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Kategorie: Nissan

(21.03.2012)

Unterhalten Autorennen mit Elektroautos die Zuschauer genauso gut, wie die Rennen mit Fahrzeugen, welche einen Verbrennungsmotor haben?

Bildquelle: Nismo

Wenn man an ein Autorennen denkt, dann hat man das typische Brüllen der Verbrennungsmotoren im geistigen Ohr, man schmeckt förmlich das Benzin… aber wie verhält es sich mit einem Rennen, bei dem Elektroautos beteiligt sind?

Denn ein Elektrorennwagen ist zwar schnell aber er ist weder laut noch riecht man Benzin, daher wird es sicherlich eine Herausforderung werden, einen entsprechenden Rennsport interessant und unterhaltend im Fernsehen zu übertragen.

Aber bis solche Ereignisse im Fernsehen übertragen werden, vergeht sicherlich noch etwas Zeit. Jedoch schon jetzt Nissan sein Elekroauto Leaf zu einem Elektro-Rennwagen umbauen lassen. Eine erste Testfahrt war schon erfolgreich und die Bilder und die Videos sehen sehr verlockend aus.

In dem Nissan Leaf Nismo RC sieht es nicht aus wie in dem herkömmlichen Leaf, keine unnötigen Display, kein unnötiger Luxus – einfach nur das wichtigste. Der Drehzahlmesser, sonst in Rennwagen das zentrale Cockpitinstrument, fehlt, von den Anzeigen für Öldruck und Motortemperatur ganz zu schweigen. Es gibt nur ein paar Kipp- und Drehschalter – das war’s.

Den Umbau des Fahrzeug hat der Haustuner Nismo von Nissan übernommen, dass Gefährt für Testfahrten auf einem Rennkurs zur Verfügung gestellt.

Das erstaunliche ist, das der Leaf Nismo RC wie das Serienauto lediglich 109 PS hat und er immer noch nur maximal 150 km/h schnell fahren kann. Jedoch steht dem Elektroauto die maximale Anzugskraft sofort bereit und auch verfügt die Rennsportvariante über eine Karbonkarosserie, welche dafür sorgt, das der Wagen nur 900 statt sonst 1500 Kilogramm wiegt. Auch sind der Motor, Die Batterieeinheit und  der Antrieb nach hinten gewandert.
Allerdings hat der umgebaute Leaf eine große Schwäche, dass sind gerade Strecken, denn nur in Kurven kann das Elektroauto Leaf Nismo RC sein volles Potenzial entfalten.

Technisch ist der Rennwagen vergleichsweise simpel aufgebaut. Auch die Akkuzellen sind identisch mit jenen Lithiumionen-Zellen, die im normalen Leaf zum Einsatz kommen; sie wurden nur anders angeordnet. Die Nutzung der vorhandenen Komponenten senkte die Kosten, und so hat der Leaf RC den für einen Prototypen vergleichsweise bescheidenen Versicherungswert von rund 100.000 Euro.

Ein Rennen mit dem Elektroauto Nissan Leaf Nismo RC dauert allerdings höchstens 20 Minuten, danach muss er wieder für etwa 30 Minuten aufgeladen werden.

Bisher hat Nissans Haustuner Nismo 8 Leaf RC gebaut, wahrscheinlich werden es noch mehr:

“Wir denken ernsthaft über einen professionellen Renneinsatz nach.”
(Projektleiter Crisias)

Es soll bereits jetzt schon mehrere Metropolen geben, welche ihr Interesse an einem Elektro-Motorsport-Ereignis angemeldet haben.

Ich freue mich schon auf das erste große Rennen mit Elektroautos im Fernsehen, denn da wird dann auch die Frage geklärt, wie das Fernsehen die ansonsten lauten Motorgeräusche, welche auch für die Atmosphäre sorgen ersetzen will.

So lange kann man sich hier das beeindruckende Video der On-Board Kamera im Elektrorennauto Nissan Leaf Nismo RC angucken:

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(18.03.2012)

Derzeit tourt Nissan mit seinem Elektroauto Leaf durch Deutschland (hier geht es zu den Terminen), das schöne ist, dass ihn jeder testen kann.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und den Nissan Leaf in Hannover am 12. März 2012 persönlich getestet. Nach Deutschland kam das Elektroauto Nissan Leaf verspätet, weil der Autohersteller sein EAuto erst einmal in Ländern angeboten hat, welche eine Kaufförderung anbieten.

