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Archiv

Kategorie: Wechselakku

(30.01.2012)

Das Unternehmen Better Place ist sicherlich vielen ein Begriff, vor allem wegen seiner Batteriewechselstationen für Elektroautos.

Better Place hat sein Elektroauto-Projekt in Israel gestartet

Anfang Januar 2012 ist das Elektromobilitätsprojekt von Better Place in Israel gestartet, in dessen Rahmen ist mit der Auslieferung der ersten Elektroautos von dem Autohersteller Renault begonnen worden. Noch in diesem Jahr sollen die Feldversuche in Dänemark und Australien folgen.

Im Rahmen des Projektes sind 100 Elektroautos vom Typ Renault Fluence ZE (Anmerkung der Redaktion: ZE steht für Zero Emission) in der vergangenen Woche nach Israel geliefert worden. Laut des US-Wissenschaftsmagazin Technology Review sind die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge in einem Korso auf den Straßen des Landes präsentiert worden.

Eigentlich hätte das Projekt bereits Ende 2011 in Israel beginnen sollen. In diesem Jahr will Renault das Elektrofahrzeug Fluence dieses Jahr auch in Deutschland auf den Markt bringen. Da die Batterieeinheit gemietet wird, kostet das Elektroauto vergleichbar günstige 26.000 Euro.

Die Batterieeinheit muss von Renault bzw. Better Place gemietet werden, der Mietpreis wird je nach jährlicher Fahrleistung und Laufzeit des Vertrages 82 Euro im Monat betragen. Laut eines US-Wissenschaftlers könnte das Vermieten des Stromspeichers (also Batterieeinheit samt Akkuzellen) zu dem Erfolg bei der Einführung des Elektroautos sein.

Denn die Akkuzellen kosten in der Regel fast ein Drittel des gesamten Elektroautos, somit ist der Stromspeicher die teuerste Komponente des E-Autos. Für den Käufer hat dies den Vorteil, dass man sich keine Sorgen um die Batterieeinheit machen muss, das man nach gut 10 Jahren zig tausende Euro für eine neue Batterie ausgeben muss.

Der Nachteil ist, das man pro Jahr wie in diesem Fall um die 984 Euro für den Akku ausgeben muss. Wenn man nun davon ausgeht, das man sein Elektroauto 10 Jahre fahren sollte, wäre man wieder bei 9.830 Euro für die Batterie.

Andererseits kann man so als E-Auto-Fahrer hoffen, dass man immer eine Batterie neu anmieten kann, welche auf dem neusten Stand der Technik ist.

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(27.06.2011)

Ab 2012 bringt Renault in Australien sein Elektroauto Fluence Z.E. (Z.E. steht für Zero Emission, womit kein Ausstoß von CO2 gemeint ist) auf den Markt. Das besondere an dem Elektrofahrzeug ist, das es über einen Wechselakku verfügt.
Im Regelfall hat man mit einem Elektromobil das Problem, das wenn der Akku leer ist, diese aufgeladen werden muss – dies kann je nach Ladestation und Batterie zwischen 30 Minuten bis 8 Stunden dauern. Wer ein E-Auto mit einem Wechselakku fährt, kann den leeren Batterie an einer Akkuwechselstation gegen eine volle Batterie tauschen

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Der Fluence Z.E. hat mit einer Akkuladung eine Reichweite von ca. 185 Kilometern; Renault sagt, man hätte bei dem in einer Kooperation mit Better Place entwickelten Elektroauto eine “Unlimited Range”, da man die Batterie dank der Batteriewechselstationen von Better Place innerhalb von ca. 3 Minuten wechseln kann.

Der Renault Fluence Z.E. ist das erste Elektroauto von Mittelklasseformat, das den Batteriewechsel wie ihn Better Place vorsieht, tatsächlich unterstützt. Die ersten Fahrzeuge sollten Mitte kommenden Jahres nach Australien geliefert und in Canberra an die neuen Besitzer übergeben werden.

Allerdings sieht es in Deutschland für das Akkuwechselprinzip nicht so gut aus, denn im Gegensatz zu anderen Ländern sind in Deutschland die Autohersteller nicht von dem Wechselkonzept begeistert (siehe: Vorerst keine Wechselakkus für Deutsche Elektroautos). Daher kann man davon ausgehen, das vorerst in Deutschland kein geeignetes Netz von Akkuwechselstationen aufgebaut werden wird, somit wäre der Fluence Z.E. ein normales Elektroauto, eine unlimitierte Reichweite hat man dann nur in Ländern, in welchen ein geeignetes Netz der Wechselstationen aufgebaut werden würden.

