(10.02.2012)
Auf der Autoshow in New York wurde das Elektroauto Infiniti CE Concept vorgestellt – das Besondere ist, das man dieses Elektrofahrzeug kabellos per Induktion aufladen kann.
(10.02.2012)
Auf der Autoshow in New York wurde das Elektroauto Infiniti CE Concept vorgestellt – das Besondere ist, das man dieses Elektrofahrzeug kabellos per Induktion aufladen kann.
(13.12.2011)
Ein Elektroauto per Induktion aufzuladen ist ein Thema, welches immer wieder ein Thema in der EAuto-Branche ist.
Nun hat sich auch der große Autokonzern Daimler dem Thema gewidmet, so wurde ein Elektrofahrzeug vom Typ Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL mit einer induktiven Ladeoption ergänzt, dieses Versuchsfahrzeug befindet sich nun im Alltagstest.
Das Prinzip des induktiven Aufladens ist einfach, anstatt man ein Kabel an das EAuto anschließen muss, um es aufzuladen, wird das elektrisch angetriebene Fahrzeug mit einer speziellen Ladespule ausgerüstet.
Um das Elektroauto aufzuladen, muss man sein Fahrzeug über der Spule im Boden zu positionieren; anschließend startet der Ladevorgang (falls gewünscht) vollautomatisch.
Zu dem Thema kabelloses Aufladen sagt Prof. Herbert Kohler (Leiter E-Drive & Future Mobility in der Forschung und Vorentwicklung der Daimler AG):
„Wir sind gespannt, wie sich die induktive Ladetechnik im täglichen Einsatz bewährt”[…] “Die Machbarkeit haben wir bereits bewiesen, jetzt können die Erfahrungen im Alltagsbetrieb wichtige Impulse für die weitere Entwicklung geben. Außerdem sind noch einige technische und finanzielle Fragen zu lösen, um die Markttauglichkeit dieser Technologie wirklich bewerten zu können.“
Das Elektroauto E-Cell kommt ab März 2012 im Projekt „Effizienzhaus-Plus mit Elektromobilität“ zum Einsatz, das Haus soll durch den Einsatz modernster Technologien mehr Elektrizität selbst herstellen als es verbraucht. Der so gewonnene Strom kann zum Beispiel für das Aufladen von Elektroautos verwendet werden.
Bei dem Effizienz-Haus ist bei dem Carport im Boden eine Spule für das Aufladen per Induktion eingebaut, falls ein Fahrzeug per Kabel aufgeladen werden muss, kann dies über eine Wallbox erfolgen.
Ein spezielles Anzeigesystem unterstützt den Fahrer dabei, sein Elektroauto optimal über der in den Boden eingelassenen Ladespule zu positionieren, die nur durch eine Abdeckplatte erkennbar ist.
(13.11.2011)
Das kabellose Aufladen kennen die meisten bisher vom aufladen der elektrischen Zahnbürste, bei einem Elektroauto ist dies bislang noch sehr selten zu sehen.
Dabei hat man beim Aufladen per Induktion viele Vorteile: kein Kabel-Salat, kein umständliches Hantieren, kein Verlassen des Autos während des Stromtankens, keine Sorgen um das Ladekabel (Diebstahl, Vandalismus, etc.)..

Dies sind zwei Parkplätze mit Induktionsladestationen für Elektroautos, diese Stationen stammen vom Hersteller Evatrans und werden bereits beim Google Hauptfirmensitz in den USA eingesetzt. Bildquelle: Evatran
Die wichtigsten Komponenten beim induktiven Laden sind eine Primärspule, ein Magnetfeld und eine Sekundärspule. Die in der Park- oder Ladefläche (zu Zukunft auch in der Straße) versenkte Primärspule hält die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz.
Startet der Elektroautofahrer auf Knopfdruck aus dem Fahrzeuginnern den Ladevorgang, fließt elektrische Energie über die Primärspule, das Magnetfeld und die Sekundärspule, die im Fahrzeug eingebaut ist, in die Batterie.
Im Elektrofahrzeug kann die Sekundärspule fast überall angebracht werden, am einfachsten wäre die Unterbringung in der nähe des vorderen Nummernschild – da so die Sekundärspule im E-Auto am einfachsten über der Primärspule positioniert werden kann.
Der Wirkungsgrad der kabellosen Ladung liege bei über 90 Prozent, dies bedeutet, das etwa zehn Prozent der Energie verloren gehen. Dieser Verlust an Energie kann aber noch reduziert werden, auch das Gewicht der Sekundärspule von derzeit etwa 30 Kilogramm kann noch weiter gesenkt werden.
Bisher weiß man von dem Autohersteller Nissan, das dieser seine zukünftigen Elektroautos auch mit der Möglichkeit des Aufladens per Induktion auszustatten. Aber es ist auch problemlos möglich, eine Sekundärspule zum Aufladen per Induktion in jedem beliebigen E-Auto oder Plug-In Hybridauto nachzurüsten.
Die Ladestationen werden zum Beispiel von dem Unternehmen Evatran hergestellt, so setzt zum Beispiel Google bereits solche kabelloses Ladestationen für Elektrofahrzeuge ein.
(12.11.2011)
Derzeit werden die meisten ihr Elektroauto über ein Kabel aufladen, in London testet man nun die drahtlose Energieübertragung.

