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Kategorie: LA Auto Show

Das Elektroauto Fiat 500e wird auf der Automesse LA Auto Show auch in der Star Wars Edition präsentiert, leider wird es diese Version so nicht beim Händler geben.

Auf der LA Auto Show gibt es das Elektroauto Fiat 500e in Star Wars Optik zu bestaunen. Bildquelle: Fiat

Das Marketing für den am 17. Dezember startenden Film »Star Wars – Das Erwachen der Macht« ist bereits seit längerem im Gange, dazu gibt es zahlreiche Fanartikel. So kann man auf der Autoshow (20. bis 29. November) in den USA einen Fiat 500e in Star Wars-Optik samt Stormtrooper bestaunen.
Allerdings wird es das Fahrzeug so nicht zu kaufen geben, aber da der italienische Autohersteller einer der Kooperationspartner ist – macht so ein umgestaltetes Stromer schon etwas her.
Das entsprechende optische Tuning hat das auf Unternehmen Garage Italia Customs aus Mailand übernommen.
So wurden bei dem kleinen Elektroflitzer die Windschutzscheibe und Seitenfenster mit einer schwarz-weißen Folie beklebt, so soll es von Außen an den Helm eines Stormtrooper erinnern.

Auf der LA Auto Show gibt es das Elektroauto Fiat 500e in Star Wars Optik zu bestaunen. Bildquelle: Fiat

Aber auch das Fiatlogo (vorne und hinten), auf dem Lenkrad und auf den Felgen ist einem Star Wars Logo gewichen, im inneren setzt sich der Umbau fort: So sieht man auch auf dem Handschuhfach einen Star War Schriftzug, ansonsten wurde auch das Interieur ganz in schwarz und weiß gehalten.

An den Leistungsdaten hat sich nichts geändert:

In den USA kann man den Fiat 500e für 31.800 US-Dollar kaufen, für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 147 PS. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 141 km/h begrenzt, den Sprint von 0 bis 100 km/h schafft man mit dem Fiat innerhalb von 8,7 Sekunden. Dank der 29 kWh großen Batterieeinheit mit Lithium-Ionen Akkuzellen beträgt die Reichweite ca. 140 Kilometer.

Auf der LA Auto Show gibt es das Elektroauto Fiat 500e in Star Wars Optik zu bestaunen. Bildquelle: Fiat

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen, die Star Wars Edition des Fiat 500e gibt es nicht zu kaufen. Darüber werden wahrscheinlich die Menschen, denen das ganze Star Wars Merchandising ohnehin schon zu viel ist, nicht sehr traurig sein.

In Deutschland kann man den Elektrofiat leider gar nicht kaufen, allerdings bietet Reevolt einen Elektroauto-Umbau des kleinen Italieners an. (Allerdings scheint es so, als wurde die Internetseite von Reevolt! abgeschaltet – eine Facebookseite gibt es noch).

Das Plug-In Hybridauto Chevrolet Volt 2016 hat die Auszeichnung „Green Car of the Year 2016“ der Los Angeles Auto Show erhalten. Damit hat das Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerung einer der wichtigsten Umweltpreis der Automobilindustrie erhalten.

Symbolbild. General Motors konnte im Monat August 2012 ganze 2831 Exemplare seines Elektroauto Chevrolet Volt verkaufen. Bildquelle: General Motors

Die neue Generation des Chevrolet Volt (2016) siegt im Wettbewerb um das Green Car of the Year 2016 des Fachmagazins Green Car Journal.

Hier ist die Pressemeldung:

Der Chevrolet Volt kam im Jahr 2011 auf den Markt und wurde nun komplett erneuert und deutlich verbessert. Er setzte sich im starken Finalistenfeld um den Audi A3 e-tron, den Honda Civic, den Hyundai Sonata und den Toyota Prius durch.

Die Redakteure des Green Car Journal betonten, dass der 2016er Volt quasi rundum optimiert wurde: elegant-sportliches Design, Batterien mit höherer Energiedichte, neuer Elektromotor, höhere Beschleunigung. Daneben bietet er einen effizienteren 1,5 Liter-Verbrennungsmotor, der Strom für eine Gesamtreichweite von 675 Kilometern erzeugt. Die Reichweite im reinen Batteriebetrieb wurde nun auf bis zu 85 Kilometer erweitert.

Für den Wettbewerb um das Green Car of the Year® vergrößert sich die Auswahl an geeigneten Modellen von Jahr zu Jahr. Dies spiegelt das zunehmende Engagement der Hersteller bei der Entwicklung effizienterer und umweltfreundlicher Fahrzeuge wider. Das Green Car Journal vergibt seit 2005 jährlich seinen Preis im Rahmen der Los Angeles Auto Show.

