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Archiv

Kategorie: Beruf

(10.02.2011)

In einem Interview des Handelsblatt mit dem Thema Elektroauto im Zusammenhang mit Arbeitsplätzen mit Berthold Huber (Vorsitzender der IG Metall) teilt dieser mit, das sich die Arbeitsplätze rund um das Auto durch das Elektroauto verändern werden.

Elektroauto Arbeitsplatz Beruf Lena Meyer-Landrut besucht die Azubis von Opel

Werden immer mehr Menschen bei den Zulieferern von Autounternehmen arbeiten? Dieses Symbolfoto zeigt Lena, wie sie die Azubis bei Opel besucht. Bildquelle: Opel/Ampnet

So soll durch die leichtere Bauweise des Elektroauto Arbeitsplätze im Metallbereich wegfallen, jedoch werden im Gegenzug mehr Arbeitsplätze bei den Zulieferern entstehen.

Auch weil das Elektroauto keinen Verbrennungsmotor hat, wird es im diesem Bereich einen Abbau von Arbeitsplätzen geben.

Es muss aber nicht befürchtet werden, dass das Elektroauto ein Jobkiller wird – es werden im Gegenzug neue Stellen bei der Entwicklung und Produktion von Batteriechemie, Kunststoffen und Mikrosystemen entstehen.

Hubert geht das aus, das durch das Elektroauto und andere Elektromobile in Deutschland Tausende neue Arbeitsplätze entstehen werden.

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(28. Januar 2011, am 30.01.2011 Änderungen an der Formatierung vorgenommen)

Um ein Elektroauto und andere Elektromobile zu entwickeln, zu bauen oder auch umzubauen braucht es Fachwissen und Fachkräfte, spätestens dann, wenn ein Autobauer ein Elektroauto in die Serienreife bringen will.

Ab März 2011 können Elektroingenieure an dem Campus Wolfenbüttel der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften die neue Studienrichtung Elektromobilität im Rahmen des Bachelorstudiengangs Automatisierungs- und Energiesysteme studieren. Wer besonders viel Praxis in seinem Studium und Elektroautos und anderen Elektromobilen erleben will, kann die Studienrichtung Elektromobilität auch im Rahmen des dualen Studiengangs Elektrotechnik im Praxisverbund (ETiP) studieren, bei dem in neuen Semestern sowohl der Bachelorabschluss als auch ein Facharbeiterbrief erworben wird.

So sieht der allgemeine Studienablauf aus:

Das Studium der Elektrotechnik teilt sich in drei Phasen auf: Grundstudium (Phase 1), Basis-Fachstudium (Phase 2) und Fachstudium (Phase 3).

Grundstudium (Phase 1):
Alle Studierenden absolvieren diesen grundlegenden Ausbildungsabschnitt. Er dient dem Ausgleich der Unterschiede in der Vorbildung und vermittelt einen wissenschaftlich-technischen Arbeitsstil. Mit dem Grundstudium legen Sie die Basis für das weitere Studium. Dazu gehören im Wesentlichen die Grundlagen der Elektrotechnik, Mathematik, Physik und Ingenieurinformatik.

Basis-Fachstudium (Phase 2):
Das Basis-Fachstudium leitet über in die Elektrotechnik als Ingenieurdisziplin und allgemeinere Fächer des Studiengangs. Dazu gehören die Elektronik, Messtechnik, Grundlagen der Automatisierungstechnik, der Antriebstechnik und der Energiesysteme. Aus einem Katalog von Themen wählen Sie je nach Interesse ergänzende Lehrveranstaltungen zu Ihrem gewählten Schwerpunkt.

Fachstudium (Phase 3):
Die studiengangspezifische Ausrichtung in Automatisierung oder Energiesysteme erfolgt in dieser Phase. Mehrere Schwerpunkte stehen Ihnen zur Auswahl:
Regelungstechnik,
Leistungselektronik,
Elektrische Maschinen und Antriebe,
Rechnerstrukturen,
Prozessdaten,
Regenerative und konventionelle Energiesysteme,
Industrielle Mess- und Steuerungstechnik.
(Quelle: Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften)

Hier geht es direkt zu dem Studienangebot: Studien-interessierte Elektromobilität

Wer noch nicht weiß, was er studieren will und sich für den Bereich Elektroauto und Elektromobile interessiert kann hier also glücklich werden. In Anbetracht des immer größer werdenden Fachkräftemangels sehen die späteren Berufschancen sicher sehr gut aus.

