Projekte | Mein Elektroauto - Part 1 Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Projekte

(10.05.2013)

In der japanischen Toyota City hat Toyota eine neue intelligente Ladestation für Elektroautos vorgestellt, die Stromtankstelle namens „Smart Mobility Park“ in Toyota Ecoful Town, einem eigens errichteten Ausstellungsgelände.

Hier sieht man einen Teil der Stromtankstelle mit der Bezeichnung "Smart Mobility Park", hier können bis zu 5 Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden. Bildquelle: Toyota

Hier sieht man einen Teil der Stromtankstelle mit der Bezeichnung “Smart Mobility Park”, hier können bis zu 5 Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden. Bildquelle: Toyota/Auto-Reporter.net

Toyota betreibt in Japan vier Modellregionen, mit denen der Auto- und Elektronikhersteller nachhaltige Zukunftstechniken demonstrieren und erproben will.

Der Smart Mobility Park basiert auf dem gleichnamigen Konzept, das Toyota im Herbst 2011 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt hatte. Bei der Anlage können bis zu 11 Elektromobile gleichzeitig aufgeladen werden, zusätzlich wird der nötige Strom über Solarzellen selbst produziert und in Batterien gespeichert, wenn nicht genug Sonnenenergie zur Verfügung steht, wird Strom aus dem öffentlichen Stromnetz genutzt.

Die neue Station kommt ab Herbst 2013 zum Einsatz. Das Ziel dabei ist die optimale Verbindung individueller und öffentlicher Verkehrsmittel, die per Carsharing bereitgestellten Elektroautos können für Fahrten von Bahnhöfen bis zum Reiseziel genutzt werden.
Der Smart Mobility Park bietet Lademöglichkeiten für bis zu sechs einsitzige, ultrakompakte Elektro-Minis vom Typ COMS und fünf elektrisch angetriebene, von Yamaha produzierte PAS-Zweiräder. Die Fahrzeuge können von registrierten Nutzern mit speziellen Karten in Betrieb genommen werden.

Wenn es mal zu einem Stromausfall kommen sollte, können die Menschen den durch die Solaranlagen erzeugten Strom aber auch direkt nutzen, denn die Station ist auch mit herkömmlichen Steckdosen ausgestattet.

Über Anzeigen wird man über die Energiegewinnung und -speicherung, die Nutzung von Strom aus dem allgemeinen Netz und den Ladestatus der angeschlossenen Fahrzeuge informiert. Das intelligente Energiemanagement sorgt dafür, dass der Strom, der über Nacht gespeichert worden ist, tagsüber dazu genutzt werden kann, um Lastspitzen zu puffern.

Via: (Auto-Reporter.NET/hhg)

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(09.05.2013)

Wer in Hessen wohnt hat bald die Möglichkeit, ein Elektroauto fünf Tage kostenlos zu testen.

5 Tage kostenlos mit dem Elektroauto fahren

Menschen welche die Möglichkeit hatten, ein Elektrofahrzeug zu testen, entscheiden sich viel öfter beim nächsten PKW-Kauf für ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug. Nun könnte es im Bundesland Hessen bald viele neue Käufer von E-Autos geben – denn es wurde eine Kampagne mit dem Titel “EPendler. Elektromobil unterwegs” gestartet.
Im Rahmen des Projektes können sich Interessierte bewerben, die Gewinner erhalten die Chance, ein Elektroauto fünf Tage kostenlos zu testen.

Die Kampagne wurde von der hessischen Landesregierung und dem Bundesverband eMobilität ins Leben gerufen, als Testzeitraum ist der 1. bis 5. Juli vorgegeben, im Gegensatz zu anderen Testaktionen muss man hier nur den Strom selbst bezahlen.

Zu den möglichen Elektroautos gehören:

Die Initiatoren der Aktion (die Hessische Landesregierung und der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)) erklären ihre Aktion wie folgt:

“Bürgerinnen und Bürger sollen auf die Tauglichkeit der Elektroautos für ihre alltäglichen Berufswege oder kurzen Strecken aufmerksam gemacht werden. Und das geht am besten, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen”.

