Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Umrüstsets

(25.02.2012)

Das Elektroauto Skoda Roomster kann man auch bald als Elektroauto kaufen, denn das Tschechische Unternehmen EVC Group baut das Fahrzeug um.

Bildquelle: SVC Group

Es gibt zahlreiche Unternehmen, welche ein Auto mit einem Verbrennungsmotor in ein Elektroauto umbauen. Nun hat sich das Tschechische Unternehmen EVC auf Skoda (und 1 Smart sowie 1 Iveco Daily) spezialisiert. Das Werk der Firma EVC kann man auf dem bevorstehenden Autosalon in Genf begutachten, denn dort werden 2 Elektrofahrzeuge auf Basis des Skoda Roomster vorgestellt.
Den 4,21 m langen, 1,68 m breiten und 1,61 m hohen Skoda Roomster wird es in 2 batterieelektrischen Ausbaustufen geben:

  • Bei der einen Version handelt es sich um die Variante des EVC R3 mit einem 30 kW (41 PS) starken Elektromotor der von einer Batterieeinheit mit einer Kapazität von etwa 25 kWh gespeist wird. Damit soll der R3 laut Hersteller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h bis zu 160 Kilometer weit fahren können
  • Als 2. Variante gibt es den EVC R7, Ebenfalls auf dem Skoda Roomster basierend wird der R7 jedoch deutlich leistungsstärker. Mit 65 kW (88 PS) und einer Batteriekapazität von etwa 34 kWh soll der R7 eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern erreichen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h.

Das Unternehmen EVC Group rüstet aber auch folgende Autos mit einem Verbrennungsmotor zu einem Elektroauto um:

Insgesamt hat sich die EVC Group klar auf die Marke Skoda spezialisiert, aber auch 1 Smart und ein Minibus gehören zum Programm:

Weiterführende Links:

Internetseite der EVC Group (Deutschsprachig)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(26.01.2011)

Ein Elektroauto kann man kaufen oder es sich selbst bauen, letzteres haben zwei Sachsen getan und daraus eine Geschäftsideee entwickelt. Das selbst umgebaute Elektroauto mit der Bezeichnung Citysax entstand aus einem sonnengelben Chevrolet Matiz, es waren auch Journalisten dabei, um über die Erfolgsgeschichte des sächsischen Elektroauto-Spezialisten zu berichten.

Elektroauto Citysax Elektroauto selbst umgebaut

So sieht ein umgebautes Elektroauto von Citysax aus, der Preis beträgt 39.499,00 €. Bildquelle: Citysax

Die beiden Geschäftsführer der Elektroauto-Umbauschmiede heißen Matthias Bähr und Dirk Hunecke, noch vor fast einem Jahr haben beide in einer kleinen Garage ihr erstes Elektroauto  umgebaut. Beide Männer sind von Elektroauto begeistert, denn die sind: Kraftvoll, effizient, sauber und leise ist er, aber immer noch selten zu bekommen.
Das Elektroauto Citysax basiert auf dem Chevrolet Matiz und beide erkannten eine Marktlücke. Als der Prototyp – ein postgelber Chevrolet Matiz – zum Elektroauto umgebaut wurde, war auch die Presse vor Ort.

Kurz nach dem der Prototyp des Elektroauto fertig gestellt war, rollte der Viertürer unter dem Namen Citysax zu seinem ersten Messeauftritt in Leipzig und auch der erste Käufer am Tisch fand sich schnell.

Die Firma Citysax baut auch andere Autos zu einem Elektroauto um, bereits jetzt liegen weite Bestellungen für den Umbau zu einem Elektroauto vor. Man kann auch ein Komplett-Elektroauto bei Citysax kaufen, hier basiert wie einst der Prototyp der kleine Chevrolet Matiz als Modell. Bei einem Umbau wird der Benzinmotor und der Auspuff entfernt, ab dem Getriebe wird alles andere übernommen, dadurch umgehen die Erfinder teure Prüfungen und Neuabnahmen durch den TÜV. Als Energiespeicher dienen Lithium-Eisenphosphat-Akkus aus China.