Wer sich das das Elektrofahrzeug kaufen möchte, der muss dafür stolze 36.990 Euro auf den Tisch legen können.Das Wetter war bei meinem Praxistest in Hannover nicht sehr gut, das war wohl auch der Grund, warum um 14Uhr kaum andere Interessenten zu sehen waren.

Wenn man im Auto sitzt, wirkt die Verarbeitung des Innenraums gut und man findet sich schnell zu recht. Wie bei dem Großteil der Elektroautos hat auch der Leaf ein Automatikgetriebe mit verschiedenen Fahrstufen – beim Nissan sind es 3: Normal, ökologisch und der Rückwärtsgang.

Die Instrumente wirken aufgeräumt und man findet sich schnell zurecht, mir persönlich gefällt auch die Farbgestaltung in den Displays.
Woran ich mich etwas gewöhnen musste, ist die Form und Art des Knauf für die Automatiksteuerung.

Das Anfahren mit dem Elektroauto geht einfach und ich kam im normalen Fahrmodus schnell vom Fleck, bei dem Leaf ist es nicht nötig, den Schlüssel in das Zündschloss zu stecken.

Wie auch bei anderen Automatikfahrzeugen reagiert die Bremse sehr empfindlich, es genügt schon fast, mit dem Fuß auf das Bremspedal zu tippen und der Wagen kommt zu stehen. Wer es gewöhnt ist, ein Auto mit einem größeren Bremspedalspielraum zu fahren, wird bei den ersten malen, wo man bremsen muss, sich fast erschrecken.

Der Nissan Leaf ist flott unterwegs, für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 80 kW (109 PS) und einem Drehmoment von 280 Nm. Die Spitzengeschwindigkeit ist bei 145 km/h elektronisch abgeriegelt, denn ansonsten würde man nicht auf die optimale Reichweite von 175 Kilometern kommen.

Während der Fahrt kann man links oben im Display einen Baum sprießen sehen, dies tut er jedoch nur bei einer ökologischen Fahrweise.

Dieses Bäumchen sieht man links oben im Display des Amaturenbrett wachsen, je ökologischer man fährt, dest besser wächst es.

Dies ist die Ecoanzeige im Infotainment-System, hier kann man sich laut Nissan mit anderen Leaf-Fahrern vergleichen.

Wer viel mit seinem Elektroauto fahren will und auch im Winter nicht viel an Reichweite einbüßen will, der kann sich bald den Nissan Leaf mit einer Sitz- und Lenkradheizung kaufen, die Mitfahrer hinten müssen hier jedoch nicht frieren, denn auch für die Menschen auf der Rückbank gibt es eine Sitzheizung. Dies soll sparsamer sein, als wenn man den kompletten Innenraum per Lüftung elektronisch heizen müsste.

Insgesamt haben 4 Erwachsene in dem 4,45 Meter langen Fünfsitzer Platz. Wie das Armaturenbrett und die Verkleidungen sind auch die Sitze aus recyceltem Material. Verstellen lassen sich die Sitze nur in geringem Maß. Der Kofferraum fasst 330 Liter, nach Umklappen der Rückbank stehen 680 Liter Ladevolumen bereit.

Wenn man sich mit seinem Leaf in einer unbekannten Umgebung befindet, kann man bequem über das eingebaute Navi nach Ladestationen suchen, ein hinterlegter Kreis stellt dar, wie weit man mit der Akkufüllung noch unterwegs sein kann. Die Batterieeinheit besteht aus 192 einzelnen Lithiumionen-Akkuzellen, es steht eine Leistung von 24 kWh zur Verfügung es wird mit einer Spannung von 360 Volt gearbeitet.
Übrigens sollte man, soweit wie möglich auf die Klimaanlage verzichten, denn diese hat sich bei meiner Fahrt als Reichweitenkiller erwiesen, so verkürzt sich die Reichweite um etwa 20 Kilometer, sobald ich die Klimaanlage eingeschaltet hatte.

