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Archiv

Kategorie: Toyota

(17.11.2011)

Der Konzern Toyota hat für seine Elektroautos ein eigenes Lademanagement-System entwickelt, so soll das Aufladen des neuen Prius Plug-in Hybrides an Haushaltssteckdosen erleichtert werden.

Toyotas Lademanagement-System, der sogenannte H2V-Manager, soll das Aufladen von E-Fahrzeugen an der heimischen Steckdose erleichtern. Foto: Toyota

Das Lademanagement-System, den sogenannten H2V-Manager, ist ab Januar 2012 in Japan verfügbar, die Bezeichnung H2V (home to vehicle) verweist auf den Stromfluss vom Haus zum Fahrzeug. Das Tochterunternehmen Toyota Housing Corporation wird das Lademanagement-System der Konzernmutter vertreiben.

Wenn ein Elektroauto über das Lademanagement-System aufgeladen wird, kann die Ladezeiten des Elektrofahrzeugs per Heim-PC, Fernseher oder Smartphone eingestellt und kontrolliert werden; Auch der Zustand der  Haushalts-Energieversorgung kann so bequem kontrolliert werden.

Falls das Hausstromnetz zu überlasten droht, wird der Ladevorgang automatisch unterbrochen und bei freien Kapazitäten fortgesetzt. Bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer elektrischer Verbraucher im Haushalt wird auf diese Weise ein Unterbrechen des Stromkreises durch Überschreiten der maximalen Spannung verhindert.

Auf der 42. Tokyo Motor Show (3. bis 11. Dezember 2011) wird Toyota im Rahmen der Smart Mobility seinen H2V-Manager präsentieren, über den Kaufpreis ist bisher noch nichts bekannt.

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(15.11.2011)

Zur Zeit erreichen die meisten Elektroautos eine Reichweite zwischen 120 bis 200 Kilometer, bei modifizierten E-Fahrzeugen, bei denen mehrere Batterien inklusive Akkuzellen enthalten sind (bzw. spezielle Sonderanfertigungen), kann die Reichweite auch mal höher liegen.
Aber hier wird die Reichweite teuer erkauft, da jede Batterieeinheit durchschnittlich 7.000 Euro kostet – je nach Modell und gewünschter Reichweite ist bei dem Preis keine Grenze nach oben gesetzt.

Der Toyota Prius (Plug-In Hybrid). Bildquelle: Toyota

Nun ist es dem Konzern Toyota laut einem Bericht der „Nihon Keizai Shimbun“ gelungen, Akkuzellen zu entwickeln, die eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern ermöglichen.

Entwickelt wurde die Batterie in einer Zusammenarbeit Toyotas mit der High Energy Accelerator Research Organization und dem Tokyo Institute of Technology, die von Toyota entwickelte Batterie könnte Elektroautos zu einem Durchbruch im Automobilmarkt verhelfen. Im Bereich der Batterieentwicklung versucht man, verschiedenste Lösungsansätze zu finden. Einer dieser Lösungsansätze wären beispielsweise Batterien aus Aerogel.

Bisher gehören die Batterien zu den teuersten Bestandteilen eines Elektroautos. Daher forschen viele Autohersteller bereits an Akkuzellen, die zum einen günstiger als die herkömmlichen Batterien für Elektrofahrzeuge produziert werden können.
Gleichzeitig versuchen die Hersteller Batterien zu entwickeln, die den E-Autos eine größere Reichweite ermöglichen. Toyota vermutet, dass man mit den neu entwickelten Batterien frühestens 2015 auf den Markt kommen könne.

Auch will Toyota Batterien entwickeln, welche einfacher aufgebaut sind und keine feuerfesten Materialien benötigen. Die neu entwickelten Batterien sollen laut Toyota nahezu alle Nachteile der bisher gängigen Lithiumionen-Batterien wett machen.

Der Einsatz von günstigen und gleichzeitig effizienten Akkuzellen ist eine Grundvoraussetzung, damit das Elektroauto auch bei der breiten Käuferschicht Anklang findet. Denn auch wenn vielen Menschen die Umwelt am Herzen liegt, nützt es ihnen nichts, wenn sie sich kein Elektroauto leisten können. Das Unternehmen, welches als erstes eine Batterie vorstellen kann, welche erheblich günstiger als Lithiumionen-Akkuzellen sind und welche gleichzeitig eine mindestens drei mal so große Reichweite hat, wird einen sehr großen Vorsprung vor allen anderen Herstellern haben. Denn gerade auf so ein Produkt warten die Hersteller von Elektrofahrzeugen.

