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Kategorie: Wettkämpfe

(21.05.2013)

Beim Pikes Peak Rennen 2013 startet Mitsubishi mit zwei Exemplaren seines Elektroauto MiEV Evolution II.

Das Elektroauto  MiEV Evolution II. Bildquelle: Mitsubishi

Das Elektroauto MiEV Evolution II. Bildquelle: Mitsubishi

Der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors Corporation (MMC) startet mit zwei Elektroautos vom Typ MiEV Evolution II bei dem legendären „Pikes Peak International Hill Climb“ Rennen in Colorado, USA (25. bis 30. Juni 2013). Die Japaner haben sich nichts geringeres als den Gesamtsieg in der Elektrowertung auf die Fahne geschrieben.

Schon 2012 beteiligte sich der Elektrofahrzeug-Pionier MMC an dieser berühmten Motorsportveranstaltung und erreichte einen sensationellen 2. Platz. Die beiden Elektrorennwagen MiEV Evolution II sind eine Weiterentwicklung der letztjährigen Renn-Prototypen und basieren auf dem in Großserie hergestellten Elektrofahrzeug „i-MiEV“.

Die Rennmaschinen werden vom Teamchef Hiroshi Masuoka, Gesamtsieger der Rallye Dakar 2002 und 2003 und dem sechsfachen amerikanischen Pikes Peak-Sieger auf dem Motorrad, Greg Tracy gefahren.

Im Mitsubishi MiEV Evolution II kommen -wie schon 2012- viele Serienteile aus Produktionsfahrzeugen zum Einsatz, sie werden mit speziell entwickelten Hochleistungs-Elektromotoren und -Batterien kombiniert. Die Karosserie besteht aus Kunststoff-Karbon und wurde den Erfordernissen an ein Rennfahrzeug angepasst, soll heißen, sie ist extrem leicht und hat eine herausragende Aerodynamik. Der Elektro-Rennwagen ist 4870 Millimeter lang, 1900 Millimeter breit und nur 1390 Millimeter hoch. Damit ist der MiEV Evolution II länger und flacher als das Vorjahresmodell.

Angetrieben wird der MiEV Evolution II jetzt von vier Elektromotoren, jeweils zwei vorne und hinten mit einer Gesamtleistung von 400 kW (544 PS). Aufgrund der Erfahrungen aus dem Rennen des vergangenen Jahres wurde in diesem Jahr die Fahrdynamikregelung S-AWC (Super All-Wheel Control) mit Kurven- und Stabilitätskontrolle integriert. Sie steuert die Antriebs- und Bremskräfte an jedem Ra

d einzeln und bringt so die Kraft sicher auf die Rennstrecke und sorgt gleichzeitig für höchste Fahrdynamik.

Beim letzten Pikes Peak-Rennen wurden wertvolle Erkenntnisse in Bezug auf Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Straßenlage, Verhalten von Batterie und elektrischer Komponenten gewonnen. Diese Daten wird das Unternehmen bei der Entwicklung zukünftiger Elektrofahrzeuge von MMC genutzt, um die Leistungsfähigkeit und Reichweite zukünftiger Elektro- und Plug-In Hybridautos weiter zu verbessern.

Offizielles „Safety Car“ beim Pikes Peak Rennen 2013 ist der neue Mitsubishi Outlander, der gerade erst beim japanischen „JNCAP“ mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde und gleichzeitig mit der Auszeichnung „JNCAP First Prize“ zum sichersten Auto Japans gekürt wurde.

Techn. Daten Elektroauto MiEV Evolution II L x B x H (mm) 4870 x 1900 x 1390
Sitzplätze 1
An

trieb Allrad
Motoren Anzahl 4 (2 Front, 2 Hinten)
Max. Leistung (kW) 400 (4 x 100 kW Motoren)
Fahrbatterie Nennleistung (kWh) 50
Fahrgestell Rohrrahmen
Karosserie Kohlefaser
Reifen (Dunlop) 260/660-18

Entwickelt wurde die Rennversion des Mitsubishi MiEV Evolution II mit 21 weiteren Technik-Partnern.

Am Berg wird es also wieder spannend und es macht sicherlich spaß, so ein Gefährt zu fahren.

Via: Mitsubishi Pressemeldung vom

 

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(17.01.2013)

In den USA ist Don Garlits eine Legende im Dragster-Rennen, jetzt will er einen neuen Rekord mit einem Elektroauto aufstellen.

