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Archiv

Kategorie: Elektromotor

(28.07.2011)

Der Autohersteller Volvo präsentiert unter dem Motto „Volvo by Nature” seine Fahrzeuge Flens Surf Cup auf Sylt. Der Brandenburger Strand in Westerland ist vom 27. bis 31. Juli 2011 Treffpunkt der nationalen Windsurfszene, die dort das große Deutscher Windsurf Cup (DWC) Meisterschaftsfinale austrägt. Dort kämpfen die besten deutschen Windsurfer um die Titel des Deutschen Meisters in den Disziplinen Slalom, Racing und Wave.

20110728-105736.jpg(Elektroauto Volvo C30 Electric, Bildquelle: Volvo)

Volvo zeigt dabei erstmals in Deutschland sein Plug-In Hybridauto Volvo V60, gleichzeitig ist auf der Insel kleine Testflotte des Elektroauto Volvo C30 Electric unterwegs. (Aber auch seine anderen Fahrzeuge präsentiert Volvo auf Sylt.)

Beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid wird ein relativ starker und doch sparsammer Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel mit einem Elektromotor an der Hinterachse kombiniert, der E-Motor erhält seinen Strom von einer Lithiumionen-Batterieeinheit. Der Fahrer kann die gewünschte Antriebsart mit einem simplen Knopfdruck anwählen:

- reinen emissionsfreien Elektroantrieb (Pure),

- sparsamen Hybridantrieb (Hybrid)

- größtmögliche Leistung (Power).

Im Pure-Modus fährt das Hybridauto rein elektrisch, die Reichweite beträgt im „Elektroauto-Modus“ bis zu 50 Kilometer.

Der Hybrid-Modus ist die Standard-Einstellung beim Start des Fahrzeugs. Dabei interagieren Diesel- und Elektromotor, um die optimale Balance zwischen Fahrspaß und geringem Schadstoffausstoß sicherzustellen. Die CO2 Emissionen (EU kombiniert) liegen dann bei 49 g/km, der entsprechende Dieselverbrauch beträgt 1,9 l/100 km. Die Reichweite liegt bei bis zu 1.200 Kilometer.

Im Power-Modus schließlich stellt das Fahrzeug die größtmögliche Leistung bereit. Diesel- und Elektromotor stellen zusammen 215 PS/158 kW (Dieselmotor) plus 70 PS (Elektromotor) sowie ein maximales Drehmoment von 440 Nm plus 200 Nm bereit. Durch die zusätzliche, spontan zur Verfügung gestellte Kraft des Elektromotors beschleunigt der Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid in nur 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Im Zeitraum des Surf Cup Wochenendes ist auf Sylt eine kleine Testflotte des Elektrofahrzeug Volvo C30 Electric unterwegs. In praxisnahen Versuchen sollen etwa 250 Fahrzeuge wichtige Erkenntnisse zur Alltagstauglichkeit liefern. Um eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern zu realisieren, verfügt der Volvo C30 Electric über eine Batterieeinheit mit einer Kapazität von 24 kWh, von denen 22,7 kWh für den Antrieb und der Rest für die Bordelektronik bestimmt sind. Die zwei jeweils 140 kg schweren Batterien sind dort untergebracht, wo normalerweise der Kraftstofftank sitzt sowie im Bereich des Mitteltunnels. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Gepäckraum vollständig erhalten bleibt.

Das sofort verfügbare Drehmoment (220 Nm) des Elektromotors (111 PS/82 kW) im Volvo C30 Electric ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 4,0 Sekunden, der Sprint auf 100 km/h dauert 13,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h abgeriegelt. Die Lithium-Ionen-Batterien werden über eine normale 230-Volt-Steckdose aufgeladen. Für das Stromladekabel ist am Frontgrill des Volvo C30 Electric ein eigens gestalteter Anschluss installiert. Die Dauer für eine vollständige Aufladung hängt vom Stromanschluss ab. Bei einem 10-Ampere-Anschluss sind es rund zehn Stunden, bei einem 16-Ampere-Anschluss sechs bis acht Stunden.

Das Plug-In Hybridauto V60 wird wahrscheinlich ab 2012 erhältlich sein, das Elektroauto V30 Electric von Volvo soll bereits ab August 2011 ausgeliefert werden.

Von den Elektroautos, welche derzeit öfter als Testwagen auf den Straßen zu sehen sind, unterscheidet sich das E-Fahrzeug von Volvo nicht besonders. Das Elektrofahrzeug C30 Electric wird laut Volvos Produktmanagerin Annelie Gustavsson vorerst nur als Leasingfahrzeug für einen Preis von 1.600 Euro monatlich angeboten.

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(24.01.2011)

Das Elektroauto hat im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor den Vorteil, dass das Drehmoment nahezu sofort verfügbar ist. Selbst kleinere Elektroautos können so sofort die maximale Leistung ihres Elektromotors nutzen, so beträgt zum Beispiel die maximale Leistung eines Peugeot i0n – 67 kW/87 PS – hier liegt das Drehmoment des Elektromotors bei 180 Newtonmetern.

Der Verbrennungsmotor zieht am besten am Punkt des höchsten Drehmoments, wer bereits das Vergnügen hatte ein Elektroauto zu fahren, hat den fast blitzartigen Start beim „Gasgeben“ schon fühlen dürfen. Auch bei den drei baugleichen Elektroautos Mitsubishi i-MiEV, Peugeot i0n, Citroën C-Zero sind die Menschen stets überrascht, wie temperamentvoll sich die Elektromobile in Bewegung setzen. Das Drehmoment (bei dem iMiEV &Co. 180 Newtonmeter) steht augenblicklich zur Verfügung, sobald der Elektromotor Strom bekommt. Die meisten Elektroautos verfügen über ein Automatikgetriebe, so entfällt auch das Kuppeln, welches zusätzlich Zeit kostet und bei unsauberem bzw. zu späten Schalten dafür sorgt, das der Motor nicht optimal seine Leistung zeigen kann.

In Elektroautos kommen sogenannte permanent erregte Drehstromsynchronmotoren zum Einsatz, der Vorteil bei diesen Motoren ist, das sie keine verschleißende Schleifkontakte haben. Dadurch benötigen die Motoren der Elektroautos praktisch keine Wartung. Ein weiterer Vorteil ist, das der Wirkungsgrad bei bis zu 95 Prozent sehr viel höher als der von Verbrennungsmotoren liegt, wo die im Kraftstoff steckende Energie zu großen Teilen in Wärme umgewandelt wird und nur zu etwa 35 bis 45 Prozent zum Fahren genutzt werden kann, weil Motorleistung eben auch von unverzichtbaren Nebenaggregaten beansprucht wird.

Für das Elektroauto wird Strom als Energiequelle verwendet, daher macht es Sinn, den Strom immer mehr auf regenerativ gewonnene Energie umzustellen. Denn gerade Kohlekraftwerke erzeugen neben Strom sehr viel Staub und andere schädliche Stoffe für die Umwelt. Auch wenn Elektroautos derzeit wegen der noch teuren Akkus vergleichsweise teuer sind, kann man zuversichtlich sein, das die Preise spätestens in ein paar Jahren sinken werden.

(Via: Auto-Reporter,NET)

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