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Archiv

Kategorie: F-Cell

(02.04.2012)

Die Energie Baden-Württemberg hat Ende 2011 an ihrem Hauptsitz in Karlsruhe eine Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen.

Bildquelle: EnBW

Die Elektroautos, welche ihre Energie aus Akkuzellen beziehen, haben leider eine eingeschränkte Reichweite und -falls keine Schnelladestation zur Verfügung steht – eine lange Aufladezeit. Bei Elektroautos, welche ihre Energie aus einer Brennstoffzelle beziehen – also sogenannten Wasserstoffautos kann der benötigte Wasserstoff relativ schnell in das Fahrzeug gepumpt werden.

Wasserstoff kann Brennstoffzellenautos lokal emissionsfrei antreiben und mithilfe erneuerbarer Energien sogar CO2 neutral hergestellt werden. Die Wasserstoff-Tankstelle auf dem EnBW-Betriebsgelände am Hauptsitz in Karlsruhe ist ein Prototyp.

Die Tankstelle verfügt über einen Container mit insgesamt 56 Kilogramm Wasserstoff. Damit könnten über 15 Fahrzeuge pro Tag vollgetankt werden. Angeliefert wird der Wasserstoff von Lkws. Die maximale Betankungsmenge je Fahrzeug beträgt 3,6 Kilogramm. Eine Tankfüllung reicht durchschnittlich für 300-350 Kilometer. Ein Kilogramm Wasserstoff hätte einen Materialwert von etwa neun Euro. Im Rahmen des Forschungsprojekts stellt die EnBW den Wasserstoff wegen der geringen Menge kostenlos zur Verfügung.

“Schnelltank-Methode” kommt zum Einsatz

Dahinter steht der im März 2010 veröffentlichte Standard SAE 2601 A70. Nach diesem neuen technischen Standard wird der Wasserstoff vor dem Tankvorgang auf bis zu minus 40 Grad Celsius abgekühlt und dann bei 700 bar vertankt. Dies gibt die Sicherheit innerhalb von drei Minuten Betankungszeit pro Fahrzeug 1-7 kg Wasserstoff (dies entspricht einer Reichweite von 100-650km) betankt werden. Mit dieser sogenannten “Cold-Fill”-Methode kann erstmals sichergestellt werden, dass nicht nur die Tankzeit minimal gehalten, sondern dass der Tank, egal in welchem Fahrzeug, auch voll ausgenutzt werden kann.

Nutzung für jedermann möglich

Die EnBW Tankstelle ist nach Voranmeldung unter “h2mobility@enbw.com” auch für Brennstoffzellenfahrzeuge anderer H2Mobility-Partner außerhalb des EnBW-Fuhrparks zugänglich.

Zukunft: Wasserstoff-Tankstellen als Windspeicher

Im nächsten Jahr nimmt die EnBW ein weiteres Forschungsthema unter die Lupe. In Stuttgart soll an einer zweiten Wasserstoff-Tankstelle untersucht werden, ob es wirtschaftlich ist, Wasserstoff als Speicher für Windenergie zu nutzen.

Weitere Informationen zu elektromobilen Themen der EnBW gibt es hier: www.enbw.com/e-mobilitaet

Hier gibt es noch ein schönes Video mit einem Elektroauto und einer Wasserstoff-Tankstelle:

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(30.03.2012)

Von dem Unternehmen Belenos wurde ein Elektroauto entwickelt, welches seinen Strom durch Brennstoffzellen erzeugt.

Symbolfoto. Das Elektroauto F-Cell von Mercedes-Benz wird auch von einer Brennstoffzelle angetrieben. Die Reichweite liegt bei 385 Kilometer. Bildquelle: Mercedes-Benz

Bei Belenos handelt es sich um ein Schweizer Unternehmen, welches von dem bereits verstorbenen Swatch Chef Nicolas Hayek gegründet wurde. Hayek hat die Entwicklung des Elektroauto angestoßen, es wurde laut Unternehmensangaben auch schon ein Prototyp des Elektrofahrzeug fertiggestellt.

