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Kategorie: Induktion

Letzte Woche hatte ich auf der IAA ein Interview mit Qualcomm zum Thema des induktiven Aufladens von Plug-In und Elektroautos.

Das Plug-In Hybridauto BMW i8 wurde mit dem induktiven Ladesystem Qualcomm Halo ausgerüstet.

Das kabellose Aufladen von Fahrzeugen ist immer mehr im kommen, so gab es auf der diesjährigen Automesse mehrere Unternehmen, welche den Einsatz solcher Lösungen demonstriert haben. Dazu gehören zum Beispiel Audi mit dem Plug-In Hybridauto A3 e-tron und BMW mit seinem Elektro-SUV e-tron quattro concept.

Das drahtloses Ladesystem Qualcomm Halo gehört meiner Meinung nach, zu den derzeit besten Lösungen – und dies nicht nur, weil es Objekte und auch sich nähernde Menschen und Tiere erkennt.

Hier sieht man die Bodenplatte für das induktive Ladesystem Qualcomm Halo. Diese kann später aber auch in dem Boden eingebaut werden.

Bei dem Thema induktives Laden haben viele Menschen die Befürchtung, dass sie unnötigem Elektrosmog ausgesetzt werden könnten. Die Chiphersteller Qualcomm präsentiert auf der IAA sein Ladesystem Halo, in diesem sind verschiedene Mechanismen integriert, um Objekte zu erkennen.
Dazu gehört eine Metallerkennung oder auch ein Radarsystem, welches Menschen, Katzen, etc. erkennt, welche sich dem Gerät nähern oder zwischen der Ladeplatte und dem Elektrofahrzeug liegen.

Von Katzen, Induktion und Autos

Jeder der sich mit dem Thema des kabellosen Aufladens von Elektro- und Plug-In Hybridautos beschäftigt, wird über die Fragestellung stolpern, wie sich das System auf Coladosen und Katzen auswirkt.
Denn eine Getränkedose könnte sich aufgrund des Metallgehalts erwärmen und so das Fahrzeug oder andere Objekte beschädigen, bei Katzen gibt es die Befürchtung, dass diese aufgrund der elektromagnetischen Wellen Verletzungen davontragen könnten. Damit das induktive Aufladen sicher ist, setzt Qualcomm bei seiner Halo Lösung die Systeme Living Object Protection (LOP) und der Foreign Object Protection (FOP) ein.
So ist die Ladeplatte an allen vier Seiten mit Radar ausgestattet, welches Bewegungen erkennt.

Hier ist einer der Demonstrationsstände, an denen die Arbeitsweise des Qualcomm Halo Systems gezeigt wird. Die grünen Balken auf dem Bildschirm zeigen, dass keine Bewegung festgestellt wird.

Wenn sich also ein Mensch, Tier, etc. der Induktionsplatte nähern, wird die Ladeleistung entweder gesenkt oder der Vorgang gestoppt.
Ebenfalls werden Objekte auf der Ladeplatte erkannt. Wenn kein Hindernis mehr zwischen der Induktionsplatte und dem Fahrzeug ist, kann das System den Ladevorgang weiter fortsetzen.
Falls sich das Objekt weiterhin im Ladebereich aufhält, kann der Besitzer des Fahrzeugs informiert werden, so soll verhindert werden, dass das E-Auto am Morgen mit leerer Batterie dasteht.

Dieses Statusfeld könnte zum Beispiel an der Garagenwand angebracht werden, man kann sich aber auch per Smartphone über den Ladezustand informieren lassen.

Bei dem LOP-Radar, welches für die Living Object Protection eingesetzt wird, handelt es sich um ein handelsübliches Radar, das in einem Frequenzbereich von 3 bis 8 Gigahertz arbeitet. Für das FOP wird eine Frequenzen zwischen 100 und 400 Kilohertz verwendet.

Die Ladeleistung beträgt bis zu 22 kW

Bei dem Induktionssystem wird das Fahrzeug mit einer Frequenz von 85 Kilohertz und einer Leistung von 3,6 bis 22 kW geladen. Qualcomm sieht sich vor allem als Zulieferer, so dass das Unternehmen mit den entsprechenden Autoherstellern zusammen arbeiten will.
So wurde zum Beispiel das Plug-In Hybridauto BMW i8, welches bei der Formel E als Safety Car eingesetzt worden ist, kabellos aufgeladen. Aber auch Daimler und Audi gehören zu den interessierten Autobauern. Im Jahr 2017 könnte Qualcomm Halo auf den Markt kommen, zu dem soll es möglich sein, dass Induktionsladegerät nachzurüsten.

