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Kategorie: Akkukühlung

(10.02.2011)

Der Autobauer BMW stellt sein Elektroauto Active E auf dem  Genfer Autosalon (1.-13.3.2011) vor. Das Elektroauto basiert auf dem 1er BMW, zunächst wird es nur eine Erprobungsflotte von über 1.000 Fahrzeugen geben, diese werden im Werk Leipzig gebaut. Das neue Elektroauto von BMW wird ab diesem Jahr in Europa, den USA und in China getestet. Der Motor des Active E verfügt über eine Leistung von 125 kW / 170 PS und ein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern, so beschleunigt das Elektromobil in 9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Reichweite soll bei rund 160 Kilometern liegen.

BMW Elektroauto Genf Active E Anzeige aussen

So sportlich sieht das Elektroauto Active E von BMW aus. Foto: Auto-Medienportal.Net/BMW

Bei dem Elektroauto Acitve E wurde der 1er BMW genommen und man hat den Antrieb und Energiespeicher des zukünftigen Megacity Vehicle in teilweise identischer und teilweise ähnlicher Geometrie verwendet. Bis auf eine kleine Hutze in der Motorhaube und einen kleineren Kofferraum mit 200 Litern Volumen finden sich außen wie innen kaum Unterschiede zum serienmäßigen BMW 1er Coupé.
Dennoch wurden karosserieseitig fast 350 Bauteile neu entwickelt.

Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge ist in der Testflotte elektronisch auf 144 km/h begrenzt, im Gegensatz zum Mini bietet der Active E nicht nur vier Sitze, sondern auch eine Gaspedalzwischenstellung, mit der die Antriebskraft abgekoppelt wird und der Active E dann ohne Energieverbrauch dahingleitet (das so genannte „Segeln“).

Das im Elektroauto Active E verwendete Batteriemangementsystem soll sicherstellen, dass die Reichweite nahezu unabhängig von den äußeren klimatischen Bedingungen erreicht wird. So verfügt der Lithium-Ionen Akku nicht nur über eine Kühlung, sondern auch eine Heizung für den Wintereinsatz.

Elektroauto Elektromobil Genf BMW Active E Smartphone

Das ist die Smartphone Application für das Elektroauto Active E von BMW aus. Foto: Auto-Medienportal.Net/BMW

Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird es eine Smartphone-Application für das Elektroauto Active E geben, jedoch wird nicht verraten, wie viel Strom das Batteriemanagementsystem “frisst”.

Kommentar:

Auch wenn eine Reichweite von 160 Kilometern recht viel klingen mag, wünsche ich mir die Möglichkeit, das man das Elektroauto Active E optional mit einem Range Extender (Reichweitenverlängerer)  kaufen kann. Denn ansonsten wird sich so ein sicherlich hochpreisiges Elektroauto schlecht verkaufen, oder BMW wird den Active E auch nur verleasen.

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Saab zeigt auf dem Autosalon Paris Anfang Oktober sein erstes Elektroauto, es handelt sich um den 9-3 ePower mit 200 Kilometern Reichweite.

Von aussen sieht man dem neuen Saab nicht an, das es sich um ein Elektroauto handelt. Bildquelle: Saab

Die Grundlage für den Saab 9-3 ePower ist der Sport Combi, die Elektroversion wird von einem 184 PS starken Elektromotor angetrieben. So kann das Elektroauto Saab 9-3 ePower in 8,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Saab gibt eine Reichweite von 200 Kilometern an, in der Realität wird dieser Wert etwas darunter liegen, schließlich verbrauchen Radio, Klimaanlage, Licht, etc. auch Strom. Saab spendiert seinem Elektroauto einen Lithium-Ionen-Akku (35,5 kWh), welcher in einer modifizierten Bodenwanne zwischen den Achsen eingepasst ist. Der Akku kommt mit einer Luftkühlung aus, das spart Kosten und Gewicht – andere Fahrzeughersteller bauen aktive Kühlsysteme für den Akku ein (wie zum Beispiel bei dem i-MiEV von Mitsubishi). Auch tiefe Temperaturen bis zu minus 30 Grad sollen dem Energiespeicher nichts anhaben können. Am normalen Haushaltsstecker soll der  Saab 9-3  ePower in sechs Stunden aufgeladen sein.

Leider kann man den Elektro-Kombi nicht als Serienauto kaufen, am Anfang 2011 soll es ein Testprogramm mit 70 Saab 9-3 ePower geben. In diesen Testmodellen werden die Leistungsdaten mit Hilfe von Blackbox-Datenrecordern ermittelt, wie man sie auch in Flugzeugen einsetzt.

Das Unternehmen Saab hat leider noch keine Angaben dazu gemacht, ab wann man den Saab 9-3 als Elektroauto kaufen kann.

Quelle: welt.de
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