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Archiv

Tag: 2013

(10.02.2012)

Auf der Autoshow in New York wurde das Elektroauto Infiniti CE Concept vorgestellt – das Besondere ist, das man dieses Elektrofahrzeug kabellos per Induktion aufladen kann.

Bildquelle: motortrend.com

Bei dem Elektroauto Infiniti CE Concept handelt es sich um die hübsche Tochter von Nissan, denn bei dem Unternehmen Infiniti handelt es sich um ein Tochterunternehmen von Nissan, welches für die Edelfahrzeuge zuständig ist.
Die inneren Werte entstammen zum Teil von dem E-Auto Leaf, dazu gehört unter anderem die Batterieeinheit, welche aus Lithiumionen-Akkuzellen mit einem Gesamtspeichervolumen von 24 kWh ausgestattet sind. Dies soll ausreichen, um das Elektrofahrzeug mit Hilfe eines 136 PS starken Elektromotors insgesamt bis zu 160 Kilometer weit zu befördern, somit unterscheidet sich die Reichweite nicht sehr wesentlich vom Leaf.
Das äußere lässt jedoch nicht vermuten, aus welchem Hause Infiniti eigentlich kommt, es hat eine Länge von 4,74 Metern und verfügt über ein klassisches Stufenheck., sondern ein 136 PS starker Elektromotor.
Die Aufladung des edlen Elektroauto kann per Schnell-Ladestation, einem integrierten Ladeanschluss, einem Gleichstrom-Schnellladeanschluss oder einem Induktions-Ladesystem erfolgen. Bei dem induktiven Laden wird ein Magnetfeld generiert und zwar durch eine Induktionsschleife im Boden. Die Ladeschleife kann in der Regel ohne Probleme in jedem Carport oder Garage montiert werden.
Die Serienversion soll vorerst (ab 2013) nur in den USA verkauft werden, in anderen Ländern soll das Elektrofahrzeug Infiniti CE Concept später auch verkauft werden. Ob Deutschland dazu gehören wird, ist fraglich – denn in Deutschland gibt es keine Kaufprämie für den Kauf eines Elektroauto vom Staat, so das man für ein Elektroauto in Deutschland viel mehr als in anderen Ländern bezahlen muss.
Der Verkaufspreis steht noch nicht fest, ich vermute aber, das man für das Elektroauto Infiniti CE Concept später bis zu 98.000 US-Dollar bezahlen muss. Wenn es diesen Elektroedelwagen auch in Deutschland geben wird, darf man sicherlich mindestens 102.000 Euro bezahlen (denn es scheint eine geheime Regel zu geben, welche besagt, das man in Deutschland immer den US-Dollarpreis 1 zu 1 plus einem Aufschlag von etwa 2 Prozent bezahlen muss) – aber vielleicht ist es einfach entsprechend teuer, ein Auto den deutschen Sicherheitsstandards anzupassen und es hierher zu verschiffen.
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(03.04.2012)

Der Stuttgarter Autokonzern Daimler und Build Your Dream (BYD) haben gemeinsam die Marke Denza in Form eines Joint-Venture gegründet, um gemeinsam Elektroautos zu bauen.

Ulrich Walker vor dem Logo zur neuen Marke Denza. Es bleibt spannend, wie der erste Prototyp des Elektroauto aussieht. Bildquelle: Daimler

Bereits am vergangenen Freitag teilte Daimler mit, das auf der Automesse (24.04. bis 02.05.2012) in Peking die erste Elektroauto-Studie präsentiert werden wird, welche unter der Marke Denza verkauft werden wird. Die ersten Elektrofahrzeuge sollen bereits  im Jahr 2013 in China vom Band rollen.

Daimler und BYD  hatten 2010 das 50:50-Joint-Venture BDNT zum Bau eines vor allem für den chinesischen Markt konzipierten Elektroauto gegründet. Der Vorsitzende des BDNT-Direktoriums ist Daimlers China-Chef Ulrich Walker, er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Automobil in China gut ankommen wird.

Zu der Marke Denza sagt Walker:

“Die spannende neue Marke Denza ist ein weithin sichtbares Gütesiegel für das moderne Design und die fortschrittliche Technologie dieses innovativen Fahrzeugs, die bei den Kunden hier in China mit Sicherheit sehr gut ankommen wird” [...] “Mit ihren Zukunftsvisionen übernehmen BYD und Daimler seit jeher die Pionierrolle bei der Entwicklung nachhaltiger Mobilität und neuen Technologien. In China sind wir Vorreiter und haben als erstes Unternehmen ein Joint Venture zur Entwicklung eines reinen Elektrofahrzeugs gegründet. Wie der heutige Meilenstein zeigt, kommen wir auf diesem Weg schnell voran.”