Internetseite von Citysax

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

Der Student Ricky Gu von der University of British Columbia, hat als erster Mensch Kanada in einem Elektroauto durchquert. Um die Strecke von 6.400 Kilometer zu bewältigen verwendete der 21-jährige ein VW-Käfer welcher zum Elektroauto umgebaut wurde. Gu baute das normale Benzinauto in Eigenregie in ein Elektroauto um, die Eckdaten des Fahrzeugs sind beeindruckend: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h, bei niedrigeren Geschwindigkeiten erreicht der Elektro-Käfer mit nur einer Akkuladung eine Reichweite von 500 Kilometern. Für die 6.400 kilometerlange Strecke benötigte er 16 Tage .

Ricky Gu (links) mit Beifahrer Colin Mastin und dem Elektro-Käfer. Bildquelle: Blog des UBC Electric Car Club

Die Umbaukosten betrugen ca. 25.000 Dollar, diese hat der Student komplett aus Sponsorgeldern realisieren können. Die Akkukapazität ist mit dem 50 Kilowattstunden starken Lithium-Eisenphosphat-Akku fast doppelt so hoch, wie bei den meisten Serien-Elektroautos. Das Elektromobil von Gu kann an einer normalen Steckdose in rund sechs Stunden aufgeladen werden.

In 16 Tagen von Vancouver nach Halifax

Insgesamt dauerte Gus Reise 16 Tage, wenngleich er mit Beifahrer Colin Mastin zwei Tage lang pausieren musste, als Hurrikan Earl über Kanada hinweg zog. Dabei schafften die beiden es, zwischen den unausweichlichen Ladevorgängen, die der Elektro-Käfer benötigt, bis zu 355 Kilometer auf kanadischen Highways zurück zu legen. Im Stadtbetrieb soll das Vehikel sogar bis zu 500 Kilometer bewältigen können, bevor es wieder geladen werden muss.

Die Ladevorgänge waren dabei kein großes Problem für Gu. Von Vancouver an der kanadischen Westküste bis zum Zielort Halifax an der Ostküste finden sich in regelmäßigen Abständen große Trailer-Parks. “Wir sind einfach hin gefahren und haben gefragt, ob wir unser Auto anstecken dürfen. Und jeder meinte: Klar, macht das”, erzählt Gu.

Mit der Reise vom Pazifik zum Atlantik wollte Gu vor allem Bewusstsein für nachhaltige Technologien schaffen. “Ich meine, dass Elektroautos die Zukunft sein werden und dass wir nicht ewig abhängig von fossilen Brennstoffen sein können”, sagt er.

(Quelle: Pressetext.com)

Diese Meldung zeigt, das man auch mit selbst umgebauten Elektroautos gute Werte erreichen kann. Wer solche Werte wie die des VW-Käfers als Elektroauto erreichen will, muss allerdings tief in die Tasche greifen, denn solche Leistungsstarken Akkus sind immer noch leider sehr teuer.

Weiterführende Seiten:

UBC-Electric Car Club

University of British Columbia

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

Überall liest und hört man derzeit von Elektroautos, aber es ist schwierig an ein Elektroauto zu kommen.

Entweder die Elektromobile sind sehr teuer (wie etwa 100.000 Euro für den Flitzer der Marke Tesla) oder sie gibt es offiziell in Deutschland noch nicht zu kaufen, daher ist eine Alternative der Umbau vom normalen Auto zu einem Elektroauto.

Auch der Elektroauto-Bau in Eigenregie ist nicht günstig, denn zu den Materialkosten für die Technik kommen noch die Kosten für das Fahrzeug. Auch die die Montage benötigt Zeit und darf nicht vergessen werden. Am einfachsten ist der Umbau mit Komplett-Sätzen, mit denen sich aus konventionellen Autos Elektroautos bauen lassen.

