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Archiv

Kategorie: A2

(11.11.2011)

Das deutsche Start-up-Unternehmen BEA-tricks hat mit seinem modifiziertes Elektroauto eine Reichweite von 1.000 Kilometer mit nur einer einzigen Batterieladung geschafft.

Bildquelle: BEA-tricks

Die Strecke führte das Elektrofahrzeug über öffentliche Straßen von Flensburg nach München, der Rekordversuch klappte auf Anhieb ohne Zwischenfälle.

Bei dem E-Auto handelt es sich um einen modifizierten Citroen Berlingo Electrique, dieser traf nach 17stündiger Fahrt bereits zum Start der Messe eCarTec am 18. Oktober wohlbehalten in München ein. Als Stromspeicher dienten dem kleinen Lieferwagen insgesamt 10 Lithiumionen-Batterien.

Diese verwendet das auf die Umrüstung des Smart Fortwo spezialisierte Unternehmen sonst einzeln in seinen Elektroautos.

Laut  Dipl.-Ing. Daniel Sperling (Geschäftsführer von BEA-tricks) waren die Batterien am Ziel noch nicht leer, so hätte man noch etwa weitere 150 Kilometer fahren können.

Das Team hatte eigentlich mit einer Fahrtzeit von etwa 20 Stunden gerechnet, doch während der Fahrt stellte man fest, dass es durchaus schneller geht. So waren die zwei Fahrer, die sich auf der anstrengenden Non-stopp-Tour durch Deutschland abwechselten, mit Tempo 50 bis 80 unterwegs. Bei Strecken, welche über Landstraßen und Autobahnen führten, wurde das Elektrofahrzeug durch ein Begleitfahrzeug abgesichert, von einer Ökostrom-Ladestation der Stadtwerke Flensburg direkt zur Leitmesse für Elektromobilität in München.

Die Reichweitenrekorde, welche bisher mit Elektroautos aufgestellt worden waren, wurden in der Regel durch spezielle Batterien oder auf abgesperrten Strecken erzielt:

  • Ein Audi A2, welcher mit einer Kolibri-Batterie von DBM Energy (Lithium-Metall-Polymer-Akku) ausgerüstet war, fuhr im Oktober 2010 die 600-km-Distanz von München nach Berlin. Auch wenn Tests der DEKRA und des Bundesamts für Materialforschung die Leistung und Sicherheit der Kolibri-Batterie bestätigten, blieben bei vielen Zweifel an der Sicherheit der Akkuzellen bzw. an der eigentlichen Rekordfahrt, den endgültigen bitteren Beigeschmack gab es dann, als das Elektroauto zwei Monate nach der Rekordfahrt in einer Halle in Flammen aufgegangen war.
  • Die Hochschule Offenburg hat den jüngsten Rekord mit einem Experimentalfahrzeug  zurückgelegt: Der aerodynamische „Schluckspecht E“ fuhr mit Lithium-Cobalt-Batterien insgesamt 1.631 Kilometer – dieser Rekord wurde allerdings unter Idealbedingungen aufgestellt, so wurde für die Fahrt die abgesperrte Bosch-Teststrecke in Boxberg/Main-Tauber-Kreis genutzt.
    So konnte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h gefahren werden, die Gesamtfahrzeit betrug 36 Stunden (in denen sich 4 Fahrer abwechselten).

Der Geschäftsführer Sperling sagte zu seinem Rekord:

„Mit unserer Fahrt unter realen Bedingungen im üblichen Alltagsverkehr haben wir gezeigt, was mit unseren Lithium-Ionen-Batterien möglich ist.“

Für die Fahr des Elektroauto wurden 10 Lithiumionen Batterien mit einer Gesamtleistung von 180 kWh genutzt. Die Ergebnisse dieser Rekordfahrt sollen auch dazu genutzt werden, die Batterietechnik für die Elektrifizierung des Smart Fortwo zu verbessern.

Das eingesetzte Fahrzeug (Citroen Berlingo) wird von BEA-tricks ansonsten für das Zyklen (mehrfaches Auf- und Entladen) der Batterien und als Auslieferungsfahrzeug für Batterien genutzt.

Solche Rekordfahrten zeigen schon jetzt, das man mit einem Elektroauto auch weite Strecken fahren kann. Nun wird es Zeit, das die Batteriekosten sinken – denn eine so hohe Reichweite muss derzeit teuer erkauft werden (so werden die 10 Lithiumionen-Batterien um die 50.000 bis 60.000 Euro kosten).

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Die IAA 2011 hat das Motto „Zukunft Serienmäßig“, so wurden in diesem Jahr viele Elektroautos, Hybridautos und andere Elektromobile auf der Autoausstellung in Frankfurt präsentiert.

Foto: http://www.enbw.com/emobilitaet

Auch der Energiekonzern EnBW ist im Bereich der Elektromobilität aktiv und fördert verschiedene Projekte (zum Beispiel im Zusammenhang mit E-Bikes).

