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Archiv

Kategorie: Leasen

(17.04.2012)

Bereits in Genf präsentierte Renault sein Elektroauto Zoe Z.E., welches Ende 2012 erhältlich sein soll.

 

Bildquelle: Renault

 

Bei dem Elektroauto Renault Zoe handelt es sich um eine Kompaktlimousine, welche von Anfang an ausschließlich für den batterieelektrischen Antrieb konzipiert wurde. Zoe ist bereits das vierte Elektrofahrzeug des französischen Herstellers.

Das Konzeptfahrzeug ZOE Z.E. (Z.E. = Zero Emission, was bedeutet, das dieses Fahrzeug Null Abgasen beim Fahren erzeugt) über wurde 2009 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt, an den Leistungsdaten hat sich nicht viel geändert. Die Reichweite des E-Auto Zoe beträgt ca 210 km, hierbei wird die zusätzlich gewonnene Energie aus dem von Renault bezeichneten „Range OptimiZEr“ mit eingerechnet. 

Das „Range OptimiZEr“-System soll die Reichweitenschwankungen minimieren, die durch das Streckenprofil und Außentemperatur auftreten. Dank des Systems soll der Aktionsradius um bis zu 25 Prozent erweitert sein.

Bei dem System „Range OptimiZEr“ soll die Reichweite durch verschiedene Kniffe erweitert werden, unter anderem beinhaltet es ein optimiertes System zur Rückgewinnung der Bremsenergie (Reku­peration). Es wirkt bereits, wenn der Fahrer den Fuß vom Fahr­pedal nimmt, und verteilt den Verzögerungsbefehl (Strom weg­nehmen oder Bremsen) situationsgerecht zwischen Rad- und Motorbremse, um die Wirkung der Motorbremse zum Nachladen der Batterie maximal zu nutzen.
Auch auf die Innenraumklimatisierung wird durch das „Range OptimiZEr“-System beeinflusst, denn bei dem Elektroauto Zoe gibt es eine spezielle Innenraumklimatisierung, die nach dem Prinzip einer Wärmepumpe arbeitet und weniger Energie benötigt als eine konventionelle Klimaanlage. Für einen größeren Komfort der Fahrzeuginsassen, ist ein Aktiv­kohlefilter eingebaut, welcher ein großer Teil der Gerüche und Schad­stoffe aus der Umgebungsluft heraus filtert, so das diese nicht in den Fahr­zeug­innenraum dringen.

Der Elektromotor des ZOE leistet 65 kW (88 PS), dass maximale Drehmoment beträgt 220 Nm und steht bereits beim Anfahren zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h. Der Strom wird in einer Lithiumionen-Batterie gespeichert, welche über eine Gesamtleistung von 22 kWh verfügt.

Mit Hilfe des”Chamäleon“-Ladesystem kann das Elektroauto mit jeder Ladungsleistung bis 43 kW aufgeladen werden. Es ermöglicht die Standardladung mit 230-Volt-Haushaltsstrom in 9 Stunden und die Schnellladung mit 400 Volt in nur 30 Minuten.

Über die Infotainmentanlage, welche aus einem 7-Zoll-Touchscreen-Monitor, Lenkradfernbedienung und Sprach­erkennung besteht, erhält man unter anderem Auskunft über den aktuellen Energieverbrauch und den Energiefluss. Auch kann man über das Computersystem die Art und Zeitpunkt der Ladung programmieren, die nächstgelegene Ladestation findet man bequem über das integrierte Navigationssystem.

Das Elektroauto Renault Zoe soll es in verschiedenen Varianten geben, so konnte man bei der Autoshow in Genf ZOE in der exklusiven Ausstattung „Zen“ bewundern. Diese Ausführung soll für das größtmögliche Wohlbefinden sorgen, unter anderem gibt es zur Reinigung der Innenraumlust einen Ionisator; ein Sensor, der auf schmutzige Luft reagiert und automatisch die Lufteinlässe schließt, sowie einen Duftspender zur Entspannung.