Das Elektrofahrzeug wurde in Zusammenarbeit mit dem Paul-Scherrer-Institut entwickelt, bei den ersten Tests hat sich das Brennstoffzellenauto schon bewährt, allerdings räumt der Sohn des Swatch-Gründers (Nick Hayek) ein:

“Wir wissen aber noch nicht, ob das Fahrzeug kostengünstig herstellbar ist und die Leistung tatsächlich genügen wird”

Der nächste Schritt soll die Fertigstellung einer umweltfreundlichen Tankstelle sein, bei der die Treibstoffe verfügbar sind. Dabei soll umfassend auf den Einsatz nicht wiederherstellbarer Ressourcen zur Energiegewinnung verzichtet werden. Der benötigte Strom für die Herstellung von flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff soll über Solarzellen gewonnen werden.

Das Konzept ist bis jetzt noch nicht serienreif, bis das Projekt wirklich so von Menschen genutzt werden kann, können noch 4 bis 5 Jahre vergehen. Die Initiatoren wünschen sich eine lokale Herstellung der Bestandteile des Fahrzeugs. Sowohl Brennstoffzellen als auch die Batterieeinheit, welche die zentralen Komponenten des Autos darstellen, sollen in der Schweiz hergestellt werden.

Der Preis des Elektroauto mit dem Brennstoffzellenantrieb steht noch nicht fest, jedoch kann der Umstand, das die Komponenten wie Brennstoffzellen, Akkuzellen in der Schweiz produziert werden sollen, den Preis in die Höhe treiben.

Für die Umsetzung des Projektes hatte der verstorbene Swatch-Gründer das Unternehmen Belenos Clean Power Holding gegründet, das Unternehmen wird nun von seinem Sohn Nick weitergeführt.

Der Vorteil eines Elektroauto mit Brennstoffzellen liegt darin, das die Reichweite bei etwa 450 Kilometer liegen kann.

 

 

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(01.11.2011)

Gleichzeitig mit der heutigen Eröffnung der eStation beginnt für die Elektroautos Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell der Praxistest in der Region Hannover. Bei der eStation handelt es sich um ein Solarcarport, an dem bis zu neun Elektrofahrzeuge (E-Bikes, Elektroautos, Elektroroller, etc.) gleichzeitig aufgeladen werden können. Anlässlich der neuen Solartankstelle hat die Mercedes-Benz Niederlassung Hannover das erste E-Auto an den Tüv Nord übergeben.

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(Das Elektroauto A Klasse E-Cell von Mercedes-Benz kann bis zu 120km/h schnell fahren und hat eine Reichweite von 200 Kilometern. Bildquelle: Mercedes-Benz)

Nach dem Brennstoffzellenauto B-Klasse F-Cell bringt der Stuttgarter Autohersteller Mercedes-Benz mit der neuen A-Klasse E-Cell jetzt sein zweites unter Serienbedingungen hergestelltes Elektroauto auf den Markt.

Bei der A-Klasse E-CELL handelt es sich um einen alltags- und familientaugliche Fünfsitzer mit elektrischem Antrieb, die Elektroversion der A-Klasse basiert auf der fünftürigen Ausführung der aktuellen A-Klasse und bietet einen großzügigen und flexibel nutzbaren Innen- und Kofferraum.

Nur am Eröffnungstag (01. November 2011) werden die Elektrofahrzeuge Mercedes-Benz Vito E-Cell und der Smart Fortwo electric drive auf dem Tüv-Gelände an der eStation Thurnithistraße zu sehen sein. Angetrieben wird der E-Cell von einem Elektromotor mit 95 PS Spitzenleistung, der bis auf 120 Stundenkilometer Geschwindigkeit beschleunigen kann, als Energiespeicher dienen zwei hocheffiziente Lithiumionen-Batterien, welche eine Reichweite von mehr als 200 Kilometer ermöglichen.