Zu kaufen gibt es Universal-Baukästen und Bausätze, die für bestimmte Modelle entwickelt wurden. Die Komplett-Sätze enthalten in der Regel Motor, Akkus, Steuerungselektronik und sämtliche benötigte Kabel, Schrauben und Halterungen. Einen Umbausatz für den Smart hat zum Beispiel die Bochumer Firma BEA-Tricks für 18.200 Euro im Sortiment, ähnliche Angebote für den Zweisitzer gibt es bei E-Car Tech aus Heubach oder Turn-E aus München. In den USA ist das Umbauen von Autos weiter verbreitet wie hier; Anbieter wie Electro Automotive haben auch Sets für Fahrzeuge wie den VW Golf oder den Porsche 914 im Programm.

Wer Geld sparen will nimmt den Umbau selbst in die Hand, prinzipiell sind fast alle Pkw auf den Elektroantrieb umrüstbar. Der Umbau wird komplizierter, wenn das das Basisauto bereits viel Elektronik an Bord hat. Wegfahrsperre, Traktionskontrolle und ESP müssen auch nach dem Umbau funktionieren – solche Umbauten sollten nur Vollprofis wagen. daher sind ältere Autos besser geeignet. Auch kommem ältere Autos (Erstzulassung vor 2002) nach dem Umbau bei der nötigen TÜV-Freigabe viel günstiger weg, denn bei neueren Autos muss der Prüfingenieur die sogenannte Elektromagnetische Verträglichkeits-Prüfung vornehmen, welche bis zu 8.000 Euro kosten kann. Insgesamt sind die Gebühren von Art des Umbaus und der jeweiligen Prüforganisation abhängig, hier variieren die Kosten zwischen 250 Euro und mehreren tausend Euro.

Wer die für den Umbau benötigten Teile einzeln kauft hat zwar Mühen, kann aber im Vergleich zu Komplettsets viel Geld sparen. Es wird ein Motor benötigt, der je nach Leistung zwischen rund 2.000 Euro und 6.000 Euro kostet, zusätzlich kostet ein Ladegerät zwischen 1 000 Euro bis 2.000 Euro. Die Anschaffungskosten fangen bei etwa 1.500 Euro  an und können je nach Reichweitenwunsch über 3.500 Euro kosten. Bleiakkus kosten weniger wie Lithium-Phosphat-Eisen-Akkus, haben aber eine deutlich geringere Reichweite (im ungünstigsten Fall, können Bleiakkus nur die Hälfte von Lithium-Ionen-Akkus haben. Die restlichen Kosten  fallen für Verkabelung, Montagematerial und Werkzeug an, insgesamt kostet ein Umbau eines Benzin- oder Dieselautos ca.  10.000 Euro.

So eine Umrüstung ist nicht billig und verlangt handwerkliches Geschick und Erfahrung beim Schrauben. Zusätzlich muss der TÜV das Ergebnis akzeptiert, da man sonst nicht auf den öffentlichen Straßen fahren darf.

Wer die Möglichkeiten hat, kann sich so einen Umbau gut überlegen. Denn wenn man fertig ist, spart man viel Benzinkosten und man hat eines der ersten Elektroautos in Deutschland. Je nach Geschick kann man sich auch einen Range Extender (Reichweitenverlängerer) einbauen, so kann man die Reichweite seines Elektroautos maximieren, da das zusätzliche Aggregat Strom erzeugt (in der Regel aus Benzin).

Falls es hier schon Menschen gibt, welche sich ihr Elektroauto selbst zusammen gebaut haben (oder umbauen lassen haben), würde ich mich über ein paar Erlebnisberichte freuen – oder wenn Möglich selbst anschauen (ich wohne in Braunschweig und arbeite in Hannover).

Quelle: focus
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

Derzeit kann man Elektroautos noch bei keinem großen Autohersteller kaufen, da bleibt nur die Alternative seinen Benziner umzurüsten.

