2012 soll das Elektromobil auf den Markt kommen , am Anfang allerdings nur in 4 Metropolregionen im US-Bundesstaat Kalifornien. Wer das Elektroauto RAV4 EV kaufen will, der muss 49.500 US-Dollar bezahlen. Ob das Elektro-SUV auch anderswo erhältlich sein wird, hat Toyota nicht mitgeteilt.

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