Wer sich nun bewerben möchte, der findet weitere Informationen und den Teilnahmebogen auf www.ependler-hessen.de. Bewerbungsschluss ist der 7. Juni 2013.

 

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(09.05.2013)

Tesla Motors ist dafür bekannt, moderne Elektroautos zu bauen, welche der Konkurrenz weit voraus sind – in Zukunft sollen die Stromer über einen Auto-Piloten verfügen und günstiger werden.

Elon Musk. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Elon Musk. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Die Elektroautos von Tesla Motors sind schön, modern und leider bisher auch vergleichbar teuer – aber letzteres soll sich bald ändern, denn mit dem neuesten Modell, der Premium-Limousine Model S, will Tesla die Preise weiter drücken und den Wagen in den USA für etwa 50.000 US-Dollar auf den Markt bringen. Das Firmenziel für die Zukunft ist, Eautos zu einem erschwinglichen Preis verfügbar zu machen. So ist es das Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors), ein Elektroauto für die Masse zu einem Preis von ca. 30.000 US-Dollar anbieten zu können.

Auch sollen in Zukunft die Elektromobile über einen Auto-Piloten verfügen, an dem Projekt, selbstfahrende Autos zu entwickeln und zu verbessern, wird von mehreren Unternehmen und Institutionen überall auf der Erde gearbeitet, unter anderem von der TU-Braunschweig und auch von Google.

Elon Musk sieht in den selbstfahrenden Autos einen logischen Schritt in der Evolution von PKWs, als Ansprechpartner hat sich Tesla Google ausgesucht. Der IT-Riese hat mit seinen Streetview-Fahrzeugen (bei denen es sich in der Regel um Toyota Prius Hybridautos handelt) bereits seit längerem Autos mit Auto-Piloten im Einsatz.
Das Google der Ansprechpartner ist, liegt wahrscheinlich einfach daran, dass die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin zu zahlungskräftigen Unterstützern von Tesla Motors gehören.

Musk denkt bei dem Thema der selbstfahrenden Autos nicht daran, dass der Fahrer gar nicht mehr das Auto steuert, sondern dass der Fahrer bestimmen kann, wann der Auto-Pilot aktiv sein soll, dies könnte zum Beispiel bei einer ausgewählten Naviroute der Fall sein – so sagte der Tesla-Gründer zu Bloomberg:

“Ich mag das Wort Auto-Pilot mehr als selbstfahrend.”

Das klingt alles sehr spannend und ich glaube, dass man bei Musk auch davon ausgehen kann, dass er die Ziele weiter verfolgen wird. Wenn man selbst ausgewählte Routen vom Auto-Piloten fahren lassen könnte, wäre dies ein weiterer Fortschritt in der Zeitrechnung des PKW.
Ich gehe davon aus, dass es jedoch noch viele Menschen gibt, welche ihre Bedenken gegen das autonome Fahren von Autos haben.
Aber auch das die Elektroautos von Tesla Motors nur noch um die 30.000 US-Dollar kosten sollen, ist eine schöne Vorstellung.

(Via: androidmag.de, Quelle: Bloomberg)

 

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(02.05.2013(

Der Autohersteller BMW sucht derzeit Testfahrer für sein Elektroauto BMW ActiveE.

Das Elektroauto BMW ActiveE. Bildquelle: BMW

Das Elektroauto BMW ActiveE. Bildquelle: BMW

Das Ziel der öffentlich geförderten Studie ist es, Elektrofahrzeuge auf ihre Reichweite und Alltagstauglichkeit hin zu testen.

Es werden Langstreckenpendler aus dem Raum Leipzig gesucht, welche täglich ca. 40 bis maximal 100 Kilometer pro Strecke, bzw. 90 Kilometer pro Tag fahren.

