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Archiv

Kategorie: Volvo

(17.02.2012)

Bei eisigen Temperaturen schmilzt die Reichweite für Elektroautos gerade zu dahin, damit die Heizung nicht noch mehr Reichweite frisst, hilft ein Ofen.

 

(Bildquelle: Arnd Wiegmann / Reuters)

Ein Elektroauto kann bei eisigen Temperaturen nur noch über die Hälfte seiner Reichweite verfügen, zusätzlich kann die elektrische Heizung die Reichweite zusätzlich schmälern.

Damit man in seinem Elektrofahrzeug nicht frieren muss, verwendet zum Beispiel der Hersteller Volvo für sein E-Auto (C30 Electric) eine Ethanolheizung.

Beim Lesen des Engadget-Blog habe ich entdeckt, das es auch andere Möglichkeiten gibt, denn der Schweizer Pascal Prokop ging mit seinem Volvo 240 Kombi einen anderen Weg, er hat einen Holzofen eingebaut, der für wohlige Hitze sorgt. 

(Bildquelle: Arnd Wiegmann / Reuters)

Für diesen Umbau soll er sogar die Straßenzulassung erhalten haben, und ja, bei dem Volvo handelt es sich aber nicht um ein Elektroauto – aber ich fand die Idee so simpel und einfach, das ich hier darüber berichten möchte.

Die Idee ist natürlich schon irgendwie witzig, da sie einfach ist und funktioniert. Jedoch hätte ich nicht unbedingt ein behagliches Gefühl, wenn man so einen Ofen als Beifahrer hat und ich glaube, man würde in Deutschland keine Straßenzulassung für so einen Einbau erhalten.

Allerdings ist es in der Tat eine gute Idee, ein Elektroauto nicht mit einer Heizung zu wärmen, welche Strom benötigt, sondern zum Beispiel einer Ethanolheizung oder etwas vergleichbares.

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(07.02.2012)

Bei den derzeitigen Minustemperaturen (in Braunschweig waren es heute Morgen – 17,5C°) fragen sich bestimmt viele, wie verhält sich ein Elektroauto bei diesen Temperaturen?

Elektroautos im Winter – Mit dem richtigen Modell machts spaß
(Für den Test in Norwegen wurde das Elektroauto Tesla Roadster mit einem Überrollkäfig ausgestattet. Bildquelle: Tesla Motors / Focus.de)

Derzeit haben die Automobilclubs wie der ADAC besonders viel zu tun, denn viele Autos bleiben wegen der tiefen Temperaturen liegen, häufig sollen die Starterbatterie, Zündkerzen oder der nicht wintertaugliche Diesel schuld daran sein.

Ein Elektroauto (ohne Range-Extender) hat weder Diesel noch Zündkerzen, aber die Batterieeinheit ist vorhanden. In dieser Batterie sind je nach Modell unterschiedlich viele Akkuzellen (Akkumulatoren) zu einer Batterieeinheit verbunden.

Leider ist es so, dass die Akkuzellen je nach Art (also, ob es nun Bleiakkus, Lithiumionen, etc.) unterschiedlich stark unter der Kälte leiden, so kann bei einem ungeschützten Akku die Reichweite stark niedriger ausfallen, als es bei + 18C° der Fall wäre.

Um diesen Effekt zu schmälern, haben manche Hersteller von Elektroautos ein Heiz- bzw. Kühlsystem (wie zum Beispiel Volvo und Tesla Motors) mit in das elektrisch angetriebene Fahrzeug gebaut, um die Energiespeicher und den Antrieb weder zu kalt (wie im Winter) noch zu heiß (wie im Sommer) werden zu lassen.

Bei einem Elektroauto ohne solches Schnickschnack kann die Reichweite bei Temperaturen um die -15C° bereits nur noch um die 60 bis 75% der normalen Reichweite betragen.

Wer hingegen ein E-Auto mit einer Batterieklimatisierung fahren darf, der muss keine relevanten Einbußen bei der Reichweite hinnehmen.

Dies zeigt sich an dem Elektrosportwagen Tesla Roadster, dieses Elektroauto verfügt über eine Normreichweite von etwa 340 Kilometern. Und die lassen sich sogar bei Minus 17C° Kälte erreichen, zwar muss der Innenraum etwas geheizt werden, aber dafür muss der Antrieb weniger herunter gekühlt zu werden.

Einen schönen Praxistest des Tesla Roadster bei eisigen Temperaturen kann man übrigens gerade bei Focus nachlesen, denn dort wurde der Tesla im eisigen Norwegen bei Minus 17C° getestet: Tesla on Ice (externer Link)

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(12.11.2011)

Der Winter ist nicht nur für Autos mit einem Verbrennungsmotor eine Herausforderung, auch die meisten Elektroautos leiden unter den kalten Temperaturen im Winter.

