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Archiv

Kategorie: Umrüstung

(14.04.2012)

Ein Elektroauto kostet normalerweise fast 8.000 Euro mehr als ein vergleichbares Auto mit einem Verbrennungsmotor, das dies auch anders geht, hat ein chinesischer Student erfolgreich gezeigt.

Die Solarzellen dienen gleichzeitig als Dach und laden das Elektroauto innerhalb von 4 Stunden komplett auf.

Der chinesische Student Zhu Zhenlin hat sich sein Elektroauto selbst zusammengebaut, die Eigenkonstruktion hat 15.000 Yuan an Materialkosten (umgerechnet ca. 1.800 Euro) gekostet. Viele Elemente hat der 19-Jährige selber konstruiert und zusammengeschweißt, einen Teil des Materials hat er vom Schrottplatz geholt.

Als Energiespeicher dienen sechs 12-Volt-Batterien, welche im Kofferraum untergebracht sind. Wenn diese voll aufgeladen sind, kann man mit dem selbst gebauten Elektroauto ca. 70 Kilometer weit fahren. Die Höchstgeschwindigkeit des 3,2 Meter langen Elektrofahrzeug soll bei 40 km/h liegen, das Gewicht beträgt etwa 400 Kilogramm.

Der Einsitzer kann bequem über Solarstrom aufgeladen werden, auf dem E-Auto sind 22 Solarmodule montiert. Bei voller Sonneneinstrahlung soll die Ladezeit bei 4 Stunden liegen, falls das Wetter nicht so gut ist, kann man die Akkus auch an einer normalen Steckdose aufladen.

In Deutschland würde man für dieses Fahrzeug wahrscheinlich keine Straßenzulassung erhalten, aber es ist schön zu sehen, was alles Möglich ist.

Via: „China Daily“

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(25.02.2012)

Das Elektroauto Skoda Roomster kann man auch bald als Elektroauto kaufen, denn das Tschechische Unternehmen EVC Group baut das Fahrzeug um.

Bildquelle: SVC Group

Es gibt zahlreiche Unternehmen, welche ein Auto mit einem Verbrennungsmotor in ein Elektroauto umbauen. Nun hat sich das Tschechische Unternehmen EVC auf Skoda (und 1 Smart sowie 1 Iveco Daily) spezialisiert. Das Werk der Firma EVC kann man auf dem bevorstehenden Autosalon in Genf begutachten, denn dort werden 2 Elektrofahrzeuge auf Basis des Skoda Roomster vorgestellt.
Den 4,21 m langen, 1,68 m breiten und 1,61 m hohen Skoda Roomster wird es in 2 batterieelektrischen Ausbaustufen geben:

  • Bei der einen Version handelt es sich um die Variante des EVC R3 mit einem 30 kW (41 PS) starken Elektromotor der von einer Batterieeinheit mit einer Kapazität von etwa 25 kWh gespeist wird. Damit soll der R3 laut Hersteller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h bis zu 160 Kilometer weit fahren können
  • Als 2. Variante gibt es den EVC R7, Ebenfalls auf dem Skoda Roomster basierend wird der R7 jedoch deutlich leistungsstärker. Mit 65 kW (88 PS) und einer Batteriekapazität von etwa 34 kWh soll der R7 eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern erreichen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h.

Das Unternehmen EVC Group rüstet aber auch folgende Autos mit einem Verbrennungsmotor zu einem Elektroauto um:

Insgesamt hat sich die EVC Group klar auf die Marke Skoda spezialisiert, aber auch 1 Smart und ein Minibus gehören zum Programm:

Weiterführende Links:

Internetseite der EVC Group (Deutschsprachig)

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Der Student Ricky Gu von der University of British Columbia, hat als erster Mensch Kanada in einem Elektroauto durchquert. Um die Strecke von 6.400 Kilometer zu bewältigen verwendete der 21-jährige ein VW-Käfer welcher zum Elektroauto umgebaut wurde. Gu baute das normale Benzinauto in Eigenregie in ein Elektroauto um, die Eckdaten des Fahrzeugs sind beeindruckend: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h, bei niedrigeren Geschwindigkeiten erreicht der Elektro-Käfer mit nur einer Akkuladung eine Reichweite von 500 Kilometern. Für die 6.400 kilometerlange Strecke benötigte er 16 Tage .

