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Archiv

Kategorie: Nickel-Metallhydrid

(11.05.2012)

In diesem Sommer bringt Toyota sein Elektroauto RAV4 EV auf den Markt, und wärmt damit ein interessantes Fahrzeug wieder auf.

Bildquelle: Toyota

Toyota hat zusammen mit Tesla Motors das Elektroauto RAV4 EV (EV = Electric Vehicle; deu: Elektrofahrzeug) entwickelt, bereits im Winter 2010 wurde das Elektrofahrzeug vorgestellt, nun kann man es bald kaufen.
Das kompakte SUV mit reinem Elektroantrieb wurde auf dem 16. International Electric Vehicle Symposium in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien enthüllt.

Das RAV4 EV basiert auf einem SUV mit Verbrennungsantrieb, dem RAV4 V6, sein Vorderradantrieb hat eine Maximalleistung von 115 kW (156 PS).

Das Elektrofahrzeug verfügt über 2 Fahrprogramme, einmal normal und sportlich. Wählt man die Stufe “Normal” aus, beschleunigt das RAV4 EV in 8,6 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 97 Kilometer pro Stunde). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Modus knapp 137 km/h.
Im Sportmodus beschleunigt das E-Auto schon viel stärker, in 7 Sekunden kommt man von 0 auf 60 Meilen, die Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 160 km/h.

Laut Toyota beträgt die Reichweite ca. 160 Kilometern, diese dürfte jedoch stark nach Fahrweise und Umwelteinflüsse variieren.

Bei dem Elektroauto handelt es sich um keine gänzliche Neuentwicklung, so hatte Toyota zwischen 1997 und 2003 schon einmal ein Elektro-SUV mit der Typenbezeichnung RAV4 EV im Programm. Nun entstand die Neuauflage in Kooperation mit Tesla Motors, die beiden Unternehmen hatten ihre Zusammenarbeit 2011 bekanntgegeben.
Tesla Motors liefert den Antriebsstrang und die Batterieeinheit, als wesentliche Neuerung handelt es sich nun um Lithium-Ionen Akkuzellen, vor 2003 verwendete Toyota 95Ah-NiMh-Zellen mit einer Gesamtkapazität von 27 kWh.

An einem Stromanschluss mit 240 Volt und 40 Ampere soll es etwa 6 Stunden dauern, bis die Akkuzellen wieder geladen sind. Auf den Stromspeicher gibt der Hersteller 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie, dies muss man natürlich erst einmal erreichen.

Im Spätsommer 2012 soll das Elektromobil auf den Markt kommen , am Anfang allerdings nur in 4 Metropolregionen im US-Bundesstaat Kalifornien. Wer das Elektroauto RAV4 EV kaufen will, der muss 49.500 US-Dollar bezahlen. Ob das Elektro-SUV auch anderswo erhältlich sein wird, hat Toyota nicht mitgeteilt.

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(21.01.2012)

Der Autohersteller Toyota will seine Elektroauto-Versionen vom RAV4 (EV) und IQ (EV) im Jahr 2012 nur in einer begrenzten Stückzahl verkaufen, dies hat der Hersteller Anfang Januar 2012 mitgeteilt.

Das Elektroauto RAV4 EV hat Toyota bereits schon in den Jahren von 1998 bis 2003 produziert. Bildquelle: Toyota

Bereits in den Jahren 1998 bis 2003 wurde die elektrisch angetriebenen Version des RAV4 produziert und die des IQ angekündigt, nun wurde bekannt, das der IQ EV in die Produktion geht und der RAV4 EV nur noch in einer kleinen Menge produziert wird.
Allerdings will Toyota seine Elektrofahrzeuge in kleinen Mengen produzieren, da man erst mal das Kaufverhalten der Kunden abwarten will.

