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Archiv

Kategorie: Subventionen

(04.05.2012)

Wer sein Elektroauto als Dienstwagen verwendet, soll bald weniger Steuern zahlen müssen.

Dies ist das Elektroauto i-MiEV von Mitsubishi

Bis zum Jahr 2020 will die Bundesregierung bis zu 1 Million Elektroautos auf den Straßen Deutschlands fahren sehen, bis jetzt stromern gerade einmal etwa 5.000 Autos mit einem Elektroantrieb durch Deutschland.

Daher will die Bundesregierung den Unternehmen das E-Auto schmackhaft machen, wer sich für ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen entscheidet, könnte bald Steuervorteile genießen. Bis das Ziel von 1 Million batterieelektrischen Autos erfüllt ist, muss daher noch eine Menge getan werden.
Unter anderem könnten Steueranreize für Elektroautos als Dienstwagen eingeführt werden, zwar sind die Finanzpolitiker der Koalitionsfraktionen dagegen, weil sie neue Steuersubventionen grundsätzlich kritisch sehen. Durch einen Trick will Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die elektrischen Dienstwagen dennoch fördern und die Steuersätze unverändert lassen.

Laut eines Referentenentwurf für das Jahressteuergesetz 2013 sollen die Kosten der teuren Batterieeinheiten inklusive der Akkus von E-Autos einfach nicht mehr berücksichtigt werden, so sinkt der Fahrzeugwert und zugleich auch der bei einer privaten Nutzung des Autos steuerlich relevante Anteil. Denn die Batterie macht je nach Fahrzeug etwa bis zu 30 Prozent vom Anschaffungspreis aus.

Zusätzlich muss jede Person, die ihren Firmenwagen privat nutzt, monatlich 1 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern.
Aufgrund der höheren Anschaffungskosten macht die 1-Prozent-Regel das Elektroauto wegen der höheren Anschaffungskosten als Dienstwagen jedoch finanziell eher unattraktiv. Da ein Elektrofahrzeug wesentlich teurer in der Anschaffung ist, musste bisher ein weit größerer geldwerter Vorteil zu versteuern. Wird der Akku herausgerechnet, könnte dich ein E-Auto wieder eher lohnen.

Die Verbreitung von Elektroautos soll „durch den Ansatz des höheren Listenpreises nicht behindert werden“, heißt es in der Gesetzesbegründung. In dem die Kosten für den Akku nicht berücksichtigt werden, bleibe die bisherige Systematik der 1-Prozent-Regelung erhalten.

Die Finanzpolitiker von Union und FDP zeigen sich leider wenig von dieser Idee begeistert, denn in ihren Augen sei die Änderung der Berechnungsgrundlage schließlich eine Steuersubvention. Laut deren Ansichten könne es nicht sein, dass die Dienstwagenbesteuerung für „Lenkungszwecke“ missbraucht werde.

(Via: http://www.fr-online.de)

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(16.01.2012)

Die Region Frankfurt-Main und das Land Hessen wollen das Elektroauto gezielt fördern, hierfür bewirbt sich die Region Frankfurt-Main für die Förderung im Rahmen des Projektes „Schaufenster Elektromobilität“.
(Bildquelle: Frankfurt.de)

Elektroautos mit dem Programm Schaufenster Elektromobilität fördern

Dadurch das die Stadt Frankfurt am Main eine Metropole ist, dort ein internationaler Flughafen ist und auch die Industrie (unter anderem der Autohersteller Opel in Rüsselsheim) dort stark angesiedelt ist, würden sich Elektromobile dort sehr gut für einen Einsatz eignen.