Bildquelle: Youtube/HighTechSystems

Bildquelle: Youtube/HighTechSystems

Dragster sind Fahrzeuge, welche nur zu einem Zweck gebaut werden: Sie sollen sehr schnell fahren.

Don Garlits ist im Bereich der Dragster-Rennen eine Legende, im Laufe der Jahrzehnte hat er viele Rekorde gebrochen. Inzwischen ist er 81 Jahre alt und will wieder einen neuen Rekord aufstellen, er will mit einem elektrisch angetriebenen Dragster einen neuen Rekord im Viertel Meilen-Rennen aufstellen.

Für diesen Zweck wurde Swamp Rat #37 konzipiert, diese Höllenmaschine kann in 6 Sekunden auf 322 km/h beschleunigen – hierfür stehen 2.012 PS (1.500kW) zur Verfügung. Der Elektromotor stammt von General Electric.

In dem folgenden Video sieht man Swamp Rat in Aktion:

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(02.10.2012)

Das Elektroauto Toyota TMG P002 hat die schnellste Rundenzeit für Elektrofahrzeuge am Freitag, den 29. September 2012, auf der Nürburgring-Nordschleife verbessert.

Das Elektroauto Toyota TMG P002. Bildquelle: Toyota

Erneut konnte mit dem Elektroauto Toyota TMG EV P002 ein Rekord aufgestellt werden, diesmal wurde die eigene Bestzeit auf der Nürburgring-Nordschleife um knapp 25 Sekunden unterboten – hat erneut den Rekord für Elektroautos auf dem 20,8 Kilometerlangen Teilabschnitt des Nürburgring gebrochen. Damit liegt die neue Bestmarke des Elektrorennwagen bei 7:22,239 Minuten (7 Minuten und 22,329 Sekunden).

Die bisherige Bestzeit wurde am 29. August 2011 mit dem von TMG umgebauten Radical SR3 SL erreicht, nun hat TMG es wieder geschafft und sein mit zwei Elektromotoren ausgestattetem Elektrorennfahrzeug in Weltrekordzeit (zumindest für Elektroautos) über die Nordschleife des Nürburgring gejagt.

TMG (Toyota Motorsport GmbH) ist ein Tochterunternehmen von Toyota und ist wie der Name schon sagt, für den Bereich Motorsport zuständig. So hat TMG auch dieses Jahr erstmals beim Pikes Peak Bergrennen sein modifiziertes Elektrofahrzeug antreten lassen.
Die Teilnahme hat sich gelohnt, denn bei dem US-Bergrennen konnte der Toyota TMG EV P002 den Klassensieg holen.

Ludwig Zeller (TMG-Geschäftsführer):

“Seit unserer Nürburgring-Rekordfahrt im vergangenen Jahr, haben wir unseren Elektroantrieb dahingehend weiterentwickelt, so dass mehr Leistung auf gleichbleibendem Niveau über eine längere Distanz zur Verfügung steht. Dies erzielten wir, indem wir die Temperatur der Batterien, des Motors und des Umwandlers beeinflussten.”

Die Weiterentwicklungen waren Erfolgreich, denn als Beweis für den Fortschritt wurde eine neue Nordschleifen-Rundenzeit anvisiert. Als Fahrer wurde wieder der erfahrene VLN-Pilot Jochen Krumbach verpflichtet.

Die technischen Daten des Elektroauto TMG EV P002

Das Elektroauto Toyota TMG EV P002 hat zwei Elektromotoren, sie leisten zusammen 350 kWh und entwickeln ein maximales Drehmoment von 900 Nm. Als Energiespeicher dient eine Lithium-Keramik-Batterieeinheit mit einer Gesamtkapazität von 42 kWh.

Bildquelle: Toyota

Gegenüber der Einstellungen für das Pikes-Peaks-Rennen wurde das Fahrwerk auf die Eifel-Bedingungen angepasst und die Software so modifiziert, dass eine Höchstgeschwindigkeit von 255 km/h möglich ist.

Wie beim Bergrennen wurde auch dieses mal ein Gleichstrom-Schnellladesystem (EVlink) von Schneider Electric für das Elektrorennfahrzeug eingesetzt. Es verfügt über eine 42 Kilowattstunden große Batterieeinheit mit Lithium-Ionen Akkuzellen und erlaubt auch an Orten mit schlechter Stromversorgung, die Schnellladung von Elektromobilen. Das Schnellladesystem wurde in einem Transportfahrzeug untergebracht und kann über einen normalen Stromanschluss geladen werden.