Ricky Gu (links) mit Beifahrer Colin Mastin und dem Elektro-Käfer. Bildquelle: Blog des UBC Electric Car Club

Die Umbaukosten betrugen ca. 25.000 Dollar, diese hat der Student komplett aus Sponsorgeldern realisieren können. Die Akkukapazität ist mit dem 50 Kilowattstunden starken Lithium-Eisenphosphat-Akku fast doppelt so hoch, wie bei den meisten Serien-Elektroautos. Das Elektromobil von Gu kann an einer normalen Steckdose in rund sechs Stunden aufgeladen werden.

In 16 Tagen von Vancouver nach Halifax

Insgesamt dauerte Gus Reise 16 Tage, wenngleich er mit Beifahrer Colin Mastin zwei Tage lang pausieren musste, als Hurrikan Earl über Kanada hinweg zog. Dabei schafften die beiden es, zwischen den unausweichlichen Ladevorgängen, die der Elektro-Käfer benötigt, bis zu 355 Kilometer auf kanadischen Highways zurück zu legen. Im Stadtbetrieb soll das Vehikel sogar bis zu 500 Kilometer bewältigen können, bevor es wieder geladen werden muss.

Die Ladevorgänge waren dabei kein großes Problem für Gu. Von Vancouver an der kanadischen Westküste bis zum Zielort Halifax an der Ostküste finden sich in regelmäßigen Abständen große Trailer-Parks. “Wir sind einfach hin gefahren und haben gefragt, ob wir unser Auto anstecken dürfen. Und jeder meinte: Klar, macht das”, erzählt Gu.

Mit der Reise vom Pazifik zum Atlantik wollte Gu vor allem Bewusstsein für nachhaltige Technologien schaffen. “Ich meine, dass Elektroautos die Zukunft sein werden und dass wir nicht ewig abhängig von fossilen Brennstoffen sein können”, sagt er.

(Quelle: Pressetext.com)

Diese Meldung zeigt, das man auch mit selbst umgebauten Elektroautos gute Werte erreichen kann. Wer solche Werte wie die des VW-Käfers als Elektroauto erreichen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen, denn solche Leistungsstarken Akkus sind immer noch leider sehr teuer.

Weiterführende Seiten:

UBC-Electric Car Club

University of British Columbia

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In den USA gibt es verschiedene Start-ups (also einfach gesagt neu gegründete Unternehmen), welche  herkömmliche Automotoren zu Hybridantrieben umrüsten wollen. Als Zielgruppe haben die Unternehmen vor allem andere Unternehmen mit einer Nutzfahrzeugflotte im Visier.

Nicht jedes Fahrzeug kann durch ein Elektroauto ersetzt werden, zum Beispiel LKW, Landwirtschaftliche Fahrzeuge usw. Jedoch kann man diese Fahrzeuge zu Hybridfahrzeugen umrüsten: Mit dieser Idee werben derzeit einige US-Start-ups Millionen an Investitionskapital ein.

Auch wenn eine Umrüstung nicht günstig ist, kann sie sich bereits nach wenigen Jahren amortisieren, weil die Halter Geld an der Tankstelle und in der Werkstatt sparen.

Das Unternehmen XL Hybrids aus dem US-Bundesstaat Massachusetts plant mit der Hybridisierung den Spritverbrauch von Taxis, Lieferwagen und anderen Nutzfahrzeugen um 15 bis 30 Prozent senken. Alt-E, eine Gründung von ehemaligen Tesla-Motors-Ingenieuren aus Michigan will Nutzfahrzeuge zu „Plug-in-Hybrids“ umfunktionieren. Der Vorteil ist, das die Akkus an den heimischen Steckdose aufgeladen werden können – derzeit ermöglicht der Akku eine Reichweite von ca. 60 Kilometern. Danach wird der Akku wie bei herkömmlichen Hybridautos aus der Bremsenergie während der Fahrt wieder aufgeladen.
Das Unternehmen Hybrid Elektric Vehicle Technologies (HEVT) aus Illinois plant zweigleisig zu fahren und will die Umrüstung sowohl zu Hybrid- als auch zu Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen anbieten.