Gleichzeitig ist der Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main eine der am stärksten wachsenden Metropolregionen in Deutschland mit sehr guten Verkehrsanbindungen (Flughafen, Autobahnen und Zugverbindungen).
Dies sind sehr gute Voraussetzungen, um eines der deutschlandweiten “Schaufenster der Elektromobilität” zu werden und so umfangreiche Hilfen vom Bund zu bekommen. Das von der Bundesregierung ausgeschriebene Programm hat das Ziel, Deutschland zu einem Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Das Land Hessen wird sich mit der Region Frankfurt Rhein-Main an der Ausschreibung des Bundes beteiligen und seine Bewerbung am 16. Januar 2012 einreichen.

Die Bewerbung des Landes Hessen wird heute vom hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, gemeinsam mit Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Karl-Friedrich Stracke, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, Dr. Stefan Schulte, Vorstandvorsitzender der Fraport AG, Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sowie Prof. Dr. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt und Vizepräsident der Technischen Universität Darmstadt, in Frankfurt am Main vorgestellt.

Für das Gesamtprogramm (Schaufenster zur Elektromobilität) stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit.

Im Frühjahr 2012 soll die Entscheidung fallen, welche der Bewerberregionen in das Schaufensterprogramm aufgenommen werden. Die Fördermittel werden dann über drei Jahre bis 2015 ausgeschüttet, im Mittelpunkt der Förderung steht insbesondere die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität.

Es können sich Konsortien aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen bewerben, sie sollen gemeinsam mit den jeweiligen Ländern, Städten und Gemeinden ein Gesamtkonzept entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln, aus welchem ersichtlich wird, wie mehr Elektroautos in der jeweiligen Region auf die Straße gebracht werden können).

Über die Bewerbungen entscheidet die Bundesregierung im März 2012, sie stützt sich dabei auf die Einschätzung einer Jury aus unabhängigen Experten.

Am Schaufensterprogramm sind vier Ministerien der Bundesregierung beteiligt: das Wirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium beteiligen sich mit jeweils 67 Millionen Euro. Das Umweltministerium gibt 25 Millionen und das Forschungsministerium 20 Millionen Euro.

Die bundesweiten Schaufenster Elektromobilität sind eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität, mit denen bis zum Jahr 2020 über eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren sollen.

Die Bundesregierung hatte das Programm am 18. Mai 2011 beschlossen, mit dem Schaufensterprogramm greift die Bundesregierung eine Empfehlung der Nationalen Plattform Elektromobilität auf.

Weiterführende Links:

http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Wirtschaft/Industrie/elektromobilitaet

Bekanntmachung Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung „Schaufenster Elektromobilität“

Förderbekanntmachung Schaufenster Elektromobilität/a>

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(04.01.2012)

Die Bundesregierung will das Elektroauto in Deutschland fördern, so soll unter anderem durch eine Änderung der Steuergesetze das EAutos attraktiver für den Käufer werden.

Steuervorteile für Elektroautos
(Käufer eines Elektroauto können bis zu 10 Jahre von dem Entwurf des Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes
und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes profitieren. Foto: Okapia)

So kann man im aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes lesen, das die Bundesregierung plant, Elektrofahrzeuge ganze 10 Jahre von der KFZ-Steuer zu befreien.

So soll der Absatz von Elektromobilen (Elektroautos, Elektromotorrädern und Elektroroller) im Rahmen des “Regierungsprogramms Elektromobilität” deutlich gesteigert werden, so soll Deutschland wie von der Regierung geplant zum Leitmarkt für Elektromobilität werden.

Dieser Entwurf sieht also vor, das wer sich nach dem 18. Mai 2011 ein Elektroauto gekauft hat oder dies bis zum 31. Dezember 2015 tut, wird anstatt für bisher 5 Jahre für die Dauer von 10 Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für sein elektrisch angetriebenes Fahrzeug keine Steuer zahlen.

Wird das EAuto verkauft oder findet ein anderweitig vereinbarter Halterwechsel statt, dann wird die Steuerbefreiung auch dem neuen Fahrzeughalter gewährt, soweit diese noch nicht abgelaufen ist.