Die Bewerber werden nach wissenschaftlichen Kriterien von BMW und durch Forscher der TU Chemnitz ausgewählt. Die ausgewählten Testfahrer erhalten das Elektroauto BMW ActiveE für 12 Wochen (Zeitraum 2013/2014).
Allerdings ist die Teilnahme nicht kostenlos, denn man muss pro Monat 450 Euro bezahlen. In dem Betrag sind dann die Kosten für die Versicherung, Reparaturen und Services enthalten. Zu den 450 Euro Nutzungsentgelt kommen noch die Stromkosten für das Laden des BMW ActiveE, zum Aufladen wird bei den Teilnehmern zuhause und/oder am Arbeitsplatz eine sogenannte Wallbox installiert, mit der das Fahrzeug in ca. 3,5 Stunden komplett geladen werden kann.
Laut BMW kosten 100 Kilometer rein elektrisches Fahren ca. 3,50 €.

Die Forscher der TU Chemnitz haben außerdem gemeinsam mit BMW spezielle Datenlogger entwickelt und in die Fahrzeuge verbaut, um die Fahrdaten aufzuzeichnen und auszuwerten. Darüber hinaus werden mit jedem Nutzer unter anderem Interviews und Fragebogenerhebungen durchgeführt, um auch persönliche Einschätzungen zu erhalten. Der Umgang mit den erhobenen Daten unterliegt natürlich streng dem Datenschutz und dient ausschließlich der wissenschaftlichen Forschung und der Weiterentwicklung der Elektromobilität.

Bewerben kann man sich über die Seite von BMW: www.bmw.de/active-e.

Via: BMW

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(31.01.2013)

Die enercity Contracting GmbH ist beim niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität dabei und Untersucht, wie man das Elektroauto als aktiven Speicher und virtuelles Kraftwerk einsetzen kann.

Bildquelle: enercity

Bildquelle: enercity

Bei der enercity Contracting GmbH handelt es sich um ein Unternehmen der Stadtwerke Hannover AG, diese ist mit zwei weiteren Partnern mit einem Forschungsprojekt beim niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität dabei.
Inzwischen hat das Teilprojekts die Förderbewilligungen vom Bundesumweltministerium erhalten. Mit an Bord des Konsortiums ist auch das Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik (IEH) an der Leibniz Universität Hannover und das Institut für Transportation Design (ITD) an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

Das Projekt trägt den Titel „Demand Response – Das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk“.

Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung liegt bereits bei über 20 Prozent, allerdings gibt es bei der Stromerzeugung durch Solar- oder Windkraft starke Schwankungen. Bereits heute Gerät die Stromversorgung zu gewissen Zeiten an ihre Grenzen, dies betrifft die Defizite als auch die Stromüberschüsse. Dabei sollen zeitlich gestaffelte Regelleistungsprodukte sicherstellen, dass sich Stromerzeugung und -verbrauch stets im Gleichgewicht befinden.

Zum Projektstart sagt Michael Feist (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG):

„Die zunehmende erneuerbare Stromerzeugung sowie Dezentralisierung wirft die grundlegende Frage auf, welchen Beitrag die Akkus in Elektroautos zukünftig zur Aussteuerung von Lastschwankungen in den Stromnetzen leisten können“

Das Konsortium untersucht mit dem Projekt, inwieweit eine zusätzliche Nutzung der Energiespeicher von dezentral verteilten Elektrofahrzeugen einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromversorgungssystems leisten können. Unter anderem soll auch Untersucht werden, wie sich die verstärkte Nutzung von Elektromobilen in den Betrieb der Verteilnetze und einer Verbundbildung dieser Einheiten im Regelenergiemarkt integrieren lassen.

Bei dem Projekt wird ein Feldversuch mit 40 Nutzern von Elektroautos durchgeführt, hierfür wird eine Steuer- und Messeinheit (CarConnectBox) entwickelt und gebaut. Diese Boxen werden bei den Ladestationen der Nutzer installiert.
Mit Hilfe der CarConnectBox wird zum einen das Ladeverhalten der Nutzer aufgezeichnet, zum anderen kann das Laden der E-Mobile unter Berücksichtigung der energiewirtschaftlichen Randbedingungen ferngesteuert werden.
Über die CarConnectBox kann auch die Ladung der Elektromobile vom Nutzer gesteuert werden, Mitteilungen an die Nutzer werden in einem Display und über eine Ampel angezeigt. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen Geschäftsmodelle entwickelt werden, die die Nutzer von Elektrofahrzeugen durch Preisanreize dazu anregen, ihr Ladeverhalten an die Anforderungen der Energiewirtschaft anzupassen, um so einen Beitrag zur Systemstabilität der Stromversorgung zu generieren.

