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Archiv

Kategorie: Wettkämpfe

(13.04.2012)

Das ein Elektroauto keine behäbige Öko-Schnecke ist, beweist diesmal der i-MiEV bei dem Pikes Peak Bergrennen.

Mit der Rennversion des i-MiEV geht's an den Start. Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET

Die Teilnahme des Prototypen einer Rennversion vom i-MiEV zeigt mal wieder, das ein E-Auto nicht nur eine lahme Öko-Kiste ist.

Am 8. Juli tritt der Autohersteller Mitsubishi mit einem speziellen i-MiEV beim legendären Bergrennen Pikes Peak in den USA an, bereits seit 1916 stürmen Rennautos dem Gipfel des 4.300 Meter hohen Berges im Bundesstaat Colorado entgegen und überwinden auf ihrer kurvenreichen Fahrt 1.500 Höhenmeter.

Als Fahrer sitzt Hiroshi Masuoka auf dem Fahrersitz des i-MiEV Prototyp, der 51 Jahre alte Japaner ist eine echte Größe im Motorsport – so ist er nicht weniger als 21 Mal bei der Rallye Dakar gestartet und hat die Wüstenrallye 2002 und 2003 zweimal in Folge gewonnen.

Bei dem Pikes Peak müssen Masuoka und das Elektroauto i-MiEV auch klimatische Herausforderungen meistern: Luftdruck, Witterung und Temperatur ändern sich während des Gipfelsturms im Zeitraffer-Tempo.

Der i-MiEV Prototyp basiert auf dem ersten in Großserie gefertigten Elektromobil, die gewonnenen Ergebnisse sollen in die Leistungsfähigkeit und Reichweite der zukünftigen Elektroautos und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge von Mitsubishi einfließen.

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(10.08.2011)

Das Elektroauto Tesla Roadster von Tesla Motors hat zum zweiten mal die Rallye e-miglia gewonnen, der Fahrer war Tim Ruhoff vom Team Energiebau.

Am 2. August 2011 startete die e-miglia 2011, als erster Fahrer startete der Vorjahressieger Tim Ruhoff vom Team Energiebau mit der Startnummer 1 im Tesla Roadster. Die anderen 30 Teilnehmer starteten mit ihren Elektrofahrzeugen nach und nach, die Teams stammen aus sieben Nationen. Bei der Strecke durch die Alpen geht es nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, die Leistungsfähigkeit von Elektromobilen unter Beweis zu stellen.

Bildquelle: e-miglia

Da alle Teilnehmer ans Ziel kamen, können sich vor diesem Hintergrund alle Teilnehmer der e-miglia 2011 als Gewinner bezeichnen.

Die beste Zeit legte wie im Vorjahr Tim Ruhoff vor, in einem Elektroauto vom Typ Tesla Roadster gewann er jede einzelne Etappe, holte sich somit den Sieg und die Prämie von 5.000 Euro.

Lars Krüger und Copilot sowie Jetcar Erfinder Christian Wenger-Rosenau belegten mit dem Elektrofahrzeug Jetcar Elektro den zweiten Platz, von dem bisher in einer Kleinauflage erst 5 Stück verkauft wurden. Mit einem Kaufpreis von 84.000  Euro liegt es auch fast um das Doppelte über dem Jetcar 2.5 mit Dieselmotor.

Den dritten Platz belegte im Think City Elektroauto Fahrer Walter Fuzzy Kofler und seine Tochter Claudia. Ein mehr als positives Ergebnis, bedenkt man den hohen Leistungs- und damit auch Kostenunterschied zwischen den angetretenen Fahrzeugen und die Tatsache, dass der Think City vor allem als Stadtfahrzeug geplant wurde.
Auf dem vierten und fünften Platz landeten dann wieder Teams in Tesla Roadster Modellen.

In diesem Winter folgt die erste e-miglia “snow”, mit dem neuen Härtetest soll bewiesen werden, dass Elektroautos nicht nur Schönwetter-Fahrzeuge sind, sondern auch bei extremen Temperaturen funktionieren.
Die Sommer e-miglia wird dann in 2012 mit einem strafferen Reglement noch sportlicher werden. Ob eine Zeitprüfung dabei sein wird, wie sich einige Teilnehmer wünschen, wird sich Richard Schalber vielleicht noch überlegen.