Hier ist ein Auszug der Änderung:

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes

und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes

(Verkehrsteueränderungsgesetz – VerkehrStÄndG)

Artikel 3

§ 3d

Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge

(1) Das Halten von Kraftfahrzeugen, die Elektrofahrzeuge im Sinne des § 9 Absatz

2 sind, ist für die Dauer von zehn Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung

von der Steuer befreit. Die Steuerbefreiung wird nur für Fahrzeuge gewährt, die in der

Zeit vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2015 erstmals zugelassen werden.

(2) Die Steuerbefreiung wird für jedes Fahrzeug einmal gewährt. Soweit sie bei

einem Halterwechsel noch nicht abgelaufen ist, wird sie dem neuen Halter gewährt.

(3) Die Zeiten der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs und die Zeiten außerhalb

des auf einem Saisonkennzeichen angegebenen Betriebszeitraums haben keine

Auswirkungen auf die Steuerbefreiung.“

Da die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge noch im Vergleich zu Autos mit einem Verbrennungsmotor sehr hoch sind, stellt sich die Frage, ob die möglichen Käufer nur wegen der Steuerersparnis ein Elektroauto kaufen.

Es bleibt zu hoffen, dass es seitens der Bundesregierung spätestens dann einen Käuferrabatt von mindestens 7.500 Euro geben wird, wenn die großen deutschen Autokonzerne wie Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Opel, etc. ein elektrisches Serienfahrzeug anbieten.

Aber wenigstens ist die Änderung des Versicherungssteuergesetzes ein gutes Zeichen.

Weiterführende Links:

Vollständiger Entwurf als PDF-Datei

Bundesfinanzministerium

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(11.10.2011)

Bei den Studien zur Kaufprämie für ein Elektroauto kommt es immer darauf an, wer welche Fragen stellt. Genauso unterschiedlich wie die Fragen gestellt werden können, so unterschiedlich fallen die Ergebnisse der Studien aus.

Einerseits ist der Kaufpreis eines Elektroauto gegenüber einem Auto mit einem Verbrennungsfahrzeug teurer, aber dies liegt unter anderen an den derzeit vergleichsweise teuren Batterie, welche bis zu einem Drittel des Kaufpreises ausmachen kann. Wenn die Fertigungsprozesse bei der Herstellung der Akkuzellen optimiert sind und auch günstigere bei gleicher Leistung.

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(Hier ist das Elektroauto Chevrolet Volt zu sehen, es verfügt über einen Range-Extender und der Kaufpreis liegt um die 40.000 Euro. Bildquelle: Chevrolet.)

Laut einer aktuellen Studie der TU München und der Rechtsanwaltskanzlei Taylor Wessing, welche in der Tageszeitung “Die Welt” veröffentlicht wurde, wird eine Kaufprämie in Höhe von bis zu 4.000 Euro gefordert, damit das Elektrofahrzeug zu einem Erfolg wird. Von den Befragten im Rahmen der Studie halten 98 Prozent eine Kaufprämie für notwendig. Im Rahmen der Studie “Future eMobility” sind die Antworten von 180 Experten ausgewertet worden. Ein Anteil von 56 Prozent der Befragten fordert eine staatliche Kaufprämie deren Umfang sich auf mindestens 4000 Euro belaufen sollte.

Eine Kaufprämie von weniger als 2000 Euro wird für nicht sinnvoll erachtet, gleichzeitig bilden die 2.000 Euro die absolute Untergrenze. Mehr als 89 Prozent der Befragten halten eine Kaufprämie von über 2.000 Euro für erforderlich. Rund zehn Prozent der Experten fordern sogar eine Prämie über 8.000 Euro. Als Basis für die Studie wurde ein durchschnittlicher Kaufpreis für ein Elektroauto in Höhe von 40.000 bis 50.000 Euro. In dieser Preisklasse erhält man bereits ein Elektrofahrzeug mit einem Range-Extender, wie es bereits in Form des Opel Ampera oder des baugleichen Chevrolet Volt am Markt verfügbar ist.
Über die Hälfte (55,6 Prozent) der befragten Experten rechnen mit einer Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen bis zum Jahr 2020 wie von der Bundesregierung vorgegeben. Ein hoher Prozentsatz und zwar 71,7 Prozent der Experten rechnen mit einem Durchbruch der Elektroautos bis zum Jahr 2020. Derzeit gibt es noch keine Kaufprämie für das E-Auto seitens der Bundesregierung.

