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Kategorie: Karabag new 500E

(19.02.2012)

Elektroautos können im Winter wie die Autos mit einem Verbrennungsmotor unter eisiger Kälte leiden.

Elektroautos können im Winter wie die Autos mit einem Verbrennungsmotor unter eisiger Kälte leiden.
(Bildquelle: Alaska-in-Pictures.com)

Dieser Winter war zwar nicht lang, aber dafür war er mancher Orts ungewöhnlich kalt – bei den tiefen Minustemperaturen kann auch die Reichweite des Elektroautos unter den Temperaturen leiden.
Die Zeitschrift „AUTO BILD“ hat die aktuellen 5 Elektrofahrzeuge in seiner aktuellen Ausgabe getestet, je nach Modell sinkt die Reichweite von 7 bis 58 Prozent.

Im Rahmen des Tests wurde geprüft, wie weit ein E-Auto bei minus 14 Grad mit einer Batterieladung fahren kann.

Bei den Testkandidaten handelte es sich um:

  • Nissan Leaf, bei minus 14C° verfügt das Elektroauto Leaf nur noch über 45Prozent (75 Kilometer Reichweite) gegenüber der Reichweite bei Idealtemperatur (ca. 21 bis 23C°) – wo diese bei ca. 160 Kilometern liegt.
  • Mitsubishi i-MiEV,bei eisigen Temperaturen verfügt der i-Miev nur noch über 49 % seiner ursprünglichen Reichweite von ca. 140 Kilometern.
  • Renault Fluence: Normalerweise erreicht er 185 Kilometer Reichweite, bei -14C waren es nur noch 78 Kilometer (-58 %).
  • Smart Electric Drive : Die zweistelligen Minustemperaturen haben für einen Reichweitenverlust von 39 Prozent gesorgt, bei der Idealtemperatur kann man mit ihm ca. 115 Kilometer weit fahren – 70 Kilometer sind es nur noch bei -14C°.
  • Karabag New 500 E : Der Karabag verliert etwa 20 % an Reichweite, im Winter verfügt man nur noch über eine Reichweite von etwa 112 Kilometern; Bei der Idealtemperatur sind es 140 Kilometer.
    Jedoch verfügt der Fiat 500 Karabag nicht über eine elektrische Heizung, sondern über eine kleine Benzinzusatzheizung.
    So verliert dieser zwar 20 Prozent aufgrund der kalten Batterie an Reichweite, der Malus sind die zusätzlichen Kosten und die 0,5 Liter Benzinverbrauch pro Stunde. Zumindest im Winter verliert er dann seine Emissionsreinheit (keine Schadstofffilterung). Dies ist jedoch spätestens dann verschmerzbar, wenn man in einem Stau steht – denn der Karabag kann bis zu 15 Stunden heizen, ohne dass die Restreichweite leiden müsste.

Für den Reichweitenverlust der Elektroautos sind zwei Faktoren verantwortlich:

Der erste Faktor ist die Batterieeinheit, genauer gesagt das Elektrolyt, hierbei handelt es sich um die Substanz, die innerhalb einer Akkuzelle einer Batterieeinheit die Stromleitung zwischen Minus- und Pluspol sorgt. Je kälter das Elektrolyt wird, umso dickflüssiger wird es, dadurch laufen auch die elektrochemischen Prozesse langsamer ab. Dies hat zur Folge, dass der so genannte Innenwiderstand der Akkuzelle erhöht wird, so kann die einzelne Akkuzelle weniger Strom und damit Leistung lieferern.

Auch kann bei den herkömmlichen Lithiumionen-Akkuzellen das Elektrolyt bei einer Temperatur unterhalb von minus 20 Grad sogar einfrieren, besonders kältestabile Elektrolyte sind auch bei Temperaturen bis zu minus 50 Grad funktionsfähig, trotzdem verliert die Zelle an verfügbarer Kapazität.
Um diesen Problemen entgegen zu wirken, müssten die Akkuzellen erwärmt werden – dies bedeutet gleichzeitig eine Einschränkung der Reichweite. Das Problem kann auch vermieden werden, in dem das Elektroauto (bzw. nur das Batteriepaket) –wenn es an das Stromnetz angeschlossen ist – bei Minustemperaturen mit einer Standheizung erwärmt wird.

Elektrische Verbraucher im Elektroauto schmälern die Reichweite zusätzlich

Der zweite Faktor sind die elektrischen Verbraucher im Elektrofahrzeug, gerade in der dunklen und kalten Jahreszeit laufen so gut wie alle Verbraucher, angefangen vom Licht bis hin zur Heizung. Und gerade die die elektrische Innenraum-Heizung benötigt besonders viel Strom, denn sie leistet bis zu vier Kilowatt. Wenn man davon ausgeht, das die Batterieeinheit über eine Kapazität von 16 Kilowattstunden verfügt, kann alleine die Heizung die Batterie des E-Auto in 4 Stunden entleeren, ohne dass man mit dem Elektrofahrzeug überhaupt gefahren ist.