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Der Autobauer Peugeot hat mit dem EX1 ein Elektroauto vorgestellt, welches reihenweise Rekorde bricht. Gleich sechs Bestmarken hat das Fahrzeug, welches ein wenig an das „Batmobil“ erinnert bereits gebrochen. Das Elektroauto EX1 ist leider ein Konzeptauto, das die Franzosen dazu nutzen ihre technologische Kompetenz unter Beweis stellen. Ich muss zugeben, bisher war der Tesla Roadster oder der Renault Dezir das Elektroauto meiner Träume, aber der EX1 fasziniert mich noch mehr.

Foto: Auto-Medienportal.Net / Renault

Rechtzeitig vor Beginn des Pariser Automobilsalons und passend  zu seinem 200. Firmenjubiläum zeigt Peugeot einen aufregenden Renn-Roadster mit Elektroantrieb. “Wir demonstrieren mit diesem radikal futuristischen Elektro-Fahrzeug die Möglichkeiten der neuen Technologie und deren spektakulärstes Merkmal: das beeindruckende Beschleunigungs-Potenzial”, erläutert Marketing-Direktor Xavier Peugeot.

In 3,58 Sekunden auf 100Km/

Die Kraft des EX1 kann man ohne zu übertreiben als animalisch bezeichnen, denn jeder der beiden an der Vorder- beziehungsweise an der Hinterachse montierten und von Siemens gelieferten Prototypen-Elektromotoren – liefern eine Spitzenleistung 125 kW/ 170 PS (zusammen also: 250 kW/340 PS). Die geballte Kraft beschleunigt das 750 kg leichte Auto in nur 3,58 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 260 km/h. Die Lithium-Ionen-Akkus haben eine Leistung von 30 Kilowattstunden und ermöglichen dem EX1 eine Reichweite von 450 Kilometern.

Nicolas Vanier, welcher durch Abenteurer-Expeditionen in Frankreich bekannt geworden ist stellte mit dem EX1 in Montlhéry sechs Beschleunigungs-Weltrekorde auf: über die Achtel-, Viertel- und halbe Meile sowie den halben Kilometer, einen Kilometer und eine Meile. In nur 28,16 Sekunden hat Vanier die Kilometer-Distanz absolviert, da sage noch mal jemand Elektroautos seien Langsam!

Foto: Auto-Medienportal.Net / Renault

Normalerweise fahren Elektroautos nahezu geräuschlos, aber bei dem allradgetriebenen EX1 hört man ein charakteristisches, sirrendes Geräusch, welches einem an einen in weiter Entfernung startenden Düsenjet erinnert. Dieses Geräusch wird allerdings nicht künstlich erzeugt, vielmehr gehe ich davon aus, das es die Kühlung für die Akkus oder vlt. auch für die vier Elektromotoren sein könnte.

Foto: Auto-Medienportal.Net / Renault

Die äußeren Werte

Der Ex1 zieht sicherlich jede Menge Blicke auf sich, denn schon sein äußeres zeigt einem fast die Kraft. Insgesamt ist das Elektroauto Ex1 gerade einmal 90 Zentimeter hoch, während die Frontpartie mit dem sich jeweils V-förmig nach außen öffnenden LED-Leuchtenband und elegant-flachen Lufteinlass die bereits beim Concept Car SR1 eingeführte neue Formensprache des Peugeot-Designs aufnimmt, sind die hinten angeschlagenen Türen mit den darin integrierten Schalensitzen ein spektakulärer Blickfang. Das gleiche gilt auch für die sich nach hinten stark verjüngende Karosserielinie – dadurch ergibt sich die wesentlich schmalere Spur an der Hinterachse (840 mm gegenüber 1.538 mm vorn).

Foto: Auto-Medienportal.Net / Renault

Den Ex1 live bewundern

Wer den EX1 live bewundern will, kann dies  in der Peugeot Avenue im Rahmen der Sonderschau “Electro Mobility” vom 22. September bis 14. November 2010 tun.

Und zum Abschluss den Ex1 von Peugeot im Video:

Artikel via: n-tv

Fotos: Auto-Medienportal.Net

(Am 25. September 2010 die Reichweite die EX1 eingetragen)

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Bei der ersten E-Auto-Rallye traten 25 Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge im österreichischen Teil des Silvretta-Gebirges gegeneinander an. Die Elektroautos (und Brennstoffzellenautos) mussten sich bei über 30 Grad Hitze den Berg hochquälen.