Die neue Marke Denza soll sowohl bei den Fahrzeugeigenschaften als auch bei der Entwicklungsgeschwindigkeit im Segment der Elektroautos führend werden.

Das neue Elektroauto, welches im kommenden Markt kommen soll, soll optisch an die B-Klasse erinnern, welche bei Mercedes-Benz (ein Tochterunternehmen von Daimler) seit ein paar Jahren als F-Cell (mit einem Brennstoffzellenantrieb) und als E-Cell gebaut und getestet wird.

 

 

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(28.02.2012)

In Deutschland musste man lange auf das Elektroauto Nissan Leaf warten, ab April kann es endlich auch in Deutschland gekauft werden.

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(Bildquelle: Nissan)

Bei dem Elektroauto Leaf von Nissan handelt es sich um das erste ausschließlich für den Betrieb mit Strom entwickelte Großserienfahrzeug in Deutschland.
Das E-Auto von Nissan war Europas Auto des Jahres 2011, mit etwas Verspätung kommt der familientaugliche Kompaktwagen nun auch nach Deutschland.
Der Leaf wird von einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor angetrieben, als Stromspeicher dient eine Lithiumionen-Batterieeinheit. Mit einer Batterieladung soll man etwa 175 Kilometer weit kommen, um diese Reichweite zu erreichen, darf man weder mit einem Bleifuß fahren noch bei allzu winterlichen Temperaturen fahren.
Für Rennen ist das Elektroauto Leaf so auch nicht ausgelegt, denn um von 0 auf 100 km/h zu kommen, dauert es 11,3 Sekunden, bei 140 km/h ist dann dank elektronischer Abrieglung Schluss.
Für den europäischen Markt wird der Leaf bei Nissan in Sunderland in England produziert, damit wird zum ersten Mal ein Elektroauto eines japanischen Herstellers in Europa gefertigt. Bereits im Jahr 2013 sollen 50.000 E-Fahrzeuge von den Bändern rollen.
Das man in Deutschland so lange auf das E-Auto warten musste, liegt daran, dass der Autohersteller zuerst die Märkte bedienen will, bei denen es staatliche Förderprogramme gibt, welche die Anschaffungskosten für die Kunden senken.

Der Japaner ist ab April für 36.990 Euro beim Autohändler zu erwerben, was etwas ärgerlich ist, dass das gleiche Elektroauto in den USA für 35.000 US-Dollar angeboten wird, umgerechnet sind dies etwa 25.050 Euro – dazu kommen in den USA noch je nach Bundesstaat unterschiedlich hohe Kaufprämien oder andere Förderprogramme, so dass man dort ein Elektroauto für etwa 20.000 Euro kaufen kann.

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(17.02.2012)

Bei dem Elektroauto Tesla Model X kann könnte man sagen, es geht weg wie warme Semmeln.

Elektroauto Tesla Model X

(Bildquelle: Tesla Motors)

Vor wenigen Tagen wurde das Elektroauto Tesla Model X offiziell der Vorgestellt, bereits vier Tage nach der Präsentation des Elektro-SUV lagen 500 Vorbestellungen vor. So konnte das Unternehmen Tesla Motors bereits am 14. Februar einen Auftragseingang von 40 Millionen US-Dollar (etwa 30 Mio. Euro) verbuchen, damit kann der Geschäftsführer Elon Musk durch aus zufrieden sein.

Einen kleinen Haken gibt es noch, denn die volle Summe hat das US-Unternehmen erst, wenn die Käufer den vollen Kaufpreis von etwa 80.000 Dollar für die Signature Variante des Tesla Model X bei der Übergabe überweisen.
Bis dahin muss jeder der 500 Vorbesteller eine Anzahlung von „nur“ 40.000 Dollar bzw. 5.000 Dollar leisten, denn die letzteres Summe ist die Anzahlung für das Einstiegsmodel.

Die Anzahl der Vorbestellungen deuten auf ein großes Vertrauen in die Technik, denn bisher sind weder die genauen Leistungsdaten der beiden Elektromotoren bekannt, noch sind freie Probefahrten möglich. Aber mit seinem Elektroauto Tesla Roadster hat Tesla Motors bewiesen, dass das Unternehmen etwas von Elektrofahrzeugen versteht.

