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Archiv

Kategorie: VW

(06.04.2012)

Um das Elektroauto in Deutschland zu fördern, hatte die Bundesregierung das Förderprojekt “Schaufenster Elektromobilität” ausgeschrieben – nun stehen die Gewinner fest.

Die Jury der Bundesregierung hat sich dazu entschlossen, in 4 Regionen Deutschlands die Massentauglichkeit von Elektroautos mit jeweils bis zu 50 Millionen Euro zu fördern. Eine Fachjury wählte als sogenannte “Schaufenster Elektromobilität” folgende Projekte:

- Living Lab BW E-Mobil (Baden-Württemberg)
- Internationales Schaufenster der Elektromobilität (Berlin/Brandenburg)
- Unsere Pferdestärken werden elektrisch (Niedersachsen)
- Elektromobilität verbindet (Bayern/Sachsen)

Insgesamt gab es 23 Bewerbungen, die ausgewählten Regionen sollen über 3 Jahre insgesamt 180 Millionen Euro Förderung bekommen. Sie können nun Fördergelder für Einzelprojekte beantragen. Vorgesehen ist, umfassende Konzepte zu erproben, etwa zu Ladestationen oder Elektromobile-Parkregelungen. In der Summe soll eine möglichst große Bandbreite an innovativen Konzepten verwirklicht werden.

Verkehrsminister Ramsauer sagte zu der Entscheidung:

„Die vier ausgewählten Regionen werden jetzt mit Hilfe der Bundesregierung elektrisiert. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge sollte aus deutscher Produktion kommen“.

Nach wie vor gilt das Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020, da es derzeit noch keine Kaufförderung seitens der Bundesregierung gibt, wird dieses Ziel nur schwer zu erreichen sein. Ich mutmaße aber, das es eine Kaufförderung geben wird, sobald Volkswagen (VW) sein Elektroauto auf den Markt gebracht hat.

 

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(04.04.2012)
Bei einem Elektroauto ist die Batterieeinheit derzeit das teuerste Bauteil, um seine Elektrofahrzeuge günstiger anzubieten, wird Volkswagen (VW) den Stromspeicher möglicherweise per Leasing anbieten.

Dies ist der VW Golf Blue-e-Motion.

Im Jahr 2013 wird es das erste Elektroauto von VW zu kaufen geben, um seine Stromer preislich wettbewerbsfähig zu machen, sollen die Stromspeicher möglicherweise per Leasing angeboten werden. Dies könnte dazu führen, das man zum Beispiel das Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion für 25.000 bis 28.000 Euro kaufen kann und die Batterieeinheit für schätzungsweise 85 Euro pro Monat leasen kann. Für den Kunden hat diese Möglichkeit den Vorteil, das man immer eine technisch aktuelle Batterieeinheit zur Verfügung hat.
Zu dem Leasinggedanken sagte Rudolf Krebs (Elektroauto-Chef des VW-Konzerns):
„Wir denken derzeit darüber nach, wie wir den Markteintritt gestalten. Dabei könnte es auch ein Leasingkonzept geben“ [...]
„Wir wissen, dass die Batterie das problematischste Bauteil ist und man ein Preisproblem hat.“ [...]
„Wir werden mit unserem Angebot konkurrenzfähig sein.“
Für eine Akkuzelle mit einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde müssen derzeit noch rund 500 Euro bezahlt werden, eine Batterieeinheit mit einer Gesamtkapazität von 20 Kilowattstunden, die eine durchschnittliche Reichweite von 150 Kilometern ermöglicht, kostet also rund 10.000 Euro.
Die Idee, dem Kunden das Elektroauto ohne die Batterie zu verkaufen ist nicht neu, so bietet auch Renault derzeit in Deutschland 3 Elektroautos an, bei denen die Batterie zu Monatsraten von 72 Euro geleast wird.
Die ersten reinen Elektroautos von VW sollen nach Angaben von Krebs 2013 auf den Markt kommen, zu dem Preis schweigt sich VW noch aus – aber es besteht schon jetzt die Möglichkeit, das Elektroauto Golf Blue-e-Motion kostenlos zu fahren.
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(22.03.2012)

Das Elektroauto Golf Blue-e-Motion von VW wird nun auch in den amerikanischen Städten Kalifornien, Auburn Hills und Herndon getestet.

Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion wird nun auch in den USA getestet

(Bildquelle: Volkswagen)

Nachdem Volkswagen (VW) sein Elektroauto Golf Blue-e-Motion bereits in Deutschland, Österreich, Belgien und Frankreich testet, ist nun der Startschuss für die nächste internationale Erprobungsflotte des elektrisch angetriebenen Golf Blue-e-Motion gefallen.
Jetzt testet Volkswagen of America mit 20 Elektrofahrzeuge an 3 amerikanischen Standorten den e-Golf auf seine Alltagstauglichkeit.

Besonders technische und administrative Aspekte der Elektromobilität werden in dieser Flottenerprobung im Detail untersucht, denn diese weisen erfahrungsgemäß eine hohe Kundenrelevanz auf.

Hierzu Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns für Elektro-Traktion:

“Für den erfolgreichen Marktanlauf der Elektrofahrzeuge ist ein einfaches Handling der Ladetechnik beim Kunden zuhause sowie ein schneller Zugang zur öffentlichen Ladeinfrastruktur unabdingbar. Für die USA sind dabei spezifische Rechtssituationen und Besonderheiten beim Stromnetz zu berücksichtigen, beispielsweise eine auf 110 V reduzierte Netzspannung und andere Ladestecksysteme.”

Die 20 Testfahrzeuge werden auf die Volkswagen Standorte in den USA verteilt, 5 Elektroautos werden in Auburn Hills (Michigan), 7 Fahrzeuge in Herndon (Virginia) und 8 Fahrzeuge in Belmont (Kalifornien) getestet. Die 3 Standorte wurden ausgewählt, weil sie sich in Bezug auf die klimatischen Bedingungen und Verkehrssituationen voneinander unterscheiden.
So will VW eine möglichst breite Bandbreite an Rückschlüsse auf das zugehörige Mobilitäts- und Pendelverhalten der Testpersonen einfangen, die Ergebnisse sollen dem Konzern dann dabei helfen, eine bessere Prognose der Kundenerwartungen des amerikanischen Marktes zu errechnen.

Die Flottenerprobung mit dem Elektroauto Golf Blue-e-Motion soll noch bis Ende 2012 laufen.

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(21.03.2012)

In Wolfsburg hat Volkswagen (VW) eine Infostation über das Thema Elektroauto bzw. sein Blue-e-Motion Konzept eingeweiht.

VW hat eine Infostation über Elektroautos in Wolfsburg eingeweiht
(Eingeweiht: Die E-Mobility-Station Wolfsburg. Früher war sie mal eine Tankstelle für Sprit, heute ist sie es für Elektroautos … Foto: VW)

Von außen wirkt die Info-Station von VW wie eine Tankstelle im Stil der 50er-Jahre, im inneren geht es jedoch modern zu. Denn im inneren erfährt man eine Menge Informationen zu dem Thema „Blue-e-Motion – Elektromobilität von Volkswagen“.

Der Autohersteller VW möchte die Ausstellung mit ausgewählten Exponaten aktiv erlebbar machen, die E-Mobility Station will sich als ein erster Baustein für das niedersächsische Schaufenster für Elektromobilität bewerben; bei diesem Projekt soll das Elektroauto aktiv in Niedersachsen gefördert werden.

Die neue E-Mobility-Station in Wolfsburg bringt den Besuchern auf die Welt der Elektromobilität in Verbindung mit ressourcenschonender Energiegewinnung näher: Die Ausstellung im Hauptgebäude der historisch angehauchten Tankstelle vermittelt mithilfe interaktiver Displays und interessanter Darstellungen einen Einblick in die E-Mobilität der Zukunft.
So soll der Besucher interessante und kuriose Fakten zum Thema vermittelt bekommen: Beispielsweise dass Ferdinand Porsche nicht nur den Käfer, sondern auch den ersten Plug-In-Hybrid der Welt entwickelt hat, oder dass sich der Kupferdraht eines Golf Blue-e-Motion-Elektromotors mit 2,1 Kilometer Länge von der E-Mobility-Station bis zu den Türmen der Autostadt spannen ließe.