Das Chassis des Elektroauto TMG EV P002 stammt von dem englischen Unternehmen Radical.

Hier ist das Video von der Rekordfahrt:

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(03.07.2012)

Mit dem Elektroauto Audi R8 e-tron wurde auf der Nürburgring-Nordschleife die Bestzeit für Serienfahrzeuge mit Elektroantrieb aufgestellt.

Bildquelle: Audi

Der Rennfahrer Markus Winkelhock fuhr das Elektroauto in 8:09,099 Minuten über die 20,8 Kilometer lange Strecke. Nach den Gesamtsiegen bei den 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Le Mans hat Audi damit einen weiteren Meilenstein in seiner Geschichte gesetzt und gezeigt, dass ein E-Auto nicht nur ein gemütliches Öko-Gefährt ist.

Der Vorstand für Technische Entwicklung der Audi AG (Michael Dick) sagt zu dem Ergebnis:

„Der R8 e-tron hat sein Potenzial auf der härtesten Rennstrecke der Welt eindrucksvoll unter Beweis gestellt“,

[…]

„Die Rekordfahrt hat uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Elektromobilität bedeutet für uns niemals Verzicht, sondern immer Emotion, Sportlichkeit und Fahrspaß.“

Nebenbei durfte Dick selbst eine schnelle Runde im R8 e-tron absolvieren.

Das die erreichte Zeit von 8:09,099 Minuten des Elektromobil beeindruckend ist, zeigt ein Vergleich mit der schnellsten bisher gefahrenen Runde für Serienfahrzeuge. Die Bestmarke von 7:11,57 Minuten wurde mit einem Gumpert Apollo Sport, der von einem 515 kW (700 PS) starken Audi-Motor angetrieben wird, erreicht.

Bei dem eingesetzten Elektroauto Audi R8 e-tron, mit dem Markus Winkelhock auf der Nordschleife den Rekord erzielte, entspricht in allen Antriebsdetails dem Serienmodell, das Ende 2012 auf den Markt kommt.
Die beiden Elektromotoren verfügen zusammen über eine Leistung von 280 kW und 820 Nm Drehmoment, typisch für Elektromotoren liegt der Drehmoment sofort an – bei dem e-tron sind es über 4.900 Nm, welche den Hinterrädern zur Verfügung stehen.
Mit den starken Motoren kann der Audi R8 e-tron in 4,6 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist regulär auf 200 km/h begrenzt, für die Rekordrunde wurde das Limit auf 250 km/h erhöht.

Als Energiespeicher dienen Lithium-Ionen-Akkuzellen, welche zusammen bis zu 49 KWh an Strom speichern können, diese genügen je nach Fahrweise für eine Reichweite von 215 Kilometer. Die Batterien können dank der T-Form im Mitteltunnel und im Bereich zwischen der Fahrgastzelle und der Hinterachse zu montiert werden. Für die Energierückgewinnung wird der Schubbetrieb die Bremsenergie genutzt ( Rekuperation). Damit die Elektromotoren weniger Gewicht bewegen müssen, besteht die leichte Karosserie des Elektroauto Audi R8 e-tron aus großen Teilen aus Aluminium sowie aus CFK-Komponenten; so beträgt das Gesamtgewicht inklusive Batterie nur 1.780 Kilogramm.
Zusätzlich zu der aufgebohrten Version des R8 e-tron wurde auch ein Modell des R8 e-Tron auf die Rennbahn geschickt, wie es am Jahresende auf den Markt kommt.

So fuhr direkt im Anschluss Markus Winkelhock mit einem zweiten R8 e-tron, der auf 200 km/h limitiert war, zwei schnelle Runden am Stück. Die Zeiten lagen mit 8:30,873 und 8:26,096 Minuten deutlich unter der Neun-Minuten-Schwelle.

Markus Winkelhock kommentiert die Rekordfahrt mit dem Elektrofahrzeug so:

„Die Rekordfahrten waren für mich ein einzigartiges Erlebnis.“

Die Fahrt mit dem Elektroflitzer beschreibt Winkelhock wie folgt:

„Natürlich ist der R8 e-tron kein Rennwagen mit aerodynamischen Hilfen, sondern ein Serienauto“ […] „Aber er bringt mit seinem niedrigen Schwerpunkt und der heckbetonten Gewichtsverteilung hohe sportliche Qualitäten mit. Das Drehmoment, mit dem die Elektromotoren bergauf anschieben, schlägt alles, was ich kenne – auch wenn sie dabei kaum Geräusche erzeugen, was am Anfang schon eine völlig neue Erfahrung ist. Dort, wo ich auf Traktion angewiesen bin, hilft mir das Torque Vectoring, die Verschiebung der Momente zwischen den angetriebenen Rädern.“