Die Plug-in-Hybride Technik kann man aber ab Ende 2011 auch schon in Neuwagen gleich mit kaufen, zum Beispiel bei dem Chevrolet Volt von General Motors.

Dies ist der Chevrolet Volt von General Motors, in Deutschland wird er in veränderter Form als Opel Ampera etwa 2011 auf den Markt kommen. Bildquelle: General Motors

Auch wenn manche Nutzer noch skeptisch sind und kein neues Hybrid-Auto kaufen wollen, kann sich ein Umbau lohnen. Bei diesem hat das Fahrzeug wie ein Elektroauto später ein Elektromotor, dazu kommen noch Akkus, eine elektronischer Steuereinheit und ein Benzin-getriebenen Generator – um falls der Akku leer sein sollte den Elektromotor mit Strom zu versorgen.

Eine Umrüstung ist derzeit noch so teuer wie ein Neuwagen, zum Beispiel gibt Alt-E gibt einen Preis von 26.500 Dollar an, XL Hybrids will Lieferwagen und Taxis für etwa 10.000 Dollar in umweltfreundlichere Autos verwandeln.

Für eine Privatperson sind solche Preise derzeit nicht gerade ein Grund für einen Jubelschrei, aber für verschiedene Unternehmen wie Post, Pflegeeinrichtungen, Transportunternehmen könnten sich die Kosten schnell amortisieren – schließlich wird Benzin oder Diesel dann nur noch gebraucht, um das Stromaggregat anzutreiben.

Wenn 90.000 Fahrzeuge umgerüstet werden, kann man etwa 380 Millionen Liter Benzin sparen.

Quelle: Heise

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Wer einen PKW mit Benzin- oder Dieselmotor besitzt und dieses Fahrzeug in ein Elektroauto umrüsten lassen will, muss den Umbau selbst vornehmen oder man sucht sich ein fachkundiges Unternehmen, welches den Umbau erledigt.

Auch wenn man für den Umbau zum Elektroauto je nach Akkuart zwischen ein paar Hundert bis ein paar Tausend Euro bezahlen muss, gibt es im Vergleich zu Benzinern viele Vorteile:

  • Man ist unabhängig von Spritpreisen
  • Die Kosten für Steuer und Haftpflicht liegen nur bei ca. 100,- bis 150,- Euro
  • Nie mehr Kosten für Öl, Zündkerzen, Zahnriemenwechsel oder defekten Auspuff
  • Umweltfreundliches Fahren
  • Nie mehr Plakettenprobleme
  • keine AU mehr
  • Bezahlbare Ersatzakkus, Umrüstung auf andere Akkusysteme möglich
  • Komfort wie im Benziner
  • Unabhängig von teuren Vertragswerkstätten
  • Zukunftsicheres Fahrzeug, da sich alle Teile tauschen lassen, damit Sie Ihr Auto noch in ca. 30 Jahren fahren können

Ich stelle daher in nächster Zeit verschiedene Unternehmen vor, heute ist die Lorey Maschinenbau GmbH mit Sitz in Offenbach dran.

Diesen neuen Mini hat die Lorey Maschinenbau GmbH zum Elektroauto umgebaut. Bildquelle: Lorey Maschinenbau GmbH

Bei der Lorey Maschinenbau GmbH handelt es sich um ein Familienunternehmen in der 4. Generation, wer sich für Lorey entscheidet kann den Umbau bis hin zur Abnahme auch gerne mit Lorey zusammen durchführen. Wer also ein Hobbyschrauber ist, wird nach dem Umbau sagen können, das er selbst aktiv an seinem Elektroauto mit gebaut hat.

