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Kategorie: Leasen

[01.01.2017] Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) nutzt das Elektroauto Tesla Model S 90D als Dienstwagen, weil es keine Alternative gibt.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S 90D verfügt über 422 PS und bietet eine Reichweite von 550 Kilometern, dafür muss man für den Luxusstromer stolze 110.340 Euro bezahlen.

Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalens Umweltminister, Grüne) hat sich nun so ein E-Auto als Dienstwagen gegönnt, bzw. wurde der PKW über das zum Umweltministerium gehörende Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angeschafft.
Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass er sich den Wagen mit einem anderen Politiker teilt.

Das Leasing-Angebot von Tesla Motors (oder zum Beispiel Sixt) wurde laut einer Sprecherin nicht genutzt, weil dieses nicht wirtschaftlich sei.

Elektroautos von Tesla Motors gehören zu den wenigen Modellen, welche eine so hohe Reichweite bieten

Die Bild-Zeitung hat allerdings nachgefragt, warum es nicht auch eine Nummer kleiner ging.

Eine Sprecherin antwortete gegenüber der Bild: „dass die Tesla-Modelle mit 550 Kilometern Reichweite zur Zeit die einzigen seien, mit denen der mögliche Nutzen“auf den längeren Strecken im Flächenland NRW getestet werden kann.“ In einer Probephase solle die Elektro-Limousine deshalb für Umweltministerium und LANUV wechselnd auf langen Strecken genutzt werden. (Quelle: Umweltminister bestellt E-Auto für 110 000 Euro)

Aufgrund des recht teuren Luxuswagens wird unter den Politikern laut der Bild getuschelt, ob dies nun wirklich am Preis oder eher am Neidfaktor liegt, wurde nicht untersucht.
Wenn sich die Behörde noch etwas geduldet hätte, wäre auch die Bestellung des Elektroauto Opel Ampera-e möglich gewesen. Denn mit ihm kann man auch bis zu 500 Kilometer weit fahren, gleichzeitig kostet es weniger als die Hälfte (vermutlich wird der Verkaufspreis bei 39.000 Euro liegen).

Besser kann man nicht zeigen, wie schlecht es um die Ladeinfrastruktur bestellt ist

Das ein Politiker bzw. eine Behörde den Kauf eines sehr teuren Elektroautos für nötig hält, weil es das einzige Elektroauto mit einer solch hohen Reichweite  auf dem Markt sei, zeigt, wie es um die Ladeinfrastruktur Nordrhein-Westfalens bestellt ist.
Denn wenn es mehr Ladestationen geben würde, hätte man auch einfach einen Nissan Leaf (250 km), Renault Zoe (400km) oder Kia Soul EV (200 km) kaufen können.

In den nächsten Monaten kommt dann auch noch der Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern auf den Markt.

(Via: Bild.de (Link siehe Quelle beim Zitat in der Artikelmitte))

 

Ab 2018 soll man das Elektroauto Amber One für nur 33 Euro pro Woche mieten können, die Reichweite soll bei 400 Kilometern liegen.

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Wer derzeit ein Elektroauto kaufen, leasen oder mieten will, muss im Vergleich zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor tiefer in die Tasche greifen. So beginnt zum Beispiel die monatliche Leasingrate des E-Auto Nissan Leaf bei 279 Euro, dafür beträgt die Reichweite bis zu 250 Kilometer.
Der smart fortwo electric drive kostet bei car2go pro Tag 39 Euro, was einer Monatsmiete von 1.170 Euro entspricht.

Da klingt das Angebot, welches das niederländische Startup Amber Mobility (externer Link) in Zukunft anbieten will, sehr günstig: So will das Unternehmen seinen Stromer für 33 Euro pro Woche (also etwa 132 Euro pro Monat) vermieten.
Die Erprobung des Angebotes wird ab 2017 in Eindhoven (Niederlande) mit Prototypen erfolgen, ab 2018 soll dann die Serienproduktion der Fahrzeuge stattfinden.
Allerdings sollen schon ab Ende 2016 erste Vortests mit Partnerunternehmen anlaufen.

