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Archiv

Kategorie: Opel

(16.02.2012)

Nach dem es mit dem Erlebnistag mit dem Elektroauto Opel Ampera nicht geklappt hat (siehe Artikel: Erlebnistag mit dem Elektroauto Opel Ampera wurde verschoben), sieht die Welt heute ein Stück besser aus.

Ich finde der Husky-Welpe passt zum Opel Ampera... ja, die blauen Augen strahlen Energie aus... Bildquelle: http://www.uimages.org

Heute habe ich nun eine Email von der Dürkop GmbH erhalten, wonach ich sofort Bescheid bekomme, sobald das Elektroauto Opel Ampera wieder in Braunschweig steht.

Da ich diesen Termin unbedingt mit Ihnen einhalten wollte, habe ich bis zum Schluss abgewartet.
Leider wurde dann unser Auto durch die Spedition kurzfristig zur Abholung reserviert.
Auch viele andere Kunden sind nun leider davon betroffen, was sicherlich sehr ärgerlich ist.
[...] wenn der Wagen zurück ist, bekommen Sie von mir sofort Bescheid.
(Dürkop GmbH, Braunschweig)

Nun warte ich dann mal auf etwa Mitte März, warum der Ampera nochmal überprüft wird, kann ich bis jetzt noch nicht sagen. Ich nehme mal an, es hat etwas mit den Umbauarbeiten zur Fahrzeugsicherheit zu tun, welche bei dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera durchgeführt worden waren, nach dem in den USA ein Volt ca. 3 Wochen nach einem Crashtest Feuer gefangen hat.

Sobald ich genaueres weiß, werde ich darüber schreiben.

Aber bevor ich es vergesse, vielen Dank an die Dürkop GmbH, das ich dann sofort Bescheid bekomme, sobald das Elektroauto Ampera wieder in Braunschweig zur Verfügung steht.

 

 

 

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(13.02.2012)

Der TÜV Süd will ein Jahr lang die Alltagstauglichkeit aller auf dem Markt zur Verfügung stehenden Elektroautos testen.

Der Tüv Süd testet Elektroautos ein Jahr lang. Bildquelle: Tüv Süd

 Die Testreihe führt der TÜV SÜD in einer Kooperation mit dem Unternehmen Next Generation Mobility (NGM) durch, das Ziel ist nichts geringeres als die Ermittlung realitätsnaher Reichweiten von E-Autos durch den TÜV SÜD für die NGM-Fuhrpark-Software.
Gleich zu Beginn mussten die acht ausgewählten Elektromodelle einen Test überstehen, bei minus 13C° fuhren die 8 Testfahrzeuge eine 50 Kilometer lange Tour durch das Voralpenland. Alle Elektrofahrzeuge haben das Ziel erreicht.

Auch wenn eine Reichweite von 50 Kilometer nicht sehr überwältigend klingt, muss man wissen, dass die Batterieeinheiten gerade bei Minustemperaturen schnell an Reichweite verlieren, wird dann noch die elektrische Heizung eingeschaltet, kann sich die Reichweite auf fast 65 % der normalen Reichweite (also bei etwa 20C°) verringern.
Bisher gab es für die Flottenmanager eines Fuhrparks in erster Linie die Daten zur Reichweite vom Rollenprüfstand, mit Hilfe der Praxistests der Elektroautos im Alltag sollen die Zahlen verlässlicher werden.

 Das Ziel ist die Ermittlung realistischer Angaben der Reichweite von Elektrofahrzeugen für die Fuhrpark-Software von NGM, die hohen Kaufpreise und die eingeschränkte Reichweite bei kalten Temperaturen sind für die Flottenmanager einer der Hauptgründe, weshalb derzeit E-Autos für einen Fuhrpark nur bedingt berücksichtigt werden.
Im Rahmen des Praxistests werden folgende Elektroautomodelle getestet:

  • Tesla Roadster,
  • Peugeot iON,
  • Mercedes A-Klasse EcoDrive,
  • Fiat Karabag,
  • Citroen C-Zero,
  • Smart electric drive
  • und zwei weitere Modelle.

