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Kategorie: Nissan

(08.02.2012)

Von immer mehr Herstellern gibt es Elektroautos und diese brauchen auch einen guten Namen, die Namensagentur „Nambos“ hat sich mit den Modellbezeichnungen auseinander gesetzt.

Der Name des Elektroauto i-MiEV klingt für Menschen aus Deutschland nicht sehr umweltschonend
(Auch wenn der Name ohne Abkürzung Sinn macht, denkt man beim i-Miev in Deutschland eher an Mief – also Gestank bzw. schlechten Geruch. Bildquelle: Mitsubishi)

Auch wenn derzeit die meisten möglichen Käufer sich eher an dem derzeit noch recht hohen Preis für ein E-Auto stören, spielt der Autoname auch eine wichtige Rolle – doch leider fiel die Namensfindung nicht immer ganz glücklich aus.

Oder möchte jemand ein Auto fahren, welches Mief, Masturbation, Kot oder Pest heißt?

Kaum ein Autobauer wird sein Fahrzeug freiwillig einen unvorteilhaften Namen geben, jedoch wird manchmal bei der Namensfindung von Autos über die sprachliche Vielfalt in manchen Ländern der Welt gestolpert.
Einen Klassiker im Bereich des Namensfauxpas lieferte Mitsubishi mit seinem (Auto mit Verbrennungsmotor) Pajero ab, im Spanischen steht die Bezeichnung umgangssprachlich für männliche Masturbation. Der japanische Autobauer reagierte prompt und taufte den Pajero in Montero um.
Aber auch in anderen Sprach- und Kulturkreisen ist Vorsicht geboten, so wird das Wort Kuga (ein Verbrennungsfahrzeug von Ford) in Kroatien mit Pest assoziiert. Aber auch Elektroautos sind nicht vor einem unvorteilhaften Namen gefeilt: Audis kommender Elektrosportwagen e-Tron bedeutet Im Französischen Kot (étron).

Die Kölner Namensagentur „Nambos“ hat einen Blick auf Elektroautos und ihre Modellbezeichnungen geworfen, hier ist das Ergebnis (zuerst die Top 5 dann die Flop 5):

Top – Platz 1: Opel Ampera

Der Name des E-Auto ist leicht erklärt und wird direkt mit Elektrizität in Verbindung gebracht: „Ampere“ ist eine Einheit für Stromstärke. Die Namensexperten von Nambos loben Opel mit den Worten:

„Die Namensentwicklung bringt klar und deutlich zum Ausdruck worum es geht und funktioniert im Deutschen, aber auch international“.

Somit ist der Ampera auch auf Platz 1.
Zunächst sollte das elektrisch angetriebene Auto mit einem Range-Extender im November 2011 auf den Markt kommen. Doch die die Markteinführung des Ampera wurde wegen möglicher Feuergefahr der Batterieeinheit verschoben, denn das baugleiche Schwestermodell Volt hatte 3 Wochen nach einem Crastest Feuer gefangen. Zwischenzeitlich wurde der Ampera sicherer gemacht und so konnte am 14. Januar 2012 das Modell seine Premiere in Deutschland feiern.
Die Reichweite des Elektrofahrzeug Ampera liegt rein elektrisch bei ca. 80 Kilometern, mit Hilfe des Reichweitenverlängerer (ein kleiner Motor, welcher Strom erzeugt) liegt die Gesamtreichweite bei bis zu 500 Kilometern. Bis zu 161 Stundenkilometer kann das 150 PS starke Elektroauto von Opel fahren.

Top – Platz 2: BMW i3
Der Buchstabe „i“ taucht nicht erst bei BMW auf und steht für intelligent und innovativ. Diesen Buchstabentrick haben auch schon andere Anbieter für sich entdeckt, aber die Namensexperten schätzen den Wert trotzdem hoch:

„Dafür gliedert sich das neue Modellkürzel jedoch hervorragend in die BMW Bezeichnungsstruktur.“

So schafft es das Elektroauto „BMW i3“ auf Platz 2.

