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Archiv

Kategorie: Hybrid

(04.04.2012)

Vor ein paar Tagen wurde in Neckarsulm der neue Audi A8 Hybrid auf einer internationalen Pressepräsentation vorgestellt.

Der Audi A8 hybrid geht im Mai in Europa an den Start. Grundpreis: 77.700 Euro. Vom Auto wird es auch eine Langversion geben. Foto: Audi

Auf den Teststrecken rund um Neckarsulm legt das neue Audi-Hybridauto eine überzeugende Beweisführung automobilen Liga antreten. Der Hybrid-Audi setzt sich völlig lautlos in Bewegung, denn die Anfahrphase bewältigt der im Hybridgetriebe integrierte, 54 PS leistende Elektromotor (eine „scheibenförmige E-Maschine“). Erst danach beteiligt sich der 2.0 TFSI am Vortrieb. Das Ganze heißt Parallelhybrid. Verbrennungs- und Elektromotor sind hintereinander montiert, die Verbindung oder Trennung übernimmt eine Lamellenkupplung.


Wenn die beiden Antrieben TFSI (Benzindirekteinspritzer mit Turboaufladung) und Elektromotor ihre Leistung und Drehmoment zusammenlegen, etwa bei kräftigem Beschleunigen, kommt eine stattliche maximale Systemleistung von 180 kW (245 PS) und ein Systemdrehmoment von 480 Newtonmetern zustande.

Ein Audisprecher sagt zu dem Hybridauto:

„Der A8 hybrid vereint die Fahrleistungen eines Sechszylinders mit dem Verbrauch eines Vierzylinders.“

In 7,7 Sekunden kann der Audi A8 Hybrid von 0 auf Tempo 100 beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Der Durchschnittsverbrauch des TFSI liegt bei 6,3 Liter Super für 100 Kilometer (offizielle Angabe; 147 g CO2/km; Audi:„Bestwert im Segment“).

Um den Verbrauch auch passiv zu senken, wurde das Fahrzeug-Leergewicht auf 1.870 Kilogramm gesenkt. Dies ist durch das Audi Space Frame mit hohen Aluminiumanteilen möglich, so wiegt der Aufbau nur 231 Kilogramm.

Im reinen Elektromodus kann man nur etwa 3 Kilometer weit fahren, wenn dabei das Fahrtempo die 60 km/h-Marke nicht überschreitet. Kurzzeitig erreichen ließen sich mit rein elektrischem Antrieb 100 km/h.

Gewählt werden können 5 Fahrmodi. Entweder die Motoren übernehmen den Vortrieb jeweils allein, oder der Fahrer wählt den Hybridmodus. Immer dann, wenn der Fahrer vom Gas geht, arbeitet der Elektromotor als Generator und schickt Strom in die Lithiumionen-Batterie.
Zum Sparprogramm zählt das: In vielen Situationen, in denen nur ganz leicht zu bremsen ist, entwickelt allein der Elektromotor entsprechend ausreichende Bremswirkung. Bewegungsenergie muss also nicht mit schroffem Tritt aufs Bremspedal nutzlos in Reibungswärme verwandelt werden.

Bildquelle: Audi

Das Lithiumionen-Batteriesystem des Audi A8 hybrid wiegt 38 Kilogramm. Bei 266 Volt Spannung beträgt die Nominalenergie des Akkus 1,3 kWh und die Leistung 39 kW, allerdings ist die Hochvolt-Batterie auf permanente Kühlung angewiesen. Sie erfolgt bei niedriger thermischer Belastung über eine Gebläse, das Luft aus dem Fahrzeuginneren zur Batterie transportiert, oder aber es wird ein eigener Kältekreislauf aktiviert, der an die Klimaautomatik angeschlossen ist.