Die Ausstattung des Model X erinnert an das Tesla Model S, als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit, welche aus Lithiumionen-Akkuzellen besteht, welche wahlweise über 60 oder 85 kWh Kapazität verfügen, der Elektro-SUV kann laut Tesla in weniger als 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
An dem Elektrofahrzeug Model X sind die Seitentüren eines der Highlights, diese sogenannten Falcon Wings (Falkenflügel) verfügen über ein zweites Scharnier direkt unterhalb der Fenster und öffnen sich so fast gerade nach oben, so dass die Türen anschließend parallel zum Dach des Autos liegen.
Durch diesen Kniff wird nicht mehr so viel Platz zum Ein- und Aussteigen benötigt, wie bei herkömmlichen Flügeltüren.

Das SUV soll ab 2013 in Produktion gehen und dann Anfang 2014 im Handel erhältlich sein.

Aber auch die Liste der Vorbestellungen für die Sportlimousine Model S wurde nach der Präsentation des Tesla Model X um 30% länger. Davon träumt doch jeder OEM. Davon träumt jeder Hersteller irgendeines Produkts. Geld von zukünftigen Kunden einzusammeln das dann in die weitere Entwicklung bis zur Serienreife gesteckt werden kann.

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(11.02.2012)

Auf das Elektroauto Model X wurde sehnsüchtig gewartet, denn Tesla Motors hat es geschafft, ein Apple-Image im Bereich der Elektrofahrzeuge aufzubauen.

Bildquelle: Tesla Motors

Der US-Elektroautohersteller Tesla Motors hat bereits einen Sportwagen und eine Limousine in seinem Programm, was noch fehlte war ein SUV (Sport Utility Vehicle).
Nun hat Tesla sein Elektro-SUV vorgestellt, diesen soll man ab dem Jahr 2014 kaufen können.

Die Karosserie des E-SUV ist mit der eines Porsche Cayenne vergleichbar, das Tesla Model X verfügt über zwei Flügeltüren und erleichtert den hinteren Fahrgästen so den Einstieg.
Zur Auswahl gibt es zwei verschiedene Elektromotorstärken, einmal 60 und einmal  85 Kilowatt. Der Hersteller hat einen zusätzlichen Elektromotor verbaut, der sich im vorderen Bereich befindet und somit ein leistungsstarkes SUV ist.
Das E-Auto soll trotz seines Gewichts (er wiegt etwa 10 % meh als das Model S) in 4,4 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 Kilometer pro Stunde) beschleunigt werden können. Da der Antrieb an den Achsen untergebracht ist, hat das Model X dort, wo sich normalerweise der Motor des Elektrofahrzeugs befindet, einen Kofferraum.
Typisch für einen Städtegeländewagen ist der Kofferaum sehr geräumig und bietet ein großes Fassungsvolumen, in dem innovativen Elektroauto können bis zu 7 Personen sitzen.
Diese 7 Personen sitzen über 3 Reihen im E-Auto verteilt, damit die Passagiere in die dritte Sitzreihe leicht einsteigen können, hat sich Tesla für die Hintertüren etwas Besonderes einfallen lassen: Es sind Flügeltüren. Falkentüren nennt der Hersteller sie, weil sie nicht steif sind, sondern noch ein Gelenk haben und ein wenig geklappt werden. So reduziert sich der Radius der Tür beim Öffnen.

Bildquelle: Tesla Motors

Bildquelle: Tesla Motors

Der US-Hersteller hat wieder einmal gezeigt, das er sehr gute elektrisch betriebene Wagen bauen kann und es auch versteht, den nötigen Luxus mit zu integrieren: So wurde die Mittelkonsole mit einem 17 Zoll LCD-Display ausgestattet und die Instrumente bestehen aus grafischen LCD-Anzeigen. Das LCD-Display der Mittelkonsole verfügt über alle Bedienelemente um die Funktionen des Tesla Model X steuern zu können.

Mit einer voll aufgeladenen Batterieeinheit soll einem eine Reichweite von 450 bis 580 Kilometer zur Verfügung stehen

Im Jahr 2013 soll die Produktion beginnen, die fertigen Elektroautos werden dann 2014 ausgeliefert. Wer unbedingt so eine nobles Elektrogeländelimousine besitzen will, der kann sich das Tesla Model X  bereits heute für 5.000 US-Dollar reservieren. Der Kaufpreis des Elektro-SUV ist bisher nicht bekannt, jedoch soll er etwa dem des Model S entsprechen.
Dessen günstigste Variante kostet 57.400 US-Dollar, die US-Regierung gewährt beim Kauf eines Elektroautos einen Steuervorteil von 7.500 US-Dollar, je nach Bundesstaat kann noch zusätzlich eine Kaufprämie dazu kommen.

Ich bin schon sehr darauf gespannt, das Model X mal live zu sehen, bis dahin heißt es nur noch 2 Jahre warten.

Weiterführende Links:

Tesla Motors Produktseite zum Model X (hier kann man sich das Elektroauto auch reservieren)

 

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