Vorerst werden insgesamt 500 Exemplare des Elektroauto A-Klasse E-Cell seit Herbst 2010 in Rastatt gebaut.

Die E-Fahrzeuge werden in mehreren europäischen Ländern an ausgewählte Kunden vermietet, unter anderem in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Neben dem E-Cell soll auch das Elektroauto Opel Ampera an der eStation des Tüv Nord für Kunden und Mitarbeiter bereit stehen – der Ampera verfügt über einen Range-Extender (Reichweitenverlängerer), hierbei handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor, welcher als Stromaggregat fungiert und Strom erzeugt, so ist eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern möglich.,

Auch das Elektroauto Citroen C-Zero wird man bei der e-Station finden können, der C-Zero wird von Citroen als das perfekte Stadtauto mit vier Sitzplätzen und 166 Litern Kofferraumvolumen bezeichnet.

Der C-Zero erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern und man hat eine Reichweite von etwa 130 Kilometern.

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(04.10.201)

Der Autokonzern Daimler wurde erneut mit dem „f-cell award Gold“ für innovative Brennstoffzellen-Technologie im Bereich des Elektroauto ausgezeichnet, die Daimler AG gewinnt den „F-Cell Award Gold“ für ihr erstes unter Serienbedingungen produziertes Brennstoffzellenfahrzeug – die Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL.

20111004-084509.jpg(Bildquelle: Daimler AG)

Drei Mitarbeiter, welche einen entscheidenden Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet haben, nahmen die Auszeichnung bereits am 26.09.2011 in Stuttgart entgegen.

„Elektroautos mit Brennstoffzelle bereits 2014 zur Serienreife zu bringen, ist unser erklärtes Ziel“, so Dr. Christian Mohrdieck, Leiter des Bereichs Brennstoffzellen- und Batterie-Antriebsentwicklung bei der Daimler AG. „Wir freuen uns sehr, dass die Juroren mit ihrer Entscheidung unser großes Engagement auf dem Weg dorthin honorieren.“

Dies ist bereits das zweite Mal, dass die Daimler AG mit ihren Entwicklungen auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologie in diesem Wettbewerb überzeugen konnte. Im Jahr 2009 wurde der Stadtbus Mercedes-Benz Citaro Fuel CELL-Hybrid mit dem Preis ausgezeichnet.

Die Auszeichnung wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH vergeben, insgesamt wurde der F-Cell Award bereits zum elften Mal ausgeschrieben. Der Innovationspreis wurde vom Land Baden-Württemberg gestiftet, mit der Auszeichnung werden anwendungsnahe Entwicklungen rund um die Brennstoffzelle mit dem Ziel, herausragende Entwicklungen in einem der interessantesten Technologiefelder des neuen Jahrhunderts zu würdigen und weitere Innovationen zu stimulieren ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury zur Platzierung des Fahrzeugs, das sich unter neun Projekten durchsetzte hieß es:

„Alle Komponenten der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL erfüllen die Standards für Sicherheit, Qualität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer, wie sie im Automobilbereich für eine Serienfertigung eingesetzt werden.“

„Als unser erstes unter Serienbedingungen produziertes Elektroauto mit Brennstoffzelle sind wir auf die B-Klasse F-CELL besonders stolz. Nicht zuletzt, weil die Technologie ihre hohe Reife und Alltagstauglichkeit erst kürzlich durch den F-CELL World Drive eindrucksvoll bewiesen hat. Dabei haben drei dieser Fahrzeuge über eine Strecke von jeweils mehr als 30.000 Kilometer einmal die Welt umrundet“

, so Mohrdieck.