 Ein Elektrofahrzeug kann nur dann zu einem Erfolg werden, wenn der Aktionsradius bei Kälte bestehen bleibt und das Fahrzeug preislich erschwinglich ist

 Die TÜV SÜD-Experten testen in den kommenden Monaten nacheinander alle 2012 am Markt erhältlichen Elektroautos. Auf dem Programm stehen zudem Praxistests einzelner Flotten mit Messparametern wie Ladekurven, Fahrverhalten, Fahrprofilen und Temperatur, um flottenspezifisch Fahrzeuge mit dem geringsten Verbrauch zu ermitteln, aber auch der Einfluss einzelner Verbraucher wie der Heizung werden getestet.

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(08.02.2012)

Von immer mehr Herstellern gibt es Elektroautos und diese brauchen auch einen guten Namen, die Namensagentur „Nambos“ hat sich mit den Modellbezeichnungen auseinander gesetzt.

Der Name des Elektroauto i-MiEV klingt für Menschen aus Deutschland nicht sehr umweltschonend
(Auch wenn der Name ohne Abkürzung Sinn macht, denkt man beim i-Miev in Deutschland eher an Mief – also Gestank bzw. schlechten Geruch. Bildquelle: Mitsubishi)

Auch wenn derzeit die meisten möglichen Käufer sich eher an dem derzeit noch recht hohen Preis für ein E-Auto stören, spielt der Autoname auch eine wichtige Rolle – doch leider fiel die Namensfindung nicht immer ganz glücklich aus.

Oder möchte jemand ein Auto fahren, welches Mief, Masturbation, Kot oder Pest heißt?

Kaum ein Autobauer wird sein Fahrzeug freiwillig einen unvorteilhaften Namen geben, jedoch wird manchmal bei der Namensfindung von Autos über die sprachliche Vielfalt in manchen Ländern der Welt gestolpert.
Einen Klassiker im Bereich des Namensfauxpas lieferte Mitsubishi mit seinem (Auto mit Verbrennungsmotor) Pajero ab, im Spanischen steht die Bezeichnung umgangssprachlich für männliche Masturbation. Der japanische Autobauer reagierte prompt und taufte den Pajero in Montero um.
Aber auch in anderen Sprach- und Kulturkreisen ist Vorsicht geboten, so wird das Wort Kuga (ein Verbrennungsfahrzeug von Ford) in Kroatien mit Pest assoziiert. Aber auch Elektroautos sind nicht vor einem unvorteilhaften Namen gefeilt: Audis kommender Elektrosportwagen e-Tron bedeutet Im Französischen Kot (étron).

Die Kölner Namensagentur „Nambos“ hat einen Blick auf Elektroautos und ihre Modellbezeichnungen geworfen, hier ist das Ergebnis (zuerst die Top 5 dann die Flop 5):

Top – Platz 1: Opel Ampera

Der Name des E-Auto ist leicht erklärt und wird direkt mit Elektrizität in Verbindung gebracht: „Ampere“ ist eine Einheit für Stromstärke. Die Namensexperten von Nambos loben Opel mit den Worten:

„Die Namensentwicklung bringt klar und deutlich zum Ausdruck worum es geht und funktioniert im Deutschen, aber auch international“.

Somit ist der Ampera auch auf Platz 1.
Zunächst sollte das elektrisch angetriebene Auto mit einem Range-Extender im November 2011 auf den Markt kommen. Doch die die Markteinführung des Ampera wurde wegen möglicher Feuergefahr der Batterieeinheit verschoben, denn das baugleiche Schwestermodell Volt hatte 3 Wochen nach einem Crastest Feuer gefangen. Zwischenzeitlich wurde der Ampera sicherer gemacht und so konnte am 14. Januar 2012 das Modell seine Premiere in Deutschland feiern.
Die Reichweite des Elektrofahrzeug Ampera liegt rein elektrisch bei ca. 80 Kilometern, mit Hilfe des Reichweitenverlängerer (ein kleiner Motor, welcher Strom erzeugt) liegt die Gesamtreichweite bei bis zu 500 Kilometern. Bis zu 161 Stundenkilometer kann das 150 PS starke Elektroauto von Opel fahren.