Was mir gefällt, ist die Möglichkeit des Elektroauto Nissan Leaf via Smartphone auch außerhalb des Autos jederzeit zu überprüfen. Bis zu 8 Stunden dauert es, bis die Batterieeinheit wieder komplett aufgeladen ist; für eine kleine Tour reichen 30 Minuten Nachladung.
Die 2 Ladebuchsen sind an der Front unter dem Logo, eine für die 220-Volt-Steckdose und eine für den Schnelllade-Gleichstrom.

Der Kaufpreis von 36.990 Euro ist schon recht hoch, besonders das es keine Kaufförderung vom Staat gibt, erweist sich oft als Hinderungsgrund. Denn in anderen Ländern erhält man zwischen 7.000 bis etwa 10.000 Euro an Kaufförderung, welches die Entscheidung für das Elektroauto eher positiv beeinflussen wird.

Mein Fazit ist, dass das Elektroauto Nissan Leaf viel Spaß macht und auch eine gute Alternative für Fahrer sein kann, welche am Tag nicht mehr als 120 Kilometer fahren. Die Fahren im normalen Modus ist spritzig, während man sich im ökologisch korrekten Modus eher etwas gehemmt vorkommt.

Hier noch die Videos vom Nissan Leaf:

Die Steuerung und Informationsabfrage bei dem Elektroauto Nissan Leaf via Smartphone:

Der Innenraum des Nissan Leaf:

Hier kann man sich das Elektroauto Nissan Leaf bei der Anfahrt anschauen und auch anhören:

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(01.03.2012)

Das Elektroauto Nissan Leaf kann ab April 2012 in Deutschland gekauft werden, schon jetzt kann man an einer kostenlosen Probefahrt teilnehmen.

Bildquelle: Nissan

Wer schon immer ein Elektrofahrzeug zur Probe fahren möchte, kann sich jetzt registrieren, denn der E-Wagen ist in Deutschland und Österreich auf Tour.
Die genauen Tourdaten, stehen unten – im Vorfeld muss man sich allerdings anmelden, was aber schnell erledigt ist, da man einfach den gewünschten Ort bzw. Nissanpartner und die Uhrzeit aussucht.

Für alle, welche mehr über das E-Fahrzeug Leaf erfahren möchten, stehen an den jeweiligen Tourtagen interaktive Stationen und auch Fachkundiges Personal zur Verfügung.
Zusätzlich kann man an unterschiedlichen interaktiven Stationen das Elektroauto Nissan Leaf erforschen und alles Wissenswerte erfahren.

Bereits im Jahr 2010 hatte der Leaf seinen Verkaufsstart in Teilen von Europa, Japan und Nordamerika. Bei dem aktuellen E-Auto von Nissan handelt es sich um ein von Anfang an als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug.
Als Energiespeicher dienen Lithiumionen-Akkuzellen, welche genug Strom für eine Reichweite von etwa 175 Kilometern reichen. Um möglichst viel Strom zu sparen, wird die Bremsenergie teilweise zum nachladen der Batterieeinheit verwendet und für dunkle Zeiten wurden energiesparende Scheinwerfer eingebaut.

Die Antriebsleistung des neuen Nissan Leaf entspricht der eines vergleichbaren 1.6-l-Benziners, die Batterieeinheit kann an einer Schnellladestation in weniger als 30 Minuten auf bis zu 80% ihrer Kapazität geladen werden.

Ich werde am 12. März in Hannover sein und dann mit Bild und Video von dem Elektroauto Nissan Leaf berichten.

Hier sind die Links zur Anmeldung:

Deutschland
Österreich

Hier sind die jeweiligen Tourdaten, bei denen man das Elektroauto erleben kann:

Bempflingen, Montag 07. Mai
Berlin, Mittwoch 29. Februar
Bochum, Mittwoch 14. März
Brunn a. Gebirge / Wien, Freitag 20. April
Dresden, Donnerstag 29. März
Duisburg, Montag 19. März
Düsseldorf, Mittwoch 21. März
Graz, Mittwoch 18. April
Graz, Mittwoch 18. April
Haltern am See, Freitag 16. März
Hamburg, Freitag 13. April
Hannover, Montag 12. März
Klagenfurt, Sonntag 15. April
Köln, Mittwoch 07. März
Leonding, Montag 23. April
München, Montag 26. März
Passau, Mittwoch 25. April
Pforzheim, Freitag 11. Mai
Regensburg, Freitag 27. April
Schwentinental, Montag 05. März
Wasserburg, Freitag 04. Mai

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(28.02.2012)

In Deutschland musste man lange auf das Elektroauto Nissan Leaf warten, ab April kann es endlich auch in Deutschland gekauft werden.