VW will den Besuchern möglichst viele Antworten auf die Fragen zu der Alltagstauglichkeit von Elektroautos geben, dabei werden den Besuchern Hintergründe über Reichweite, Ladeweise und -ort, über die unterm Strich für die Mobilität benötigte Energie ebenso näher gebracht wie die Frage nach der Herkunft des Stroms.

Im Außenbereich veranschaulichen sogenannte Generativanlagen, also Windrad, Photovoltaik und Geothermie diese Thematik.

Zur Eröffnung präsentierte Volkswagen zudem einen Mix von Elektroautos aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Wer sich die E-Mobility Station angucken möchte, der kann diese ab dem 2. April in der Braunschweiger Straße in Wolfsburg besuchen.

Ich werde sie mir auf jeden Fall mal angucken und dann ausführlich darüber berichten.

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(17.03.2012)

Das Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion wird derzeit in verschiedenen Ländern getestet, nun werden die Elektrofahrzeuge in Frankreich getestet.

Bildquelle: Volkswagen

Schon am 13. März 2012 startete die 3. internationale Erprobungsflotte des Elektroauto von Volkswagen (VW) in Frankreich, die Testflotte besteht aus 15 E-Autos vom Modell Golf Blue-e-Motion.
Die elektrisch angetriebenen Autos wurden an französische Behörden, Großkunden und Privatpersonen übergeben, die diese nun ausgiebig im Großraum von Paris testen können.

Vor Frankreich wurden die Elektroautos bereits in Deutschland, Österreich und Belgien getestet.

Der Generalbevollmächtigter des Volkswagen Konzerns für Elektrotraktion (Dr. Rudolf Krebs) betont:

“Die französische Erprobungsflotte setzt neue Schwerpunkte: Wir erforschen die Alltagstauglichkeit im Metropolverkehr in und um Paris, der durch extremes Verkehrsaufkommen sowie teilweise sehr lange Pendelwege gekennzeichnet ist. Ebenso stehen die Ladegewohnheiten im Fokus, wobei die Testpersonen hier häufiger auf die öffentliche Ladeinfrastruktur zurückgreifen müssen.”

Die Elektroautos werden von verschiedenen Unternehmen und Behörden getestet, um möglichst verschiedene Anforderungen an die Elektrofahrzeuge sammeln zu können.
Getestet wird das E-Auto von Behörden, Unternehmen aber auch Privatpersonen:

  • Der Werbemittelhersteller JC Decaux,
  • Pharmaunternehmen Sanofi/Aventis,
  • Allianz Versicherung,
  • Bürgermeisteramt von Bagneux (Vorort von Paris),
  • Frankreichs E-Mobilitätsverband Avere,
  • die Volkswagen Group France
  • und Privatpersonen.

Das Ziel ist es, die Vor- und die Nachteile des Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion zu ermitteln.

Bildquelle: Volkswagen

Wie bei anderen Flottenversuchen erhalten die Testkunden eine Ladebox, die am Unternehmensstandort und zu Hause montiert wird.

Zum Teil mussten die Ladeboxen in großen öffentlichen Parkhäusern installiert werden, in denen der Testfahrer einen festen Stellplatz angemietet hat.

Wie bei anderen E-Autos kann auch bei dem Golf Blue-e-Motion eine Vielzahl an Funktionen über das iPhone gesteuert werden, hierzu zählt die Steuerung des Ladevorgangs, Ortung des Elektroauto und vieles andere.

Falls die Probefahrer Fragen oder Probleme haben sollten, steht Volkswagen rund um die Uhr mit einer fachkundigen Betreuung zur Seite.

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