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Archiv

Kategorie: Porsche

(29.05.2011)

Das Elektroauto Porsche Boxter E wurde auf dem international Transport Forum auf der Leipziger Messe gezeigt, hier informierte sich auch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer am 26. Mai  über zukunftsweisende Antriebstechnologien. Der Politiker ist von dem Elektroauto-Prototypen Boxster E begeistert gewesen.

Elektroauto Porsche Boxter E beeindruckt sogar Politiker

Zuletzt zeigte sich der Boxster E auf der Challenge Bibendum in Berlin. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Das Elektrofahrzeug mit je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse fährt rein elektrisch mit Vierradantrieb und liegt in puncto Fahrdynamik auf dem Niveau eines Boxster S, der Prototyp dient gemeinsam mit zwei weiteren Boxster E der Erforschung von Alltagstauglichkeit und Nutzerverhalten von reinen Elektroautos insbesondere beim Fahren und Laden. Aus den gewonnenen Daten wollen die Forscher Erkenntnisse über Anforderungen an künftige Produkte, die Weiterentwicklung der Porsche Intelligent Performance sowie über die Einbindung von Elektroautos in die Infrastruktur gewinnen.

Der Porsche Boxster E ist Bestandteil des Großversuchs „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“, der im Rahmen des Bundesprogramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert wird.

Bei den beiden anderen Boxstern E mit Hinterradantrieb entfällt der vordere Elektromotor, sie bieten also eine Leistung von 90 kW und ein Nenndrehmoment von 270 Nm. Den Sprint von Null auf 100 km/h erledigen sie in 9,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit erreichen sie bei 150 km/h. Weil sich alle Boxster E vergleichsweise leise fortbewegen, haben die Porsche-Ingenieure ein aktives Sound-Design entworfen, das dem Fahrer eine akustische Rückmeldung gibt und gegebenenfalls Passanten warnt.

Das Herzstück des Elektroauto Boxster E ist die Hochvolt-Batterie mit 363 Volt Spannung, die von den Porsche Ingenieuren selbst entwickelt wurde und auch bei Porsche hergestellt wird. Diese Traktionsbatterie auf Lithium-Eisen-Phosphat-Basis ist anstelle des Verbrennungsmotors montiert. Jede der Zellen hat eine Einzelnennspannung von 3,3 Volt und eine Einzelkapazität von 20 Ah. Insgesamt 440 Einzelzellen bündeln ihre Energie für bis zu rund 170 Kilometer Fahrspaß mit dem nur 1.600 Kilogramm schweren Boxster E, gemessen nach NEFZ.

Bei einem Gesamtgewicht von 341 Kilogramm verfügt die Batterie über 29 kWh Energieinhalt, von denen prinzipbedingt rund 26 kWh genutzt werden können – für eine Batterie ein hervorragender Wert. Ihre maximale Leistung liegt bei 240 kW, also noch mal 60 Kilowatt mehr als der Allrad-Boxster E bei Volllast abfordert. Die Batterie und die Antriebskomponenten sind an zwei Wasserkühlkreisläufe angeschlossen. Die Wärmetauscher sind wie beim konventionellen Antrieb hinter den Lufteinlässen im Bug untergebracht.

Im Elektroauto Boxster E fehlen nicht nur Kupplungspedal und Schalthebel, es gibt auch keinen Drehzahlmesser. Stattdessen arbeitet an dessen Stelle ein spezielles E-Power-Meter in der zentralen Anzeige des Kombiinstruments.

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(12.02.2011)

Von Porsche gibt es nun ein Elektroauto, welches auf dem Boxter S beruhen. In Stuttgart hat Porsche den ersten von drei rein elektrisch angetriebenen Boxster E zu einem Praxistest im Rahmen des Großversuchs „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“ präsentiert. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus und Porsche-Chef Matthias Müller legten die ersten nahezu lautlosen Meter mit dem sportlichen Forschungsfahrzeug gemeinsam zurück.

Boxter E Elektroauto Elektromobil Porsche

Porsche schickt den ersten elektrisch betriebenen Boxster in den Praxistest. Foto: Porsche/Auto-Reporter.NET

Mit den drei Elektroautos will man Erfahrungen über die Alltagstauglichkeit und das Nutzerverhalten gewinnen, zusätzlich wollen Forscher Erkenntnisse über Anforderungen an künftige Produkte sowie über die Einbindung von Elektromobilen in die Infrastruktur erlangen.

Stuttgart ist eine von acht „Modellregionen Elektromobilität“ in Deutschland, in denen bis Mitte 2011 Pilotprojekte für Elektrofahrzeuge und Elektroinfrastruktur realisiert und gefördert werden. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung.

Der Bund fördert die Erforschung und Demonstration von Elektromobilen im Alltagsgebrauch, um marktfähigen Produkten zum Durchbruch zu verhelfen. Ramsauer sagte, das Elektroautos wie der Boxter E zeigen, das elektrisches Fahren auch Spaß machen kann. Das eröffne für den Wirtschaftsstandort und die Exportnation Deutschland ganz neue Möglichkeiten.

Porsches Boxster mit seinem Mittelmotor-Konzept ist sehr leicht und ermöglicht es, die neuen Komponenten Elektromaschine, Batterie und Hochvolttechnik crashsicher im Fahrzeug unterzubringen. Seine Fahrleistungen sind auf Niveau des Boxster S mit einem Verbrennungsmotor. Das Elektroauto Boxster E wird je nach Konfiguration von bis zu zwei Elektromotoren mit zusammen 180 kW angetrieben, der Strom wird in einer 29 kWh-Batterie gespeichert.

Es bleibt also spannend, welches Unternehmen in Zukunft das sportlichste Elektroauto herstellt.

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