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(Bildquelle: Nissan)

Bei dem Elektroauto Leaf von Nissan handelt es sich um das erste ausschließlich für den Betrieb mit Strom entwickelte Großserienfahrzeug in Deutschland.
Das E-Auto von Nissan war Europas Auto des Jahres 2011, mit etwas Verspätung kommt der familientaugliche Kompaktwagen nun auch nach Deutschland.
Der Leaf wird von einem 80 kW (109 PS) starken Elektromotor angetrieben, als Stromspeicher dient eine Lithiumionen-Batterieeinheit. Mit einer Batterieladung soll man etwa 175 Kilometer weit kommen, um diese Reichweite zu erreichen, darf man weder mit einem Bleifuß fahren noch bei allzu winterlichen Temperaturen fahren.
Für Rennen ist das Elektroauto Leaf so auch nicht ausgelegt, denn um von 0 auf 100 km/h zu kommen, dauert es 11,3 Sekunden, bei 140 km/h ist dann dank elektronischer Abrieglung Schluss.
Für den europäischen Markt wird der Leaf bei Nissan in Sunderland in England produziert, damit wird zum ersten Mal ein Elektroauto eines japanischen Herstellers in Europa gefertigt. Bereits im Jahr 2013 sollen 50.000 E-Fahrzeuge von den Bändern rollen.
Das man in Deutschland so lange auf das E-Auto warten musste, liegt daran, dass der Autohersteller zuerst die Märkte bedienen will, bei denen es staatliche Förderprogramme gibt, welche die Anschaffungskosten für die Kunden senken.

Der Japaner ist ab April für 36.990 Euro beim Autohändler zu erwerben, was etwas ärgerlich ist, dass das gleiche Elektroauto in den USA für 35.000 US-Dollar angeboten wird, umgerechnet sind dies etwa 25.050 Euro – dazu kommen in den USA noch je nach Bundesstaat unterschiedlich hohe Kaufprämien oder andere Förderprogramme, so dass man dort ein Elektroauto für etwa 20.000 Euro kaufen kann.

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(08.02.2012)

Von immer mehr Herstellern gibt es Elektroautos und diese brauchen auch einen guten Namen, die Namensagentur „Nambos“ hat sich mit den Modellbezeichnungen auseinander gesetzt.

Der Name des Elektroauto i-MiEV klingt für Menschen aus Deutschland nicht sehr umweltschonend
(Auch wenn der Name ohne Abkürzung Sinn macht, denkt man beim i-Miev in Deutschland eher an Mief – also Gestank bzw. schlechten Geruch. Bildquelle: Mitsubishi)

Auch wenn derzeit die meisten möglichen Käufer sich eher an dem derzeit noch recht hohen Preis für ein E-Auto stören, spielt der Autoname auch eine wichtige Rolle – doch leider fiel die Namensfindung nicht immer ganz glücklich aus.

Oder möchte jemand ein Auto fahren, welches Mief, Masturbation, Kot oder Pest heißt?

Kaum ein Autobauer wird sein Fahrzeug freiwillig einen unvorteilhaften Namen geben, jedoch wird manchmal bei der Namensfindung von Autos über die sprachliche Vielfalt in manchen Ländern der Welt gestolpert.
Einen Klassiker im Bereich des Namensfauxpas lieferte Mitsubishi mit seinem (Auto mit Verbrennungsmotor) Pajero ab, im Spanischen steht die Bezeichnung umgangssprachlich für männliche Masturbation. Der japanische Autobauer reagierte prompt und taufte den Pajero in Montero um.
Aber auch in anderen Sprach- und Kulturkreisen ist Vorsicht geboten, so wird das Wort Kuga (ein Verbrennungsfahrzeug von Ford) in Kroatien mit Pest assoziiert. Aber auch Elektroautos sind nicht vor einem unvorteilhaften Namen gefeilt: Audis kommender Elektrosportwagen e-Tron bedeutet Im Französischen Kot (étron).