Es zeigt sich, das man im Winter auf jeden Fall darüber nachdenken sollte, wie man sein Elektroauto möglichst warm hält. Während man in der heimischen Garage die Temperatur noch relativ leicht variieren kann bzw. manche E-Autos bei einem angeschlossenen Ladekabel mit einer Standheizung vorgewärmt werden können, sieht es in der Stadt oder beim Parkplatz des Arbeitsgebers anders aus.

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(13.12.2011)

Viele Menschen denken bei einem Elektroauto an eine geringe Reichweite und an die hohen Anschaffungskosten, bei dem Elektrofahrzeug Karabag 500E ist zumindest der zweite Punkt widerlegt.

Elektroauto Karabag 500e
(Bildquelle: Karabag)

Das Unternehmen Karabag rüstet einen Fiat 500 zu einem E-Auto um, durch die anfangs hohen Entwicklungskosten und die teure Batterieeinheit lag der Preis für die erste Generation des Elektroauto Karabag 500E anfangs bei über 59.000 Euro.

Dank einer überarbeiteten Batterie (11 kWh) mit Lithium-Polymer-Akkuzellen und in Verbindung mit einem effektiveren Rekuperationssystem konnte das Hamburger Start-Up den Kaufpreis für die aktuelle Generation des elektrisch angetriebenen Autos auf 19.000 € senken. Somit kostet der Elektro-Umbau 8.500 Euro, denn der Fiat 500 1.2 hat einen Listenpreis von knapp 12.000 Euro.

Die investierten 8.500 können sich bei einer hohen Nutzung schnell amortisieren, denn eine 100 Kilometer lange Fahrstrecke kostet etwa 2,60 Euro, bei der Benzinversion des Fiat sind die Kosten gut viermal so hoch.

Die Leistung ist bei dem vergleichbaren Elektroauto leider niedriger, während der Benziner eine Leistung von 51 kW (69 PS) hat, hat die Elektroversion Karabag 500E eine Leistung von 28 kW (38 PS). So erreicht die Version mit dem Verbrennungsmotor eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und kann mit einer Tankfüllung 550 km weit fahren. Der Karabag 500E erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h und erzielt eine Reichweite von ca. 100 km.

Wer viel in der Stadt unterwegs ist, oder die Möglichkeit hat, sein Elektroauto bei dem Arbeitgeber aufzuladen, für den könnte der Karabag 500E eine gute Alternative sein. Ich wünsche mir für das Elektromobil Karabag 500E einen Range-Extender, denn so wird er auch für mich zu einer echten Alternative.

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(04.10.2011)

Der Autoumrüster Karabag senkt den Preis für sein Elektroauto New 500e, es soll dann günstiger als ein benzinbetriebener Fiat 500 sein  – zusätzlich wurde angekündigt, das es ab 2012 auch einen Range-Extender in den Elektrofahrzeugen von Karabag geben soll.

(Bildquelle: Karabag/Zeit.de)

Zu seinen Anfangszeiten war Karabag ein Autohaus speziell für Transporter und Wohnmobile auf Basis von Fiatfahrzeugen mit Sitz in Hamburg, dann entdeckte der Unternehmer Sirri Karabag seine Chance im Bereich Elektromobilität und rüstete vor etwa 2 Jahren einen Fiat 500 zum Elektroauto um.

Jetzt hat Karabag eine Preisoffensive mit dem neu aufgelegten und überarbeiteten E-Auto New 500e gestartet, trotz neuer Technik soll der neue Karabag New 500e für nur ca. 360 € pro Monat (inkl. Kfz-Versicherung i.H.v. etwa 60€) zu haben sein. Für ein vergleichbares Auto mit einem Benzinmotor  fallen 410 € pro Monat (inkl. Steuer und Versicherung) an.

Allerdings geht mit der Senkung der Leasingrate auch eine Senkung der Leistung einher, denn die Leistung des Elektrofahrzeug Karabag New 500e wird von ehemals 30 kW (41 PS) auf 28 kW (38 PS) fallen, auch die Reichweite fällt von 140 km auf 100 km, da eine Batterie mit weniger Speicherkapazität eingebaut wird.

Wer auf eine möglichst hohe Reichweite angewiesen ist, der sollte bis zum kommenden Jahr warten, bevor er bei Karabag ein Elektroauto kauft. Dann bietet Karabag für den New 500e einen Range-Extender an.
Das besondere an dem Range-Extender (Reichweitenverlängerer) soll sein, dass dieser in einem Koffer stecken soll, der je nach Bedarf im Fahrzeug mitgeführt werden oder zu Hause in der Garage stehenbleiben kann.
Die täglichen Kurzstrecken können rein batterieelektrisch zurückgelegt werden, für die Fahrt in den Kurzurlaub kann der Range-Extender angeschlossen werden.

Wie genau Karabag dies lösen will, ist derzeit noch nicht bekannt – das Konzept klingt aber sehr interessant. Sobald die ersten Erfahrungsberichte zum Elektroauto Karabag New 500e mit Range-Extender auftauchen, gibt es spätestens einen neuen Artikel zu dem Elektrofahrzeug.