Der elektrische Toyota IQ EV soll laut Unternehmensangaben eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern haben. Das Elektroauto RAV4 EV hat eine Höchstgeschwindigkeit von 126 km/h, die Reichweite liegt zwischen 130 bis 190 Kilometer (abhängig vom Fahrverhalten und dem Gelände). Als Energiespeicher dient der ersten Generation des RAV4 EV eine Batterieeinheit mit Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Akkuzellen, welche insgesamt 27.4 kWh Strom speichern kann. Die zweite Generation des Elektro-Geländewagen wird wahrscheinlich über Lithiumionen-Akkuzellen verfügen, da Toyota mit Tesla Motors zusammen arbeitet.

Bereits im letzten Sommer ging Toyota für die Produktion der elektrischen Version des RAV4 eine Kooperation mit Tesla Motors ein.
Ray Tanguay, Vorsitzender von Toyota Motors Manufacturing Canada (TMMC) im Jahr 2011 dazu:

„Wir werden das Fahrzeug auf der gleichen Linie montieren, wie den benzingetriebenen RAV4. Dies verschlankt und vereinfacht den Produktionsprozess und garantiert ein höchstmögliches Qualitätsniveau. Die Vereinbarung ist ein gutes Beispiel für unsere Strategie einer Zusammenarbeit mit Unternehmen, die in ihrem Bereich Spitzentechnologie anbieten können”.

Es bleibt zu hoffen, das es genug Abnehmer für die Elektroautos geben wird. Im asiatischen Raum ist man leider etwas weiter, was die Unterstützung des E-Autos angeht, angefangen von Ladestationen, über Kaufprämien, Akku-Wechselstationen bis hin zu speziellen Pannenfahrzeugen, welches ein liegen gebliebenes Elektroauto mit Strom versorgen können.

Zuerst soll der RAV4 EV leider nur in Amerika verkauft werden, wenn man ihn auch in Europa kaufen kann, ist noch nicht bekannt.

(Artikeländerung am 23.01.2012: Volker (von Elektroauto-Infos) hatte zurecht darauf hingewiesen, das Toyota bei der zweiten Generation des RAV4 EV mit Tesla Motors zusammen arbeitet, dadurch wird die zweite Generation vermutlich mit Lithiumionen-Akkuzellen ausgerüstet werden.)

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Japan/Deutschland, 04.11.2010; 16:01Uhr

Hybridautos und Elektroautos sind von Akkus abhängig, nach dem die Akkus nach einer Gewissen Anzahl an Ladezyklen oder Zeit einen Teil ihrer Kapazität einbüßen und nicht mehr die volle Leistung bringen können, sollten sie ausgetauscht werden.

In Hybridautos werden von Toyota hauptsächlich Nickel-Metallhydrid-Batterien/Akkus eingesetzt, nun will Toyota die Akkus wiederverwenden und das Nickel in den Akkus wieder aufbereiten, um so die Umwelt zu schonen und auch mit dieser Technik den Produktionsprozess von Akkus und Batterien kostengünstiger zu gestalten.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Batterie-zu-Batterie-Recycling bald möglich?

Um das Ziel zu erreichen, arbeitet Toyota mit  mit Toyota Chemical Engineering, Sumitomo Metal Mining und Primearth EV Energy (PEVE) zusammen. Durch die Entwicklung eines sehr genauen Sortierungs- und Extraktionsverfahrens kann das Material nun direkt in den Nickel-Veredelungsprozess eingespeist werden, dadurch ist ein sogenanntes „Batterie-zu-Batterie“-Recycling.

Toyota wird bei der Nickel-Veredelung durch die Sumitomo Metal Mining unterstützt, PEVE hilft bei der Qualitätssicherung in der Akkufertigung. Zur Zeit prüft Toyota die Möglichkeiten, dieses System auch ausserhalb von Japan einzusetzen.

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Der norwegische Autoherstellers Pure Mobility AS  präsentiert sein Elektroauto Buddy auf der Elektromobilitätsmesse eCarTec in München (Besucherzeiten: 19. bis 21. Oktober 2010), ab sofort kann man das Elektrokleinauto bei der “Lautlos durch Deutschland GmbH” bestellen.