Bis zu 170 Stundenkilometer schafft der E-Flitzer, im reinen E-Betrieb soll der BMW i3 eine Reichweite von 160 Kilometern haben. Das E-Auto wird erst ab 2013 seine Markteinführung in Deutschland haben.

Top – Platz 3: Chevrolet Volt

Die Namensagentur Nambos verleiht dem Chevrolet Volt den 3. Platz:

„Bei Volt erschließt sich dem Kunden sehr schnell, dass es sich um ein Elektrofahrzeug handelt.“

Gleichzeitig ist die Aussprache des Namens einfach und man könne ihn sich schnell merken. Abzüge gibt es nur, weil der Markenname für eine „neuartige Technologie nicht in Gänze Rechnung trägt”.

Der Chevrolet Volt ist seit November 2011 in Deutschland zu haben und zurzeit nur limitiert zu haben. Es ist das erste Elektrofahrzeug, das seinen Strom wie der Ampera auch über einen Range-Extender (Reichweitenverlängerer) auch selbst erzeugen kann und kommt somit mit bis zu 500 Kilometern Reichweite.

Top – Platz 4: Peugeot iOn

Der Name „iOn“ lässt sich auf zwei Ideen zurückführen: Einmal könnten damit die Lithiumionen-Akkuzellen gemeint sein, die in dem Elektroauto als Stromspeicher dienen, zum anderen könnte sich dahinter die Idee der intelligenten Fortbewegung mittels Strom gemeint sein, so „Nambos“.
Die Einschätzung der Namensexperten: Der Name hat Potential ein Gattungsbegriff für da E-Auto-Segment zu werden.

Der Autohersteller Peugeot brachte Ende 2010 mit dem iOn als erster europäischer Hersteller ein reines Elektroauto heraus, es gab mehr als 1500 Vorreservierungen. Die Reichweite des E-Auto iOn liegt 150 Kilometer und er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.

Top – Platz 5: Nissan Leaf

Das englische Wort „Leaf“ mit der Bedeutung Blatt zeigt ein Stück Öko in sich. Wie die Namensexperten aus Köln weiter begründen, handelt es sich bei dem Wort um ein sprechbares Akronym. Es steht für „Leading, Environmentally Friendly, Affordable, Family Car“.

Nissan startete 2010 den Verkauf des Leaf in Europa, Japan und Nordamerika. Die Lithiumionen-Akkus sorgen für eine Reichweite von bis zu 175 Kilometer.

Und hier die Flop 5:

Flop – Platz 1: Mitsubishi i-MiEV

Der Name i-MiEV sieht gelesen noch ganz schön aus, aber spätestens, wenn man den Namen in Deutschland ausspricht, denkt man bei diesem Namen wohl eher an Gestank bzw. Mief als an ein innovatives Elektroauto.
Eigentlich ist die Namensgebung einleuchtend und macht, wenn man es die Abkürzung kennt Sinn: Mitsubishis innovative Electric Vehicle, aber das hilft dem Auto hierzulande einfach nicht. Das Fachurteil:

„In Deutschland eine eher kontraproduktive Namensfindung.“

Somit belegt das E-Auto Platz 1 der größten Flops in Sachen Namen für ein Elektroauto.

Bereits im Jahr 2009 startete die Serienproduktion des elektrisch angetriebenen Autos in Japan. Der „i-MiEV“ bringt es auf bis zu 130 Kilometer pro Stunde und verfügt über eine Reichweite von 150 Kilometer.

Flop – Platz 2: FT-EV III

Der Name des Elektroauto auf Platz 2 der Flop 5 der Namen lässt sich als Abkürzung erst gar nicht aussprechen, wenn man die Abkürzung kennt und Englisch kann, dann macht es Sinn: FT-EV III steht für: Future Toyota – Electric Vehicle III.

Allerdings ist diese Namensgebung eher Problematisch, denn wer soll sich das denn bitte merken.

So lautet das klare Urteil:

„Das kommt sehr kryptisch daher.“

Die Merkfähigkeit und die Aussprache seien problematisch und sind nicht massenkompatibel.