Wer mit seinem Fluence Z.E. das Glück hat in einem Land zu leben, in dem es ein breit ausgebautes Netz an Wechselstationen gibt, hat tatsächlich mit seinem Elektroauto eine grenzenlose Reichweite und muss allenfalls mal 3 Minuten anhalten, um die Batterie automatisch tauschen zu lassen.
Der Kaufpreis wird in Deutschland etwa 26.000 Euro liegen, der Akku muss voraussichtlich für 72 Euro pro Monat geleast werden.

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(07.01.2011)

Das Unternehmen Baran Group hat mit Better Place einen Vertrag zur Entwicklung und Produktion von schlüsselfertigen Batteriewechselstationen für Elektroautos geschlossen. In Jahr 2011 sollen 51 Batteriewechselstationen mit einem Gesamtwert von 40,2 Millionen Euro in Israel aufgebaut werden, laut Better Place sollen die Wechselstationen als Vorbild für zukünftige Systeme in anderen Ländern, wie Deutschland, USA, Dänemark und Australien dienen. Die Baran Group wird sich mit 70 Prozent an den Kosten für die ersten 20 Wechselanlagen beteiligen.

Better Place plant auch in Hamburg eine Akkuwechselstation für Elektroautos zu errichten; In Deutschland wäre ein Netz von Akkuwechselstationen für Elektroautos von großen Vorteil, auch wenn die deutschen Autobauer bisher skeptisch sind, würde ohne solche Akkuwechselstationen die Gefahr entstehen, das Deutschland weiter von dem Boom der Elektroautos abgeschnitten wird. Besitzer von Elektroautos hätten durch genug Wechselstationen die Möglichkeit, ohne langes Aufladen des Akkus vom Elektroauto. Bei dem Akkutauschmodel kauft man das Elektroauto ohne den Akku, der Akku würde in dem Fall geleast werden.

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(03.01.2011)

Das Elektroauto leidet bei vielen Menschen unter dem Vorurteil, es habe keine große Reichweite und müsse dann lange aufgeladen werden. Daher will das israelische Unternehmen Better Place (bekannt durch seinen Geschäftsführer Shai Agassi) Akkuwechsel-Stationen für Elektroautos in Deutschland einführen. Für den ersten möglichen Standort in Deutschland wurde die Hansestadt Hamburg ausgewählt, schon 2011 könnte ein Mobilitätskonzept für Hamburg spruchreif sein. Demnach sollen im Hafengebiet zukünftig verstärkt Unternehmen aus der Elektromobilitätsbranche angesiedelt werden.

Hier wird ein von Better Place umgebautes Auto vor dem Hauptsitz des Unternehmens in Palo Alto, CA aufgeladen.

Das Konzept von Better Place sieht vor, dass die in Zusammenarbeit mit Renault-Nissan gefertigten Elektroautos ohne Akku an die Kunden verkauft werden. Der Akku wird an den Kunden verleast und bleibt Eigentum von Better Place. Wenn jemand mit seinem Elektroauto über 150 Kilometer fahren will, kann der leere Akku innerhalb von ein paar Minuten gegen einen vollen Akku an einer Akkuwechsel-Stationen von Better Place getauscht werden. Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist, das der teure Neukauf von Akkus entfällt – denn gerade Akkus können bis zu einem drittel des Kaufpreises eines Elektroautos ausmachen.

Auch wenn die Aufgabe sehr komplex ist und ein hohes finanzielles Risikos besteht, sieht die HPA das Unternehmen durchaus als tauglichen Partner, anderenfalls würden nicht schon seit April diesen Jahres intensive Gespräche über eine Ansiedlung im Hamburger Hafengebiet geführt. Diese stünden kurz vor dem Abschluss, sodass schon 2011 die erste Deutschland-Niederlassung von Better Place, mit Sitz in Hamburg, entstehen könnte.

Better Place hat in Israel schon einen großen Teil der geplanten Batteriewechselstationen und Ladesäulen für Elektroautos aufgebaut. Renault hat auch schon bereits einige Prototypen ausgeliefert. Die Batterie für die Fahrzeuge stammt vom japanischen Renault-Partner Nissan, der dafür mit dem ebenfalls japanischen NEC-Konzern zusammenarbeitet.

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Die Elektroautos haben den Nachteil, das man den Akku je nach Typ und Fahrzeug nach etwa 100 Kilometern wieder aufladen muss – dies dauert an einer normalen Steckdose ca. acht Stunden (an Schnellladesäulen ca. 30 bis 120 Minuten).