Welcher Akku in das zukünftige Elektroauto eingebaut werden soll, kann individuell mit dem Fachpersonal von Lorey abgesprochen werden, derzeit stehen folgende Akkusysteme zur Verfügung:

Bleisysteme: (Reichweite ca.: 30 – 70 km, Lebensdauer ca. 500 – 1.000 Zyklen (bis zu 10 Jahre);
Nickel-Cadmium (NiCd): Reichweite ca.: 80 – 100 km, Lebensdauer ca. 1.500 Zyklen und mehr (bis zu 10 Jahre +);
Lithium-Polymer (LiPo): Reichweite ca.: 80 – 120 km, Lebensdauer ca. 1.000 – 2.000 Zyklen, abhängig vom Akkutyp.

Die Reichweite des Akkus wird hauptsächlich von der Temperatur, Fahrweise, Gelände, Reifen und Fahrzeuggewicht beeinflusst.

Das bisherige Auto erreicht später als Elektroauto Geschwindigkeiten zwischen 75 bis 180Km/h – hier spielt die Leistung des Elektromotors eine entscheidende Rolle.

Diesen VW Käfer sieht man es so nicht an, aber es handelt sich um ein Elektromobil. Bildquelle: Lorey Maschinenbau GmbH

Der Umbau

Vor einem Umbau sollte man wissen, das zwar fast jedes Fahrzeug zu einem Elektroauto umgebaut werden kann, aber es nicht bei jede, Fahrzeug sinnvoll ist. Drei wichtige Kriterien sind das Gewicht, der Allgemeinzustand und das Alter des Autos.  Am besten eignen sich Fahrzeuge, welche 10 Jahre oder älter sind, da die Elektronik nicht so viele Probleme macht (ESP, etc.). Wer ein neueres Fahrzeug zu einem Elektroauto umbauen lassen will, oder größere Stückzahlen plant, kann sich gerne an Lorey wenden.

Wer sich nun für den Umbau bei Lorey entschieden hat, kann je nach Erfahrung, Beruf und Begabung das Fahrzeug nach Absprache mit Lorey selbst vorzubereiten; z. B. Demontage des Motors, Kabelverlegung, Einbau von Komponenten usw.

Wer seinen geliebten VW Golf umweltfreundlich machen will, kann seinen Golf wie diesen Golf zu einem Elektroauto umbauen lassen. Bildquelle: Lorey Maschinenbau GmbH

Die Abfolge des Umbaus

  • Zuerst wird die spätere Reichweite, Geschwindigkeit, Zuladung, Akkutyp, Ladezeit, und über das passende Fahrzeug gesprochen
  • Evtl. Fahrzeugbeschaffung
  • Klären, ob eine Eigenleistung erbracht wird – natürlich nur, falls gewünscht
  • Anpassung von Motor und Steuerung
  • Testfahrt mit anschließender Abnahme

Die Kosten

Die Umrüstungskosten lassen sich nicht generell pauschalisieren, dies wird bei dem Gespräch mit dem Unternehmen Lorey abgeklärt. Aber bei einer Umrüstung auf ein Blei-Akkusystem mit Eigenleistung betragen die Kosten ca. 10.000,- Euro.  Wer andere Leistungsfähigere Akkus haben will, muss entprechende Mehrkosten einkalkulieren.

Die Grundmaterialkosten für den Standardmotor, Regler und Adaption liegen – je nach Fahrzeug – bei ca. 4.500,- bis 6.000,- Euro ( ohne Arbeitszeit).
Je nach Fahrzeugtyp fallen unterschiedlich hohe Kosten für Zusatzgeräte wie die Unterstützung des Bremssystems, Anzeigegeräte, Wandler usw. an. Die Lorey Maschinenbau GmbH verwendet moderne AC-Motoren mit Energie-Rückspeisung beim Bremsen, so das auch Energie gespart wird und eine höhere Reichweite ermöglicht wird.

Jeder Bastler, welcher sein Auto zu einem Elektroauto umbauen lassen will, wird mit Lorey sicherlich einen guten Partner finden. Aber auch ohne jede Schraubererfahrung wird mit mit einem Umbau seines Benziners zu einem Elektroauto durch Lorey glücklich.

Hier geht es zu der Lorey Maschinenbau GmbH

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