Top – Platz 2: BMW i3
Der Buchstabe „i“ taucht nicht erst bei BMW auf und steht für intelligent und innovativ. Diesen Buchstabentrick haben auch schon andere Anbieter für sich entdeckt, aber die Namensexperten schätzen den Wert trotzdem hoch:

„Dafür gliedert sich das neue Modellkürzel jedoch hervorragend in die BMW Bezeichnungsstruktur.“

So schafft es das Elektroauto „BMW i3“ auf Platz 2.

Bis zu 170 Stundenkilometer schafft der E-Flitzer, im reinen E-Betrieb soll der BMW i3 eine Reichweite von 160 Kilometern haben. Das E-Auto wird erst ab 2013 seine Markteinführung in Deutschland haben.

Top – Platz 3: Chevrolet Volt

Die Namensagentur Nambos verleiht dem Chevrolet Volt den 3. Platz:

„Bei Volt erschließt sich dem Kunden sehr schnell, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt.“

Gleichzeitig ist die Aussprache des Namens einfach und man könne ihn sich schnell merken. Abzüge gibt es nur, weil der Markenname für eine „neuartige Technologie nicht in Gänze Rechnung trägt”.

Der Chevrolet Volt ist seit November 2011 in Deutschland zu haben und zurzeit nur limitiert zu haben. Es ist das erste Elektrofahrzeug, das seinen Strom wie der Ampera auch über einen Range-Extender (Reichweitenverlängerer) auch selbst erzeugen kann und kommt somit mit bis zu 500 Kilometern Reichweite.

Top – Platz 4: Peugeot iOn

Der Name „iOn“ lässt sich auf zwei Ideen zurückführen: Einmal könnten damit die Lithiumionen-Akkuzellen gemeint sein, die in dem Elektroauto als Stromspeicher dienen, zum anderen könnte sich dahinter die Idee der intelligenten Fortbewegung mittels Strom gemeint sein, so „Nambos“.
Die Einschätzung der Namensexperten: Der Name hat Potential ein Gattungsbegriff für da E-Auto-Segment zu werden.

Der Autohersteller Peugeot brachte Ende 2010 mit dem iOn als erster europäischer Hersteller ein reines Elektroauto heraus, es gab mehr als 1500 Vorreservierungen. Die Reichweite des E-Auto iOn liegt 150 Kilometer und er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Top – Platz 5: Nissan Leaf

Das englische Wort „Leaf“ mit der Bedeutung Blatt zeigt ein Stück Öko in sich. Wie die Namensexperten aus Köln weiter begründen, handelt es sich bei dem Wort um ein sprechbares Akronym. Es steht für „Leading, Environmentally Friendly, Affordable, Family Car“.

Nissan startete 2010 den Verkauf des Leaf in Europa, Japan und Nordamerika. Die Lithiumionen-Akkus sorgen für eine Reichweite von bis zu 175 Kilometer.

Und hier die Flop 5:

Flop – Platz 1: Mitsubishi i-MiEV

Der Name i-MiEV sieht gelesen noch ganz schön aus, aber spätestens, wenn man den Namen in Deutschland ausspricht, denkt man bei diesem Namen wohl eher an Gestank bzw. Mief als an ein innovatives Elektroauto.
Eigentlich ist die Namensgebung einleuchtend und macht, wenn man es die Abkürzung kennt Sinn: Mitsubishis innovative Electric Vehicle, aber das hilft dem Auto hierzulande einfach nicht. Das Fachurteil:

„In Deutschland eine eher kontraproduktive Namensfindung.“

Somit belegt das E-Auto Platz 1 der größten Flops in Sachen Namen für ein Elektroauto.

Bereits im Jahr 2009 startete die Serienproduktion des elektrisch angetriebenen Autos in Japan. Der „i-MiEV“ bringt es auf bis zu 130 Kilometer pro Stunde und verfügt über eine Reichweite von 150 Kilometer.