Was läge also näher als ein Akkutauschkonzept, welches es einem ermöglicht, den leeren Akku binnen weniger Minuten gegen einen vollen Akku auszutauschen?

So ein Konzept liefert beispielsweise das Start-Up Unternehmen Better Place (gegründet vom früheren SAP-Vorstand Shai Agassi); So soll man bald an Servicestationen in Dänemark, Israel und Australien einfach den leeren Fahrzeugakku gegen einen vollen Akku austauschen können – dieser Wechsel soll nur ein paar Minuten dauern und hat die Investoren bereits dazu gebracht, etwa eine Milliarde Euro zu investieren.

Diese Idee begeistert Investmentbanken wie Morgan Stanley und Autohersteller wie Renault, Nissan sowie Chery aus China, aber deutsche Autobauer sind von dieser Idee nicht begeistert. Begründen tun VW, Daimler und BMW dies mit der Begründung, das der Akkutausch nur auf den ersten Blick eine einfach erscheinende Verlängerung der Reichweite sei und das sich die Idee als teuer und unnötig entpuppt. Man könnte vermuten, dass die deutschen Fahrzeugbauer mit den Akkus für Elektroautos lieber selbst das große Geschäft machen wollen

Die deutschen Autobauer glauben allerdings nicht an WechselAkkus, so zum Beispiel Patrick Müller von der BMW-Forschungsgruppe Project I, die bei den Münchnern E-Mobile und andere Zukunftsfahrzeuge entwickelt. Der von Better Place geplante Akkutausch setzt gleiche Akkus und vor allem gleiche Bauteile im Elektroauto voraus und man will in Deutschland anscheinend weiterhin individuell bleiben.

Bisher bietet Better Place nur einen Einheitsakku für einen Mittelklassewagen vom Autohersteller Renault an, für den die Kunden monatlich eine Nutzungsgebühr bezahlen werden.

Autokonzerne wie VW vermuten, dass der Fahrer eines Elektroautos ein mulmiges Gefühl bekommen könnte, wenn er seinen derzeitigen Akku gegen einen austauschen müsste, von welchem man den Zustand nicht kennt und insbesondere, wie leistungsfähig er noch sei.

Anscheinend stößt Better Place vor allem in Ländern ohne eigene Fahrzeugindustrie auf Interesse, zum Beispiel wird in Israel ca. 150 Millionen Euro in den Bau des Stationsnetzes zum Tausch der Fahrzeugakkus investiert. In Deutschland wurde Better Place im Mai nicht einmal zum Elektromobilitätsgipfel der Bundesregierung mit der Industrie eingeladen, ob dies jetzt von der Autolobby so gewünscht war, kann man so pauschal nicht sagen, schließlich könnte man auch davon ausgehen, das erst einmal geschaut werden soll, wie das in der Praxis mit dem Akkutausch klappt.

Auch Daimler und Bosch sind gegen einen Wechselakku bzw. Wechselbatterie, es wird befürchtet, das in dem derzeitigen Stadium der Forschung eine Standardisierung der Fahrzeugbatterie nur die Entwicklung behindern würde.

Quelle: golem

Ein Wechselakku hat Vor- und Nachteile, der große Vorteil wäre, das man an den Tankstellen einfach noch solche Akkutauschstationen einrichten würde, dort könnte man zum Beispiel auch den jeweiligen Akkutyp auswählen, angefangen von Bleiakkus, bis hin zu Lithium-Ionenakkus und auch für High-End-Elektroautos die Notebookakkus. Praktisch wäre so ein Wechsel auch, weil man sich nicht nach etwa 10 Jahren einen neuen Akku für das Elektromobil kaufen müsste.

Auf der anderen Seite würde man als Endanwender wahrscheinlich einen Monatsbeitrag zahlen müssen, um den Akku nutzen zu können – auch wenn der Einführungspreis vlt. sehr günstig sein könnte, was ist, wenn der Preis steigt und man den Akku nicht mehr von dem Unternehmen mieten will? Kann man dann sein Elektroauto nicht mehr nutzen, weil ein Akkukauf zu teuer sein könnte?

Auf jeden fall würde man sich als Endanwender bzw. Fahrer eines Elektroautos von dem Unternehmen, welches den Wechselakku anbietet abhängig machen – dafür aber weit fahren können, da man den Akku leicht und schnell gegen einen vollen Akku tauschen kann.

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