Die Firma Classic eCars mit Sitz in Hilden baut normale Benzinautos in Elektroautos um, Uwe Koenzen hat bereits mit seinem Kompagnon Jens Broedersdorff vor mehr als zehn Jahren einen Porsche 912 in ein Elektroauto umgebaut. Anschließend baute er auf Kundenwunsch alte Käfer und VW-Busse um. Jetzt wird geplant, das Geschäft auszubauen und in die Kleinserienproduktion mit den Umbau zu gehen. In Serie sollen der Fiat 500, Citroën DS und die ersten Generation des VW Busses gehen, dies werden dann bald Elektroautos sein.

Äusserlich ist der Smart Fortwo Electric Drive kaum von seinem bisherigen Benzin/DieselmotorBruder zu unterscheiden. Bildquelle: LiSong (FlickR)

Für den Umbau werden Teile aus dem modularen Antriebsbaukasten mit Komponenten aus dem Werkzeugmaschinenbau und der Industrie verwendet. Es sind vier Leistungsstufen mit 30, 60, 90 oder 120 kW geplant, dies soll eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200Km/h ermöglichen. Auch die Batterien werden von Classic eCars als Stufenlösung angeboten. So kann man je nach Lithium-Zelle eine Reichweite von 50, 100, 150, 200 oder 300 Kilometern erreichen

Die Umrüstung vom normalen Benziner zu einem Elektroauto wird je nach Leistung und Kapazität zwischen 17.500 bis 45.000 Euro kosten.

Man kann aber auch neuere Fahrzeuge als Elektroauto kaufen, unter anderem verkauft in Hamburg der Fiat-Händler Karabag leichte Nutzfahrzeuge wie den Ducato oder Doblo als Elektroauto. Für fast 50.000 Euro kann man einen Fiat 500 mit Akku-Antrieb kaufen. Der Autohändler lässt den Kleinwagen von der Firma Micro-Vett in Italien umrüsten.
Wer seinen Smart zu einem Elektroauto umbauen (lassen) will, sollte sich an die Firma BEA-tricks in Bochumwenden. Der Umbau zum Elektrosmart kostet ca. 18.000Euro, für diesen Preis gibt es einen Motor mit 25 kW/34 PS, der immerhin 115 km/h schnell fahren kann. Den nötige Strom geben 2160 Lithium-Ionen-Zellen. Mit diesem Batteriesatz kann eine Reichweite zwischen 50 und 200 Kilometern (je nach Fahrstil) erreicht werden. Im normalen Lademodus muss man fünf bis sechs Stunden warten bis die Batterien wieder voll sind – mit einem optionalen Schnellladegerät dauert dies nur ein bis zwei Stunden

Wer weder einen Smart noch ein älteres Auto hat, kann sein Auto von der Firma Lorey in Offenbach zu einem Elektroauto umrüsten lassen. Nach Firmenangaben eignen sich Fahrzeuge im Alter von mindestens zehn Jahren, da bei diesen Fahrzeugen die Elektronik nicht so viele Probleme macht. Für einen Umbau eigenen sich vor allem die Kleinwagen wie der Renault Twingo, Mini, Citroen 2CV oder VW Lupo.
Bei Lorey hat man als Kunde die Wahl zwischen Bleiakkus, Lithium-Polymer- oder Lithium-Eisen-Zellen, je nach Art und Fahrweise wird eine Reichweite von 30 bis 120 Kilometer ermöglicht.
Ein Komplettumbau beginnt bei 8.500 Euro mit einem Bleisystem. Die reinen Materialkosten für das Antriebssystem ohne Akkus betragen 4.500 bis 5.700 Euro. Wer es sich zutraut kann sein Auto auch selbst für die Umrüstung vorbereiten und ein paar Tausend Euro sparen.

Es darf nicht vergessen werden, das ein Elektroauto noch zum TÜV bzw. einer ähnlichen technischen Untersuchung muss – ansonsten kann einem das Elektrofahrzeug, wenn man es selbst umgerüstet hat sehr schnell stillgelegt werden, da keine gültige Straßenzulassung vorhanden ist.

Infoquelle: www.welt.de
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}
57 Besucher online
39 Gäste, 18 Bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 67 um/am 08:14 am UTC
Diesen Monat: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Dieses Jahr: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Jederzeit: 199 um/am 07-19-2011 07:56 pm UTC