Der Preis für das Elektroauto Renault Zoe liegt bei 21.000 Euro, die Batterieeinheit gehört allerdings nicht zum Kaufpreis und muss für ca. 70 Euro im Monat geleast werden.

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(04.04.2012)
Bei einem Elektroauto ist die Batterieeinheit derzeit das teuerste Bauteil, um seine Elektrofahrzeuge günstiger anzubieten, wird Volkswagen (VW) den Stromspeicher möglicherweise per Leasing anbieten.

Dies ist der VW Golf Blue-e-Motion.

Im Jahr 2013 wird es das erste Elektroauto von VW zu kaufen geben, um seine Stromer preislich wettbewerbsfähig zu machen, sollen die Stromspeicher möglicherweise per Leasing angeboten werden. Dies könnte dazu führen, das man zum Beispiel das Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion für 25.000 bis 28.000 Euro kaufen kann und die Batterieeinheit für schätzungsweise 85 Euro pro Monat leasen kann. Für den Kunden hat diese Möglichkeit den Vorteil, das man immer eine technisch aktuelle Batterieeinheit zur Verfügung hat.
Zu dem Leasinggedanken sagte Rudolf Krebs (Elektroauto-Chef des VW-Konzerns):
„Wir denken derzeit darüber nach, wie wir den Markteintritt gestalten. Dabei könnte es auch ein Leasingkonzept geben“ [...]
„Wir wissen, dass die Batterie das problematischste Bauteil ist und man ein Preisproblem hat.“ [...]
„Wir werden mit unserem Angebot konkurrenzfähig sein.“
Für eine Akkuzelle mit einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde müssen derzeit noch rund 500 Euro bezahlt werden, eine Batterieeinheit mit einer Gesamtkapazität von 20 Kilowattstunden, die eine durchschnittliche Reichweite von 150 Kilometern ermöglicht, kostet also rund 10.000 Euro.
Die Idee, dem Kunden das Elektroauto ohne die Batterie zu verkaufen ist nicht neu, so bietet auch Renault derzeit in Deutschland 3 Elektroautos an, bei denen die Batterie zu Monatsraten von 72 Euro geleast wird.
Die ersten reinen Elektroautos von VW sollen nach Angaben von Krebs 2013 auf den Markt kommen, zu dem Preis schweigt sich VW noch aus – aber es besteht schon jetzt die Möglichkeit, das Elektroauto Golf Blue-e-Motion kostenlos zu fahren.
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(25.03.2012)

Am 13. und 14. März durfte ich das Elektroauto Volvo C30 Electric in Schweden testen, in Teil 1 ging es um die allgemeinen Informationen – in diesem Teil (Teil 2) geht es um die Reichweite des E-Auto.

Dieses Foto wurde vor dem Esrange Space Center in der Nähe der schwedischen Stadt Kiruna aufgenommen.

Der letzte Winter war auch in Deutschland mit bis zu -20 C ungewöhnlich kalt (zumindest für den Raum Niedersachsen), die Kälte machte nicht nur Autos mit Verbrennungsmotoren zu schaffen, weil zum Teil der Dieseltreibstoff eingefroren war (falls kein spezieller Zusatz verwendet worden war), sondern auch die Autobatterien litten unter den eisigen Temperaturen.
Die Kälte kann sich aber auch direkt auf die Reichweite eines Elektroauto auswirken, wenn dieses der Witterung ausgesetzt ist und die Akkuzellen nicht vor der Kälte geschützt sind -so kann die Reichweite je nach Außentemperatur um bis zu der Hälfte reduziert sein.

Zusätzlich zu der Kälte wirkt sich auch die vermehrte Nutzung von Licht und Heizung/Klimaanlage negativ auf die Reichweite eines E-Auto aus, jedoch ist man gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit auf diese Hilfsmittel angewiesen.