Die Dekra hat zu den Temperaturauswirkungen auf Elektrofahrzeuge eine Untersuchung gestartet und das Ergebnis war, das die Außentemperatur einen Entscheidenden Einfluss auf die Reichweite des E-Autos hat.

Elektroauto mit Ethanolheizung Volvo C30 Electric Elektromobil

Auch wenn der Akku des Elektroauto Volvo C30 Electric durch die Ethanol-Heizung geschont wird, macht die Kälte der Batterie trotzdem zu schaffen. Bildquelle: Volvo

Im Rahmen von Testfahrten kam das Prüflabor der Dekra zu dem Ergebnis, dass sich die Reichweite bei kalten Temperaturen verringert. So verringerte sich die Reichweite bei einer Außentemperatur von minus 5 Grad Celsius bei dem Elektroauto Citroen C-Zero um 50 Prozent (im Vergleich zu einer Außentemperatur von 22 Grad Celsius).
Das Elektrofahrzeug erreichte auf dem Prüfstand bei 22 Grad Celsius eine Reichweite von 138 Kilometern, als die Testingenieure die Umgebungstemperatur auf minus 5 Grad Celsius eingestellt hatten, waren es nur noch 65 Kilometer – dies entspricht einem Rückgang von 53 Prozent.

Es wurde versucht, möglichst realistische Bedingungen zu schaffen, indem bei der simulierten warmen Sommertemperatur die Fahrzeuglüftung eingeschaltet wurde und bei den Minustemperaturen die Heizung auf volle Leistung gestellt worden ist. Die Heckscheibenheizung und die Sitzheizung wurden für zehn Minuten eingeschaltet, das Gebläse stand auf Automatik.

Bei der Wintertemperatur war nur 22 Prozent der Ladeenergie verfügbar und bei der Sommertemperatur etwa 56 Prozent.

Entscheidend ist die geringere Speicherkapazität der Akkuzellen bei Kälte, denn bei 22 Grad gingen knapp 20 Prozent der Ladeenergie durch Verluste an der Hochvoltbatterie ungenutzt verloren, bei minus fünf Grad waren es 48 Prozent. Auch der Wirkungsgrad von Leistungselektronik und Antriebsstrang sinkt bei Frost deutlich ab.

Aus diesen Gründen gibt es bei manchen Fabrikaten bereits Batterieheizungen, welche die Batterie und die integrierten Akkuzellen wärmen sollen. Damit die Fahrinsassen durch das Einschalten der Heizung nicht unnötig die Reichweite verringern, gibt es auch schon Autohersteller, welche eine Ethanolheizung in ihr Elektroauto einbauen – so zum Beispiel Volvo bei seinem E-Auto C30 Electric.

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(31.07.2011)

Immer mehr Elektroautos kommen auf den Markt, selbst große Unternehmen wie Mercedes-Benz, BMW, Volvo und Volkswagen stellen geplanten Elektrofahrzeuge für die nächsten 3 Jahre vor.

Das Elektroauto Volvo C30 Drive Electric wird vorerst nur als Leasingfahrzeug zu haben sein. Bildquelle: Volvo

Die Frage ist, ob sich Elektromobile für Unternehmen bereits jetzt lohnen – schließlich sind die Anschaffungskosten von 25.000 (Hybridfahrzeug Toyota Auris oder Elektrokleinwagen) bis 100.000 Euro (Tesla Roadster) vergleichsweise sehr hoch.
Bei dem Kaufpreis schlägt die Batterieeinheit mit circa einem drittel zu Buche, die Batterie hält abhängig von Ladezyklen und Verbrauch etwa 6 – bis 9 Jahre – danach sollte die Batterie ausgetauscht werden, da die Akkus nicht mehr genug Speicherkapazität bieten.

Schon jetzt können die Unternehmen aussuchen, ob sie lieber ein Elektroauto wie einen Smart oder eher einen Sportwagen anschaffen wollen.

Für Unternehmen kann es sich dank eines Leasingangebotes schon jetzt lohnen, ein Elektroauto zu lesen, da die Kosten in der Regel bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können. Auch stellt ein Elektroauto derzeit noch einen Blickfang dar, da die meisten Passanten vom nahezu geräuschlosen Fahren überrascht. Gleichzeitig wird es manche Elektrofahrzeuge nur als Leasingfahrzeuge geben, unter anderem der Volvo C30 Drive Electric, Peugeot iOn, etc.

Bei dem Elektrofahrzeug C30 von Volvo belaufen sich die jährlichen Kosten für den Akku auf 16.000 Euro und daher wird vorerst nur ein dreijähriges Leasingmodell geben. Die Gesamtkosten für drei Jahre würden sich demnach auf fast 58.000 Euro belaufen.

Ein Unternehmen kann dank des Leasing ausgiebig testen, ob ein Elektroauto etwas für den Fuhrpark ist oder man noch warten sollte. Gerade für Unternehmen, welche sich nur in der Stadt aufhalten, können sich Elektromobile schon lohnen. Sei es Lieferautos für Apotheken, Servicewagen, etc.
Gleichzeitig kann sich die Leasingrate durch den Werbeeffekt und den Umstand, dass zukünftig kein Geld mehr für Benzin ausgegeben werden muss, lohnen.