Erst Anfang Dezember 2011 wurde er auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Gerade einmal 3,11 Meter ist das Elektroauto mit dem kryptischen Namen kurz. Trotzdem finden 4 Personen in dem Elektrofahrzeug mit einer Lithiumionen-Batterieeinheit Platz, die Reichweite soll bis zu 105 Kilometer betragen.

Flop – Platz 3: BYD e6

Die Abkürzung „BYD“ bedeutet „Build your Dreams“. Das ist der Name des chinesischen Autoherstellers, der bisher durch Designkopien auffiel. Bei seinem Elektroauto scheint sich „BYD“ nah an dem Design von BMW orientiert zu haben. Das Kürzel „e6“ verrät nicht sehr viel über das Elektrofahrzeug, es erinner nur an den BMW „i3“.

Nambos urteilte hier:

„Die me-too-Strategie ist zu offensichtlich.“.

Das chinesische Auto wurde auf der North American International Auto Show in Detroit 2009 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, bereits ab Mitte Mai 2010 fuhren die ersten 30 Modelle als Taxen durch die chinesische Stadt Shenzhen.
Das Elektroauto„BYD e6“ soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen und eine Reichweite von bis zu 330 Kilometern bringen, so der Hersteller.

Flop – Platz 4: Audi e-Tron

Bei dem Namen Tron musste ich an das PC-Spiel und den Film denken, der Name hat für mich etwas modernes. Aber für Frankreich sollte auf jeden Fall ein anderer Name her: „étron“ bedeutet auf Französisch Kot.
So viel auch die Bewertung der Namensagentur aus:

„In der deutschen Sprache gut merkfähig und passabel in der Aussprache.“

Das Elektroauto gehört bei Audi zu den „Mega City Vehicles“. Das erste Modell wurde 2009 auf der IAA in Frankfurt am Main gezeigt, der Elektromotor ist 102 PS stark.

Flop – Platz 5: e-Wolf Delta-1

Die Namensagentur Nambos urteilte über das E-Auto:

„Trotz fortschrittlicher Technologie wirkt der Name zu komplex und schwierig. Die Merkfähigkeit und Aussprache dieses Wagens ist eher etwas für Liebhaber“.

Somit landet der Namen auf dem letzten Platz der Flop-Liste.

Bei dem elektrischen Wolf handelt es sich um einen zum Elektroauto umgebauten Panda. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 110 km/h, bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h soll man eine Reichweite von 130 Kilometern schaffen.

Ich kann die Gründe von Nambos nachvollziehen und ja, bei Namen wie i-MiEV kann ich das auch verstehen. Aber warum landet der Volt auf Platz 3 der Top-Namen und nicht auf Platz 2?

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(03.02.2012)

Bei einem Elektroauto haben viele Menschen das Gefühl, es könnte unsicherer sein, als ein Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor.
Warum einem Elektroauto mehr Gefährlichkeit zugetraut wird, kann ich nicht genau sagen – liegt es vielleicht daran, das es in seiner Batterie sehr viel Strom gespeichert hat oder ist es vielleicht die Angst vor etwas fast unbekannten (neuen)?

Der 71 Jahre alte Fahrer des Elektroauto Nissan Leaf ist in den zum glück leeren Schulbus gefahren. Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen und der Fahrer des Schulbus blieb gänzlich unverletzt. Bildquelle: Oregon State Police (USA)

Das ein Elektroauto genauso sicher wie ein Auto mit einem Verbrennungsmotor ist, hat ein Nissan Leaf bewiesen.

Denn im US-Bundesstaat Oregon ist letztens ein E-Auto vom Typ Nissan Leaf auf einen Schulbus aufgefahren, das berichtet die Lokalzeitung Yamhill Valley News-Register. Bei dem Unfall sei der Fahrer zum Glück nur leicht verletzt worden, auch der Fahrer des Schulbusses erlitt glücklicherweise keine Verletzungen (übrigens gab es keine Fahrgäste im Schulbus).

Das Foto zeigt, das der Unfall nicht ganz so leicht war – aber das Elektrofahrzeug Leaf hat die Sicherheitsaspekte erfüllt, dies zeigt, das es die Höchstwertung mit 5 Punkte beim bestandenen NCAP-Crashtest nicht ohne Grund erhalten hat.

