Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Lithium-Metall-Polymer-Batterie

(04.04.2011)

Der Autohersteller Kia hat sein Elektroauto Naimo präsentiert, bei dem Elektromobil handelt es sich um eine Studie eines kompakten und optisch ausgefallenen Elektroautos. Das Auto wird Kia auf der diesjährigen Seoul Motor Show in Südkorea vorstellen, der 3,89 Meter lange Cityflitzer heißt “Naimo”. Der Name des Elektroauto erinnert an das koreanische Wort “Ne-mo” (deutsch: quaderförmig).

Kia präsentiert sein Elektroauto Naimo Elektromobil Cityflitzer Seoul Motor Show

Kia präsentiert sein Elektroauto Naimo auf der Seoul Motor Show. (Foto: Kia)

Der Name des Elektrofahrzeugs stimmt mit seinem äußeren überein, insgesamt erinnert das Fahrzeug an eine Quaderform. Die Fahrzeugfront wird von einem gepunkteten Stanzmuster geschmückt, welches unter den LED-Scheinwerfern wie ein lachender Mund wirkt.

Das Elektroauto Naimo ist verfügt über ein paar gute Ideen, so so sind in den schmalen A-Säulen Kameras integriert, welche die Außenspiegel ersetzen. Auch die Scheibenwische fehlen, diese wurden durch Druckluftdüsen ersetzt. In dem Elektromobil haben bis zu vier Personen bequem Platz.

Die technischen Daten des Elektroauto Naimo sind vielversprechend, für den Antrieb sorgt ein permanentmagnetischer Synchronmotor mit 109 PS und einem Drehmoment von 280 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 150 km/h, die Reichweite gibt Kia mit 200 Kilometern an. Der nötige Strom für das Elektroauto wird in einem Lithiumionen-Polymer-Akku gespeichert, der Aufladevorgang dauert an einer normalen Steckdose bis zu 5,5 Stunden.

Über den Preis ist bisher nichts bekannt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(04.04.2011)

Das Elektroauto Bluecar von Pininfarina wird nun in einer Kleinserie von 4.000 Exemplaren gebaut, bereits im Jahr 2008 wurde das Elektromodell Pininfarina Bluecar als Studie vorgestellt und soll nun ab Herbst 2011 auf den Straßen von Paris unterwegs sein. Umgesetzt werden wird das Elektroauto-Projekt mit Bolloré, einem französischen Mischkonzern mit dem Pininfarina bereits das Joint-Venture „Véhicules Electriques Pininfarina-Bolloré” gegründet hat und mit Cecomp, einem ebenfalls französischen Ingenieursdienstleister.

Elektroauto Bluecar von Pininfarina geht in die Serieproduktion Elektromobil

Elektroauto Bluecar von Pininfarina geht in die Serienproduktion Elektromobil. Bildquelle: Pinifarina

Ursprünglich war es geplant, das französische Elektroauto nur per Leasing für ca. 500 €/Monat anzubieten, diese Pläne wurden durch die Idee, das Elektrofahrzeug für 10 € pro Tag und einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten zu vermieten.

Die technischen Daten des Elektroauto überzeugen: Der Elektromotor hat eine Leistung von 50kW (68PS), dadurch kann das Auto Bluecar auf 130 km/h beschleunigen können. Die Reichweite ist mit ca. 250 Kilometer angegeben, als Energiespeicher dient ein Lithium-Metall-Polymer-Akku. An einer normalen Steckdose benötigt der Akku ungefähr 6 Stunden bis er wieder voll aufgeladen ist, an einer Schnellladestationen dauert es nur ca. 2 Stunden.

Das Bluecar ist vor allem für den Stadtverkehr ausgelegt, dank der Möglichkeit mit dem Elektroauto 130Km/ zu fahren, kann man so auch kurze Autobahnstrecken fahren. Denn wenn man ein Elektroauto an der Grenze der Höchstgeschwindigkeit fährt, kann man der Anzeige förmlich dabei zusehen, wie die mögliche Reichweite immer weiter sinkt.