Die B-Klasse F-CELL wird bereits seit 2009 unter Serienbedingungen produziert, das Elektroauto mit Brennstoffzelle bietet neben lokal emissionsfreier Mobilität auch alle markentypischen Eigenschaften wie Sicherheit, Komfort, eine souveräne Antriebsleistung sowie vorbildliche Funktionalität in Kombination mit voller Alltagstauglichkeit und uneingeschränkte Fahrfreude. Dank der großen Reichweite von rund 400 Kilometern und kurzer Betankungszeiten verbindet die B-Klasse F-CELL lokal emissionsfreie Mobilität mit Langstreckentauglichkeit und überzeugenden Fahrleistungen. Für Fahrspaß und -dynamik auf dem Niveau eines 2,0-Liter-Benziners sorgt der 100 kW/136 PS starke Elektromotor, der ein souveränes Drehmoment von 290 Nm entwickelt. Dabei erzielt die B-Klasse F-CELL einen NEFZ-Verbrauch (Neuer Europäischer Fahrzyklus) von umgerechnet nur 3,3 Litern Kraftstoff (Diesel-Äquivalent) je 100 Kilometer.

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(21.07.2011)

Nach dem ich in Teil 2 die internationalen Blogger vorgestellt hatte, geht es in Teil 3 vom Mercedes-Benz Brand Workshop um das Mercedes-Benz Museum, Elektroautos und um einen Tornado.

Der Empfang und der Vortrag fanden im Casino des Museum statt, anschließend gab es für uns die exklusive Führung durch das Museum. Das Mercedes-Benz Museum ist nicht nur von der Architektur ein Highlight, sondern auch von den sehr vielen Ausstellungsstücken. So sind die Fahrzeuge in der Regel fahrtüchtig (es fehlt nur noch Treibstoff, Öl und evtl. Kühlmittel).

Die Führung startet beim Pferd, wo man das Zitat von Kaiser Wilhelm II. lesen kann: “Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung”. Jede Etage entspricht einer Epoche, die Wandverkleidung wechselt Themenbasierend, so besteht die Wandverkleidung in der Etage, wo es um die Sicherheit geht, aus Airbackmaterial.

Ich glaube, hier haben sich besonders Christopher Stegemann (Motorkultur.com), Can Struck (ByCan.de), Don Dahlmann (Racingblog.de) und Dietmar Harms (Autoblog.org) wohlgefühlt.

In dem Bereich, der die aktuelle Epoche zeigt, findet man das Elektroauto Mercedes-Benz Vito E-CELL ( der Elektromotor hat eine Leistung von 60 kW / 82 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Nm; die Höchstgeschwindigkeit ist auf 80 km/h beschränkt und die Reichweite beträgt ca. 130 km/h) und das Wasserstoffauto F-Cell.

Vorne ist das Wasserstoffauto F-Cell, der weiße Transporter ist der Vito E-Cell.

Übrigens ein ganz interessantes Detail bei dem Mercedes-Benz Museum ist die Rauchabzugseinrichtung, denn falls ein Feuer ausbrechen sollte, ist es wichtig, das die Menschen in Sicherheit kommen können, ohne das sie eine Rauchvergiftung erleiden oder wegen des vielen Rauchs nichts sehen. Hierfür gibt es in der Mitte eine freie Fläche, welche alle Stockwerke mit einbindet. Falls es zu stark qualmen sollte, wird der Rauch über die Decke abgezogen, gleichzeitig erzeugen die in den Wänden eingelassenen Lüfter einen kleinen Tornado. Dies ist der stärkste von Menschenhand erschaffene Tornado und damit steht das Museum auch im Guiness Buch der Rekorde (abgenommen vom Guinnes Buch der Rekorde am 15.10.2007).

Hier ein Video, welches am Tag der Abnahme entstanden ist:

(Quelle: Youtube)

Dieses Video stammt aus dem Jahr 2010:

(Quelle: Youtube)

Einmal pro Jahr wird die “Tornado-Anlage” auch getestet, in den letzten Jahren konnte man sich Karten kaufen.

Das Mercedes-Museum ist immer einen Besuch wert, wer also in der Nähe von Stuttgart ist, sollte den kleinen Abstecher zum Museum wagen.

In Teil 4 geht es um das Designcenter von Mercedes-Benz.

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