Die Bilanz von Herrn Dick fällt nach der Rekordfahrt am Nürburgring sehr positiv aus:

„Innerhalb weniger Wochen haben wir uns großen Herausforderungen gestellt und dabei gezeigt, dass wir mit all unseren Antriebskonzepten an der Spitze liegen.“ […] „Im Mai haben wir mit dem Audi R8 LMS ultra mit Zehnzylindermotor das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Mitte Juni gab es den Triumph bei den 24-Stunden von Le Mans mit dem Audi
R18 e-tron quattro – den ersten Gesamtsieg eines Hybridfahrzeugs beim härtesten Rennen der Welt. Und jetzt haben wir mit dem rein elektrisch angetriebenen R8 e-tron auf dem anspruchsvollsten Kurs, den es gibt, eine weitere Bestmarke gesetzt.“

Dies zeigt, dass die Fahrt mit einem Elektroauto keinesfalls immer nur langsam, ohne Spaß und Spannung von statten geht. Jeder sollte daher die Möglichkeit nutzen, mal selbst mit einem Elektroauto zu fahren. Bis jetzt habe ich noch niemanden erlebt, der oder die nach einer Fahrt in einem e-Auto nicht begeistert gewesen wäre.

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(03.06.2012)

Der Autohersteller Mitsubishi nimmt mit gleich 2 Versionen seines Elektroauto i-MiEV am US Bergrennen “Pikes Peak” teil.

Der Rennpilot Hiroshi Masuoka bei seinem Elektroauto, mit welchem er beim Pikes Peak antreten wird. Neben dem erfahrenen Dakar-Fahrer wird auch die Amerikanerin Beccy Gordon als Rennpilotin teilnehmen. Bildquelle: Car@nifty (Facebook)

Auch im Jahr 2012 lockt das legendäre US-Bergrennen „Pikes Peak“ viele Hersteller an, im Juli findet das Rennen wieder statt und es sind auch E-Autos mit dabei.

Mit 2 Elektrofahrzeugen ( i-MiEV Evolution und dem Mitsubishi „i“)  startet der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors beim legendären Pikes Peak Rennen in Colorado, USA (3. bis 8. Juli 2012). Beide Rennwagen basieren auf dem in Großserie hergestellten E-Auto i-MiEV.

Gefahren werden die Elektroautos von Mitsubishi von Hiroshi Masuoka (Gewinner der Rallye Dakar 2002 und 2003 ) und der amerikanischen Rennwagenfahrerin Beccy Gordon.

Das Elektrorennfahrzeug i-MiEV Evolution verfügt über einen Allradantrieb, welche von 3 Elektromotoren (einer vorn, zwei hinten) mit jeweils 80 kW oder zusammen 240 kW (326 PS) angetrieben wird, der Energiespeicher kann bis zu 35 kWh speichern. Der Elektro-Rennwagen ist 4341 Millimeter lang, 1900 Millimeter breit und nur 1339 Millimeter hoch.
Um Gewicht zu sparen, hat der E-Flitzer eine Kohlefaser-Karosserie, entwickelt wurde i-MiEV Evolution mit 20 technischen Partnern, der Elektroantrieb basiert auf dem Serienmodell des i-MiEV.

Der Mitsubishi „i“, das zweite, weitgehend serienmäßige Elektroauto im Pikes Peak Rennen wurde durch einen aerodynamisch optimierten Frontspoiler und einen Sicherheitskäfig im Inneren für den Einsatz verändert. Der i-MiEV verfügt über einen 49kW Elektromotor, welcher den Strom aus einer Batterieeinheit, welche bis zu 16 kWh speichern kann  angetrieben wird.
Die Technischen Daten des Elektroauto i-MiEV Evolution:
L x B x H (mm) 4341 x 1900 x 1339
Sitzplätze 1
Allrad 1
Motoren Anzahl 3 (1 Front, 2 Hinten)
Max. Leistung (kW) 240 (80 kW x 3)
Fahrbatterie Batteriekapazität (kWh) 35
Fahrgestell Rohrrahmen
Karosserie Kohlefaser
Reifen 245/40R18

Techn. Daten i-MiEV
L x B x H (mm) 3675 (+280) x 1585 (+110) x 1615 (+5)
Sitzplätze 4
Antrieb Heck
Motoren Anzahl 1
Max. Leistung (kW/rpm) 49 (+2) / 3,000 – 6,000
Fahrbatterie Batteriekapazität (kWh) 16
Reifen Vorne: 145/65/R15
Hinten: 175/60 (+5)/R15

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(13.04.2012)

Das ein Elektroauto keine behäbige Öko-Schnecke ist, beweist diesmal der i-MiEV bei dem Pikes Peak Bergrennen.

