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Archiv

Kategorie: Lithium-Feststoff

(20.06.2011)

Der VW-Konzernchef Martin Winterkorn hält die Akku-Technik auf Basis von Lithiumionen bei Elektroautos nur als eine Übergangslösung, da diese auf Dauer nicht leistungsfähig genug sei. In den nächsten zehn Jahren sei die Plug-in-Hybrid Technologe im Vorteil, bei einem Auto mit Plug-In Hybridtechnologie kann man den Akku des Fahrzeug über eine Steckdose aufladen, meistens ist der Akku auch größer als bei den meisten herkömmlichen Hybridautos. Aus diesem Grund wird Volkswagen alle seine Modelle bis hin zum Kleinwagen mit der Plug-In Hybridtechnologie anbieten, wie Winterkorn im Gespräch mit dem Magazin „auto motor und sport“ ankündigte.

Laut des VW Chef Winterdorn ist die Plug-in-Hybridtechnik die richtige Lösung für die nächsten zehn Jahre, da man mit dieser 50 bis 60 Kilometer rein elektrisch fahren kann und hat trotzdem die volle Flexibilität eines Verbrennungsmotors nutzen kann.

„Den Plug-in-Hybrid wird es für alle Plattformen im Volkswagen-Konzern geben“, so VW-Chef Winterkorn.

Die Kleinwagen sind nach Winterkorns Vorstellung nicht allein reine Elektroautos wie der Up, sondern auch den Einsatz von Range-Extendern (Reichweitenverlängerer auf Basis eines kleinen Verbrennungsmotors) hält er für möglich. Derzeit gibt es bei VW Überlegungen, ob ein Range-Extender auch bei kleinen Fahrzeugmodellen Sinn macht.

Der Konzernchef ist nicht zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der Lithiumionen-Technik. „Die Batterietechnologie von heute ist eine Übergangslösung.“ (Zitat Winterdorn). Mit einer Reichweite von maximal 150 Kilometern hält er die heutigen 250 Kilo schweren Lithiumionen-Batterien mit 25 kWh Leistung nicht für „die endgültige Lösung“ für die Elektroautos.

Eine Lithiumionen-Batterie hat eine Energiedichte von 100 Wh pro Kilogramm, die Lithium-Schwefel-Batterie hat eine Energiedichte von 300 Wh, und die Lithium-Luft-Variante wird auf die vier- bis fünffache Energiedichte kommen. So könnte man bei einem Akkugewicht von 250 Kilogramm auf eine Reichweite von ca. 800 Kilometer kommen. Die Lithium-Luft Batterien sollen bis zum Jahr 2025 einsatzbereit sein.

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(12.04.2011)

Die Akkus für Elektroautos könnten in Zukunft noch teurer werden, als sie es ohnehin schon sind. Der Grund ist, das USA den Transport von Lithium-Akkus in Passagierflugzeugen verbieten wollen, stattdessen sollen die Lithium-Akkus unter hohen Auflagen nur noch per Transport-Flugzeug transportiert werden.

Der Grund liegt laut der WirtschaftsWoche darin, dass die USA damit Konsequenzen aus dem Absturz einer UPS-Maschine im September 2010 ziehen, den Absturz soll eine brennende Lithium-Batterien in der Ladung verursacht hatten. Auch soll es laut Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA schon mehrere ernsthafte Zwischenfälle mit Flugzeugen gegeben haben, welche durch Batterien verursacht worden sind..

Die internationale Pilotenvereinigung IFALPA teilt die Sorge der Amerikaner, laut Untersuchungen der FAA genügt schon eine einzige defekte Batteriezelle, um eine Kettenreaktion auszulösen, durch welche die gesamte Ladung Batterien sich bis auf mehrere Tausend Grad erhitzt haben.

Laut FAA kann ein Materialfehler in einer einzigen Zelle eine solche Kettenreaktion auslösen. Die Deckel von Transportboxen wurden durch explodierende Batterien fast 30 Meter in die Luft geschleudert, so dass sie ein Flugzeug stark beschädigen könnten, heißt es in dem Test-Bericht der FAA.

Aus diesen Gründen will der US-Verkehrsminister Ray H. LaHood den Transport von Lithiumbatterien in Passagierflugzeugen deshalb verbieten, in Frachtmaschinen soll es für Lithium-Metall- und Lithiumionen-Batterien spezielle Behälter und spezielle Löschanlagen geben.

Durch die neuen Schutzmaßnahmen würden auch die Lithiumbatterien für Elektroauto, Hybridautos und andere Geräte teurer werden, welche Lithiumbatterien verwenden (natürlich nur, wenn diese aus den USA in die EU transportiert werden würden).

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(29.12.2010)

Elektroautos, Hybridautos und andere Elektromobile sind auf einen möglichst effektiven Energiespeicher angewiesen, derzeit gelten Lithium-Ionen Akkus als die erste Wahl.

Nun hat Toyota hat in Japan den Prototypen eines neuen Akku vorgestellt, der die Lithium-Ionen-Akku ablösen könnte. Denn auch wenn Lithium-Ionen Akkus im Vergleich zu den anderen üblichen Akkus gute Werte liefern, sind sie sehr teuer – bei einem Elektroauto kann der Preis des Lithium-Ionen Akkus zwischen ein drittel bis zur Hälfte des Preises für das ganze Elektroauto ausmachen.

Die möglichen Nachfolger sind neben Metall-Luft-Batterien auch sogenannte Lithium-Feststoff-Akkus, Toyota hat den Prototypen eines solchen Akkus in Japan gezeigt. Bei diesem Akku besteht die Zelle aus vier Lagen, die jeweils eine positive und eine negative Elektrode sowie einen festen Elektrolyten beinhalten. Jede Lage leistet 3,6 Volt und ist extra beschichtet, zusammen ergibt sich eine Zell-Leistung von 14,4 Volt. Die Zellen sind in einem flachen Gehäuse platziert, welches nur eine Größe von 10 x 10 Zentimeter hat.
Die Elektroden und Elektrolyte bestehen aus Lithium-Cobalt-Dioxyd sowie Graphit und Sulfiden. Ein Vorteil der Lithium-Feststoff-Technologie gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Speichern ist ihre Eigenschaft, schnell Energie aufnehmen und hohe Leistungen verarbeiten zu können. Daraus resultiert im Vergleich zu bisherigen Lösungen letztlich eine höhere Ausgangsleistung.

Im Vergleich zu den Lithium-Ionen Akkus sind die Lithium-Feststoff Akkus Hitzebeständigkeit, so können die Feststoff-Akkus selbst bei Temperaturen um 100 Grad Celsius arbeiten, während Lithium-Ionen-Speicher anfangen zu brennen oder die flüssigen Bestandteile beginnen zu kochen. Ein weiterer Vorteil des Lithium-Feststoff-Akkus ist, das er keine aufwendige Kühlung benötigt. Daher benötigt man weniger Platz bei gleicher Leistung, oder mehr Leistung bei gleichem Platzbedarf.

Bisher hat Toyota noch nicht bekannt gegeben, wann der Prototyp in die Serienproduktion geht.

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