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Das Elektroauto Amber One wird selbst entwickelt

Das Elektroauto Amer One hat das Unternehmen Amber Mobility selbst entwickelt, bzw. scheint diese noch nicht abgeschlossen zu sein. Die technischen Daten klingen sehr beeindruckend, so soll die Reichweite bei 400 Kilometern und die Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h liegen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 7 Sekunden möglich sein.

Bisher existiert das geplante Elektrofahrzeug allerdings nur als Modell, welches das Äußere es PKW zeigt. Wie das Auto einmal von innen aussehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

In einem Interview mit Techcrunch (externer Link) sagten die Grüner von Amber Mobility, dass das Elektroauto modular aufgebaut sein wird. Die einzelnen Komponenten sollen austauschbar sein, dies soll zum einen kostengünstige Wartungen ermöglichen und gleichzeitig will man so sicherstellen, dass veraltete Komponenten gegen moderne ausgetauscht werden können.
So wäre es denkbar, dass die Batterieeinheiten später gegen moderne mit einer höheren Reichweite ausgetauscht werden können.

Wann das Angebot genau startet, steht noch nicht fest. Aber Amber Mobility rechnet damit, dass man frühestens 2018 den Dienst nutzen kann. 2020 soll der Service flächendeckend in den Niederlanden zur Verfügung stehen. Wann und ob der Dienst in Deutschland angeboten werden wird, steht noch nicht fest.

Via: Golem

Uber bietet seinen Fahrern zunächst in London an, Elektroautos günstig zu leasen.

In London können Uber-Fahrer das Elektroauto Nissan Leaf oder den BYD E6s leasen können. Bildquelle: Nissan

Der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber stand in letzter Zeit häufig in der Kritik, so sollen die Fahrer vergleichsweise wenig Geld verdient haben und gleichzeitig sahen sich die Taxi-Fahrer in ihrer beruflichen Existenz bedroht.

Nun aber zeigt sich, dass auch kontroverse Unternehmen etwas gutes für die Umwelt leisten können: Denn Uber hat am Mittwoch in London ein Projekt gestartet, bei welchem die Fahrer davon überzeugt werden sollen, auf einen Stromer umzusteigen.
So wurden im Rahmen eines Pilot-Programms 50 E-Autos vom Typ BYD E6s und Nissan Leaf angeschafft, diese können von den Fahrern günstig geleast werden.

Gleichzeitig soll die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden, dadurch können die rein elektrisch angetriebenen PKW ohne weite Umwege aufgeladen werden.

Da in absehbarer Zukunft in immer mehr Städten strengere Abgaswerte zählen werden, ist dies auch eine Investition in die Zukunft. Ähnliche Projekte hat Uber bereits in Portugal und in Chicago (USA) gestartet, wenn das Angebot in London gut genutzt wird, soll es auch zunächst in anderen englischen Städten eingeführt werden.
Ob und wann man auch in Deutschland über Uber ein Elektroauto leasen kann, ist noch nicht bekannt.

Aber es gibt bereits in verschiedenen Städten Taxiunternehmen, welche E-Autos einsetzen.

Via: Gründerszene

Seit einer Woche werden die Elektroautos Tesla Model S P100D und das Elektro-SUV Model X P100D in den USA angeboten – eine Woche später ist der Stromer mit einer Reichweite von 613 Kilometern auch in Deutschland verfügbar.

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

Tesla Motors stattet seine Elektroautos mit immer besseren Batterieeinheiten aus, seit etwa einer Woche kann man in den USA die Elektroauto Model S und Model X auch mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit erwerben.
Wer den bisher größten Energiespeicher für Serien-Stromer haben will, muss auch das sogenannte Performance-Paket dazu nehmen. So muss man zum Beispiel für das Model S inklusive Performance-Paket und dem DualDrive genannten Allradantrieb stolze 152.000 Euro ausgeben.
Dies ist etwa doppelt so viel, wie die Basisausstattung des Model S. Dafür kann man etwa 213 Kilometer weiter am Stück fahren und kann mehr als doppelt so schnell beschleunigen.