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(22.09.2011)

Wenn es um Elektroautos und Hybridautos geht, gilt Toyota derzeit als die Marke mit der höchsten Kompetenz.

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Dies ist das Ergebnisse einer weltweit angelegten Studie des TÜV Rheinland, für die Befragung wurden Teilnehmer in 12 verschiedenen Ländern (China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Indien, Israel, Italien, Japan, Portugal, Spanien, Großbritannien und USA) befragt.

Die Fragestellung der Studie an die Befragten war entsprechend:
„Von welchem Hersteller würden Sie ein Elektroauto kaufen?“

Bei der Frage, welche Autohersteller Verbraucher am ehesten mit Elektromobilität in Verbindung bringen, platzierte sich Toyota klar auf Platz eins. Auch beim Kauf eines Elektroautos würden sich die meisten Studienteilnehmer in den zwölf Ländern für Toyota (34 Prozent) entscheiden. Es folgen Honda (17,2 Prozent), Volkswagen (15,9 Prozent), Nissan (14,6 Prozent), Ford (11,7 Prozent), Renault (11,5 Prozent), Peugeot (10,7 Prozent), Audi (9,4 Prozent), BMW (9,1 Prozent) und Opel (7,4 Prozent).

Wenn die Kaufentscheidung für ein Elektrofahrzeug anstünde, würden sich weltweit heute 34 Prozent der Befragten für ein Fahrzeug von Toyota entscheiden. In Deutschland träfen 26 Prozent der potenziellen Käufer diese Wahl.

Allerdings sind die Deutschen eher Heimatverbunden und würden dementsprechend lieber ein E-Auto von Volkswagen (36 Prozent) gefolgt von BMW, Mercedes-Benz, Audi und Opel kaufen. Die Franzosen bevorzugen wiederum Renault (33 %) vor Toyota, Peugeot, Citroën, Nissan und VW.

In den einzelnen Ländern sind die Motive der Befürworter von elektrischer Mobilität unterschiedlich. Während in Deutschland der Umweltschutz als Hauptargument für ein Elektroauto gilt, steht in Ländern wie den USA oder Großbritannien eine potenzielle Kostenersparnis im Vordergrund. Einig sind sich die Befragten in aller Welt, dass der Strom für Elektroautos aus umweltfreundlichen, regenerativen Ressourcen stammen muss.

Allerdings würden sich insgesamt nur 57% der Deutschen (und Amerikaner) ein Elektroauto kaufen, damit steht Deutschland im Mittelfeld – auf dem ersten Platz liegt Indien, hier könnten sich 92 Prozent der Inder vorstellen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Elektroauto zu kaufen. Die Chinesen liegen mit 88 Prozent auf Platz 2 und die Italiener mit 85 Prozent auf Platz 3.

Ein weiteres Ergebnis der Erhebung zeigt, das 53 Prozent der Befragten der Meinung sind, das Japan den höchsten technologischen Entwicklungsstand in Sachen Elektromobilität hat – Deutschland liegt mit 42 Prozent auf Platz 2.

Diese Studie des TÜV zeigt, wenn die deutschen Autohersteller verstärkt Elektroautos herstellen würden, hätten diese einen guten Ruf – leider würden diese wahrscheinlich im Ausland eher nachgefragt werden, als in Deutschland.

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(04.09.2011)

Das Elektroauto TMG EV P001 von Toyota hat die Norschleife des Nürburgrings in weniger als acht Minuten bewältigt.

Im Gegensatz zu dem Großteil der anderen Fahrzeuge, welche über den Nürburgring fahren, hört man bei dem Elektrofahrzeug kein Röhren des Auspuffs und keinen Motor: Denn das Elektrorennfahrzeug von Toyota umrundet die Nordschleife des Nürburgrings mit seinen zwei Elektromotoren so schnell wie lautlos.

Bildquelle: Toyota

Bei dem TMG EV P001 handelt es sich um das erste Elektroauto, welches eine Runde auf der legendären Nordschleife in weniger als acht Minuten zurückgelegt hat. Nordschleifen-Spezialist Jochen Krumbach benötigte am 29. August mit dem von der Toyota Motorsport GmbH (TMG) aufgebauten Rennprototypen für die 20,8 Kilometer lange Eifelstrecke sieben Minuten und 47,794 Sekunden. Der bisherige Rekord für E-Autos stand bei neun Minuten und 1,338 Sekunden.