Dies ist ein Teil der Klimaanlage, welche die jeweilige Kühlbox auf -25 C gekühlt haben.

Der schwedische Autohersteller Volvo hat sich dieses Problems angenommen und heizt das Elektroauto und die Batterieeinheit nicht elektronisch mit Strom, sondern mit einer Ethanolheizung.
Diese Variante der Heizung schont die Reichweite des Elektroauto C30 Electric Drive von Volvo drastisch, denn der wertvolle Strom kann voll und ganz für die Reichweite (und natürlich Licht sowie Radio verwendet werden).
Bei optimalen Temperaturen beträgt die Reichweite des Elektrofahrzeug von Volvo 150 Kilometer, bei meiner Testfahrt in der schwedischen Stadt Kiruna konnte ich das E-Auto testen und konnte mich auch von der Leistung der Ethanolheizung überzeugen.
So waren 3 Modelle des C30 Electric über Nacht in einer Kühlbox einer Temperatur von -25 C ausgesetzt, bei solch tiefen Temperaturen wird die Batterieeinheit zusätzlich geheizt, da diese erstens durch zu kalte Kerntemperaturen zu stark an Reichweite einbüßen würde.
Der Sinn der Tiefkühlaktion war, dass wir (die Blogger) uns von der Qualität und Schnelligkeit der Ethanolheizung überzeugen konnten, während die Autos über Nacht gekühlt worden sind, hingen sie aber an dem Ladekabel.

Was mir neben der schönen Landschaft Schwedens aufgefallen war, ist das man dort so gut wie überall an den Parkplätzen Steckdosen findet, dies hat aber weniger mit den Elektroautos zu tun als vielmehr der Tatsache, dass sehr viele Autos dort über eine Standheizung verfügen und diese mit Strom aus dem Stromnetz betrieben werden.

Meine Fahrt mit dem Elektroauto von der Stadt Kiruna zu dem Esrange Space Center und zurück hatte laut des eingebauten Navi eine Gesamtstrecke von etwa 78 Kilometern, trotz der nicht gerade langsamen Fahrweise und die Fahrt über größere Hügel zeigte der Boardcomputer am Ende noch eine Restreichweite von über 45 Kilometern an.
Bei einer langsameren Fahrt und der besseren Nutzung der Rekuperation wäre sicherlich noch eine weitere Reichweite möglich gewesen.

Oben sieht man das Navigationsgerät des Volvo C30 Electric

Die Reichweite des Elektroauto Volvo C30 Electric Drive hat mich überzeugt, leider gibt es derzeit nur wenige Exemplare und diese werden nur an Unternehmen im Rahmen eines Leasingpaketes angeboten – in Deutschland muss man etwas über 950 Euro pro Monat für das Elektrofahrzeug als Leasingrate zahlen.

In Teil 3 des Berichtes wird es um die technischen Details gehen.
 

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(11.03.2012)

Ab dem 21. April 2012 kann man das Elektroauto Renault Twizy Urban Z.E. auch in Deutschland kaufen.

David Guetta und seine Frau sind die Markenbotschafter für das Elektroauto Renault Twizy Urban Z.E.. Bildquelle: Youtube/Renault

Um das Elektroauto etwas bekannter zu machen und ihm vermutlich ein junges und modernes Image zu verpassen, wurde der zweifache Grammy-Gewinner David Guetta und seine Frau Cathy als Markenbotschafter des rein elektrischen Cityflitzers Twizy engagiert.

Im Rahmen der Zusammenarbeit untermalt die Musik des DJs die weltweite Markteinführung des Elektroautos mit zwei Sitzen musikalisch. Eindrücke von der bald startenden Kampagne “Plug into the positive Energy” sind im Video zu sehen.

Bestellbar ist der 2,30 Meter kurze und 1,20 Meter schmale Zweisitzer bereits jetzt, als Einstiegspreis bleibt es bei den zum Genfer Salon 2011 angekündigten 6.990 Euro, die passende Batterieinheit muss allerdings für etwa 45 Euro pro Monat geleast werden.