Symbolfoto. Dieses Foto zeigt die Premiere der ersten kommerziellen Induktionsladestation vom Start-Up Unternehmen HaloIPT. Im schwarzen Quartrat ist die Primärspule eingebaut, welche das Magnetfeld zum übertragen des elektrichen Stroms erzeugt. Die Primärspule kann auch unter Beton, Asphalt oder anderen Straßenbelägen verbaut werden. Bildquelle: HaloIPT
In Zukunft soll das Elektrofahrzeug nicht mehr über ein Ladekabel aufgeladen werden, denn besonders an öffentlichen Orten ist das kabelgebundene Aufladen stark Vandalismus gefährdet und auch generell ist das Aufladen per Kabel umständlich.
In London startet nun ein großer Feldversuch mit induktiven Ladestationen auf Parkflächen, die Energieübertragung zum Fahrzeug erfolgt berührungslos über ein Magnetfeld und soll nicht länger dauern als das Aufladen per Kabel. An dem Test ab Anfang 2012 nehmen 50 Elektroautos teil.
Das induktive Laden soll das Aufladen von Elektrofahrzeugen komfortabler machen, zahlreiche Hersteller arbeiten an entsprechenden Lösungen. Eine Vision ist auch, das die Stromübertragung auch während der Fahrt – etwa auf speziell ausgerüsteten Autobahnabschnitten- funktionieren soll.
(10.11.2011)
Auf der diesjährigen Automesse Tokyo Motor Show (3. bis 11.Dezember 2011) wird Nissan seine Elektroauto-Studie Pivo 3 vorstellen, hierbei handelt es sich um ein Stadtfahrzeug, welches unter drei Meter lang ist und für den Pendelverkehr ausgelegt wurde.

Die Aussenspiegel wurden bei dem Elektroauto Pivo 3 durch ein Kamera-/Monitor-System ersetzt. Bildquelle: Nissan
Insgesamt finden bis zu drei Personen Platz in dem Elektrofahrzeug, bewegen tut sich das Elektrogefährt mit vier Radnabenmotoren. Die Hinteräder sind sehr schmal und erlauben durch eine Vierradlenkung eine Wendung fast auf der Stelle, wofür Herstellerangaben zufolge nur eine vier Meter breite Straße erforderlich ist.
Der Fahrer sitzt in der Mitte (und die Beifahrer direkt neben ihm), mit dem eingebauten automatischen Einparksystem AVP (Automated Valet Parking) werden Parkplätze selbstständig gesucht.
Wurde ein geeignet erscheinender Parkplatz gefunden, parkt der Pivo 3 selbst ein. Ebenso können die Akkus automatisch aufgeladen werden, wenn ein Parkplatz mit einer Induktionsladestation (kabelloses aufladen) ausgewählt worden ist. Bei so viel Zukunft wurden auch die Seitenspiegel durch ein Kamera-/Displaysystem ersetzt.

Der Fahrer sitzt in der Mitte und die 2 Mitfahrer sitzen leicht nach hinten gerückt links und rechts vom Fahrer. Bildquelle: Nissan
Nissan gab bis jetzt noch nicht bekannt, ob die Studie des Elektroauto in der Zukunft als Serienfahrzeug vom Band laufen oder ob es eine Konzeptstudie bleiben wird.
Der Pivo 3 sieht zumindest für europäische Verhältnisse nach einem Auto aus, die Vorgängerversionen wirkten wie aus einem Sci-Fi-Film (und ja, ich wäre so ein Elektroauto gefahren) – denn was kommt näher an die Bezeichnung “Knutschkugel”?

Dies ist das Elektroauto Pivo 2 von Nissan, über Geschmack lässt sich streiten - aber mir gefällt das Design. Bildquelle: Nissan