 

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

30.01.2011)

Die meisten Elektroautos kosten über 30.000 Euro, jetzt hat das auf erneuerbare Energien spezialisierte Unternehmen Energy Resources SpA zusammen mit dem italienischen Motorradhersteller Wt Motors ein besonders kostengünstiges Elektroauto entwickelt.

Elektroauto Citycar Elektromobil günstig Elettra Energy Resources

Auf den ersten Blick könnte man das Elektroauto Elettra für ein Kinderauto halten. Aber das Auto soll bis zu 70 km/h fahren könnnen. Bildquelle: Energy Resources

Das Elektroauto „Elettra“ kann je nach Ausführung eine Höchstgeschwindigkeit von 40 bis 70 Stundenkilometern erreichen, der verwendete Lithium-Polimer-Akku ermöglicht den auch mit Vierradantrieb gebauten Elektromobil eine Reichweite von bis auf 170 Kilometer.

„Von heute auf morgen Automobilhersteller zu werden, ist kein Ding der Unmöglichkeit. Es reicht, ein halbfertiges Auto in Asien zu kaufen und in Europa zu vervollständigen.“
Enrico Cappanera, Hauptgeschäftsführer von Energy Resources

Die Akkus und die Antriebstechnik werden im Werk der Wt Motors bei Ancona eingebaut. Je nach Modellausführung entsteht so ein Elektroauto, der zum Ladenpreis von 16.000 bis 22.000 Euro angeboten werden kann. „Damit stehen wir weitaus günstiger da als beipsielsweise Fiat, Peugeot und Citroen“, so der italienische Geschäftsmann.
Da der Strom zum Aufladen des Elektroauto nicht immer mit sogenannten Ökostrom produziert wird, plant Enrico Cappanera zusätzlich zu dem Elettra eine Ladestation anzubieten, welche den Strom mit Sonnenstrom (photovoltaische Ladestation) gewinnt.
Das Grundmodell „Elettra 01“ soll Mitte diesen Jahres (2011) auf den Markt kommen, während die Modelle mit mehr Ausstattung „ Elettra 02“ im Dezember 2011 nachrücken soll.

Der erste Eindruck des Elektroauto Elettra ist nicht wirklich überwältigend, auch die technischen Daten (insbesondere die Höchstgeschwindigkeit) sind keinesfalls berauschend. Jedoch ist das Elektromobil eine gute Alternative für Menschen, welche mit dem Auto hauptsächlich in der Stadt fahren wollen. So zum Beispiel Apotheken, welche Medikamente ausliefern… denn in der Stadt ist die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h ausreichend.

Internetseite des Unternehmens (italienisch)

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(18.01.2011)

Das Elektroauto „Lekker Mobil“, welches mit einem Akku von DBM Energy mehr als 600 Kilometer von München nach Berlin gefahren ist, ohne dass der Akku nur einmal nachgeladen werden musste, ist im Dezember ein Opfer eines Lagerbrandes geworden.
Bei dem Elektroauto handelte es sich um einen umgebauten A2, das Berliner Startup-Unternehmen hatte zusammen mit dem regionalen Energieversorger lekker Energie laut eigenen Angaben einen Weltrekord aufgestellt, allerdings wurde dieser Rekord von verschiedenen Seiten – unter anderem dem ADAC angezweifelt.
Laut DBM Energy konnte das Elektroauto so weit fahren, weil ein sogenannter Kolibri-Akku verwendet worden war, dessen Qualitäten unter Experten nach wie vor höchst umstritten ist. Der Akku basiert auf einer Lithium-Polymer-Technologie.