Die Silvretta Classic Rallye Montafon 2010 vereinte alte und neue Autos bei der 13. Ausgabe der Rallye: Im Rahmen der bekannten Oldtimer-Rallye im Silvretta-Gebirge fand dieses Jahr zum ersten Mal eine E-Auto-Rallye statt.

In der Rallye traten insgesamt 25 Elektrofahrzeuge gegeneinander an. Darunter schon erhältliche Elektroautos wie der Tesla Roadster oder Think City über bald startende Elektromobile wie Mitsubishi i-MiEV oder Citroën C-Zero, bis hin zu Prototypen und Versuchsträgern wie Smart electric drive, Audi e-tron, dem Elektro-Golf, dem elektrisch angetriebenen Mercedes SLS und vielen mehr. Auch Brennstoffzellenautos wie der Toyota FCHV-adv und der Mercedes B-Klasse F-Cell traten an – Die Regeln schreiben besagen lediglich, das die teilnehmenden Fahrzeuge elektrisch betrieben werden müssen, ob der Strom nun aus der Batterie oder aus der Brennstoffzelle kommt ist in dem Fall egal.

In drei Tagen mussten die Elektrofahrzeuge auf der Gebirgsstrecke im Montafon 160 Kilometer mit einem Höhenunterschied bis zu 2.500 Meter bewältigen. Dabei sind zehn Wertungsprüfungen zu absolvieren. Wie die Silvretta Classic ist auch die Elektroauto-Rallye als Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung konzipiert. So kommt es auf Hundertstelsekunden an: Je geringer die Abweichung von den Sollzeiten der Präzisionsprüfung, desto weniger Strafpunkte für das Team. So müssen die Fahrzeuge beispielsweise die Silvretta-Hochalpenstraße hinauffahren und auf der 15 Kilometer langen Bergstraße einen Höhenunterschied von 1.000 Metern überwinden – und diese Leistung müssen die Elektroautos auch bei den derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen von über 32C° erbringen..

Für jede Tagesetappe werden Strafpunkte verteilt. Die höchste Punktzahl darf gestrichen werden. Dann wird addiert, und wer am Ende am wenigsten Punkte hat, gewinnt. Platz eins belegte der Audi e-tron mit 607 Gesamtpunkten. Auf die Plätze fuhren ein Mitsubishi i-MiEV mit 659 Punkten sowie der VW Golf blue-e-Motion mit 750 Punkten.

Quelle: n24.de
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Die erste Silvretta Elektroauto-Rallye war ein voller Erfolg. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius absolvierten alle 25 gestarteten Elektro-Fahrzeuge innerhalb von 3 Tagen ohne Reichweitenprobleme oder Ausfälle die Wertungsprüfungen. Dafür mussten die Elektroautos bis zu 62 Kilometer am Stück im österreichischen Montafon zurücklegen.

Die meisten Elektromobile hatten bei ihrer Ankunft noch über 50 Prozent Akkukapazität zur Verfügung, obwohl die steilen Bergetappen hohe Anforderungen an die Batterien stellten. Das Montafon ist unter anderem Teil der Voralberger Modellregion für Elektromobilität mit 750 bisher installierten Ladestationen und 75 Elektroautos.

Auch ein Mercedes AMG SLS e-Cell hat an der Rallye teilgenommen,  bereits im Jahr 2012 will Daimler Elektroautos in fünstelligen Zahlen produzieren. Die großen Autokonzerne wie Daimler und Volkswagen (VW) sind sich einig, das die Batterien derzeit die Schwachstelle bei Elektroautos darstellen, obwohl die Batterien sehr leistungsfähig sind, müssen die Kosten stark gesenkt werden. Derzeit kostet eine Kilowattstunde 600 Euro und eine komplette Leistungsfähige Batterie  10.000 Euro – diese Kosten sollten auf 1/3 gesenkt werden, wenn Elektromobile konkurrenzfähig werden sollen.

Zurzeit stellt Deutschland 2 Milliarden Euro zur Förderung in acht Modellregionen bereit, denn es mangelt derzeit an der nötigen Infrastruktur um die Elektroautos aufladen zu können. Denn bei einem Ein- oder Zweifamiliehaus mag es kaum ein Problem sein, ein Ladekabel anzuschließen, aber was sollen Menschen in Großstädten machen?

Artikelquelle: motor-klassik.de
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