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Archiv

Kategorie: Renault

(07.03.2012)

Der Autohersteller Renault hat sein viertes Elektroauto vorgestellt, es handelt sich hierbei um das Modell Zoe.

Bildquelle: Renault

Bisher gibt es 4 Elektroauto-Modelle von Renault, auf dem Autosalon Genf (8. bis 18. März 2012) wurde nun Zoe der Weltöffentlichkeit präsentiert.
Bei dem neusten E-Auto des französischen Herstellers handelt es sich um einen Kompaktwagen mit einer Reichweite von etwa 210 Kilometern, das gute daran ist, dass das Elektrofahrzeug bereits Ende 2012 in Deutschland auf den Markt kommen soll.
Die 3 vorherigen Modelle werden auch derzeit in Genf präsentiert:

Im Gegensatz zu den Vorgängerfahrzeugen verfügt das Elektroauto Zoe über einen sogenannten “Range Optimizer”, dieser soll dafür sorgen, das man bis zu 210 Kilometer weit fahren kann.
Durch diesen sollen Reichweitenschwankungen, die durch Streckenprofil und Außentemperatur auftreten, vermieden werden. Gleichzeitig wurde die Rekuperation – also die Rückgewinnung von Bewegungsenergie – optimiert. Ein weiterer Schritt ist die Veränderung der Innenraumklimatisierung, diese arbeitet nach dem Prinzip einer Wärmepumpe und soll so weniger Energie benötigen.

Als Antrieb dient Zoe ein 65 kW (88 PS) starken Elektromotor, welcher über einen Drehmoment von 220 Newtonmetern verfügt.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h, technisch wäre eine höhere Geschwindigkeit möglich – jedoch wurde diese für eine größere Reichweite elektronisch abgeriegelt.
Für die nötige Energie sorgt eine Lithiumionen-Batterieeinheit, welche es in 3 verschiedenen Größen zu leasen gibt.

Dank des Ladesystems „Chamäleon“ kann der Stromspeicher des Elektroauto Zoe mit jeder Ladungsleistung bis 43 kW aufgeladen werden. Möglich ist die Standardladung mit 230-Volt-Haushaltsstrom in 9 Stunden oder eine Schnellladung mit 400 Volt in nur 30 Minuten.

Der Kaufpreis beginnt bei 20.600 Euro, die höher ausgestatteten Varianten Zen und Intens kosten mindestens 22.400 Euro und haben digitale und interaktive Services an Bord, sowie ein erweiterbares Multimedia-System und einen Ionisator zur Luftreinigung und Entspannung, wie der Hersteller mitteilte.

Zoe hat als erstes Renault-Modell das neue Online-System Multimedia Renault R-Link an Bord, damit lassen sich spezielle Applikationen aus dem neu geschaffenen R-Link Internet Store herunterladen. Die Steuerung erfolgt wahlweise über den 7″-Touchscreen-Monitor, die Lenkradfernbedienung oder per Spracherkennung.

Zur Optimierung der Reichweite gibt das System unter anderem Auskunft über den aktuellen Energieverbrauch und zeigt den Energiefluss an. Das integrierte Navigationssystem schlägt auf Wunsch die energieeffizienteste Route vor und weist auf Ladestationen hin. Über das Ladesystem “Chamäleon” lässt sich der ZOE zudem mit 400 Volt innerhalb von 30 Minuten aufladen.

In ihrer Heimat Frankreich kostet Zoe übrigens dank staatlicher Subvention nur etwa 15.000 Euro, jedoch muss man auch dort den Stromspeicher für 70 Euro pro Monat leasen.

Ich muss zugeben, der sogenannte Range Optimizer interessiert mich schon sehr und ich würde Zoe gerne mal einen Monat testen.

 

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(12.02.2012)

Das Elektroauto Renault Twizy kann bereits bestellt werden und darf sogar von 16 Jährigen gefahren werden.

Elektroauto Renault Twizy, optional können auch die Türen dazu gekauft werden. Bildquelle: Renault

Seit ein paar Tagen kann das Elektroauto Renault Twizy in Deutschland bestellt werden, der Einstiegspreis liegt bei 6.990 Euro. Bereits ab dem April 2011 soll das dritte Elektrofahrzeug der französischen Marke ausgeliefert werden, allerdings muss die Batterieeinheit, welche aus Lithiumionen-Akkuzellen besteht je nach gewünschter Laufzeit und -leistung zum Pauschalpreis ab 50 Euro pro Monat (inklusive Mehrwertsteuer) geleast werden.
Der elektrische Cityflitzer wurde für die Fahrt im Innenstadtverkehr entwickelt und bietet Platz für 2 Personen, es stehen folgende Varianten des Elektrofahrzeug zur Auswahl:

  • Der Twizy 45 mit 4 kW (5 PS) und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit kann ab 16 Jahren mit dem Führerschein Klasse S gefahren werden.
  • Der Twizy in der Standardausführung leistet 13 kW (18 PS) und ermöglicht 80 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Das Elektroauto ist nur 2,3 Meter lang und 1,2 Meter breit – der Wendekreis beträgt 3,4 Meter – vom äusseren ähnelt der Renault Twizy einem Motorroller, bloß das er 4 Räder hat.  Bei der Ausstattung haben Twizy Käufer die Wahl zwischen den:

  • Niveaus Urban,
  • Color und
  • Technic.