Mit der Rennversion des i-MiEV geht's an den Start. Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET

Die Teilnahme des Prototypen einer Rennversion vom i-MiEV zeigt mal wieder, das ein E-Auto nicht nur eine lahme Öko-Kiste ist.

Am 8. Juli tritt der Autohersteller Mitsubishi mit einem speziellen i-MiEV beim legendären Bergrennen Pikes Peak in den USA an, bereits seit 1916 stürmen Rennautos dem Gipfel des 4.300 Meter hohen Berges im Bundesstaat Colorado entgegen und überwinden auf ihrer kurvenreichen Fahrt 1.500 Höhenmeter.

Als Fahrer sitzt Hiroshi Masuoka auf dem Fahrersitz des i-MiEV Prototyp, der 51 Jahre alte Japaner ist eine echte Größe im Motorsport – so ist er nicht weniger als 21 Mal bei der Rallye Dakar gestartet und hat die Wüstenrallye 2002 und 2003 zweimal in Folge gewonnen.

Bei dem Pikes Peak müssen Masuoka und das Elektroauto i-MiEV auch klimatische Herausforderungen meistern: Luftdruck, Witterung und Temperatur ändern sich während des Gipfelsturms im Zeitraffer-Tempo.

Der i-MiEV Prototyp basiert auf dem ersten in Großserie gefertigten Elektromobil, die gewonnenen Ergebnisse sollen in die Leistungsfähigkeit und Reichweite der zukünftigen Elektroautos und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge von Mitsubishi einfließen.

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(10.08.2011)

Das Elektroauto Tesla Roadster von Tesla Motors hat zum zweiten mal die Rallye e-miglia gewonnen, der Fahrer war Tim Ruhoff vom Team Energiebau.

Am 2. August 2011 startete die e-miglia 2011, als erster Fahrer startete der Vorjahressieger Tim Ruhoff vom Team Energiebau mit der Startnummer 1 im Tesla Roadster. Die anderen 30 Teilnehmer starteten mit ihren Elektrofahrzeugen nach und nach, die Teams stammen aus sieben Nationen. Bei der Strecke durch die Alpen geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, die Leistungsfähigkeit von Elektromobilen unter Beweis zu stellen.

Bildquelle: e-miglia

Da alle Teilnehmer ans Ziel kamen, können sich vor diesem Hintergrund alle Teilnehmer der e-miglia 2011 als Gewinner bezeichnen.

Die beste Zeit legte wie im Vorjahr Tim Ruhoff vor, in einem Elektroauto vom Typ Tesla Roadster gewann er jede einzelne Etappe, holte sich somit den Sieg und die Prämie von 5.000 Euro.

Lars Krüger und Copilot sowie Jetcar Erfinder Christian Wenger-Rosenau belegten mit dem Elektrofahrzeug Jetcar Elektro den zweiten Platz, von dem bisher in einer Kleinauflage erst 5 Stück verkauft wurden. Mit einem Kaufpreis von 84.000  Euro liegt es auch fast um das Doppelte über dem Jetcar 2.5 mit Dieselmotor.

Den dritten Platz belegte im Think City Elektroauto Fahrer Walter Fuzzy Kofler und seine Tochter Claudia. Ein mehr als positives Ergebnis, bedenkt man den hohen Leistungs- und damit auch Kostenunterschied zwischen den angetretenen Fahrzeugen und die Tatsache, dass der Think City vor allem als Stadtfahrzeug geplant wurde.
Auf dem vierten und fünften Platz landeten dann wieder Teams in Tesla Roadster Modellen.

In diesem Winter folgt die erste e-miglia “snow”, mit dem neuen Härtetest soll bewiesen werden, dass Elektroautos nicht nur Schönwetter-Fahrzeuge sind, sondern auch bei extremen Temperaturen funktionieren.
Die Sommer e-miglia wird dann in 2012 mit einem strafferen Reglement noch sportlicher werden. Ob eine Zeitprüfung dabei sein wird, wie sich einige Teilnehmer wünschen, wird sich Richard Schalber vielleicht noch überlegen.

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