Die Kölner Namensagentur „Nambos“ hat einen Blick auf Elektroautos und ihre Modellbezeichnungen geworfen, hier ist das Ergebnis (zuerst die Top 5 dann die Flop 5):

Top – Platz 1: Opel Ampera

Der Name des E-Auto ist leicht erklärt und wird direkt mit Elektrizität in Verbindung gebracht: „Ampere“ ist eine Einheit für Stromstärke. Die Namensexperten von Nambos loben Opel mit den Worten:

„Die Namensentwicklung bringt klar und deutlich zum Ausdruck worum es geht und funktioniert im Deutschen, aber auch international“.

Somit ist der Ampera auch auf Platz 1.
Zunächst sollte das elektrisch angetriebene Auto mit einem Range-Extender im November 2011 auf den Markt kommen. Doch die die Markteinführung des Ampera wurde wegen möglicher Feuergefahr der Batterieeinheit verschoben, denn das baugleiche Schwestermodell Volt hatte 3 Wochen nach einem Crastest Feuer gefangen. Zwischenzeitlich wurde der Ampera sicherer gemacht und so konnte am 14. Januar 2012 das Modell seine Premiere in Deutschland feiern.
Die Reichweite des Elektrofahrzeug Ampera liegt rein elektrisch bei ca. 80 Kilometern, mit Hilfe des Reichweitenverlängerer (ein kleiner Motor, welcher Strom erzeugt) liegt die Gesamtreichweite bei bis zu 500 Kilometern. Bis zu 161 Stundenkilometer kann das 150 PS starke Elektroauto von Opel fahren.

Top – Platz 2: BMW i3
Der Buchstabe „i“ taucht nicht erst bei BMW auf und steht für intelligent und innovativ. Diesen Buchstabentrick haben auch schon andere Anbieter für sich entdeckt, aber die Namensexperten schätzen den Wert trotzdem hoch:

„Dafür gliedert sich das neue Modellkürzel jedoch hervorragend in die BMW Bezeichnungsstruktur.“

So schafft es das Elektroauto „BMW i3“ auf Platz 2.

Bis zu 170 Stundenkilometer schafft der E-Flitzer, im reinen E-Betrieb soll der BMW i3 eine Reichweite von 160 Kilometern haben. Das E-Auto wird erst ab 2013 seine Markteinführung in Deutschland haben.

Top – Platz 3: Chevrolet Volt

Die Namensagentur Nambos verleiht dem Chevrolet Volt den 3. Platz:

„Bei Volt erschließt sich dem Kunden sehr schnell, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt.“

Gleichzeitig ist die Aussprache des Namens einfach und man könne ihn sich schnell merken. Abzüge gibt es nur, weil der Markenname für eine „neuartige Technologie nicht in Gänze Rechnung trägt”.

Der Chevrolet Volt ist seit November 2011 in Deutschland zu haben und zurzeit nur limitiert zu haben. Es ist das erste Elektrofahrzeug, das seinen Strom wie der Ampera auch über einen Range-Extender (Reichweitenverlängerer) auch selbst erzeugen kann und kommt somit mit bis zu 500 Kilometern Reichweite.

Top – Platz 4: Peugeot iOn

Der Name „iOn“ lässt sich auf zwei Ideen zurückführen: Einmal könnten damit die Lithiumionen-Akkuzellen gemeint sein, die in dem Elektroauto als Stromspeicher dienen, zum anderen könnte sich dahinter die Idee der intelligenten Fortbewegung mittels Strom gemeint sein, so „Nambos“.
Die Einschätzung der Namensexperten: Der Name hat Potential ein Gattungsbegriff für da E-Auto-Segment zu werden.

Der Autohersteller Peugeot brachte Ende 2010 mit dem iOn als erster europäischer Hersteller ein reines Elektroauto heraus, es gab mehr als 1500 Vorreservierungen. Die Reichweite des E-Auto iOn liegt 150 Kilometer und er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Top – Platz 5: Nissan Leaf

Das englische Wort „Leaf“ mit der Bedeutung Blatt zeigt ein Stück Öko in sich. Wie die Namensexperten aus Köln weiter begründen, handelt es sich bei dem Wort um ein sprechbares Akronym. Es steht für „Leading, Environmentally Friendly, Affordable, Family Car“.

Nissan startete 2010 den Verkauf des Leaf in Europa, Japan und Nordamerika. Die Lithiumionen-Akkus sorgen für eine Reichweite von bis zu 175 Kilometer.