Der Twizy 45 ist exklusiv in der Basisausstattung Urban verfügbar.

Alle Varianten bieten einen längs einstellbaren Fahrersitz und ein abschließbares 31-Liter-Gepäckfach hinter dem Rücksitz, so können kleine Utensilien auch ohne Tür sicher verstaut werden.

Ebenfalls zur Serienausstattung zählt das 3-Meter-Ladekabel mit Schukostecker in der Frontverkleidung, der Z.E. Bordcomputer mit Reichweiten- und Batterieladestandsanzeige sowie dem Econometer für die Information über den aktuellen Energiebedarf.

Damit der Fahrer und die Mitfahrerin gegen Wind, Staub und Nässe geschützt sind, gibt es optional halbhohe Flügeltüren mit transparentem unterem Segment. Außerdem bietet Renault für den City-Stromer das Panoramadach an.

Zu der Sicherheitsausstattung gehört:

  • Fahrerairbag
  • 4-Punkt-Sicherheitsgurt vorne
  • 3-Punkt-Sicherheitsgurt
  • Kopfstützen für beide Sitzplätze
  • Künstliches Fahrgeräusch: „Z.E. Voice“.

Die Batterieeinheit wiegt 98 Kilogramm und beinhaltet Lithiumionen-Akkzellen, welche luftgekühlt werden und insgesamt über eine Kapazität von 6,1 kWh verfügen. Die Reichweite des Elektroauto Twizy beträgt laut Renault 100 Kilometer. Der Twizy 45 mit gedrosselter Leistung bietet bis zu 120 Kilometer ECE-15-Reichweite.

Der Elektromotor bietet ein maximales Drehmoment von 57 Nm, dies reicht, um das Elektrofahrzeug aus dem Stand auf 45 km/h in 6,1 Sekunden zu beschleunigen.

Wer nicht viel transportieren muss und viel in der Stadt fährt, aber keinen Elektroroller fahren will, der kann mit dem Elektroauto Renault Twizy glücklich werden, wer eher über die Autobahn fahren muss, der sollte lieber ein Fahrzeug suchen, welches geschlossener ist und eine höhere Reichweite bietet.
Denn für mich wären die offenen Seiten nichts, aber so etwas sieht ja zum Glück jeder anders.

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(30.01.2012)

Das Unternehmen Better Place ist sicherlich vielen ein Begriff, vor allem wegen seiner Batteriewechselstationen für Elektroautos.

Better Place hat sein Elektroauto-Projekt in Israel gestartet

Anfang Januar 2012 ist das Elektromobilitätsprojekt von Better Place in Israel gestartet, in dessen Rahmen ist mit der Auslieferung der ersten Elektroautos von dem Autohersteller Renault begonnen worden. Noch in diesem Jahr sollen die Feldversuche in Dänemark und Australien folgen.

Im Rahmen des Projektes sind 100 Elektroautos vom Typ Renault Fluence ZE (Anmerkung der Redaktion: ZE steht für Zero Emission) in der vergangenen Woche nach Israel geliefert worden. Laut des US-Wissenschaftsmagazin Technology Review sind die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge in einem Korso auf den Straßen des Landes präsentiert worden.

Eigentlich hätte das Projekt bereits Ende 2011 in Israel beginnen sollen. In diesem Jahr will Renault das Elektrofahrzeug Fluence dieses Jahr auch in Deutschland auf den Markt bringen. Da die Batterieeinheit gemietet wird, kostet das Elektroauto vergleichbar günstige 26.000 Euro.

Die Batterieeinheit muss von Renault bzw. Better Place gemietet werden, der Mietpreis wird je nach jährlicher Fahrleistung und Laufzeit des Vertrages 82 Euro im Monat betragen. Laut eines US-Wissenschaftlers könnte das Vermieten des Stromspeichers (also Batterieeinheit samt Akkuzellen) zu dem Erfolg bei der Einführung des Elektroautos sein.

Denn die Akkuzellen kosten in der Regel fast ein Drittel des gesamten Elektroautos, somit ist der Stromspeicher die teuerste Komponente des E-Autos. Für den Käufer hat dies den Vorteil, dass man sich keine Sorgen um die Batterieeinheit machen muss, das man nach gut 10 Jahren zig tausende Euro für eine neue Batterie ausgeben muss.

Der Nachteil ist, das man pro Jahr wie in diesem Fall um die 984 Euro für den Akku ausgeben muss. Wenn man nun davon ausgeht, das man sein Elektroauto 10 Jahre fahren sollte, wäre man wieder bei 9.830 Euro für die Batterie.

