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Archiv

Kategorie: Octavia Green E Line

(07.02.2012)

Bei den derzeitigen Minustemperaturen (in Braunschweig waren es heute Morgen – 17,5C°) fragen sich bestimmt viele, wie verhält sich ein Elektroauto bei diesen Temperaturen?

Elektroautos im Winter – Mit dem richtigen Modell machts spaß
(Für den Test in Norwegen wurde das Elektroauto Tesla Roadster mit einem Überrollkäfig ausgestattet. Bildquelle: Tesla Motors / Focus.de)

Derzeit haben die Automobilclubs wie der ADAC besonders viel zu tun, denn viele Autos bleiben wegen der tiefen Temperaturen liegen, häufig sollen die Starterbatterie, Zündkerzen oder der nicht wintertaugliche Diesel schuld daran sein.

Ein Elektroauto (ohne Range-Extender) hat weder Diesel noch Zündkerzen, aber die Batterieeinheit ist vorhanden. In dieser Batterie sind je nach Modell unterschiedlich viele Akkuzellen (Akkumulatoren) zu einer Batterieeinheit verbunden.

Leider ist es so, dass die Akkuzellen je nach Art (also, ob es nun Bleiakkus, Lithiumionen, etc.) unterschiedlich stark unter der Kälte leiden, so kann bei einem ungeschützten Akku die Reichweite stark niedriger ausfallen, als es bei + 18C° der Fall wäre.

Um diesen Effekt zu schmälern, haben manche Hersteller von Elektroautos ein Heiz- bzw. Kühlsystem (wie zum Beispiel Volvo und Tesla Motors) mit in das elektrisch angetriebene Fahrzeug gebaut, um die Energiespeicher und den Antrieb weder zu kalt (wie im Winter) noch zu heiß (wie im Sommer) werden zu lassen.

Bei einem Elektroauto ohne solches Schnickschnack kann die Reichweite bei Temperaturen um die -15C° bereits nur noch um die 60 bis 75% der normalen Reichweite betragen.

Wer hingegen ein E-Auto mit einer Batterieklimatisierung fahren darf, der muss keine relevanten Einbußen bei der Reichweite hinnehmen.

Dies zeigt sich an dem Elektrosportwagen Tesla Roadster, dieses Elektroauto verfügt über eine Normreichweite von etwa 340 Kilometern. Und die lassen sich sogar bei Minus 17C° Kälte erreichen, zwar muss der Innenraum etwas geheizt werden, aber dafür muss der Antrieb weniger herunter gekühlt zu werden.

Einen schönen Praxistest des Tesla Roadster bei eisigen Temperaturen kann man übrigens gerade bei Focus nachlesen, denn dort wurde der Tesla im eisigen Norwegen bei Minus 17C° getestet: Tesla on Ice (externer Link)

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(02.09.2011)
Der Autohersteller Skoda hat mit der Produktion seiner Elektroauto-Testflotte begonnen, es handelt sich dabei um zehn Octavia Green E-Line.

Bei dem Octavia Green E-Line handelt es sich um das erste Elektrofahrzeug der Marke, die E-Testflotte soll ab Herbst 2011 in Tschechien zum Einsatz kommen, um praxisnahe Erfahrungen mit dem Elektroantrieb zu gewinnen. Dabei geht es um die Technik des Fahrzeugs, aber auch um Fahrerverhalten, Kundenwünsche oder zukünftige Vertriebskanäle.

Erkennbar sind die Fahrzeuge an einem speziellen Label. Aus Sicherheitsgründen ist zudem jeder E-Line-Octavia mit einem Soundgenerator ausgestattet, der bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h Fahr- und Motorgeräusche simuliert. Die Flotte soll sowohl im Stadtverkehr, wo das Material besonderer Beanspruchung unterliegt, als auch in alltäglichen Fahrsituationen getestet werden.

In einer engen Zusammenarbeit mit dem VW-Konzern arbeitet Skoda intensiv an der Entwicklung alternativer Antriebe. Innovative Antriebstechnologien sollen den Verbrauch und damit die Emissionen der Fahrzeuge konsequent senken. Als wichtige Maßnahme hat sich das sogenannte Downsizing etabliert. Vor allem die GreenLine-Modelle der zweiten Generation sind dank Start-Stopp-System oder Bremsenergie-Rückgewinnung besonders sparsam. Mit dem Elektroantrieb setzen die Tschechen ihre umweltorientierte Ausrichtung fort. Auf dem Weg dahin plant Skoda, die Palette um ein Plug-In-Hybridfahrzeug zu erweitern.

Der Octavia Green E-Line basiert auf dem Serienmodell des Octavia Combi. Der Elektromotor leistet im Spitzenbereich 85 kW. Das maximale Drehmoment von 270 Nm steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung. Vor allem im innerstädtischen Verkehr ist diese Agilität ideal. In zwölf Sekunden beschleunigt der Green E-Line von null auf 100 km/h.
Die Spitzengeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt. Die elektrische Energie bezieht das Modell aus einer modernen Lithiumionen-Batterie mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Die 315 Kilo schwere Batterie setzt sich aus 180 einzelnen Lithiumionen-Zellen mit einer Energie von 26,5 kWh zusammen.

Beim Bremsvorgang mittels Motor wird die Energie in den Akkumulator zurückgeleitet.