„Zum ersten Mal in der Geschichte des Green Car of the Year®-Wettbewerbs hat ein Fahrzeug den Preis für zwei Modellgenerationen gewonnen“, sagte Ron Cogan, Herausgeber und Verleger des Green Car Journal und von CarsOfChange.com. „Das ist bemerkenswert angesichts der untersuchten Marken und Modelle. Der Chevrolet Volt war schon im Wettbewerb 2011 herausragend und führt diese Rolle fort als Green Car of the Year® 2016.“

Der Preis für das Green Car of the Year® ist eine in der Automobilbranche weithin anerkannte Auszeichnung für den Umweltschutz. Das 1992 gegründete Green Car Journal (externer Link) ist ein führendes Medium an der Schnittstelle zwischen Auto, Energie und Umwelt.

„Chevrolet bietet seinen Kunden Fahrspaß, geballte Technologie und elektrischen Antrieb zu erschwinglichen Preisen. Der 2016er Volt liefert dies im Gesamtpaket“, so Steve Majoros, Marketing-Manager von Chevrolet. „Als Green Car of the Year® bekräftigt der Volt unser Versprechen: Chevrolet macht Elektroautos, die die Erwartungen der Kunden übertreffen.“

Eine Jury bestimmt per Mehrheitsentscheid das Green Car of the Year®. Zu ihr gehören der Ex-Talkshow-Moderator und Auto-Fan Jay Leno sowie Vertreter von Umweltorganisationen wie Jean-Michel Cousteau, Präsident der Ocean Futures Society; Matt Petersen, Präsident von Global Green USA; Dr. Alan Lloyd, ehemaliger Vorsitzender des International Council on Clean Transportation; Mindy Lubber, Vorsitzende von CERES und Kateri Callahan, Vorsitzende der Alliance to Save Energy.

Beim Auswahlprozess prüfen die Redakteure des Green Car Journal alle Fahrzeuge, Antriebe und Technologien, die aus einer breiten Riege potenzieller Kandidaten in Frage kommen, bis die fünf Finalisten übrig bleiben. Diese sind Vorreiter beim Umweltschutz. Untersucht werden dabei Aspekte wie Effizienz, Emissionszertifikate der US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) sowie der kalifornischen Umweltbehörde CARB (California Air Resources Board), Leistungsmerkmale, Neuartigkeit und Bezahlbarkeit.

Zudem sollen sämtliche Wagen großserientauglich und ab dem 1. Januar 2016 auf dem US-Markt frei erhältlich sein, um breites Potenzial für umweltschonendes Fahren zu entfalten.

Gewinner der Green Car of the Year®-Auszeichnung im vergangenen Jahr war der BMW i3.

Zur Auszeichnung „Green Car of the Year®

Das Green Car Journal wurde 1992 gegründet und ist eines der führenden US-amerikanischen Auto-Fachmedien für Auto, Energie und Umwelt. Die Auszeichnung „Green Car of the Year®“ ist für das Green Car Journal ein wichtiges Instrument, um Fortschritte in der Umwelttechnologie im Automobilbereich aufzuzeigen.

Viele Beiträge zum Thema umweltfreundliche Fahrzeuge bietet die Online-Plattform CarsOfChange.com, mit einem Schwerpunkt auf Vernetzung. „Green Car of the Year®“ ist eine Marke des Green Car Journal und der RJ Cogan Specialty Publications Group, Inc.

 

Mit seinem Plug-In Hybridauto Audi A3 e-tron hat es der deutsche Autohersteller in das Finale des »Green Car of the Year 2016“-Award geschafft, die Gewinner erhalten die Auszeichnung im Rahmen der Los Angeles Auto Show.

Das Plug-In Hybridauto Audi A3 Sportback e-tron. Bildquelle: Audi AG

Das Green Car Journal gibt die Gewinner auf den Medien- und Fachbesuchertagen der Automesse am 19. November bekannt. Bei dem Wettbewerb um das Green Car of the Year® 2016 des Fachmagazins Green Car Journal  gehören der Audi A3 e-tron und der Chevrolet Volt zu den fünf Finalisten.

Die Auswahl an geeigneten Modellen für den Wettbewerb um das Green Car of the Year® wächst von Jahr zu Jahr, dass Green Car Journal vergibt die Auszeichnung seit dem Jahr 2005 im Rahmen der Los Angeles Auto Show (Publikumstage: 20. bis 29. November 2015).