 

 

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(28.07.2011)

Der Autohersteller Volvo präsentiert unter dem Motto „Volvo by Nature” seine Fahrzeuge Flens Surf Cup auf Sylt. Der Brandenburger Strand in Westerland ist vom 27. bis 31. Juli 2011 Treffpunkt der nationalen Windsurfszene, die dort das große Deutscher Windsurf Cup (DWC) Meisterschaftsfinale austrägt. Dort kämpfen die besten deutschen Windsurfer um die Titel des Deutschen Meisters in den Disziplinen Slalom, Racing und Wave.

20110728-105736.jpg(Elektroauto Volvo C30 Electric, Bildquelle: Volvo)

Volvo zeigt dabei erstmals in Deutschland sein Plug-In Hybridauto Volvo V60, gleichzeitig ist auf der Insel kleine Testflotte des Elektroauto Volvo C30 Electric unterwegs. (Aber auch seine anderen Fahrzeuge präsentiert Volvo auf Sylt.)

Beim Volvo V60 Plug-in-Hybrid wird ein relativ starker und doch sparsammer Fünfzylinder-Common-Rail-Diesel mit einem Elektromotor an der Hinterachse kombiniert, der E-Motor erhält seinen Strom von einer Lithiumionen-Batterieeinheit. Der Fahrer kann die gewünschte Antriebsart mit einem simplen Knopfdruck anwählen:

- reinen emissionsfreien Elektroantrieb (Pure),

- sparsamen Hybridantrieb (Hybrid)

- größtmögliche Leistung (Power).

Im Pure-Modus fährt das Hybridauto rein elektrisch, die Reichweite beträgt im „Elektroauto-Modus“ bis zu 50 Kilometer.

Der Hybrid-Modus ist die Standard-Einstellung beim Start des Fahrzeugs. Dabei interagieren Diesel- und Elektromotor, um die optimale Balance zwischen Fahrspaß und geringem Schadstoffausstoß sicherzustellen. Die CO2 Emissionen (EU kombiniert) liegen dann bei 49 g/km, der entsprechende Dieselverbrauch beträgt 1,9 l/100 km. Die Reichweite liegt bei bis zu 1.200 Kilometer.

Im Power-Modus schließlich stellt das Fahrzeug die größtmögliche Leistung bereit. Diesel- und Elektromotor stellen zusammen 215 PS/158 kW (Dieselmotor) plus 70 PS (Elektromotor) sowie ein maximales Drehmoment von 440 Nm plus 200 Nm bereit. Durch die zusätzliche, spontan zur Verfügung gestellte Kraft des Elektromotors beschleunigt der Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid in nur 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Im Zeitraum des Surf Cup Wochenendes ist auf Sylt eine kleine Testflotte des Elektrofahrzeug Volvo C30 Electric unterwegs. In praxisnahen Versuchen sollen etwa 250 Fahrzeuge wichtige Erkenntnisse zur Alltagstauglichkeit liefern. Um eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern zu realisieren, verfügt der Volvo C30 Electric über eine Batterieeinheit mit einer Kapazität von 24 kWh, von denen 22,7 kWh für den Antrieb und der Rest für die Bordelektronik bestimmt sind. Die zwei jeweils 140 kg schweren Batterien sind dort untergebracht, wo normalerweise der Kraftstofftank sitzt sowie im Bereich des Mitteltunnels. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Gepäckraum vollständig erhalten bleibt.

Das sofort verfügbare Drehmoment (220 Nm) des Elektromotors (111 PS/82 kW) im Volvo C30 Electric ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 4,0 Sekunden, der Sprint auf 100 km/h dauert 13,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h abgeriegelt. Die Lithium-Ionen-Batterien werden über eine normale 230-Volt-Steckdose aufgeladen. Für das Stromladekabel ist am Frontgrill des Volvo C30 Electric ein eigens gestalteter Anschluss installiert. Die Dauer für eine vollständige Aufladung hängt vom Stromanschluss ab. Bei einem 10-Ampere-Anschluss sind es rund zehn Stunden, bei einem 16-Ampere-Anschluss sechs bis acht Stunden.

Das Plug-In Hybridauto V60 wird wahrscheinlich ab 2012 erhältlich sein, das Elektroauto V30 Electric von Volvo soll bereits ab August 2011 ausgeliefert werden.

Von den Elektroautos, welche derzeit öfter als Testwagen auf den Straßen zu sehen sind, unterscheidet sich das E-Fahrzeug von Volvo nicht besonders. Das Elektrofahrzeug C30 Electric wird laut Volvos Produktmanagerin Annelie Gustavsson vorerst nur als Leasingfahrzeug für einen Preis von 1.600 Euro monatlich angeboten.

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