Wann das Elektroauto von Skoda auf dem allgemeinen Markt erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Das auch einen Hybrid-Variante auf den Markt kommen soll, zeigt, das Skoda auf zwei Pferde gleichzeitig setzen möchte. Dies ist derzeit auch eine gute Idee, um Kunden zu erreichen, welche weitere Strecken fahren müssen, bzw. auch in einer Stadt viele Kilometer am Tag fahren und das Fahrzeug zwischendurch nicht aufladen können.

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(18.05.2011)

Der Autohersteller Skoda präsentiert sein Elektroauto Octavia Green E Line auf dem erstmals stattfindenden Internationalen Elektromobilitäts-Kongress der Fakultät für Verkehrswesen der Prager Hochschule Ceské Vysoké Ucení Technické, bislang handelt es sich bei dem Elektroauto nur um eine Studie. Bereits auf dem Pariser Automobilsalon wurde das Elektromobil der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das ist Skodas Elektroauto

Erstmals gezeigt wurde das Elektroauto GreenLine von Skoda auf dem Pariser Salon. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Bei der Entwicklung im Bereich der Elektrofahrzeuge arbeitet Skoda nicht alleine vor sich hin, sondern arbeitet mit dem Volkswagen-Konzern zusammen, mit welchem zusammen mit Hochdruck an der Entwicklung alternativer Antriebe gearbeitet wird. Der Octavia Green E Line sei ein Beweisstück für die Kompetenz seiner Entwicklungsmannschaft auf diesem Gebiet.

Das Elektroauto Octavia Green E Line basiert auf dem Serienmodell Octavia Combi, dieses Modell eignet sich dank seiner modularen Bodengruppe hervorragend für die Ausstattung mit Batterie-Paket, elektronischer Steuerungseinheit und Elektromotor. Bei der Entwicklung konnte der  Hersteller auf VW-Module zurückgreifen. Der Elektromotor leistet im Dauerbetrieb 60 kW, im Spitzenbereich 85 kW. Das maximale Drehmoment von 270 Newtonmetern steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung. Vor allem im innerstädtischen Verkehr ist diese Agilität ideal.: Der Octavia Green E Line beschleunigt in zwölf Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h.

Die elektrische Energie bezieht der Octavia Green E Line aus einer 26,5-kWh-Lithiumionen-Batterie, welche eine Reichweite von 150 Kilometern ermöglicht. Im Fahrbetrieb gewinnt der Akku beim Motorbremsen Energie zurück, der Batterieblock ist unter dem mittleren und hinteren Fahrzeugboden und teilweise im Kofferraum eingebaut. Insgesamt stehen fünf vollwertige Sitzplätze zur Verfügung, der Fahrer und die Mitfahrer genießen die gleichen Komfortmaße wie im Octavia Combi mit Verbrennungsmotor. Das Transportvolumen des Octavia Green E Line wird vom Einbau der Batterie kaum eingeschränkt, der Kofferraum bietet ein Stauvolumen von maximal 490 Litern.

Geht der Energievorrat der Batterie zur Neige, lässt sich der Akkku des Elektroauto über eine genormte Steckverbindung wieder aufladen. Beim Anschluss an das haushaltsübliche Stromnetz mit 230 Volt dauert der vollständige Ladevorgang etwa acht Stunden. Steht Kraftstrom mit 400 Volt zur Verfügung, verkürzt sich die Ladezeit auf vier Stunden.

Eine Reihe von Energiesparlösungen unterstützt die umweltfreundliche Ausrichtung des Konzepts im Detail. Das Dach mit integrierter Photovoltaik-Glasfläche bietet Platz für die Energiegewinnung mithilfe von Photovoltaik-Paneelen. Im Innenraum ersetzen LED-Leuchten die herkömmlichen Lampen. Die Kombiinstrumente informieren über aktuelle Leistung, Verbrauch und Kapazitätsstand der Batterie. Noch im laufenden Jahr will Skoda eine erste Testflotte elektrisch angetriebener Octavia Combi auf die Straße bringen.

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Auf dem Pariser Autosalon hat der Autohersteller Skoda seinen Skoda Octavia Green E Line präsentiert. Es handelt sich um einen Kombi, der mit einem Elektromotor ausgestattet wurde. Das Elektroauto basiert auf dem Octavia Greenline und ist eine gemeinsame Entwicklung mit dem Mutterkonzern Volkswagen. Der leistungsstarke Elektromotor wird über 180 Lithium-Ionen-Zellen mit Strom versorgt und erreicht 113 PS Leistung. Eine Akkuladung ermöglicht eine Reichweite von etwa 140 Kilometer.

So sieht die Studie des Skoda Octavia Greenline aus. Bildquelle:Skoda

Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 135 km/h gedrosselt, um 100 km/h zu erreichen braucht das Elektroauto von Skoda 12 Sekunden. Um Strom zu sparen wurde die Innenraumbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet, in dem Glasschiebedach sind Solarzellen eingebaut, welche das Fahrzeug zusätzlich mit Energie versorgen.

Um eine gute Rückgewinnung von Bremsenergie zu erreichen, wurde ein dreistufiges Regelsystem verbaut. Ein Display in der Mitte liefert dem Fahrer alle wichtigen Informationen über das Elektromobil, unter anderem darüber wie der Batteriestand ist, die verbliebene Reichweite und wie hoch die Geschwindigkeit ist.

Ab wann man den Skoda Octavia Green E kaufen kann und wie teuer er sein soll, steht noch nicht fest. Jedoch will Skoda 2011 eine Testflotte auf die Straßen schicken.

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