Ron Cogan (Herausgeber und Verleger des Green Car Journal und von CarsOfChange.com) sagt:

„In diesem Jahr haben wir das stärkste Finalistenfeld in der Geschichte des Green Car of the Year-Wettbewerbs,“ … „Jedes der fünf nominierten Modelle setzt – auf seine Weise – ein Zeichen beim Umweltschutz. Die Bedürfnisse des Autofahrers von heute stehen dabei im Fokus. Ihre Nachfrage nach unterschiedlichsten Antriebstechnologien zeigt, dass jeder Ansatz für das Erreichen von Umweltzielen seine Berechtigung hat.“

Dies sind die Finalisten:

Audi A3 e-tron

Der Audi A3 Sportback e-tron ist das erste Plug-In-Hybridmodell von Audi auf den Markt. Die fünftürige Fließheck-Limousine verwendet Lithium-Ionen-Batterien und einen 102 PS (75 kW) starken Elektromotor mit einer Reichweite im rein elektrischen Betrieb von 30,6 Kilometern. Der 1,4 Liter große und 150 PS (110 kW) starke TFSI-Motor sorgt für eine große Reichweite im Hybridbetrieb.

Chevrolet Volt

Die zweite Generation des Volt bietet neben dem sportlicheren Design mehr Fahrleistung. Zudem ist das zweimotorige Antriebssystem leichter und kräftiger geworden. Der Fünfsitzer mit Range-Extender fährt nun bis zu 85 Kilometer rein elektrisch. Der 1,5 Liter-Verbrennungsmotor erzeugt Strom für eine Gesamtreichweite von 675 Kilometern.

Honda Civic

In der mittlerweile zehnten Generation hat der nagelneue Honda Civic als günstiges Modell mit konventionellem Verbrennungsmotor einen vorbildlichen Kraftstoffverbrauch. Er vereint hybridähnliche Sparsamkeit und attraktive Optik. Seine komfortable Ausstattung und modernste Elektronik erfüllen die Bedürfnisse vieler Autofahrer.

Hyundai Sonata

Das elegante 2016er Modell des Sonata wird als sparsamer Benziner, als Hybrid sowie als Plug-in-Hybrid angeboten. Neu beim Hybrid-Modell ist in diesem Jahr sein niedrigerer Verbrauch von 5,4 l/100 km sowie seine unverkennbare Formensprache. Der Sonata Plug-in fährt batteriebetrieben knapp 39 Kilometer und erzielt zusätzliche Reichweite im konventionellen Hybrid-Antrieb.

Toyota Prius

Der Toyota Prius präsentiert sich 2016 als komplett überarbeitetes Modell. Er bietet die Eigenschaften, die man vom Branchenführer bei Hybridfahrzeugen erwartet: bemerkenswerte Weiterentwicklungen bei Design, Technologie und Verbrauch. Seine Markenzeichen sind das bekannte, aber nun etwas mutigere Äußere, Verbesserungen am Fahrwerk und eine insgesamt optimierte Fahrdynamik.

Das Green Car of the Year® wird per Mehrheitsentscheid einer Jury bestimmt. Zu ihr gehören der Ex-Talkshow-Moderator und Auto-Fan Jay Leno sowie Vertreter von Umweltorganisationen wie Jean-Michel Cousteau, Präsident der Ocean Futures Society; Matt Petersen, Präsident von Global Green USA; Dr. Alan Lloyd, ehemaliger Vorsitzender des International Council on Clean Transportation; Mindy Lubber, Vorsitzende von CERES und Kateri Callahan, Vorsitzende der Alliance to Save Energy.

Die Redakteure des Green Car Journal prüfen beim Auswahlprozess alle Fahrzeuge, Antriebe und Technologien, die aus einer breiten Riege potenzieller Kandidaten in Frage kommen, bis die fünf Finalisten übrig bleiben. Diese sind Vorreiter beim Umweltschutz. Zudem sollen sämtliche Wagen großserientauglich und ab dem 1. Januar 2016 auf dem US-Markt frei erhältlich sein, um breites Potenzial für umweltschonendes Fahren zu entfalten.

Green Car Journal gibt es seit

Das Green Car Journal wurde im Jahr 1992 gegründet und ist eines der führenden US-amerikanischen Auto-Fachmedien für Auto, Energie und Umwelt. Die Auszeichnung „Green Car of the Year®“ ist für das Green Car Journal ein wichtiges Instrument, um Fortschritte in der Umwelttechnologie im Automobilbereich aufzuzeigen.

Via: LAAutoshow.com

Auch auf der diesjährigen Automesse LA Auto Show 2014 wird wieder der Titel Green Car of the Year verliehen – dieses mal befinden sich unter den fünf nominierten Anwärtern drei deutsche Autos.