Hier geht es zum dem Videoclip mit Davit Guetta, viel Spaß beim anschauen:

 

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(07.03.2012)

Der Autohersteller Renault hat sein viertes Elektroauto vorgestellt, es handelt sich hierbei um das Modell Zoe.

Bildquelle: Renault

Bisher gibt es 4 Elektroauto-Modelle von Renault, auf dem Autosalon Genf (8. bis 18. März 2012) wurde nun Zoe der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Bei dem neusten E-Auto des französischen Herstellers handelt es sich um einen Kompaktwagen mit einer Reichweite von etwa 210 Kilometern, das gute daran ist, dass das Elektrofahrzeug bereits Ende 2012 in Deutschland auf den Markt kommen soll.
Die 3 vorherigen Modelle werden auch derzeit in Genf präsentiert:

Im Gegensatz zu den Vorgängerfahrzeugen verfügt das Elektroauto Zoe über einen sogenannten “Range Optimizer”, dieser soll dafür sorgen, das man bis zu 210 Kilometer weit fahren kann.
Durch diesen sollen Reichweitenschwankungen, die durch Streckenprofil und Außentemperatur auftreten, vermieden werden. Gleichzeitig wurde die Rekuperation – also die Rückgewinnung von Bewegungsenergie – optimiert. Ein weiterer Schritt ist die Veränderung der Innenraumklimatisierung, diese arbeitet nach dem Prinzip einer Wärmepumpe und soll so weniger Energie benötigen.

Als Antrieb dient Zoe ein 65 kW (88 PS) starken Elektromotor, welcher über einen Drehmoment von 220 Newtonmetern verfügt.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h, technisch wäre eine höhere Geschwindigkeit möglich – jedoch wurde diese für eine größere Reichweite elektronisch abgeriegelt.
Für die nötige Energie sorgt eine Lithiumionen-Batterieeinheit, welche es in 3 verschiedenen Größen zu leasen gibt.

Dank des Ladesystems „Chamäleon“ kann der Stromspeicher des Elektroauto Zoe mit jeder Ladungsleistung bis 43 kW aufgeladen werden. Möglich ist die Standardladung mit 230-Volt-Haushaltsstrom in 9 Stunden oder eine Schnellladung mit 400 Volt in nur 30 Minuten.

Der Kaufpreis beginnt bei 20.600 Euro, die höher ausgestatteten Varianten Zen und Intens kosten mindestens 22.400 Euro und haben digitale und interaktive Services an Bord, sowie ein erweiterbares Multimedia-System und einen Ionisator zur Luftreinigung und Entspannung, wie der Hersteller mitteilte.

Zoe hat als erstes Renault-Modell das neue Online-System Multimedia Renault R-Link an Bord, damit lassen sich spezielle Applikationen aus dem neu geschaffenen R-Link Internet Store herunterladen. Die Steuerung erfolgt wahlweise über den 7″-Touchscreen-Monitor, die Lenkradfernbedienung oder per Spracherkennung.

Zur Optimierung der Reichweite gibt das System unter anderem Auskunft über den aktuellen Energieverbrauch und zeigt den Energiefluss an. Das integrierte Navigationssystem schlägt auf Wunsch die energieeffizienteste Route vor und weist auf Ladestationen hin. Über das Ladesystem “Chamäleon” lässt sich der ZOE zudem mit 400 Volt innerhalb von 30 Minuten aufladen.

In ihrer Heimat Frankreich kostet Zoe übrigens dank staatlicher Subvention nur etwa 15.000 Euro, jedoch muss man auch dort den Stromspeicher für 70 Euro pro Monat leasen.

Ich muss zugeben, der sogenannte Range Optimizer interessiert mich schon sehr und ich würde Zoe gerne mal einen Monat testen.

 

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