An der Schnittstelle zwischen Energiesystem und Elektrofahrzeug angesiedelt, konzentriert sich das Projekt auch auf die Akzeptanzforschung. Das Ziel der Akzeptanzforschung ist es, Nutzeranforderungen zu ermitteln sowie akzeptanzförderliche Aspekte und potenzielle Markthemmnisse in Bezug auf das Elektrofahrzeug selbst und die zu erprobenden Geschäftsmodelle zu identifizieren. Umsetzungstaugliche Lösungsansätze werden aus der Nutzerperspektive analysiert.

Die Verzahnung von Angebots- und Nachfrageseite soll auch durch die technische Einbindung von bis zu zehn Elektrofahrzeugen in den Regelenergiemarkt in Form eines „virtuellen Kraftwerks“ erforscht werden. Die praktischen Arbeiten werden durch Simulationen ergänzt, die mit den real erhobenen Messdaten arbeiten und weiterführende Betrachtungen ermöglichen. Ebenso soll untersucht werden, unter welchen Bedingungen Elektroautos an Ladestationen überschüssige erneuerbare Energie aufnehmen können.

Das Projektvolumen für das Konsortium beträgt knapp eine Million Euro, wobei enercity eine Förderquote in Höhe von 55 Prozent erhält und die Forschungsarbeiten an beiden Hochschulinstituten zu 100 Prozent gefördert werden. Die Laufzeit des Projekts ist mit drei Jahren angesetzt.

Ich bin auf das Ergebnis des Projektes gespannt, vor allem der Punkt, dass die Energiekonzerne die Elektromobile als dezentrale Energiespeicher verwenden möchten, dürfte bei manchen Besitzern zu Skepsis führen.

Vor allem, wie die Unternehmen die Besitzer von E-Mobilen dazu bringen möchten, die teuren Batterien ihrer Elektrofahrzeuge dem Stromanbieter zur Verfügung zu stellen, dürfte noch für ein paar Diskussionen sorgen.
Denn auch wenn Lithium-Ionen Akkuzellen relativ langlebig sind, stellt sich die Frage, wie sich so eine Nutzung auf die Garantie auswirkt – bzw. ob man mit einer geleasten Batterie, wie zum Beispiel beim Renault Zoe, diese als dezentralen Stromspeicher verwenden/anbieten darf.

Allerdings wird dies meiner Meinung nach die Zukunft sein, denn dies ist der einfachste Weg (auch für die Unternehmen) den Strom günstig zu speichern.

 

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(28.01.2013)

Volkswagen (VW) forscht auf dem Gebiet der Lithium-Luft-Akkuzellen, diese sollen Elektroautos zu einer Reichweite von mindestens 360 Kilometern verhelfen.

Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion
(Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion. Bildquelle: VW AG)

Lithium-Luft-Akkuzellen haben eine drei- bis fünffach höhere Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkuzellen, leider sind diese auch feuergefährlicher, so das viele Hersteller derzeit den Einbau in Elektromobile scheuen.
Nun will ein Konsortium aus VW, Schott, Varta Microbatteries und dem Frankfurter Werkstoffspezialisten Rockwood Lithium und das Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) der Westfälischen Wilhelms-Universität die Probleme lösen.

Wenn die Wissenschaftler erfolgreich sind, könnten Elektroautos und andere Elektrofahrzeuge eine drei- bis fünffach höhere Reichweite, als E-Autos mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien haben.
Daher würde die Reichweite von etwa 120 Kilometern auf mindestens 360 Kilometer steigen.