Und hier die Flop 5:

Flop – Platz 1: Mitsubishi i-MiEV

Der Name i-MiEV sieht gelesen noch ganz schön aus, aber spätestens, wenn man den Namen in Deutschland ausspricht, denkt man bei diesem Namen wohl eher an Gestank bzw. Mief als an ein innovatives Elektroauto.
Eigentlich ist die Namensgebung einleuchtend und macht, wenn man es die Abkürzung kennt Sinn: Mitsubishis innovative Electric Vehicle, aber das hilft dem Auto hierzulande einfach nicht. Das Fachurteil:

„In Deutschland eine eher kontraproduktive Namensfindung.“

Somit belegt das E-Auto Platz 1 der größten Flops in Sachen Namen für ein Elektroauto.

Bereits im Jahr 2009 startete die Serienproduktion des elektrisch angetriebenen Autos in Japan. Der „i-MiEV“ bringt es auf bis zu 130 Kilometer pro Stunde und verfügt über eine Reichweite von 150 Kilometer.

Flop – Platz 2: FT-EV III

Der Name des Elektroauto auf Platz 2 der Flop 5 der Namen lässt sich als Abkürzung erst gar nicht aussprechen, wenn man die Abkürzung kennt und Englisch kann, dann macht es Sinn: FT-EV III steht für: Future Toyota – Electric Vehicle III.

Allerdings ist diese Namensgebung eher Problematisch, denn wer soll sich das denn bitte merken.

So lautet das klare Urteil:

„Das kommt sehr kryptisch daher.“

Die Merkfähigkeit und die Aussprache seien problematisch und sind nicht massenkompatibel.

Erst Anfang Dezember 2011 wurde er auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Gerade einmal 3,11 Meter ist das Elektroauto mit dem kryptischen Namen kurz. Trotzdem finden 4 Personen in dem Elektrofahrzeug mit einer Lithiumionen-Batterieeinheit Platz, die Reichweite soll bis zu 105 Kilometer betragen.

Flop – Platz 3: BYD e6

Die Abkürzung „BYD“ bedeutet „Build your Dreams“. Das ist der Name des chinesischen Autoherstellers, der bisher durch Designkopien auffiel. Bei seinem Elektroauto scheint sich „BYD“ nah an dem Design von BMW orientiert zu haben. Das Kürzel „e6“ verrät nicht sehr viel über das Elektrofahrzeug, es erinner nur an den BMW „i3“.

Nambos urteilte hier:

„Die me-too-Strategie ist zu offensichtlich.“.

Das chinesische Auto wurde auf der North American International Auto Show in Detroit 2009 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, bereits ab Mitte Mai 2010 fuhren die ersten 30 Modelle als Taxen durch die chinesische Stadt Shenzhen.
Das Elektroauto„BYD e6“ soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen und eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern bringen, so der Hersteller.

Flop – Platz 4: Audi e-Tron

Bei dem Namen Tron musste ich an das PC-Spiel und den Film denken, der Name hat für mich etwas modernes. Aber für Frankreich sollte auf jeden Fall ein anderer Name her: „étron“ bedeutet auf Französisch Kot.
So viel auch die Bewertung der Namensagentur aus:

„In der deutschen Sprache gut merkfähig und passabel in der Aussprache.“

Das Elektroauto gehört bei Audi zu den „Mega City Vehicles“. Das erste Modell wurde 2009 auf der IAA in Frankfurt am Main gezeigt, der Elektromotor ist 102 PS stark.

Flop – Platz 5: e-Wolf Delta-1

Die Namensagentur Nambos urteilte über das E-Auto:

„Trotz fortschrittlicher Technologie wirkt der Name zu komplex und schwierig. Die Merkfähigkeit und Aussprache dieses Wagens ist eher etwas für Liebhaber“.

Somit landet der Namen auf dem letzten Platz der Flop-Liste.

Bei dem elektrischen Wolf handelt es sich um einen zum Elektroauto umgebauten Panda. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 110 km/h, bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h soll man eine Reichweite von 130 Kilometern schaffen.

Ich kann die Gründe von Nambos nachvollziehen und ja, bei Namen wie i-MiEV kann ich das auch verstehen. Aber warum landet der Volt auf Platz 3 der Top-Namen und nicht auf Platz 2?

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