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(09.09.2011)

Das Elektroauto Karabag new 500E kann für 299 Euro monatlich geleast werden, somit soll dies das erste Elektroauto sein, welches günstiger als ein Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor ist.

Bisher gelten Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Autos mit einem Verbrennungsmotor als teuer, nun gibt es von der deutschen E-Auto-Schmiede Karabag ein Auto, welches zumindest im Leasingvergleich günstiger sein soll. Das Unternehmen Karabag wurde von Sirri Karabag gegründet und ist auf den (Um-)bau von elektrisch betriebenen Fahrzeugen spezialisiert.

Zusammen mit einem Entwicklungsteam arbeitete er bereits seit Mitte 2010 an einer Lösung, den Preis für ein Elektroauto auf ein Niveau abzusenken, dass es auch für die breite Masse attraktiv macht. In Zusammenarbeit mit Technologiepartnern wie zum Beispiel der Linde Material Handling GmbH wurde das erste deutsche Elektroauto entwickelt, welches günstiger als Benziner sein soll.

Die Leasingrate für den auf Elektroantrieb umgerüsteten Fiat 500 beträgt monatlich 299 Euro inkl. einer vierjährigen Garantie, möglich wird dieses sensationelle Angebot für den Karabag new 500E durch die Anpassung der Herstellungskosten bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung und durch eine Förderung des Bundesverkehrsministeriums aus dem Konjunkturpaket 2.

“Als Mittelständler können wir nicht wie die großen Automobilkonzerne agieren. Wir müssen gewinnorientiert arbeiten und haben nicht die Möglichkeit, bestimmte Unternehmenszweige zu subventionieren, um strategisch wichtige Bereiche wie Elektromobilität zu besetzen. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen. Unser Ziel war es, die Herstellungskosten bei gleichzeitig hoher Fertigungsqualität so zu reduzieren, dass wir letztlich einen Leasingpreis anbieten können, der kombiniert mit den günstigen Verbrauchswerten das Auto auf das Kostenniveau eines benzingetriebenen Kleinwagens bringt.” Sirri Karabag.

 

Als Vergleichsfahrzeug für das Elektroauto hat Karabag den Fiat 500 mit Benzinmotor ausgewählt, pro Monat beträgt die Leasingrate bei dem Benziner ca. 200 Euro. Es kommen noch folgende Kosten hinzu:

  • Steuern pro Monat: Ca. 2,70 Euro,
  • Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung pro Monat: 70,- Euro,
  • Wartung : 35,- Euro,
  • Benzinkosten (1,40 Euro pro Liter und durchschnittlich 1.000 Kilometern pro Monat / in Wochentagen hieße dies 50 km pro Wochentag): 104,30 Euro.

= 412 Euro
Der Karabag new 500E kostet im Leasing 299,- Euro, dazu kommen noch folgende Kosten:

  • Steuer: Keine (da als Elektroauto steuerbefreit),
  • Versicherung: Bei 500 Euro Selbstbeteiligung (Vollkasko oder Teilkasko) bezahlt man im günstigsten Angebot nur 35,- Euro im Monat,
  • Wartung: Sehr gering bis keine,
  • Stromkosten: Bei einem Strompreises von 0,24 Euro/kWh sowie einem durchschnittlichen Verbrauch von 11 kWh auf 100 Kilometer liegen die Stromkosten bei nur 26,40 Euro.

= 360,40 Euro

Bei den verwendeten Zahlen kämen die monatlichen Kosten beim Fiat 500 so auf 412,- Euro, bei dem Elektroauto Karabag new 500E nur auf 360,40 Euro.

Um die Kosten insgesamt für Elektroautos dauerhaft zu senken, ist eine Reduzierung der Batteriekosten notwendig – denn der Energiespeicher kostet bis zu ein Drittel des Kaufpreises.

Damit die Reichweite bei den Elektrofahrzeugen in den Wintertagen nicht vorschnell durch den Betrieb der Heizung schwindet, verbaut Karabag in seine umgebauten Autos Bioethanolheizungen.

So heizt der Karabag new 500E dank der weltweit ersten Bioethanolheizung für Elektroautos CO2-neutral, ohne dass die Reichweite darunter leidet.
Wird das Auto in der kalten Jahreszeit elektrisch beheizt, geht die Reichweite je nach Modell um bis zu 50 Prozent zurück. Als Lösung wurden bisher batterieunabhängige Brennstoffheizungen verwendet, die jedoch im Regelfall nicht CO2-neutral sind. Auch kann man manche Elektrofahrzeuge während sie aufgeladen werden vorheizen, so muss der ausgekühlte Fahrzeuginnenraum nicht erst stark aufgewärmt werden.

Die Bioethanolheizung verträgt auch bis zu 15 Prozent Benzinbeimischung, so kann bei Bedarf an jeder Tankstelle getankt werden, die eine E85-Zapfstelle hat.

Ob es nun günstiger ist, ein Elektroauto statt eines Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor zu leasen, hängt von vielen Einzelfaktoren ab – am stärksten sicherlich die jährliche Fahrleistung.

 

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