Das Projekt trägt den Namen Glanz (Durch Glas geschützte Anode und Zelle), der Name des Forschungsprojekts, das mit 5,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, deutet schon auf die entscheidende Innovation hin. Denn bei den neuen Akkuzellen soll eine Glaskeramik, welche Ionen durchlässt, aber für Elektronen eine undurchdringbare Barriere bildet, zum Einsatz kommen.

Die Elektronen müssen gewissermaßen außen herum zu ihrem Ziel kommen, auf den Weg dahin versorgen sie einen Verbraucher, zum Beispiel den Elektromotor eines Elektroautos mit Energie. Da Glas, anders als die in manchen Lithium-Ionen-Akkuzellen verwendeten Kunststoffmembranen, unbrennbar ist, ist die Feuergefahr um einiges minimiert.

Das diese Lithium-Luft-Akkuzellen eine so hohe Energiedichte haben, liegt daran, dass Lithium in reiner Form als positive Elektrode eingesetzt wird. Das Material ist chemisch höchst aktiv und muss daher davor geschützt werden, unerwünschte und gefährliche Verbindungen einzugehen. Dafür soll die Glaskeramik sorgen.

Bereits im kommenden Jahr sollen die Forschungsarbeiten abgeschlossen sein. Bis man die Lithium-Luft-Batterien im Elektroauto einbaut, wird aber noch etwas Zeit vergehen.

VW scheint also so langsam in dem Bereich der Elektromobilität durchzustarten, denn bisher haben die Wolfsburger den Markt rund um die Elektrofahrzeuge eher der ausländischen Konkurrenz überlassen.

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(08.03.2012)

Auf der Computermesse Cebit  findet man auch die eine oder andere Information zum Thema Elektroauto, zum Beispiel stellt Volkswagen (VW) und Partner die Bewerbung der niedersächsischen Metropolregion für das Schaufenster Elektromobilität vor.

 

Bildquelle: VW


Bei dem CeBIT-Eröffnungsrundgang besuchte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode die Projektinitiative „Schaufensterbewerbung Elektromobilität“ für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg.

Den beiden Ministern wurden die Schwerpunkte der Schaufensterbewerbung für Elektromobilität präsentiert, so hat  der Generalbevollmächtigter und Leiter des VW Konzern Elektro-Traktion (Dr. Rudolf Krebs) erklärt:

„Automobile Kompetenz und die Innovationsfähigkeit von Niedersachsen machen das Schaufenster der Metropolregion zu einem idealen Areal, um die Marktvorbereitung, Einführung und Serienproduktion von Elektrofahrzeugen voranzutreiben.”

In dem Projekt „Schaufenster Elektromobilität” soll unter anderem die benötigten Ladeinfrastruktur für Elektroautos vernetzt werden, um diese mit Mobilitätsdiensten zu verbinden. Zum Thema der Zusammenarbeit mit seinen Partnern sagt VW:

„Diese Aktivitäten können nicht von Volkswagen allein gestaltet werden, sondern hier sind wir auf eine enge Vernetzung mit Politik, Projektpartnern, Wissenschaft und Wettbewerbern angewiesen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, bis zum Jahr 2020 Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität wachsen zu lassen.”

Das Ziel des Projekt ist es, in der Metropolregion ein Schaufenster zu schaffen, in dem die Elektromobilität als ganzheitliches System für den urbanen und regionalen Verkehr umgesetzt wird.

Falls die Metropolregion den Zuschlag bekommt, werden viele Bereiche der Region zusammen arbeiten, wie zum Beispiel Forschung, Wissenschaft, Zulieferindustrie, Automobilindustrie,  Energieerzeugern und die Dienstleistungsbranche. Insgesamt sind an der Projektinitiative über 200 Partner mit mehr als als 30 Einzelprojekten beteiligt.

Die VW AG  wird ab dem Jahr 2013 die elektrisch angetriebene Version des Up! – den e-up! und kurze Zeit später das Elektroauto Golf Blue-e-Motion in den Handel bringen. Dies sind dann die ersten in Serienproduktion gefertigten Elektrofahrzeuge von VW.

 

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