Der Unfallhergang zeigt, das der Fahrer des Leaf Robert Hill (71 Jahre alt) aus Unachtsamkeit auf den stehenden, weil im Abbiegevorgang befindlichen Schulbus auffuhr – der Fahrer des Elektroauto wurde wegen rücksichtslosen Verhaltens angezeigt.
Auch wenn die Aufprallgeschwindigkeit bislang nicht bekannt ist, vermute ich, das der Fahrer mit etwa 40 bis 60 Kilometern pro Stunde auf den Schulbus auffuhr – wer sich besser Unfällen auskennt, kann gerne seine Meinung in den Kommentaren posten.

Der Unfall mit dem Elektroauto und dem glimpflichen ende zeigt, das man auch mit einem E-Auto keine Angst vor einem Unfall haben muss.

Weiterführende Links:

Zeitungsartikel des Yamhil Valles News-Register

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(27.01.2012)

Vor ein paar Jahren ist das Elektroauto quasi wieder aufgewacht, seit der Geschichte des Elektromobils gab es immer wieder Phasen, in denen elektrisch angetriebene Fahrzeuge verstärkt auf den Markt gekommen sind.

Dies ist das Elektroauto Nissan Tama. Bildquelle: Nissan

Wer heute an Nissan und Elektrofahrzeuge denkt, dem fällt spontan der Leaf ein, dies ist jedoch nicht das erste E-Auto des japanischen Herstellers.
Denn bereits im Jahr 1947 hat Nissan das Elektroauto Tama gebaut und verkauft, bei dem Tama handelt es sich um einen kleinen Van mit reinem Elektroantrieb.
Der Tama wurde gebaut, da zu der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg eine Ölknappheit herrschte.

Die Batterieeinheiten waren am Fahrzeugboden untergebracht und lieferten eine Spannung von 40 V bei einem Maximalstrom von 162 A. Der vorne eingebaute Elektromotor hatte eine Spannung von 36 V und brauchte maximal 120 A. Die Antriebsleistung betrug laut Nissan 4,5 PS (3,3 kW).
Mit dieser Motorisierung schaffte das Elektroauto Tama eine Spitzengeschwindigkeit von 35 km/h.

Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 35 km/h und die Reichweite bei 65 km. Zur Geschwindigkeitsregelung stand dem Fahrer ein manuelles Zweiganggetriebe zur Verfügung.
In den heutigen Zeiten klingt die 35 km/h sehr gering, aber für die damaligen Verhältnisse war dies absolut ausreichend.

Die Reichweite betrug aber schon damals bis zu 65 Kilometer.

Wenn man bedenkt, das man vor über 50 Jahren bereits eine Reichweite von 65 Kilometern hatte, dann frage ich mich schon fast, warum man bei all dem technischen Fortschritt fast nur eine Verdoppelung bei der Reichweite von Elektroautos erreicht hat?

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(24.01.2012)

Das Elektroauto Nissan Leaf wird in Deutschland ab April 2012 zu kaufen sein.

Ab April 2012 kann man das Elektroauto Nissan Leaf auch endlich in Deutschland bei einem der 18 Händler kaufen. Bildquelle: Nissan/Renault

Die späte Einführung des Elektrofahrzeug wird vermutlich daran liegen, das es in Deutschland keine direkte Kaufprämie für elektrisch angetriebene Autos gibt. Ansonsten kann nur darüber spekuliert werden, warum Carlos Ghosn (Geschäftsführer von Renault-Nissan) sein Elektrofahrzeug erst so spät in Deutschland anbietet.
Im Vergleich zu Deutschland konnte man das E-Auto Leaf in den USA und Japan bereits im Dezember 2010 kaufen, im Jahr 2011 wurde er bereits in mehr als zehn europäischen Nachbarländern eingeführt. Der Leaf ist das weltweit erste in großen Stückzahlen gebaute familientaugliche Elektroautoauto mit einem reinem Elektroantrieb.

Im Jahr 2011 hat der Nissan LEAF die Auszeichnungen:

erhalten.