Der TMG EV P001 wird von zwei Elektromotoren angetrieben, die zusammen ein Drehmoment von stolzen 800 Newtonmetern (375 PS) zur Verfügung stellen. Mit diesen Werten kann der Prototyp auf eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h beschleunigen. Bereits nach 3,9 Sekunden wird die 100 Kilometer-Marke erreicht.

Die beiden Motoren des Rennwagens beziehen ihre Energie aus einer Lithium-Ceramic-Batterie, die 41,5 Kilowattstunden  speichern kann. Insgesamt wiegt die Batterieeinheit mit den Akkupacks 350 Kilogramm, das ganze Elektrofahrzeuge bringt 970 Kilogramm auf die Waage.

Mit ihren vielen Steigungen, dem hohen Vollgasanteil und den großen Höhenunterschieden stellt die Nordschleife des Nürburgrings für ein Elektroauto eine besondere Herausforderung dar.

Wer jetzt überlegt, wie sich so ein Rennen mit einem Elektroauto “anfühlen” könnte, dem sei dieses Video ans Herz gelegt:

Bei der langsamen Fahrt hört man kaum etwas, bei den höheren Geschwindigkeiten hört man den Fahrtwind, die Reifen und die Bremsen… auf jeden Fall ist es schon sehr beeindruckend, eine elektrische Rennmaschine in Aktion zu sehen.

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(04.09.2011)

Die zwei Autohersteller Ford und Toyota wollen in Zukunft Hybridantriebssyteme und Komponententechnologien für Nutzfahrzeuge mit Hinterradantrieb und SUVs als gleichberechtigte Partner gemeinsam entwickeln.

Die Aggregate sollen in den Modellen beider Marken auf den Markt kommen, die entsprechende Absichtserklärung wurde von der Ford Motor Company und der Toyota Motor Corporation (TMC) unterzeichnet. Beschlossen wurde zudem eine Kooperation auch bei der Entwicklung neuer Telematik-Standards.

Bislang arbeiteten Ford und der Hybrid-Spezialist Toyota unabhängig voneinander an der nächsten Generation von Hybridsystemen für heckgetriebene Fahrzeuge. Bei dem neuen gemeinsamen System für Light Trucks und SUVs, das auf einer komplett neuen Architektur basiert, strebt man eine wesentlich höhere Kraftstoffeffizienz der Fahrzeuge ohne Einschränkung ihrer Transportkapazitäten und Fahreigenschaften an. Ford und Toyota sind gleichermaßen davon überzeugt, dass diese Zusammenarbeit die Hybridtechnologie beflügelt, sie schneller zu erschwinglicheren Preisen verfügbar macht. Seitdem der japanische Autobauer 1997 die erste Generation seines Toyota Prius eingeführt hat, sind rund 3,3 Millionen Einheiten dieses Hybridmodells verkauft worden.

Durch diese Zusammenarbeit sei man in der Lage, Kunden „die erschwinglichsten fortschrittlichen und effizienten Antriebe anzubieten“, kommentiert Fords President und CEO Alan Mulally die Zusammenarbeit. „Solche gemeinschaftlichen Anstrengungen sind nötig, um die großen globalen Herausforderungen der Energieunabhängigkeit und der Nachhaltigkeit zu meistern.“ TMC-President Akio Toyoda betonte in dem Zusammenhang die Bedeutung dieser Vereinbarung mit dem US-Automobauer für Toyota im Hinblick auf die künftige Mobilität in den USA. Hier wollen die Japaner ganz offensichtlich gewappnet sein und den Markt nicht der Konkurrenz überlassen.

Während bei Technologien und Komponenten eine beträchtliche Anzahl von Gleichteilen zum Einsatz kommen soll, werden Ford und Toyota die Integration des Antriebssystems in ihre Fahrzeuge ebenso individuell vornehmen wie die Abstimmung der Fahreigenschaften und die Performance-Werte der Fahrzeuge.

Zusätzlich einigten sich beide Auto-Hersteller auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Standards und Technologien für die Gestaltung und Anwendung von Telematiksystemen im Automobilbereich. Ziel sind u.a. auch einheitliche Standards.

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