 Einen kleinen Überblick über die verschiedenen Elektroautos mit 3 Interviews kann man sich in dem folgenden Video anschauen:

(Quelle: Youtube/EnBW)

 In dem Video sind folgende Elektromobile zu sehen:

E-Bike: EnBW E-Bike (ElMoto),
Elektroautos:

  • Twizzy (Renault)
  • Mia (Mia Electric)
  • Mute (TU München)
  • StreetScooter (StreetScooter)
  • BMW i3 (BMW)
  • Ampera (Opel)

Technik: Dynamic Light (Audi)

Folgende Interviews seht ihr in dem Video:

  • Interview mit Audi-Chef-Designer Cesar Muntada
  • Interview mit Oliver Buseck, Geschäftsführer Mia Deutschland
  • Interview mit Projektleiter Streescooter und vielen Impressionen von den neuesten elektromobilen Fahrzeugen und Konzepten.

 

 Neben den spannenden Elektroautos ist auch das Dynamic Light von Audi ein echtes Highlight, die Lichter bilden an der Fahrzeugflanke ein charakteristisches Feature des Audi A2 concept – das Audi dynamic light, ein Leuchtband, das die Scheinwerfer mit den Rückleuchten verbindet. Im Ruhezustand erscheint das einige Zentimeter hohe Band schwarz, nähert sich der Besitzer dem Elektroauto A2 concept, leuchtet es zur Begrüßung blau auf und fokussiert sich auf die Türgriffe, die im Band versenkt liegen. Sie fahren aus, denn der Fahrer mit der Hand über sie wischt.

Während der Fahrt leuchtet das Audi dynamic light in hellem Orange, beim Blinken pulsiert es auf der entsprechenden Seite, und beim Bremsen läuft ein roter Lichtimpuls an der Flanke entlang.

Das man auf der IAA nicht nur Elektroautos bewundern kann, zeigt das E-Bike ElMoto – dieses elektrische Zweirad wird derzeit intensiv in Stuttgart im Rahmen eines EnBW-Projektes getestet – zuletzt haben 500 Fahrer (innerhalb von 14 Monaten) insgesamt eine Million Kilometer mit ihren E-Bikes zurückgelegt.

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(07.02.2011)

Gegen Ende 2012 soll es von Audi ein Elektroauto geben, dabei handelt es sich um einen Audi R8 als Elektroauto. Bereits jetzt werden 20 Elektroversionen des Audi A1 in München getestet. Bis das Elektroauto vollkommen marktreif ist und auch von den meisten Käufern angenommen werden dürfte, will Audi vor allem Hybridautos herstellen. Auch müssen laut Audi zunächst Probleme mit der Reichweite, die Leistung und die Unfall-Sicherheit (insbesondere in Bezug auf die Akkus) betreffend geklärt werden, bevor Elektroautos in Serie produziert werden. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen verstärkt Hybridautos von Audi auf den Markt kommen.

Elektroauto Elektromobil A2 Audi Hybridauto

Den A2 von Audi soll es ab 2015 auch als Elektroauto und als Hybridauto geben. Dieses Foto zeigt allerdings einen A2 mit Verbrennungsmotor. Bildquelle: Audi AG

Der Ingolstädter Autobauer will innerhalb von zwei Jahren nach dem Start in Europa, auch Hybridautos in China und in den USA auf den Markt bringen.

„Wir werden diesen Frühling mit dem Audi Q5 Hybrid beginnen, am Ende des Jahres wir der Audi A6 Hybrid folgen und 2012 wird der Audi A8 Hybrid kommen.“
(Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG)

Stadler meint, dass die Euphorie hinsichtlich Elektroautos nicht überspitzt werden sollte, denn noch seien eine Menge Probleme zu lösen.

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(30.01.2011)

Von Audi soll es bald doch den A2 als Elektroauto und Hybridauto geben, allerdings wird es erst 2015 auf den Markt kommen

In einem Interview mit Auto Bild hat Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender der Audi AG) gesagt: “Wenn der A2 kommt, dann als Elektroauto und als Hybrid.”

Elektroauto Elektromobil A2 Audi Hybridauto

Den A2 von Audi soll es ab 2015 auch als Elektroauto und als Hybridauto geben. Dieses Foto zeigt allerdings einen A2 mit Verbrennungsmotor. Bildquelle: Audi AG

Laut Auto Bild soll das Elektroauto A2 ein reines Elektroauto (mit Lithium-Ionen-Akkus, stufenlosem Getriebe und etwa 74 kw /100 PS) sein, die Reichweite wird bei ca. 250 Kilometern liegen. Bei der Hybridauto-Variante des Audi A2 soll ein Elektromotor wahlweise mit einem Dreizylinder-Benziner (1,2 Liter oder 1,4 Liter mit 66 KW / 90 PS oder 77 KW/ 105 PS) oder -Diesel kombiniert werden, mit der HYbridvariante soll man dann bis zu 90 Kilometern rein elektrisch fahren können .

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