Bei den Rufen nach einer Kaufprämie bin ich selbst am überlegen, ob eine Kaufprämie einen wirklichen Nutzen hätte?

Denn meiner Meinung nach, wird sich die Elektromobilität über kurz oder lang durchsetzen, da Benzin (bzw. das dafür notwendige ÖL) nicht unbegrenzt verfügbar ist. Und will man wirklich wie jetzt den kostbaren Rohstoff einfach verbrennen? Schließlich ist Öl auch in fast allen Gegenständen unseres Alltages enthalten.

Wenn die Frage nach einer Kaufprämie aufkommt, muss man auch bedenken, dass kaum ein Mensch sagen würde: Nein, ich will keine Kaufprämie und zahle lieber den vollen Preis. Bevor die Bundesregierung also eine direkte Kaufprämie einführt, sollten genug Ladestationen eingerichtet werden, eine Steuerbefreiung erfolgen und so weiter…

Wer jetzt gerne direkt mit den Verantwortlichen der Studie darüber diskutieren möchte, sollte folgende Einladung nutzen:

Taylor Wessing und die Technische Universität München laden Sie am Vorabend der eCarTec 2011 zur Vorstellung der gemeinsamen Studie “Future eMobility” ein. Freuen Sie sich mit uns auf inspirierende Vorträge und einen spannenden Abend.
Datum: 17. Oktober 2011, Ort: München.

Die Einladung:

Klick

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(28.09.2011)

Die beiden Autohersteller General Motors (GM) und SAIC haben ein Joint Venture vereinbart, zukünftig wollen die beiden Autobauer zusammen Elektroautos herstellen.
Im Bereich der Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotoren bestand bereits vorher eine Zusammenarbeit,. auf dem asiatisch-pazifischen Markt verzeichnet GM mittlerweile einen höheren Autoabsatz als in den USA. Das erste Elektroauto Chevrolet Volt wurde selbst entwickelt, in Deutschland wird sowohl der Chevrolet Volt als auch das baugleiche Modell Ampera vom GM-Tochterunternehmen Opel angeboten.

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(Bild: 2011 Bloomberg/Qilai Shen)

Beide Elektrofahrzeuge verfügen über einen Range-Extender (Reichweitenverlängerer) in der Form eines kleinen Benzinmotor, welcher Strom erzeugt. Zur Zeit ist nicht bekannt wie das neue Elektroauto von GM und SAIC aussehen wird. Der einst angeschlagene Autokonzern setzt verstärkt wie seine Konkurrenten auf das Elektroautos.

Ob und wie es sich auswirkt, das der chinesische Autohersteller SAIC bereits ein Joint-Venture mit Volkswagen (VW) hat, ist nicht bekannt. Das ist allerdings nicht das einzige Problem für GM, denn die Käufer des E-Auto Volt erhalten in China keine steuerlichen Anreize von bis zu 19.000 Dollar. Denn eine solche Prämie gibt es nur für Elektrofahrzeuge, welche in China produziert werden – dies scheint GM nicht zu wollen, denn es besteht die Gefahr, das Know-How und andere Betriebsgeheimnisse zu schnell abgeschaut werden.

Trotz der möglichen Unwägbarkeiten ist China ein wichtiger Markt für alle Autohersteller, gerade im Bereich des Elektroauto gilt Asien als ein sehr interessanter Markt.

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