Hier sind die einzelnen Hauptkonfigurationen für das Model S und Model X (Stand: 31. August 2016)

Elektroauto Tesla Model S
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model S P100D: 152.000Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden, Reichweite: 613 Kilometer
  • Model S P90D: 129.800Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, Reichweite: 509 Kilometer
  • Model S 90D: 104.900Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 4,4 Sekunden, Reichweite: 557 Kilometer
  • Model S 75D: 94.300Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 490 Kilometer
  • Model S 75: 88.800Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 480 Kilometer
  • Model S 60D: 84.900Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 408 Kilometer
  • Model S 60: 79.400Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,8 Sekunden, Reichweite: 400 Kilometer

Elektroauto Tesla Model X
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model X P100D: 153.100 Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,1 Sekunden, Reichweite: 542 Kilometer
  • Model X P90D: 131.300 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden, Reichweite: 467 Kilometer
  • Model X 90D: 109.400 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,0 Sekunden, Reichweite: 489 Kilometer
  • Model X 75D: 98.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 417 Kilometer
  • Model X 60D: 89.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 355 Kilometer

 

Die InitiativE-BW hat bereits 300 Plug-In Hybrid- und Elektroautos erfolgreich angeschafft, bis Ende diesen Jahres sollen 200 zusätzliche Elektrofahrzeuge die Flotte vergrößern.

Die InitiativE-BW will bis Ende des Jahres 500 Plug-In Hybrid- und Elektroautos betreiben. Bildquelle: www.e-motion-line.de

Früher als geplant haben es die Verantwortlichen von der InitiativE-BW geschafft, 300 Elektro- und Plug-In Hybridautos anzuschaffen. So kann das Projektkonsortium unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart und der e-Motion Line bereits zu Beginn des letzten Projektjahres die Einführung von 300 Elektrofahrzeugen vermelden – die Zielsetzung für das Gesamtprojekt „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“.

Dabei ist das Konsortium besonders stolz auf die bisherigen Erfolge bei der flächendeckenden Einführung von E-Fahrzeugen in Baden-Württemberg.

Max Nastold (verantwortlicher Projektleiter seitens der e-Motion Line):

„Das Projektziel von 300 Fahrzeugen ist erreicht, jedoch freuen wir uns umso mehr, dass wir noch Fördermittel für weitere Fahrzeuge haben. Die Förderung ist bis Mitte des Jahres möglich.
Ein heterogeneres Nutzerfeld, sprich einzelne Privatnutzer, kleine und große Fahrzeugflotten im Feld zu haben, entspricht genau der Projektplanung und wird auch weiter so fortgeführt.“ ergänzt Franz Philipps, Projektleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Auch aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitforschung sind die Zwischenziele erreicht: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Projektfortschritt. So konnten wir auch bei der wissenschaftlichen Begleitforschung die Zielsetzung erreichen und fast 1/3 der Fahrzeuge mit Datenloggern ausstatten.“

Der Trend, dass Elektromobilität vorwiegend in gewerblichen Anwendungen seinen Einsatz findet, verstärkt sich. Das zeigt sich in der Projektflotte, in der nach mehr als 2 Jahren Laufzeit der Anteil privat zugelassener Fahrzeuge bei ca. 9% liegt. Demnach sind 91% der Fahrzeuge in gewerblichen Anwendungen im Einsatz. Betrachtet man dazu noch die Antriebstechnologie der Fahrzeuge, so zeigt sich auch hier ein klarer Trend. Nur 7% der nachgefragten Fahrzeuge sind Plug-In Hybride, dagegen verfügen 93% Fahrzeuge über einen rein batterieelektrischen Antrieb.