Flop – Platz 2: FT-EV III

Der Name des Elektroauto auf Platz 2 der Flop 5 der Namen lässt sich als Abkürzung erst gar nicht aussprechen, wenn man die Abkürzung kennt und Englisch kann, dann macht es Sinn: FT-EV III steht für: Future Toyota – Electric Vehicle III.

Allerdings ist diese Namensgebung eher Problematisch, denn wer soll sich das denn bitte merken.

So lautet das klare Urteil:

„Das kommt sehr kryptisch daher.“

Die Merkfähigkeit und die Aussprache seien problematisch und sind nicht massenkompatibel.

Erst Anfang Dezember 2011 wurde er auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Gerade einmal 3,11 Meter ist das Elektroauto mit dem kryptischen Namen kurz. Trotzdem finden 4 Personen in dem Elektrofahrzeug mit einer Lithiumionen-Batterieeinheit Platz, die Reichweite soll bis zu 105 Kilometer betragen.

Flop – Platz 3: BYD e6

Die Abkürzung „BYD“ bedeutet „Build your Dreams“. Das ist der Name des chinesischen Autoherstellers, der bisher durch Designkopien auffiel. Bei seinem Elektroauto scheint sich „BYD“ nah an dem Design von BMW orientiert zu haben. Das Kürzel „e6“ verrät nicht sehr viel über das Elektrofahrzeug, es erinner nur an den BMW „i3“.

Nambos urteilte hier:

„Die me-too-Strategie ist zu offensichtlich.“.

Das chinesische Auto wurde auf der North American International Auto Show in Detroit 2009 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, bereits ab Mitte Mai 2010 fuhren die ersten 30 Modelle als Taxen durch die chinesische Stadt Shenzhen.
Das Elektroauto„BYD e6“ soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen und eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern bringen, so der Hersteller.

Flop – Platz 4: Audi e-Tron

Bei dem Namen Tron musste ich an das PC-Spiel und den Film denken, der Name hat für mich etwas modernes. Aber für Frankreich sollte auf jeden Fall ein anderer Name her: „étron“ bedeutet auf Französisch Kot.
So viel auch die Bewertung der Namensagentur aus:

„In der deutschen Sprache gut merkfähig und passabel in der Aussprache.“

Das Elektroauto gehört bei Audi zu den „Mega City Vehicles“. Das erste Modell wurde 2009 auf der IAA in Frankfurt am Main gezeigt, der Elektromotor ist 102 PS stark.

Flop – Platz 5: e-Wolf Delta-1

Die Namensagentur Nambos urteilte über das E-Auto:

„Trotz fortschrittlicher Technologie wirkt der Name zu komplex und schwierig. Die Merkfähigkeit und Aussprache dieses Wagens ist eher etwas für Liebhaber“.

Somit landet der Namen auf dem letzten Platz der Flop-Liste.

Bei dem elektrischen Wolf handelt es sich um einen zum Elektroauto umgebauten Panda. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 110 km/h, bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h soll man eine Reichweite von 130 Kilometern schaffen.

Ich kann die Gründe von Nambos nachvollziehen und ja, bei Namen wie i-MiEV kann ich das auch verstehen. Aber warum landet der Volt auf Platz 3 der Top-Namen und nicht auf Platz 2?

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(20.01.2012)

Ein Elektroauto ist leise und umweltfreundlich, genau diese zwei Eigenschaften will nun die Berliner Polizei nutzen.

Opels Ampera im Berliner Polizeidienst. Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET

In Berlin hat die Polizei das weltweit einmalige Projekt „Initiative 120“ gestartet, im Rahmen dessen wurden 11 Elektromobile in den Fuhrpark übernommen, es handelt sich um Elektrofahrzeuge von den Marken Toyota, Opel, Mitsubishi und Renault.

Zu den Modellen gehören 2 Mitsubishi i-MiEV sowie Opel Ampera. Mit der Beschaffung der neuen Dienstfahrzeuge will man in der Hauptstadt unter dem Motto „Blau fährt grün“ einen Beitrag zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes und damit zur Umweltschonung leisten.

Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers und Berlins Senator für für Inneres und Sport, Frank Henkel, bei der Fahrzeugübergabe. Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET

In den nächsten Jahren ist die Anschaffung weitere Anschaffung von Elektroautos, Hybridautos und Plug-In Hybridautos vorgesehen.