Auf der IAA zeigt Audi sein Wireless Charging System und demonstriert auch das autonome ein- und ausparken.

Dieser Versuchsträger in Form des Plug-In Hybridauto Audi A3 ist mit dem Wireless Charging System und einem Assistenzsystem zum automatischen ein- und ausparken ausgestattet. Gezeigt wurde das System unter anderem auf der IAA in Frankfurt am Main.

Im Rahmen der Automesse IAA (17.9 bis 27.9) gewährt Audi einen Ausblick, wie sich der Autohersteller das Aufladen der Plug-In und Elektroautos in Zukunft vorstellt: Denn sowohl das Elektro-SUV e-tron quattro concept als auch das Plug-In Hybridauto A3 e-tron werden auf der Automesse mit einem induktiven Ladesystem gezeigt.

Audis Wireless Charging Symbol (Induktion), welches man zum Beispiel auf der IAA in Frankfurt vorfindet.

Mit der AWC-Technologie kann der Stromspeicher mit mindestens 3,6 kW aufgeladen werden, Autozulieferer wie Qualcomm bieten auch Lösungen mit mehr als 22 kW an, daher wird die Ladegeschwindigkeit auch in Zukunft immer weiter zunehmen.

Bei dem System von Audi fährt die Ladeplatte, wenn das zu ladende Fahrzeug richtig positioniert ist hoch, so das nur noch etwa 3 Zentimeter Luft zwischen den Spulen sind. Der Wirkungsgrad bei dem kabellosen Ladesystem liegt bei über 90 Prozent, durch den geringen Abstand zwischen den Ladesystemen kommt es kaum zu Strahlungsemissionen.

Wenn ein Objekt (Dose, Katze, etc.) das Hochfahren der Ladeplatte behindert, wird der Vorgang gestoppt. Laut der Audi-Mitarbeiter kann das System sowohl in der Wüste als auch bei eisigen Temperaturen eingesetzt werden.

Audis Demonstrator des Wireless Charging Systems (Induktion), die Platte fährt, wenn das Fahrzeug richtig steht hoch und der Computer startet den Ladevorgang.

Das Auto parkt in Zukunft autonom ein und aus

Ebenfalls auf der IAA zeigt Audi seinen Ein- und Ausparkassistenten, dafür wurde das Plug-In Hybridauto A3 e-tron zum Versuchsträger umgebaut. Mit einem solchen Assistenzsystem kann man zum Beispiel vor der Garage aussteigen und anschließend dem PKW via Smartphone (oder Smartwatch) befehlen, in die Garage zu fahren.
Mit Hilfe seiner Sensoren (Ultraschall, Video und Radar) wird die Umgebung abgetastet und der Wagen setzt sich in Schrittgeschwindigkeit in Bewegung. Dabei wird das Fahrzeug auch gleich direkt über dem Induktionssystem geparkt. Wenn man dann wieder fahren will, kann man den PKW auch wieder per Bordcomputer aus der Garage rausfahren lassen.

Audi will in Zukunft Plug-In als auch Elektroautos per Induktion mit seinem Wireless Charging System aufladen, hier zu sehen auf der IAA Frankfurt 2015).

Der Ladevorgang kann per App gesteuert werden und man erhält eine entsprechende Rückmeldung, wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist.

Kurz vor der Serienreife

Die Technologien für pilotiertes Fahren, wie sie zum Beispiel in dem e-tron quattro concept verwendet werden, stehen kurz vor der Serienreife. Der Bordcomputer kann mit Hilfe der vorhandenen Sensoren in Echtzeit ein komplettes Umgebungsmodell des Autos errechnen können. Das induktives Laden kommt spätestens im Jahr 2017, dass Assistenzsystem zum Ein- und Ausparken werden auch andere Autohersteller anbieten.

Auf der Automesse IAA  zeigt das Frauenhofer-Institut seine Lösung des kabellosen Aufladens von Elektroautos, mit diesem System ist auch das bidirektionale Laden möglich – das bedeutet, dass der Strom vom Fahrzeugs auch wieder in das Stromnetz geleitet werden kann.