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(24.04.2011)

Das Elektroauto A3 e-tron von Audi wurde in in Shanghai präsentiert, bei dem neusten Elektroauto von Audi handelt es sich allerdings noch um eine Technikstudie. Die viersitzige Stufenhecklimousine misst 4,44 Meter in der Länge und 1,84 Meter in der Breite, aber nur 1,39 Meter in der Höhe. Proportionen, die seinen dynamischen Charakter unterstreichen. Das Design vertritt des Elektromobil vertritt die typische Audi-Sprache sportlicher Eleganz. Hochmoderne Komponenten, Konstruktionsmethoden und Verbindungstechniken halten das Gewicht der Karosserie niedrig. Ein Beispiel dafür sind die maßgeschneiderten tailored blanks, Bleche von unterschiedlicher Stärke, im Bodenbereich. Die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe bestehen aus Aluminium. Der Audi A3 e-tron concept bringt nur 1.720 Kilogramm auf die Waage.

Elektroauto A3 e-tron in Shanghai präsentiert Elektromobil Plug-In-Hybridauto

In der Technikstudie des Elektroauto / Plug-In-Hybridauto A3 e-tron concept bündelt Audi das technologische Know-how der Marke. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Der Innenraum des Showcars ist großzügig geschnitten. Der lange Radstand von 2,63 Metern, ein Bestwert im Segment der Premium-Kompakten, gewährt den Fondpassagieren auf den beiden Einzelsitzen angenehme Kniefreiheit. Auch das Cockpit wirkt leicht und luftig. Die Nadel des sogenannten Powermeters zeigt die Gesamtleistung des Systems auf einer Skala von null bis 100 in Prozent an. Eine zweite Skala ist in farbige Segmente aufgeteilt; ihre grünen und orangefarbenen Abschnitte machen auf den ersten Blick deutlich, wie der A3 e-tron concept gerade unterwegs ist – eher elektrisch oder verbrennungsmotorisch. Ein Zusatzinstrument visualisiert den Ladezustand der Batterie.

Zwischen den großen Runduhren befindet sich das acht Zoll große Display des Fahrerinformationssystems (FIS). Das Display und der große Monitor des MMI Systems zeigen die Betriebszustände und Kraftflüsse im Hybridsystem in eleganten, dreidimensional wirkenden Grafiken. Der MMI-Bildschirm vermittelt eine differenzierte Verbrauchs- und Rekuperationsstatistik in leicht verständlicher Balken-Darstellung. Auf der Konsole des Mitteltunnels liegt das Bedienfeld des Multimediasystems MMI. Die Oberfläche seines großen Dreh-/Drück-Stellers integriert ein weiteres Novum das Touchpad, das MMI touch. Diese neue Lösung macht die ohnehin schon vorbildliche Bedienung noch intuitiver; Audi wird bald mit ihr in Serie gehen.

Der A3 e-tron concept ist als Plug-in-Hybrid konzipiert und wird von zwei Motoren angetrieben; von einem 155 kW (211 PS) starken 1.4 TFSI-Vierzylinder und einem Elektroaggregat mit 20 kW (27 PS) Leistung. Die Gesamtleistung des Systems beträgt 175 kW (238 PS). Das Zusammenspiel beider Motoren beschleunigt das Auto in 6,8 Sekunden auf 100 und weiter bis 231 km/h. Der Verbrauch beträgt im Mittel 2,2 l/100km. Eine geregelte Ölpumpe, das intelligente Thermomanagement von Audi ein Start-Stop-System und ein Rekuperationssystem, Technologien aus dem Modularen Effizienzbaukasten der Marke, tragen zu dieser hohen Effizienz bei.

Plug-In-Hybrid bedeutet, das dass Auto wie ein Elektroauto an einer Steckdose aufgeladen werden kann – reguläre Hybridautos laden den Akku nur, wenn man die Bremsenergie nutzt oder ähnliches. Mit einem Plug-In-Hybritauto kann man zum Beispiel 54 Kilometer weit rein elektrisch fahren, danach schaltet sich der Verbrennungsmotor dazu.

Herzstück des A3 e-tron concept sind die Lithium-Ionen-Akkus hinter den Rücksitzen. Mit einer Ladekapazität von zwölf kWh sind im rein elektrischen Betrieb Reichweiten von 54 km möglich. Geladen werden die Batterien während der Fahrt durch das serienmäßige Rekuperationssystem oder im Stillstand direkt an der heimischen Steckdose. Die meisten Fahrten in der Stadt bleiben damit völlig emissionsfrei.