Symbolbild. Elektroauto BMW i3. Bildquelle: BMW Group

Dieses Jahr sind gleich drei Autos aus Deutschland unter den fünf Finalisten für die Auszeichnung Green Car of the Year 2015, folgende Finalisten haben die große Chance auf den Titel:

  • Audi A3 TDI ( Die Juroren begründen die Nominierung mit den Worten: „ein spannendes Angebot von Audi für luxuriöses und gleichzeitig umweltfreundliches Fahren“. Der A3 kommt erstmalig als viertürige Limousine mit einem sparsamen 2.0 Liter TDI Clean Diesel-Motor auf den US-Markt.)
  • Die Baureihe des VW Golf (VW bietet mit seiner Golfserie für jeden etwas, dazu zählen der TDI Clean Diesel, ein effizienter Vierzylinder-Benziner sowie die rein elektrische Antriebsart im Elektroauto VW e-Golf)
  • BMW i3 (Der BMW wurde nominiert, weil er aus besonders leichten Komponenten besteht, ebenso haben hier die Kunden die Möglichkeit, optional einen Range-Extender zu kaufen.
  • Honda Fit (auch als Honda Jazz bekannt, „In der dritten Generation hat der Fit einen neuen, geräumigeren Fahrgastraum mit flexiblen Sitzen und führt damit in seiner Klasse beim Innenraumvolumen. Dazu hat er einen Verbrauch von 4,7 Litern auf 100 km (Verbrauchsangaben nach EPA) mit dem neuen 1.5 Liter Earth Dreams Benzinmotor.“).
  • Chevrolet Impala Bi-Fuel (er bietet Komfort und Funktionalität, so schreiben die Juroren: „Der Chevrolet Impala Bi-Fuel beschreitet neue Wege: Er bietet den Komfort sowie die Funktionalität der beliebten viertürigen Mittelklasse-Limousine und zugleich die Möglichkeit, entweder mit günstigem sauberen Erdgas oder mit herkömmlichem Benzin zu fahren.“)

Die Gewinner werden auf der LA Auto Show (21. bis 30. November 2014) gekürt, es bleibt also spannend.

(29.11.2012)

Das Elektroauto Fiat 500e wurde auf der LA Auto Show der Öffentlichkeit präsentiert.

Zwar waren bereits schon vorher von dem Elektrofahrzeug Fiat 500e Fotos im Internet aufgetaucht, nun wurde das Elektromobil aber offiziell auf der Automesse LA Auto Show dem Publikum und der Presse vorgestellt.

Das Elektroauto Fiat 500e. Bildquelle: Fiat

Der Autohersteller hat den elektrischen Fiat sehr schön designend, dank des orangenen Lack und der weißen Unterlippe wird das E-Auto sicherlich schnell auffallen. Im zweiten Quartal des Jahres 2013 wird der Autobauer sein elektrisch angetriebenes Auto in Kalifornien als limitierte Version auf dem Markt bringen, Kalifornien wurde ausgewählt, weil hier für die Autohersteller die strengsten Umweltauflagen für ihre Fahrzeuge erfüllen müsse. In Europa wird man den umweltschonenden Fiat nicht kaufen können.
Fiat wird neA bei jedem verkauften 500e ca. 8.000 bis 10.000 Dollar draufzahlen müssen.
Der Verkaufspreis in den USA liegt bei 35.000 US-Dollar (ca. 27.050 Euro). Wenn dann noch die ganzen Subventionen, welche Käufer von Elektroautos im US-Bundesstaat Kalifornien erhalten, abgezogen werden, muss man pro 500e nur noch ca. 25.000 US-Dollar (ca. 19.300 Euro) bezahlen.

Das Elektroauto Fiat 500e wird von einem 83 kW (111 PS) starken Elektromotor angetrieben, welcher einen Drehmoment von 200 Nm leistet. Die Batterieeinheit besteht aus Lithium-Ionen Akkuzellen und wird mit einer speziellen Flüssigkeit gekühlt – insgesamt hat die Batterie eine Kapazität von 24 Kilowattstunden. Die Reichweite liegt bei 130 Kilometern.

Den Ladezustand (und die Klimaanlage) des Stromspeichers kann man bequem über die dazugehörige App für Apple (iPhone und iPad) sowie für Android kontrollieren, bzw. steuern.

 

(28.11.2012)

Das Elektroauto smart fortwo electric drive erhielt von dem Modedesigner Jeremy Scott Flügel.