Dieses Spulensystem zum induktiven Laden von Elektroautos ist in der Straße untergebracht.
© Fraunhofer IWES

Über ein kabelloses Ladesystem können Elektroautos künftig nicht nur aufgeladen werden, sondern die Energie ins Stromnetz zurück speist werden. Auf diese Weise helfen sie das Netz zu stabilisieren. Das kostengünstige Ladesystem erreicht hohe Wirkungsgrade – über den vollen Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt. Die Abstände zwischen Auto und Ladespule können bis zu 20 Zentimeter be- tragen. Auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt stellen Fraunhofer-Forscher den Prototyp vom 15. bis 18. September 2015 vor (Halle 4, Stand D33).

Ein kabelloses induktives Ladesystem macht ein Elektroauto noch besser bedienbar: Denn man muss nicht mehr daran denken, den Ladestecker anzuschließen. Denn in Zukunft reicht es, einfach über der Ladeplatte zu parken, diese kann auch im Garagenboden eingelassen werden.

Während des Ladevorgangs wird die Energie durch die Luft übertragen, genauer gesagt über ein zeitveränderliches Magnetfeld. Herzstück der Technologie sind zwei Spulen – eine ist in der Straße, auf dem Parkplatz oder in der Garage integriert, eine zweite am Unterboden des Autos. Die Spulen bilden – in Kombination mit entsprechenden Kondensatoren – eine Art resonantes »Antennensystem zur Energieübertragung«. Je näher die beiden Spulen beieinander liegen, desto effizienter wird die Energie übertragen.

So schreibt das Frauenhofer-Institut:

 

Hoher Wirkungsgrad, bidirektionales Laden

Forscher am Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Kassel haben solche induktiven Ladesysteme nun kostengünstiger gestaltet. »Wir nutzen bewusst Standardkomponenten, die bereits auf dem Massenmarkt verfügbar sind«, erläutert Dipl.-Ing. Marco Jung, stellvertretender Abteilungsleiter für Stromrichtertechnik am IWES. Zudem verwenden die Forscher Spulensysteme, die mit weniger Ferritplatten auskommen. Die Platten dienen zur Führung und Abschirmung des magnetischen Feldes und sind aufgrund des enthaltenen Eisenoxids recht schwer. Darüber hinaus sind sie teuer. Durch die Reduktion des Ferritmaterials werden die Spulen nochmals leichter und preiswerter.

Ein weiterer Vorteil: Dank der speziell ausgelegten Leistungselektronik und Spulensysteme funktioniert das System auch dann mit einem sehr guten Wirkungsgrad, wenn die Spule im Auto etwa 20 Zentimeter von der Spule in der Straße entfernt ist. »Selbst bei einem Luftspalt von 20 Zentimetern erreichen wir einen Wirkungsgrad von 93 bis 95 Prozent – und das über den kompletten Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt«, erklärt Priv.-Doz. Dr.-Ing. René Marklein, Projektleiter am IWES. »Vergleichbare Systeme erreichen solch hohe Wirkungsgrade nur bei einem kleineren Abstand, was den Einsatz bei Fahrzeugen mit größerer Bodenfreiheit einschränkt.«

Während die Spulen in der Straße und im Unterboden des Autos integriert sind, wird das Ladesystem im Fahrzeug mitgeführt. In ihm ist die Elektronik untergebracht sowie Anschlüsse für verschiedene Ladekabel. Die Wissenschaftler haben es so ausgelegt, dass es dem Fahrer maximale Flexibilität erlaubt: Es ermöglicht nicht nur das induktive Laden, sondern verfügt auch durch ein multifunktionales Systemkonzept über einen ein- und einen dreiphasigen Netzanschluss. So kann der Fahrer das Fahrzeug auch an einer üblichen Steckdose oder einer Ladesäule auftanken.

Das Ladesystem kann die Batterien nicht nur »füllen«, es kann sie auch entladen – und somit unter anderem zur Stabilität des allgemeinen Stromnetzes beitragen. Das Prinzip: Strahlt die Sonne vom Himmel oder bläst der Wind kräftig übers Land, liefern Solarzellen und Windräder oftmals mehr Energie, als momentan benötigt wird. Wird allerdings zu viel Strom in das Netz eingespeist, könnte die Spannung ansteigen und elektrische Geräte eventuell zerstören. Netzbetreiber drosseln daher bei guter Wetterlage die Leistung, die Solar- und Windanlagen in die Netze einspeisen. Würde man jedoch die Batterien der Autos als Zwischenspeicher nutzen, ließe sich der überschüssige Strom »aufbewahren« und bei Flaute oder wolkenverhangenem Himmel wieder ins Netz einspeisen und so der Anteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix weiter steigern.

Auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA stellen die Wissenschaftler das kabellose induktive Übertragungssystem vor. Zudem zeigen Fraunhofer-Forscher weitere Lösungen rund um das Thema Elektromobilität – angefangen von dem Antriebsstrang mit luftgekühltem Radnabenmotor über das Leichtbauenergie-Pack bis hin zu Hochleistungs-Speichermodulen.

Ladespulen am Nummernschild

Üblicherweise werden Induktionsplatten beziehungsweise Spulen in Parkbuchten integriert. Da sie hohe Ströme übertragen, können sich Gegenstände und Tiere unter dem Auto aufheizen. Beispielsweise könnten Katzen, die gern unter dem Auto sitzen, verletzt werden. Deshalb haben Forscher vom Fraunhofer-Institut für integrierte Systeme und Bauelementtechnologie IISB in Erlangen eine Alternative zur Induktionsplatte im Boden entwickelt: Dabei wird das Auto an der Fahrzeugfront in der Nähe des Nummernschilds mit Energie versorgt. Kern der Entwicklung ist eine Ladesäule, auf die das Auto bis auf einen kleinen Abstand heranfahren kann. Dadurch kann ein sehr kostengünstiges und leichtes Ladesystem mit nur 3 Kilogramm bei 3,7 Kilowatt Ladeleistung realisiert werden. Sollte der Pkw die Säule zu stark berühren, klappt sie weg – so werden Schäden am Fahrzeug vermieden.

Auftanken während der Fahrt

Elektroautos haben nur eine begrenzte Reichweite. Künftig könnten die Autos jedoch während der Fahrt geladen werden: Forscher von den Fraunhofer-Instituten für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI haben eine 25 Meter lange Versuchsstrecke aufgebaut, bei der die Spulen in die Fahrbahn eingearbeitet wurden. Unterstützt wurden sie vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur und zwei weiteren Projektpartnern. Mit Erfolg: Das Demonstrator-Fahrzeug FreccO, ein zum Elektrofahrzeug umgebauter Sportwagen, konnte die Stecke bereits in moderatem Tempo entlang fahren und gleichzeitig seine Batterie aufladen.

Quelle: Pressemitteilung vom Frauenhofer-Institut

Am 15. September startet die IAA 2015 in Frankfurt am Main, unter anderem wird dort auch Qualcomm seine Halo Wireless Ladetechnologie und vieles mehr präsentieren.
Ich habe am 16. September ein Interview-Termin und ihr habt die Möglichkeit, hier eure Fragen zu stellen, welche ich dann meinem Interviewpartner (bzw. später bei dem Media Roundtable) stellen werde.

Bildquelle: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)

Qualcomm ist im Bereich der Elektromobilität vielfältig vertreten, so hat das Unternehmen die Halo Wireless Ladetechnologie (also ein System für das kabellose Aufladen) entwickelt, welches unter anderem bei dem »Qualcomm Safety Car BMWi8« verwendet wird.
In Zukunft möchte der Technologiehersteller eine Technik anbieten, womit unter anderem die Formel E Rennfahrzeuge während der Fahrt kabellos aufgeladen werden können.
Qualcomm ist der Founding Technologie-Partner der Formel E (Formula E).

Die Qualcomm Halo Technologie, mit dieser können Plug-In und Elektroautos kabellos aufgeladen werden. Bildquelle: Qualcomm

Zusätzlich bin ich bei dem Media Roundtable mit Dr. Anthony Thomson (VP Business Development & Marketing, Qualcomm Europe Inc.), hier geht es um das Thema „Die Zukunft der städtischen Mobilität: elektrisch und drahtlos“.
Neben einer Präsentation und Vorführung der Technologien Halo, WiPower und Snapdragon besteht die Möglichkeit für Fragen und Antworten sowie weiterführender Diskussionen.

Daher biete ich euch die Möglichkeit an, die Fragen hier zu stellen – ich werde diese dann bei der IAA stellen und hier die Antwort posten. Die Fragen sollten am besten vor dem 9. September als Kommentar gestellt werden.