Zusätzlich zu den Preisen erreichte der Leaf als erstes Elektrofahrzeug bei dem Euro NCAP Crash-Test die Maximalwertung von fünf Sternen. Für noch mehr Sicherheit im finanziellen Bereich wird Nissan allen Kunden neben der dreijährigen Fahrzeuggarantie zusätzlich eine Gewährleistung von 5 Jahren auf alle elektronischen Komponenten gewähren.

In der Serienausstattung des Nissan Leaf wird in Deutschland bereits nahezu alles enthalten sein, was man auch von Autos mit einem Verbrennungsmotor gewohnt ist.

Dazu gehören:

  • 6 Airbags
  • 1 Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera
  • das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Antiblockiersystem (ABS) plus Bremsassistent
  • LED-Hauptscheinwerfer
  • eine Klimaautomatik mit Zeitsteuerung
  • eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Intelligent Key
  • elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel
  • sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten.

Als Extras gibt es ein Winter-Paket mit Sitzheizung vorn und hinten sowie einer Lenkradheizung und auf eine in den Dachkantenspoiler integrierte Solarzelle, die die Batterieeinheit bei ihrer Arbeit unterstützt.

Aufgeladen werden können die Lithiumionen-Akkuzellen über zwei Ladeanschlüsse für Wechsel- (bis 3,3 kW) oder über Gleichstrom (bis 50 kW) unter einer Klappe in der Fahrzeug-Nase.
Zum Aufladen stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Mit der Hausladestation in der heimischen Garage dauert das komplette Aufladen – bevorzugt bei Nacht wegen der dann niedrigeren Stromkosten – 8 Stunden;
  • per Schnellladung und 50 kW Gleichstrom sind die Akkus in weniger als 30 Minuten zu 80 Prozent wieder voll.
  • Als 3. Variante steht das bei der Auslieferung des Leaf mitgelieferte EFSE-Kabel zur Verfügung, dieses eignet sich zum Aufladen an der heimischen Steckdose. Um eventuelle Anschluss-Überlastungen auszuschließen, wurde der Ladestrom hierbei auf zehn Ampere begrenzt. Ein kompletter Aufladevorgang würde daher 12 bis 14 Stunden in Anspruch nehmen.

Der Kaufpreis wird bei 36.990 Euro liegen, alternativ kann man das Elektroauto Nissan Leaf auch leasen.

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(10.01.2012)

Das Elektroauto Elektroauto e-NV200 von Nissan wird auf der Detroit Auto Show präsentiert.

Elektroauto e-NV200
(Bildquelle: Nissan)

Nach dem Leaf bietet das neue Elektrofahrzeug von Nissan nun genug Platz für eine Großfamilie: Mit drei klappbaren und herausnehmbaren Sitzreihen ist der Minivan ein echtes Multitalent. Sein Raumwundertalent hat dem Basisfahrzeug (Nissan NV200) bereits den Titel „Taxi of tomorrow“ in einem Wettbewerb der Stadt New York beschert.

Übrigens wird bei dem Elektroauto e-NV200 der gleich Antriebsstrang verwendet, wie er bereits im Leaf eingebaut wird.

Die technischen Daten lassen daher erahnen, dass der Elektrominivan eher für den städtischen Bereich ausgelegt ist. Der Motor leistet 80 kW (109 PS) und verfügt über einen maximalen Drehmoment von 280.

Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit 48 Lithiumionen-Akkuzellen, welche über eine Gesamtkapazität von 24 kWh verfügen. Die Reichweite liegt bei zu 160 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 145km/h.

Über die Schnellladevorrichtung kann die Batterie in 30 Minuten bis zu 80% aufgeladen werden.

Das Unternehmen FedEx testet bereits die Elektroautos (welche noch Konzeptfahrzeuge sind) in London, um die Möglichkeiten für den Zustellbetrieb zu testen.

Bisher handelt es sich bei dem auf der Automobilmesse ausgestellten Elektrofahrzeug Nissan e-NV200 um ein Konzeptfahrzeug. Daher bleibt zu hoffen, dass das Elektroauto Nissan e-NV200 in die Serienproduktion gehen wird.

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