Die Verteilung der Fahrzeuge hat sich im Vergleich zum Herbst letzten Jahres kaum verändert. Jedoch ist im Jahr 2016 eine große Unternehmensflotte hinzugekommen. Die drei größten Nutzergruppen sind Werksflotten, Carsharing und soziale Einrichtungen. Die Anzahl der Fahrzeuge bei Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich sind jedoch gestiegen. Weitere Gruppen mit mehr als 20 Fahrzeugen sind das Handwerk sowie Kommunen. Die im Projekt am stärksten nachgefragten E-Fahrzeuge kommen aus dem Kleinwagensegment, – fast jedes zweite Fahrzeug stammt aus diesem Segment. Des Weiteren konzentriert sich die Projektnachfrage ebenfalls stark auf Fahrzeuge aus der Oberklasse, hier wurde die Fahrzeugförderung eingestellt, da das gesetzte Zielniveau in diesem Segment bereits Mitte letzten Jahres erreicht wurde. Es werden ein Großteil der Fahrzeuge in diesem Segment als Dienstwagen genutzt. Unterscheidet man zwischen Einzel- und Flottenfahrzeugen ist eine große Nachfrage bei Flottenfahrzeugen im Bereich Kleinwagenwagen- und dem Kompaktwagensegment zu sehen. Bei den Einzelfahrzeugen werden verstärkt Oberklasse und Kleinwagen nachgefragt.

Aus Sicht der Leasingpartner ist die Projektarbeit ebenfalls positiv zu bewerten. Demzufolge fällt auch das Zwischenfazit der beiden Leasingpartner gut aus. Herr Alexander Raatz, verantwortlicher Mitarbeiter bei der Firma X-Leasing stellt fest, dass durch die nun über zweijährige
Projektarbeit eine verstärkte Nachfrage nach E-Fahrzeugen zu verzeichnen ist.

So sagt Ratz:

„Es erreichen uns verstärkt Anfragen von Privatleuten, die von Freunden oder vom Autohaus auf unser Projekt angesprochen wurden.“

Die Firma Kazenmaier FleetService – im Projekt seit Anfang 2015 mit Schwerpunkten auf den gewerblichen Anwendungen – sieht die Einführung von E-Fahrzeugen ohne eine finanzielle Förderung der Fahrzeugmehrkosten jedoch zum aktuellen Zeitpunkt als schwierig an.

Dazu sagt Herr Franz-Josef Knoll (Geschäftsführer der Kazenmaier FleetService):

„Die Entscheidung über die Anschaffung eines gewerblich genutzten Fahrzeuges wird über die monatlichen Kosten getroffen. In der aktuellen Situation sind die E-Fahrzeuge ohne staatliche Förderung eben noch zu teuer.“

Auf Grund der hohen und weiter steigenden Projektnachfrage besteht die Möglichkeit, mehr Fahrzeuge mit in das Projekt aufzunehmen, als anfänglich geplant. Die dazu notwendigen Fördermittel können zum einen durch eine Mittelaufstockung und zum anderen durch verbesserte Einkaufskonditionen zur Verfügung gestellt werden.

Max Nastold (e-Motion Line):

„Wir erkennen eine steigende Akzeptanz für Elektromobilität in der Gesellschaft, insbesondere in gewerblichen Anwendungen. Sie spricht sich dabei nicht nur klar für eine saubere und energieeffiziente Zukunft aus – sie erkennt darüber hinaus auch die technischen sowie ökologischen Vorteile der Nutzung von E-Fahrzeugen und profitiert von der weiteren Fahrzeugförderung.
Daher sind wir sehr optimistisch, unsere ursprünglich gesetzten Ziele weit zu übertreffen.“

Für das nächste Halbjahr ist daher die Devise klar: Der Ausbau der Fahrzeugflotte in Süddeutschland wird konsequent fortgeführt. Nach der aktuellen Planung werden bis Ende des Jahres 500 E-Fahrzeuge in der InitativE-BW Flotte auf den Straßen unterwegs sein. Bis Mitte des Jahres werden noch bis zu 40 Projektfahrzeuge gefördert.

Pressemeldung von e-motion-line.de

Das Elektroauto Tesla Model S hat bei der Wahl zum „Firmenauto des Jahres 2016“ den Sieg in der Kategorie „obere Mittelklasse“ geholt, zusätzlich hat Tesla Motors in der Kategorie „umweltfreundlichste Automarke“ den Sieg errungen.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Falls Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) einen Pokalschrank im Hauptfirmensitz in Palo Alto (USA) haben sollte, wird dieser sicherlich schon aus allen Nähten Platzen. Denn dieses Mal kommen gleich zwei Auszeichnungen dazu:

  1. Das Elektroauto Tesla Model S 70D wurde zum Firmenauto des Jahres 2016 gekührt
  2. Tesla Motors hat die Auszeichnung „umweltfreundlichste Automarke“ erhalten.