Während man in Deutschland beim Aufladen eines Elektroautos noch manchmal verzweifeln kann, ist man in Großbritannien schon weiter: Denn dort will man auf einer Teststrecke das induktive (kabellose) Aufladen von E-Autos während der Fahrt testen.

Das Elektroauto Toyota Fun Vii kann sein Äußeres ändern. Bildquelle: Toyota

Noch in diesem Jahr will Highways England die kabellose Ladetechnik auf einer Teststrecke einem Praxistest unterziehen.
Die Betreiber wollen untersuchen, wie effizient und sicher diese Technik auf Landstraßen und Autobahnen ist.

Andrew Jones (Verkehrsminister in Großbritannien) sagte:

»Die Möglichkeit, Fahrzeuge mit niedrigen Emissionen während der Fahrt zu laden, eröffnet interessante Möglichkeiten. Die Regierung investiert schon jetzt 500 Millionen Pfund innerhalb der nächsten fünf Jahre, um Großbritannien an die technologische Spitze zu befördern, was Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in diesem Sektor schaffen wird.«

Noch fehlt allerdings ein Vertragspartner, welcher die technische Umsetzung realisiert. Wenn die Versuche auf der Teststrecke erfolgreich waren, soll der Test auch auf öffentlichen Straßen erfolgen.
Das Pilotprojekt ist erst einmal auf 18 Monate ausgelegt,
Im Rahmen der Tests werden Fahrzeuge und Straßen mit Ladetechnik ausgerüstet. Wenn ein Vertragspartner für die Installation gefunden wurde, sollen weitere Details veröffentlicht werden. Die Versuche sollen ungefähr 18 Monate lang laufen. Danach sollen Versuche auf echten Straßen erfolgen.

Alle 32 Kilometer eine induktive Ladestation

In Zukunft soll es in Großbritannien an Autobahnen alle 32 Kilometer eine induktive Ladestation geben, allerdings gibt es bisher keine Elektroautos, welche serienmäßig mit der kabellosen Ladetechnik ausgestattet sind.
Allerdings können Elektrobusse induktiv aufgeladen werden, diese werden in Deutschland bereits in Berlin und Hannover getestet und sollen bald in den Praxisbetrieb gehen.

Via: Golem

Der Geschäftsführer von Momentum Dynamics geht davon aus, dass es in 5 Jahren die Norm sein wird, Elektroautos kabellos mit 25 kW aufzuladen.

Symbolbild.
Induktives Aufladen von Elektromobilen könnte in Wohngebieten eine sichere und bequeme Art für die Bewohner sein, um ihr Elektrofahrzeug aufzuladen.
Hier ist das Parking Pad des Plugless Power System von Evatran zu sehen. Bildquelle: Evatran

Andrew Daga (CEO of Momentum Dynamics) sagte auf der »Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)- Power Electronics Society (PELS) Konferenz« in Daejeon (Korea) , dass es üblich sein wird, die E-Autos per Wireless Charging aufzuladen.
Bisher erreichen die normalen privaten kabelgebundenen Ladestationen etwa 3,7 bis 22 kW, so kann man das Elektroauto Renault Zoe mit 22 kW in 1,5 Stunden komplett aufladen (die Batteriekapazität des Stromers beträgt 22 kW).

Bereits im nächsten Jahr will Momentum Dynamics seine Lösung des induktiven Aufladens kommerziell einsetzen, es gibt aber weltweit bereits verschiedene Unternehmen, welche diese Technik einsetzen.
Denn vor allem die Elektrobusse werden kabellos aufgeladen, solche gibt es zum Beispiel in Berlin.

In 30 Jahren wird die Zapfsäule so veraltet wirken, wie heutzutage das kabelgebundene Telefon mit Wählscheibe auf die iPhone Generation wirkt

Heutzutage gehört es einfach zu der lästigen Pflicht, dass man mit dem PKW mit Verbrennungsmotor an der Tankstelle fährt und dort die Zapfsäule in den Einfüllstutzen des Autos schieben muss. Wer ein Elektroauto fährt, kann wenigstens zu Hause den Ladestecker mit seinem Elektromobil verbinden.

Via: insideevs

In den Städten Berlin, Braunschweig und Mannheim werden Elektrobusse getestet, da das Aufladen per Kabel auf Dauer zu umständlich wäre, testet man das Aufladen per Induktion.