Die Elektrofahrzeuge werden zum Teil in den bekannten blau-silbernen Polizeifarben aber auch zivil eingesetzt.

Eine Vorfolgungsjagt mit Hilfe ihrer Elektroautos wird sich die Polizei bisher nur mit ihrem Opel Ampera leisten können, da dies das einzige Fahrzeug mit einem Range-Extender (Reichweitenverlängerer) ist.

Ich finde es sehr gut, das immer mehr Städte elektrisch angetriebene Fahrzeuge einsetzen.

 

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(16.01.2012)

Die Region Frankfurt-Main und das Land Hessen wollen das Elektroauto gezielt fördern, hierfür bewirbt sich die Region Frankfurt-Main für die Förderung im Rahmen des Projektes „Schaufenster Elektromobilität“.
(Bildquelle: Frankfurt.de)

Elektroautos mit dem Programm Schaufenster Elektromobilität fördern

Dadurch das die Stadt Frankfurt am Main eine Metropole ist, dort ein internationaler Flughafen ist und auch die Industrie (unter anderem der Autohersteller Opel in Rüsselsheim) dort stark angesiedelt ist, würden sich Elektromobile dort sehr gut für einen Einsatz eignen.

Gleichzeitig ist der Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main eine der am stärksten wachsenden Metropolregionen in Deutschland mit sehr guten Verkehrsanbindungen (Flughafen, Autobahnen und Zugverbindungen).
Dies sind sehr gute Voraussetzungen, um eines der deutschlandweiten “Schaufenster der Elektromobilität” zu werden und so umfangreiche Hilfen vom Bund zu bekommen. Das von der Bundesregierung ausgeschriebene Programm hat das Ziel, Deutschland zu einem Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln. Das Land Hessen wird sich mit der Region Frankfurt Rhein-Main an der Ausschreibung des Bundes beteiligen und seine Bewerbung am 16. Januar 2012 einreichen.

Die Bewerbung des Landes Hessen wird heute vom hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, gemeinsam mit Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Karl-Friedrich Stracke, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG, Dr. Stefan Schulte, Vorstandvorsitzender der Fraport AG, Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sowie Prof. Dr. Holger Hanselka, Leiter des Fraunhofer Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt und Vizepräsident der Technischen Universität Darmstadt, in Frankfurt am Main vorgestellt.

Für das Gesamtprogramm (Schaufenster zur Elektromobilität) stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit.

Im Frühjahr 2012 soll die Entscheidung fallen, welche der Bewerberregionen in das Schaufensterprogramm aufgenommen werden. Die Fördermittel werden dann über drei Jahre bis 2015 ausgeschüttet, im Mittelpunkt der Förderung steht insbesondere die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität.

Es können sich Konsortien aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen bewerben, sie sollen gemeinsam mit den jeweiligen Ländern, Städten und Gemeinden ein Gesamtkonzept entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln, aus welchem ersichtlich wird, wie mehr Elektroautos in der jeweiligen Region auf die Straße gebracht werden können).

Über die Bewerbungen entscheidet die Bundesregierung im März 2012, sie stützt sich dabei auf die Einschätzung einer Jury aus unabhängigen Experten.

Am Schaufensterprogramm sind vier Ministerien der Bundesregierung beteiligt: das Wirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium beteiligen sich mit jeweils 67 Millionen Euro. Das Umweltministerium gibt 25 Millionen und das Forschungsministerium 20 Millionen Euro.

Die bundesweiten Schaufenster Elektromobilität sind eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität, mit denen bis zum Jahr 2020 über eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren sollen.

Die Bundesregierung hatte das Programm am 18. Mai 2011 beschlossen, mit dem Schaufensterprogramm greift die Bundesregierung eine Empfehlung der Nationalen Plattform Elektromobilität auf.

Weiterführende Links:

http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Wirtschaft/Industrie/elektromobilitaet

Bekanntmachung Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung „Schaufenster Elektromobilität“

Förderbekanntmachung Schaufenster Elektromobilität/a>

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