Im Zeitraum vom 11. bis 13. April konnten 250 Fuhrparkmanager unter 82 Firmenautos in zwölf Kategorien die Sieger des Jahres 2016 wählen, in dem Rahmen wurden die 21 besten Firmenautos in Europa prämiert.

Das Model S 70D wurde von den Fuhrparkmanagern zum besten Fahrzeug der oberen Mittelklasse „Importwertung“ gewählt und Tesla als die umweltfreundlichste Automarke bestätigt. Die anwesenden Fuhrpark-Entscheider betreuen in Deutschland über 200.000 Fahrzeuge und gelten somit als echte Experten in ihrem Bereich. Sie konnten alle teilnehmenden Fahrzeuge nach Kriterien wie Karosserie und Innenraum, Komfort, Antrieb und Fahreigenschaften, Design, Image und besonders den Preis beurteilen.

Das Bewertungssystem stellt insbesondere die Wirtschaftlichkeit und die Umweltnote der Autos in den Vordergrund und orientiert sich dabei eng an den geltenden Dienstwagenregelungen. So gelingt eine transparente Beurteilung aller Fahrzeuge und gleichzeitig wird den Herstellern die große Bedeutung eines geringen CO2-Ausstoßes, der Effizienzklasse, Sparsamkeit und fuhrparkgerechter Preisgestaltung aufgezeigt.

Das Model S besticht nicht nur durch das beeindruckende Fahrverhalten, Design, oder die großartige Umweltnote. Auch in punkto Wirtschaftlichkeit kann sich das Model S 70 mit einer Leasingrate ab 587 € (exkl. MwSt., Laufzeit 48 Monate, 10.000 km Laufleistung, 20 % Anzahlung) von der Konkurrenz abheben. Pünktlich zu diesen wichtigen Auszeichnungen stellte Tesla in dieser Woche Updates für das Model S vor. So erinnert die Front jetzt noch mehr an die des neuen Model X. Außerdem sind nun das HEPA Luftfilter-System, zwei neue Dekorvarianten und der 48 Ampere Standard Lader für das Model S verfügbar.

Via: Pressemitteilung von Tesla Motors

Heute (21. März 2016) ist die Bewerbungsphase für das Projekt eFlotte gestartet, somit können sich alle Unternehmen und Einrichtungen mit einem Gewerbestandort in Mecklenburg-Vorpommern für eine kostenlose zweiwöchige Probefahrt mit Elektroautos bewerben.

Bildquelle: http://www.eflotte-mv.de

In der Zeit vom 21. März bis zum 10. April können sich Einrichtungen und Unternehmen (mit einem Gewerbestandort in Mecklenburg-Vorpommern) bei dem Projekt eFlotte bewerben, die Sieger erhalten für 2 Wochen ein Elektroauto und können so testen, ob ein Elektrofahrzeug in die Betriebsabläufe passt.

Pressemitteilung vom Projektbüro eFlotte:

Teilnahmeberechtigt sind alle Arbeitnehmer und/oder Unternehmer/innen mit einem Mindestalter von 18 Jahren, gültigem Führerschein (Klasse 3/B) und einem Gewerbestandort in Mecklenburg-Vorpommern.