Lekker Mobil Reichweitenrekord Elektroauto Feuer DBM

Das Lekker Mobil ist durch einen Lagerbrand komplett zerstört worden, nur der Akku war nicht in der Halle und wurde so nicht vom Feuer zerstört. In der Zielstadt Berlin gab es auch einen Fototermin vor dem Brandenburger Tor. Bildquelle: Lekker Mobil

Das Projekt wurde vom Bundeswirtschaftsministerium mit 275 000 Euro bezuschusst, nun ist das Elektroauto offenbar in der Nacht vom 12. Dezember 2010 beim Brand einer historischen Lagerhalle komplett zerstört worden. Allerdings soll sich zum Zeitpunkt des Feuers der Kolibiri-Akku nicht in dem Elektromobil befunden haben, sondern eine nicht brennbare Ersatz-Batterie. Die Brandursache ist bisher unbekannt, jedoch laufen zur Zeit noch die Ermittlungen.

DBM Energy arbeitet nach eigenen Angaben bereits an einem neuen Trägerfahrzeug für die Akku-Technologie, im ersten Quartal von 2011 soll es umfassende Testserien geben.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

Die Meldung über den Reichweitenrekord eines Elektroautos, welches ohne aufzuladen 600 Kilometer von München nach Berlin gefahren ist ging vor kurzem durch die Medien. Bei dem Elektromobil handelt es sich um einen A2, welcher von Lekker Energie zum Elektroauto umgebaut wurde. Der umgebaute Audi A2 hatte als Energiespeicher einen Lithium-Metall-Polymer-Batterie/Akku. Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nannte das Ergebnis einen Durchbruch. Jedoch waren Fachleute eher skeptisch.
Die Hersteller (DBM Energy) der Batterie/Akkus verrieten kaum Details über den Akku, nur das: Der Akku besteht aus metallischem Lithium, das gegen Polymer gezykelt wird. Ihre Energiedichte soll doppelt so hoch sein wie bei den heutigen Lithiumionen-Batterien. Der Akku soll insgesamt über 500.000 Kilometer genutzt werden können, bevor er gegen einen neuen Akku ausgetauscht werden muss - der Kaufpreis soll jedoch im Vergleich zu anderen Elektroauto-Akkus günstig sein.

In der Zielstadt Berlin gab es auch einen Fototermin vor dem Brandenburger Tor. Bildquelle: Lekker Mobil

Das Gewicht gibt Rätsel auf

Der Akku soll insgesamt nur 100 Kilogramm schwer sein, der A2 soll ein Gesamtgewicht von 1.600 Kilo haben. Allerdings wiegt der A2 normalerweise nur 1.000 Kilo – was hat das Elektroauto 600 Kilo schwerer gemacht?

Zurück zum metallischem Lithium, dieses Material ist nicht unbedingt das, was man millionenfach auf den Straßen haben will. Denn wenn das metallische Lithium mit Wasser in Berührung kommt, gibt es eine regelrechte Explosion. Auch DBM hat solche  Erfahrungen schon hinter sich, und aus dem Juni ist ein Zwischenfall bei der Firma Papstar in Nordrhein-Westfalen bekannt geworden, bei der eine solche Batterie die Feuerwehr auf den Plan rief.

Das folgende Video zeigt, was passiert, wenn metallisches Lithium mit Wasser in Berührung kommt:


(Quelle: Youtube)

Aus Sicherheitsgründen haben die Batterie- und auch die Autoindustrie auf die Entwicklung von Batterien mit metallischem Lithium verzichtet, obwohl man auf diese Weise höhere Energiedichten erzielen kann. Denn wenn es einen Unfall mit einem Elektroauto  gäbe, dürfte die Feuerwehr kein Löschwasser einsetzen und es dürfte auch nicht regnen – denn wenn der Akku aus metallischen Lithium beschädigt werden würde und mit Wasser in Berührung kommt, gäbe es eine schlagartige Verpuffung – und das ist nicht das, was man auf den Straßen haben will.

Wenn der Akku von DBM Energie allerdings sicher ist, dann ist dies wirklich eine gute Sache. Denn gerade die mangelnde Reichreite von Elekroautos wird von vielen interessierten Käufern bemängelt.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}
25 Besucher online
8 Gäste, 17 Bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 31 um/am 12:23 am UTC
Diesen Monat: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Dieses Jahr: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Jederzeit: 199 um/am 07-19-2011 07:56 pm UTC