Als Getriebe dient dem kompakten Plug-in-Hybrid eine kompakte Siebengang S tronic. Das Fahrwerk des Audi A3 e-tron concept wurde vom aktuellen RS 3 Sportback abgeleitet.

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(30.12.2010)

Das Unternehmen Hyundai hat den Preis für sein neues Hybridautomodell Sonata bekannt gegeben, in den USA ist der Sonata bereits mit dem Verbrennungsantrieb ein Erfolgsmodell. Der Hyundai Sonata Hybrid soll nach Unternehmensangaben der sparsamste Hybrid seiner Klasse auf den Straßen sein. Das Hybridauto mit Hybrid Blue Drive Technologie und einem modernen Lithium-Polymer Akku soll in der bereits sehr gut ausgestatteten Sonata Hybrid Version ab 25.795 US-Dollar (ca. 20.000 Euro) erhältlich sein, die Premiumversion ist ab 30.795 US-Dollar (ca. 23.500 Euro) zu haben.

Auch das Hybridauto von Hyundai, der Sonata Hybrid steht im Finale für den Green Car Award.

Auch das Hybridauto von Hyundai, der Sonata Hybrid stand im Finale um den Green Car Award. Bildquelle: Hyundai

Der Sonata Hybrid wird in Deutschland als Hyundai i40 auf den Markt kommen und den aktuell nicht mehr angebotenen Hyundai Sonata ersetzen. Das die günstigen Preise auch in Deutschland gelten ist zweifelhaft, vielmehr kann davon ausgegangen werden, das man bei dem Preis in Deutschland einfach das Wort Dollar durch Euro ersetzt.

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(28.12.2010)

Um die eigene Elektroauto- und Hybridautosparte Wettbewerbsfähig zu machen plant der Autokonzern Audi massive Investitionen, unter anderem will Audi nächstes Jahr 1.200 Fachkräfte einstellen und plant von 2011 bis 2015 Sachinvestitionen in Höhe von ca. 11,6 Mrd. Euro – dies wäre das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte.

Die 11,6 Mrd. Euro sollen laut Audi vor allem in neue Produkte, Technologien und in den Ausbau seiner Standorte (Ingolstadt und Neckarsulm) gehen. Allein in den Bereich Elektroauto und Hybridauto sollen 80 Prozent aller Investitionen (mehr als 9,5 Mrd. Euro) fließen. Schon der Audi R8 e-Tron, den Audi Ende des Jahres 2012 auf die Straße bringen will und der 2011 auf den Markt kommende Audi Q5 Hybrid sollen von den Investitionen profitieren.

Die 1.200 Fachkräfte sollen vor allem in den Kompetenzfeldern Elektromobilität, Leichtbau und zur Umsetzung der Wachstumsstrategie von Audi eingesetzt werden. Schon im Jahr 2010 rekrutierte Audi etwa 500 Experten und 780 Auszubildende, die ihre berufliche Ausbildung an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm aufgenommen haben.

Die Investition von Audi zeigt, das die in Deutschland ansässigen Autokonzerne mittlerweile versuchen, sich vom asiatischen Markt nicht abhängen zu lassen. Denn vor allem im Bereich Elektroauto und Hybridauto sind die chinesischen und japanischen Unternehmen führend – allerdings werden dort die Käufer und auch die Hersteller von Elektroautos und Hybridautos stark vom Staat subventioniert.

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(16.11.2010)
Das Hybridauto Auris Hybrid von Toyota erlebt eine riesige Nachfrage, die gesamte europäische Produktion für das Jahr 2010 ist ausverkauft. Bisher sind schon über 14.000 Auris Hybrid verkauft worden, bei dem Auris Hybrid handelt es sich um das erste Vollhybridfahrzeug in der Kompaktklasse. Im Jahr 2011 will Toyota bereits 31.000 Hybridautos vom Typ Auris Hybrid absetzen.
Hybridauto Auris Hybrid von Toyota ist ausverkauft

Hybridauto Auris Hybrid von Toyota ist in Europa ausverkauft.

Toyota gibt an, der Auris Hybrid habe einen Normdurchschnittsverbrauch von 3,8 Litern, dies entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 89 Gramm pro Kilometer.

(Via: ampnet)

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