Von der Bewerbung bis zur Teilnahme in fünf Schritten

1. Interessenten bewerben sich über das Online-Formular auf dieser Website. Bewerbungsschluss ist der 10. April 2016!
2. Das Projektbüro ermittelt aus allen eingegangenen Bewerbungen die Teilnehmer. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
3. Gehören Sie zu den Gewinnern unserer Aktion, so nimmt der Veranstalter Kontakt mit Ihnen auf und stimmt mit Ihnen die Lademöglichkeiten für das Elektroauto ab. Informieren Sie diesen darüber, ob auf dem Firmengelände bereits entsprechende Ladestationen installiert sind. Darüber hinaus ist das Aufladen an einer erreichbaren Elektrotankstelle ebenfalls möglich.
4. Zum Aktionsstart am 29. April 2016 wird dem Unternehmen das Flottenfahrzeug übergeben. Die genauen Daten und Informationen zum Übergabeort teilt der Veranstalter Ihnen vorab mit. Das Fahrzeug kann während des Aktionszeitraumes von bis zu fünf Personen im Unternehmen genutzt werden, die vorab mit dem Veranstalter festgelegt werden. Das Probefahrzeug ist für jede dieser Personen vollkaskoversichert. Die Selbstbeteiligung entfällt (grobe Fahrlässigkeit bei der Fahrzeugnutzung ausgenommen), so dass für sie keine weiteren Risiken entstehen. Hierfür unterzeichnet jede Person, die das Auto während der Arbeit und zu den Randarbeitszeiten nutzen möchte, einen Probefahrtüberlassungsvertrag oder Mietvertrag des jeweiligen Herstellers. Sie erhalten eine professionelle Einweisung durch einen Experten des jeweiligen Herstellers. Während des Aktionszeitraumes steht ein technischer 24/7-Service Ihres Herstellers zur Verfügung.
5. Am 13. Mai 2016 wird das Fahrzeug/werden die Fahrzeuge am vereinbarten Ort wieder abgegeben.

So machen Sie mit

  1. Schnell und einfach bewerben per Online-Formular. Bewerbungsschluss ist der 10. April 2016!
  2. Mit etwas Glück werden Sie ausgewählt und über Ihre Teilnahme an der Aktion informiert.
  3. Alle Aktionsteilnehmer erhalten
    vom 29. April bis 13. Mai 2016 ihr eFlotte-Fahrzeug!

 

eFlotte macht es möglich: Kleine und mittelständische Unternehmen können zwei Wochen kostenfrei Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrparks testen. Damit setzt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern bereits vor der geplanten Kaufprämie für E-Autos ein wegweisendes Zeichen für Elektromobilität.

Mecklenburg-Vorpommern startet mit eFlotte – elektromobil unterwegs ein landesweites Projekt zur Förderung von Elektromobilität. Das Projekt lädt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern dazu ein, Elektrofahrzeuge zwei Wochen lang im beruflichen Alltag kostenfrei zu erproben. Damit setzt die Landesregierung erneut ein klares Zeichen für die saubere und kostengünstige Antriebsform der Zukunft.

Christian Pegel (Energieminister Mecklenburg-Vorpommern):

„Die Energiewende wird in der öffentlichen Debatte oft auf das Thema Strom reduziert. Dabei beinhaltet das Thema deutlich mehr. Die Energiewende muss natürlich eine Stromwende sein. Aber neben der Stromwende meint Energiewende auch die Wärme- und vor allen Dingen die Mobilitätswende. Die bundesdeutschen und die europäischen Klimaschutzziele sind ohne den Wandel in der Wärmeerzeugung und in unserer Mobilität kaum erreichbar. Elektromobilität ist dabei ein Riesenthema. Deshalb haben wir uns vorgenommen, die Elektromobilität in unserem Land, Fahrzeuge wie Ladeinfrastruktur, zu befördern. Aktuell gibt es Fördermöglichkeiten über unsere EFRE finanzierten Klimaschutzförderrichtlinien mit Fördersätzen bis zu max. 50 Prozent der Mehrkosten. Daneben versuchen wir, Elektromobilität auf die Straße und damit ins Blickfeld der Bevölkerung zu rücken. Mit der Aktion ePendler im letzten Jahr hatten schon viele Menschen im Land die Gelegenheit, Elektro-Mobile auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen. Nun freue ich mich, dass die Unternehmen dran sind.“

Zentrale Aktion des Projektes eFlotte – elektromobil unterwegs ist der zweiwöchige Praxistest von Elektrofahrzeugen im unternehmerischen Alltag.

Pegel weiter:

„Damit wird Elektromobilität nicht nur direkt, im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahrbar‘ gemacht, sondern im besten Fall auch das Ziel erreicht, ein ernsthaftes Umdenken im Fuhrparkmanagement von Unternehmen zu bewirken“… „Für Unternehmen gibt es klare wirtschaftliche Vorteile und gleichzeitig würden sie einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Landesregierung kann mit dem Projekt eFlotte diese Vorteile greifbar machen und gleichzeitig die Akzeptanz dieser Technologie weiter fördern“.