Andererseits kann man so als E-Auto-Fahrer hoffen, dass man immer eine Batterie neu anmieten kann, welche auf dem neusten Stand der Technik ist.

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(07.01.2012)

Bis Ende 2012 möchte Renaut 300 Elektroautos vom Typ Renault Kangoo Z.E. (Z.E. steht für Zero Emission) in die Modellregion Hamburg ausliefern.

Kangoo Z.E., Elektrofahrzeuge, 2011. Bildquelle: Renault

Zuerst soll das Elektrofahrzug an öffentliche und private Fuhrparkbetreiber übergeben werden, die Ausweitung der bisherigen Zusammenarbeit am Standort Hamburg erfolgt aufgrund der durchweg positiven Resonanz der bisherigen Pilotkunden.

Im Mai 2011 starteten in der Hansestadt die ersten 15 Elektroautos Kangoo Z.E. ihren Einsatz im Lieferverkehr, zur Zeit gibt es insgesamt 100 Ladestationen (100 sind davon im öffentlichen Straßenraum) gewährleisten im Stadtgebiet die Stromversorgung für die E-Autos – die Stromtankstellen werden mit erneuerbaren Energien betrieben.

Die Pilotkunden waren von dem elektrischen Kleintransporter sehr zufrieden, genau aus diesem grund will Renault nun insgesamt 300 rein batterieelektrische Autos in Hamburg testen.

Der Vorstands­vorsitzender der Renault Deutschland AG (Achim Schaible) dazu:

„Das erfreuliche Feedback unserer Pilotkunden zeigt uns, dass die Renault Elektrofahrzeuge nicht nur für umweltfreundliche, sondern auch für alltagstaugliche Mobilität stehen.“

Der französische Automobilhersteller und die Stadt Hamburg werden nach Ende des Modellregionenprojekts ihre Zusammenarbeit weiter fortsetzen, da sich bereits heute die Nachfrage der Hamburger Wirtschaft auf hohem Niveau bewegt und Hamburg vor Ort über eine schlagkräftige Organisation für den Auf- und Ausbau der Elektromobilität verfügt.

Aufgrund des erfolgreichen Starts des Modellregionen­projekts hat der Hamburger Senat beschlossen, dass sich die Hansestadt auch als Schaufenster Elektromobilität“ bewerben wird.
Der Hintergrund: Der Bund beabsichtigt, in den kommenden 3 Jahren in bis zu 5 ausgewählten Regionen die verstärkte Einführung und Akzeptanz von Elektroautos zu testen. In diesen „Schaufenstern“ soll ein besonders hoher und sichtbarer Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtverkehr eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit bewirken.

Bei dem Elektroauto Kangoo Z.E. handelt es sich um einen sogenannten City-Lieferwagen, diesen gibt es in zwei Ausführungen: Einmal den normalen Kangoo Z.E. und die Langversion Kangoo Maxi Z.E. – beide elektrischen Fahrzeuge sind die ersten rein elektrisch betriebenen Transporter aus Großserienproduktion.
Die kompakten Lieferwagen sind auf die Bedürfnisse gewerblicher Nutzer zugeschnitten und eignen sich speziell für den Einsatz im Stadtgebiet. Das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis macht den rein elektrisch betriebenen Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. gleichermaßen für Flotten- und Privatkunden attraktiv. Die Reichweite beträgt mit voll aufgeladener Batterie im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) 170 Kilometer, jedoch sind bei sparsamer Fahrweise bis zu 200 Kilometer möglich.

Das Elektroauto Kangoo Z.E. kann für etwa 20.000 Euro gekauft werden, die Batterieeinheit kann nur geleast werden – diese Leasinggebühr schlägt mit 70 Euro pro Monat zu buche.

 

 

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(18.12.2011)

Die Batterie ist eines der wichtigsten Bauteile für ein Elektroauto, da der E-Auto immer weiter wachsen wird, werden die Energiespeicher von immer mehr Unternehmen gebaut.

Symbolbild. Dieses Foto zeigt eine Nissan Fabrik. Bildquelle: Nissan

Doch nun haben die Autohersteller Renault und Nissan den Bau einer Batterie-Fabrik in Portugal gestoppt, ursprünglich hat die französisch-japanische Allianz im Jahr 2009 angekündigt, dass in Portugal unter der Regie von Nissan ein neues Lihtium-Ionen Batterie-Werk entstehen soll.
Ursprünglich sollten dort ab Dezember 2012 Stromspeicher für die europäischen Elektroautos der Allianz vom Band rollen, jetzt stehen die Baumaschinen still.

Als Grund wurde bekannt gegeben, das nicht mehr als 160.000 Batterien pro Jahr für die Elektrofahrzeuge von Renault und Nissan für den europäischen Raum benötigt werden.

Was nun aus der Fabrik wird, welche 50.000 Stromspeicher herstellen sollte, ist nicht bekannt.

 

 

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