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(28.12.2010)

Um die eigene Elektroauto- und Hybridautosparte Wettbewerbsfähig zu machen plant der Autokonzern Audi massive Investitionen, unter anderem will Audi nächstes Jahr 1.200 Fachkräfte einstellen und plant von 2011 bis 2015 Sachinvestitionen in Höhe von ca. 11,6 Mrd. Euro – dies wäre das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte.

Die 11,6 Mrd. Euro sollen laut Audi vor allem in neue Produkte, Technologien und in den Ausbau seiner Standorte (Ingolstadt und Neckarsulm) gehen. Allein in den Bereich Elektroauto und Hybridauto sollen 80 Prozent aller Investitionen (mehr als 9,5 Mrd. Euro) fließen. Schon der Audi R8 e-Tron, den Audi Ende des Jahres 2012 auf die Straße bringen will und der 2011 auf den Markt kommende Audi Q5 Hybrid sollen von den Investitionen profitieren.

Die 1.200 Fachkräfte sollen vor allem in den Kompetenzfeldern Elektromobilität, Leichtbau und zur Umsetzung der Wachstumsstrategie von Audi eingesetzt werden. Schon im Jahr 2010 rekrutierte Audi etwa 500 Experten und 780 Auszubildende, die ihre berufliche Ausbildung an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm aufgenommen haben.

Die Investition von Audi zeigt, das die in Deutschland ansässigen Autokonzerne mittlerweile versuchen, sich vom asiatischen Markt nicht abhängen zu lassen. Denn vor allem im Bereich Elektroauto und Hybridauto sind die chinesischen und japanischen Unternehmen führend – allerdings werden dort die Käufer und auch die Hersteller von Elektroautos und Hybridautos stark vom Staat subventioniert.

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(28.12.2010)

Die Ladestationen für Elektroautos können laut einer  McKinsey-Studie viele neue Arbeitsplätze schaffen. Die für die Elektromobile benötigten Stromtankstellen sollen dem  Elektrohandwerk bis zu 15.000 neue Jobs bringen.

Insgesamt können durch Elektroautos in Deutschland bis zu 61.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Automobilsektor entstehen, die neuen Arbeitsplätze stehen mit der Einführung und der Produktion von Elektroautos im Zusammenhang. Weitere 15.000 Arbeitsplätze entstehen Zusammenhang mit dem Aufbau und dem Betrieb der erforderlichen Ladeinfrastruktur. Dies sind die Zahlen aus dem Business Case von McKinsey im Zusammenhang mit dem Ziel der Bundesrepublik, bis zum Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen.

Das Beratungsunternehmens McKinsey & Companyhat errechnet, das ca. die Hälfte der neuen Arbeitsplätze in diesem Segment auf die Installation der Stromtankstellen und Wandboxen sowie 5.100 auf den Produktionsbereich für die Hardware entfallen. Zusätzlich werden 1.200 Dauerarbeitsplätze für die laufenden Wartungsarbeiten an den Ladestationen benötigt. .

McKinsey & Company hat diese Zahlen im Zusammenhang mit dem jüngsten Electric Vehicle Index (EVI) veröffentlicht, den das Beratungsunternehmen McKinsey exklusiv für die WirtschaftsWoche erstellt hat.

In diesen Bereichen entstehen neue Arbeitsplätze in Deutschland durch die Ladeinfrastruktur von Elektroautos:

(Quelle: McKinsey & Company, vorläufige Zahlen 11/2010)
Installation: 7.600
Hardware:  5.100
Wartung :  1.200
Ersatzteile : 500
Abrechnung (Billing & Roaming): 400
———————-
gesamt:    14.750

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(01.12.2010)

Das Elektroauto kann neben der Umwelt zu schonen auch Arbeitsplätze schaffen, unter anderem will der Autobauer General Motors (GM) innerhalb der nächsten zwei Jahre ca. 1.000 Ingenieure und Wissenschaftler zusätzlich einstellen. Die neuen Mitarbeiter sollen sich um die Entwicklung von Elektroantrieben unterschiedlicher Technologien im Zusammenhang mit Elektromobilen kümmern. Das kündigte der GM-Chef Dan Akerson bei den Vorbereitungen für die Auslieferung des ersten Chevrolet Volt an einen Kunden an.

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