So ist die induktive Ladestation unter der Bushaltestelle verbaut. Bildquelle: Bombardier Transportation

Bereits in drei Städten werden rein elektrisch angetriebene Busse als mögliches Verkehrsmittel getestet, zum Einsatz kommt der Bombardier Urbino 12 Electric.

In Berlin befindet sich einer der induktiven Ladestationen am Berliner Fernbahnhof Südkreuz, die Ladestation wurde von einem Golem-Mitarbeiter entdeckt. Denn da die kabellosen Stromtankstellen kein Kabel benötigen, sind sie entsprechend schwer auszumachen.

Das IT-Magazin vermutet, dass der Bus bald auch auf der Linie 204 zwischen Südkreuz und dem Zoologischen Garten zum Einsatz kommt.

Das Elektrofahrzeug Urbino 12 Electric ist mit der Primove-Technik ausgestattet, die Induktionsbusse sollen im Sommer diesen Jahres mit in den Fahrgastbetrieb aufgenommen werden – bis dahin wird das System noch weiter verfeinert bzw. die Mitarbeiter geschult.

Die Batterieeinheit verfügt über eine Kapazität von 90 kWh, die Spannung liegt bei 660 Volt. Pro Kilometer verbrauchen die Busse zwischen 1,3 bis 1,8 kWh. Das Aufladen der Batterie braucht nur zwischen 4 und 7 Minuten.

Via: Golem

 

Die Daimler AG und Qualcomm Technologies, Inc. haben angekündigt, in Zukunft zusammen arbeiten zu wollen – unter anderem will man beim Thema kabellose Lademöglichkeiten für Elektroautos zusammen arbeiten.

Qualcomm und Daimler arbeiten beim induktiven Aufladen von Elektroautos und Geräten im Fahrzeug zusammen. Bildquelle: Qualcomm

Im Rahmen der Zusammenarbeit geht es um kabellose Ladeoptionen, wie zum Beispiel die Qualcomm Halo™ Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC) Technologie.
Für den Autobauer hat die Partnerschaft den großen Vorteil, dass man seinen Autokäufern schneller die Technologie anbieten kann.

Viele Besitzer von Elektroautos laden ihren Stromer über Nacht zu Hause auf, in Zukunft muss man dann nicht einmal den Stecker anschließen, denn es genügt, wenn man über den entsprechenden Ladepunkt in der Garage, Carport oder ähnlichem parkt.

Aber auch für das Smartphone im Auto kann diese Technik nützlich sein, denn die sogenannte WiPower Technologie ermöglicht das kabelloses Laden elektronischer Geräte im Auto.

Prof. Dr. Thomas Weber (Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung) sagte:

„Als Vorreiter im Bereich innovativer Schlüsseltechnologien wollen wir unseren Kunden in jedem Bereich ein einzigartiges Fahrerlebnis bieten“…„Dieses ehrgeizige Ziel spornt uns an, gemeinsam mit international agierenden Technologieführern wie Qualcomm neue Kooperationswege auszuloten.“

Die kabellose Ladetechnik von Qualcomm wird bereits heute zum Beispiel bei der Formel E verwendet.

Derek Aberle (Geschäftsführer von Qualcomm Incorporated) weiter:

„Unsere Arbeit mit der Daimler AG ist eine konsequente Erweiterung der Partnerschaft, die schon heute mit dem MERCEDES AMG PETRONAS Formel eins Team besteht. Denn unser Engagement im Motorsport bringt Innovation und Fortschritte hervor, die die Automobilindustrie bereichern können“… „Das Automobil ist zu einer Erweiterung unserer ‚always-on Mentalität‘ geworden. Für uns ein Grund, unsere Expertise im Bereich kabellose Mobilität zu nutzen, um unseren Kunden auch im Auto ein einzigartiges Erlebnis anzubieten. Ein Erlebnis, das an Bedienerfreundlichkeit und Einfachheit einem Smartphone in nichts nachsteht.”

Obwohl es bereits seit vielen Jahren kabellose Zahnbürsten gibt, werden Smartphone und Elektroautos bisher hauptsächlich per Kabel aufgeladen.
Allerdings gibt es immer mehr Handyhersteller, welche in ihren Geräten auch die Technik einbauen, damit das Gerät kabellos aufgeladen werden kann.
Bei E-Autos muss man die entsprechenden Geräte nachrüsten lassen, wann der erste Autohersteller seinen Stromer optional mit einem induktiven Ladesystem anbietet, steht noch nicht fest.

Via: Pressemeldung von Daimler

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