Das Elektroauto smart fortwo electric drive, nach dem es vom Designer Jeremy Scott redesigned worden ist. Bildquelle: Mercedes Benz

Der Modedesigner Jeremy Scott hat dem Elektrofahrzeug smart fortwo Flügel geschenkt, das einzigartige Elektromobil soll so als Sonderedition auch auf den Markt kommen.

Am Vorabend der Automesse LA Auto Show hatte der smart seine Weltpremiere in den Jim Henson Studios in Los Angeles, musikalisch war die Künstlerin M.I.A. vertreten.

smart Chefin Dr. Annette Winkler sagte bei der Weltpremiere:
„Wir waren völlig begeistert, als Jeremy mit seinen ersten Entwürfen auf uns zukam!“ … „Genau wie der smart stehen seine Flügel für ein Stück Freiheit auf den überfüllten Straßen der Großstädte.“
Das ein Modedesigner auch die Karosserie verändern darf, ist eine große Ausnahme in der Automobilbranche. „In der Regel“, so Mercedes-Benz und smart Designchef Gorden Wagener, „beschränkt sich eine Kooperation mit einem Modedesigner auf Material- und Farbauswahl im Innenraum sowie die farbliche Gestaltung des Exterieurs.
Mit Jeremy Scott wollte die Automarke jedoch einen Schritt weiter gehen und hat die für ihn typischen Flügel als zentrales Designelement in die Karosserie integriert. Da nicht nur ein reines Showcar dabei raus kommen sollte, stellte dies eine Herausforderung dar.
Flügel sind ein markantes Designelement von Jeremy Scott, denn diese tauchen auf Sweatshirts, Sonnenbrillen und Turnschuhe auf, welche der Designer kreiert hat.
Jeremy Scott erklärte:
„Flügel sind für mich Freiheit, ein Stück Schwerelosigkeit. Daher wollte ich sie unbedingt für den smart electric drive haben, um die Befreiung der Umwelt von schädlichen Emissionen zu visualisieren und die neue Leichtigkeit der Mobilität zu symbolisieren.“
In nur acht Monaten entwickelte Jeremy Scott gemeinsam mit den Designern der „smart Design Division“ des Mercedes-Benz Cars Advanced Design Studios im kalifornischen Carlsbad den smart forjeremy.
Wagner zurückblickend:
„Die Zusammenarbeit war fantastisch, ein wahres Feuerwerk an Kreativität“.
Der smart forjeremy ist in glänzendem Weiß lackiert, von dem sich die vollverchromte Tridionzelle wie ein funkelnder Juwel abhebt. Aus ihr erwächst an beiden Seiten jeweils ein federähnlicher Flügel. Die Schwingen sind aus transparentem Fiberglas gefertigt und mit Elementen in der Form von Raketen dekoriert, die rot aufleuchten und als Rück- und Bremsleuchten dienen.

Das Elektroauto smart fortwo electric drive, nach dem es vom Designer Jeremy Scott redesigned worden ist. Bildquelle: Mercedes Benz

Der Stardesigner:

„Transparenz war mir sehr wichtig, weil sie Leichtigkeit und Weite symbolisiert“.
Die Felgen sind wie Flugzeugpropeller gestaltet worden und sollen während der Fahrt den Eindruck, als würde der Elektro-smart jeden Moment abheben. Die vorderen Scheinwerfer sind mit schwungvoll eleganten Augenbrauen geschmückt. Sie verleihen dem smart forjeremy einen Ausdruck von Neugier und Freude.
Die exklusive, elegante Farbgestaltung mit Weiß und funkelnden Chromakzenten setzt sich im Interieur fort. Dadurch entsteht eine überaus luxuriöse Anmutung. In Zusammenarbeit mit den Interieur Designern der „smart Design Division“ im Mercedes-Benz Designzentrum in Sindelfingen wählte Jeremy Scott für die Instrumententafel, die Sitze und Türverkleidungen edles, weißes Nappaleder.
Dr. Annette Winkler:
„Wir werden 2013 auch eine Edition des smart forjeremy mit Straßenzulassung in den Verkauf bringen“… „Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, mit dieser haute couture durch die Stadt fahren zu können!“
Der smart forjeremy basiert auf der aktuellen Serienversion des Elektromobil smart fortwo electric drive. Der smart fortwo electric drive beschleunigt mit seinem 55-kW-starken Elektromotor in 4,8 Sekunden von 0 auf 60 km/h und macht mit einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h auch auf der Stadtautobahn Spaß. Die Batterieeinheit besteht aus Lithium-Ionen Akkuzellen und kann bis zu  17,6 kWh an Strom speichern. Die Reichweite liegt bei 145 Kilometern..
Zum Schluss noch das Video:

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