Bildquelle: Pure Mobility

Das Elektromobil Buddy wurde als Stadtfahrzeug geplant und ist nur 2,43 Meter lang und bietet Platz für 3 Personen. Die Reichweite mit einer Akkuladung beläuft sich nach Angaben des Herstellers auf bis zu 120 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h.

Der Einstiegspreis des Buddy liegt bei rund 26.000 Euro. Die Stromversorgung erfolgt über ein NiMH-Akku und auf die Akkus gibt es eine Garantie von zehn Jahren bzw. 100.000 Kilometer. Das Elektroauto Buddy wird in Deutschland derzeit exklusiv vom Händlernetz der “Lautlos durch Deutschland GmbH” in Deutschland vertrieben.

Bildquelle: Pure Mobility

Zu haben ist Buddy in der Grundversion mit Bleiakkus bei umgerechnet 15.314 Euro. Wer sich für die Nickel-Metallhydrid-Akkus entscheidet, muss mindestens 20.900 Euro investieren. Neben den besseren Akkus bietet Pure Mobility optinal ein Winterpaket (1.214 Euro) sowie ein Sportpaket für 1.309 Euro an.
Wer Buddy in Deutschland kaufen will, kann dies bequem über Lautlos in Deutschland tun, allerdings kostet Grundversion hier 25.900 Euro.

Die hohen Kosten für die Akkus sind hauptverantwortlich für die hohen Kaufpreise der Elektroautos, daher kann man allgemein davon ausgehen, das die Preise für Akkus aufgrund besserer Serienfertigungen, höherer Nachfrage und technologische Fortschritte sinken werden.

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Auch wenn es kein reines Elektroauto ist, wird der 3008 Hybrid4 von Peugeot hier erwähnt, denn er verfügt über einen Elektromotor. Renault bietet künftig als erster Hersteller ein Serienauto mit Diesel-Hybrid-Antrieb an. In dem Vanähnlichen Modell 3008 werden ein Dieselmotor und ein Elektromotor gemeinsam für Vortrieb sorgen.

So sieht der Van aus, von aussen sieht man ihm seine umweltfreundlichkeit gar nicht an. Bildquelle: Renault

Der Fünfsitzer mit dem zusätzlichen Typenkürzel Hybrid4 soll auf dem Pariser Automobilsalon (2. bis 17. Oktober) erstmals gezeigt werden. Der 3008 bekommt als Diesel-Hybrid eine neue Hinterachse, in die ein Elektromotor mit 27 kW/37 PS integriert ist. Kombiniert wird der E-Motor mit einem Common-Rail-Diesel mit 120 kW/163 PS.

Wenn der Dieselmotor und der Elektromotor gemeinsam in Betrieb sind, kommt der mit Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung ausgestattete 3008 laut Peugeot auf einen Normverbrauch von 3,8 Litern und einen CO2-Ausstoß von 99 g/km. Damit sei der Wagen um 35 Prozent sparsamer als ein konventionelles Fahrzeug mit vergleichbarer Leistung.

Der Fahrer kann frei zwischen verschiedenen Fahrmodi wählen. Er kann  elektrisch fahren, hier wird der  Dieselmotor nur  für die Beschleunigung zugeschaltet. Im Normalbetrieb schaltet das Fahrzeug automatisch zwischen beiden Antrieben hin und her. Für unbefestigte oder verschneite Straßen gibt es einen Vierradmodus, bei dem beide Motoren arbeiten und dabei zusammen 200 PS leisten. Der vierte Modus ermöglicht besonders sportliches Fahren.

Der Elektromotor wird  über einen Nickel-Metallhydrid-Akkus gespeist, welcher unter dem Kofferraum sitzen. Geladen wird er, wenn das Auto rollt, sowie über Rückgewinnung von Bremsenergie – in wie weit sich dies auf die Fahrleistung auswirkt, ist leider nicht angegeben.

Im Frühjahr 2011 ist die Markteinführung des 3008 Hybrid4 geplant. Erst dann will Peugeot auch die Preise bekanntgeben.

Quellen: Süddeutsche Zeitung und Golem

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