Die Aktionsflotte, für die namhafte Automobilhersteller wie BMW, Mercedes, Citroën, Audi, Renault, und VW kostenlos ihre aktuellen Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen, umfasst verschiedene Modelle vom Pkw bis hin zu Nutzfahrzeugen. Bewerben können sich Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung ab dem 21. März 2016 unter www.eflotte-mv.de.

Am 30. November 2015 hat BMW am Produktionsstandort für BMW i Fahrzeuge 50 Einheiten des Elektroauto BMW i3 an die Stadt Leipzig übergeben.

Das Elektroauto BMW i3. Bildquelle: BMW AG

Der Oberbürgermeister Burkhard Jung hat die Stromer persönlich von Werkleiter Hans-Peter Kemse (Leiter BMW Group Werk Leipzig) und Alexander Thorwirth (Leiter BMW Direktvertrieb Deutschland) in Empfang genommen.

Die Stadt Leipzig least die Fahrzeuge für einen Zeitraum von 2 Jahren. Für die Stadt koordiniert die Leipziger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft LVV den Einsatz der Fahrzeuge. Neben der LVV kommen die BMW i3 bei den Stadtwerken Leipzig, den Leipziger Verkehrsbetrieben, den Kommunalen Wasserwerken sowie bei der Stadtverwaltung selbst zum Einsatz.
Hier können jeweils alle Mitarbeiter auf die Elektroautos zugreifen, dies sind bis zu 9.000 Nutzer. Die 50 weißen BMW i3 erhalten nach ihrer Auslieferung noch spezifische Beklebungen der jeweiligen Nutzergruppen innerhalb der Stadt. Parallel unterstützt BMW die Stadt Leipzig beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und bei der Vereinheitlichung von Schnittstellen und Bezahlsystemen.

Für Oberbürgermeister Burkhard Jung hat die heutige Übernahme der 50 BMW i3 eine große Bedeutung für ein ganzheitlich nachhaltiges Mobilitätskonzept der Stadt:

„BMW baut in Leipzig an der Mobilität der Zukunft. Elektromobilität ist leise, sauber und umweltfreundlich. Gerade bei uns, in einer wachsenden Stadt, brauchen wir ein neues Verständnis von Mobilität. Beim Verkehr der Zukunft wird es nicht mehr heißen, mit einem Verkehrsmittel von hier nach dort zu gelangen. Die Frage wird sein: Für welchen Weg brauche ich welches Mittel? Und da ist ein E-Auto wie der BMW i3 ein wichtiger Baustein.“

Alexander Thorwirth betonte die Vorreiterrolle Leipzigs beim Einsatz von emissionsfreien Auto-mobilen:

„Mit der Übernahme von 50 Autos ist die Stadt Leipzig ein Vorreiter für die modellhafte Verwendung von Elektrofahrzeugen für Routinestrecken im urbanen Umfeld. Der BMW i3 ist hierfür ein ideales Angebot für die Anforderungen der Stadt.“

Für die Abwicklung dieser Fahrzeugbestellung im Leasing nutzt die BMW Group ihr Tochterunternehmen Alphabet Fuhrpark Management, das marken- und länderübergreifend gerade auf dem Sektor der institutionellen Kunden erfolgreich agiert. So ergänzte Thorwirth:

„Mit dem BMW i3 und Alphabet schafft BMW ein maßgeschneidertes Angebot. Wir hoffen, dass viele Städte dem Beispiel von Leipzig folgen.“

Ursula Wingfield (Vorsitzende der Geschäftsführung bei Alphabet Deutschland) betonte:

„Effizienz und Nachhaltigkeit sind entscheidende Faktoren für einen modernen Fuhrpark. Immer mehr Kommunen, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen setzen daher auf Elektromobilität – vor allem der BMW i3 erfreut sich hier großer Beliebtheit.“

Quelle: Pressetext von BMW

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