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Archiv

Kategorie: Mercedes Benz

(22.02.2012)

Es könnte in (naher) Zukunft ein Elektroauto geben, welches von Daimler und Tesla Motors entwickelt wurde.

Mercedes-Benz und Tesla Motors bauen ein Elektroauto

(Bildquelle: Daimler)

So wie es scheint, gibt es bei Mercedes-Benz Pläne darüber ein Elektroauto auf den Markt zu bringen und das Tesla Motors den benötigten Antriebsstrang dazu liefert.
Laut der Gerüchte, könnte es sich um einen Kompaktwagen handeln, denn aus dem Hause Daimler sagte am Dienstag (21.2) in New York ein Konzernsprecher:

“Vieles spricht für einen Kompaktwagen“.

Gleichzeitig betonte er:

“Es gibt noch keinen Beschluss über ein konkretes Fahrzeugprojekt.”

Den Anstoß zu diesen Gerüchten hatte allerdings Tesla gegeben, denn das US-Unternehmen hatte ausgeplaudert, das es für Daimler den kompletten Antrieb für ein neues Elektroauto entwickelt. Das Projekt sei angelaufen, hieß es im Geschäftsbericht. Zu Details schwieg der Spezialist aus Kalifornien allerdings.

Daimler ist bereits Anteilseigner von Tesla Motors und arbeitet schon seit längerem mit dem in Kalifornien ansässigen Unternehmen beim Thema Elektrofahrzeuge zusammen, wie zum Beispiel bei der Mercedes-Benz A-Klasse und bei dem Smart.

Der Hersteller Tesla aus den USA ist vor allem durch sein Elektroauto Tesla Roadster bekannt geworden, dieser Elektrosportwagen benötigt nur 3,9 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Auch zeichnet sich das E-Auto mit seiner Reichweite von etwa 400 Kilometer aus, zu verdanken ist diese Reichweite der Tatsache, dass Tesla Notebookakkus (insgesamt bis zu 6831 Zellen ) für sein Elektroauto als Energiespeicher verwendet.

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(21.02.2012)

Ein Elektroauto gilt als leise, umweltschonend und kaum einer wird es mit dem Wort Party in Verbindung bringen.

 

Die Rucksäcke aka Anhänger können mit zusätzlichen Akkus, einem Range-Extender oder einer Brennstoffzelle das Elektroauto weiter fahren lassen. Bildquelle: Rinspeed.

 

Das man mit einem Elektroauto auch richtig Party machen kann, zeigt das Schweizer Unternehmen Rinspeed, denn diese haben sich für das Elektrofahrzeug Smart Fortwo Electric Drive einen besonderen Anhänger ausgedacht:

Das Erweiterungsmodul Dock+Go ist ein Anhänger mit Ersatzakku sowie zusätzlichen Stauraum für eine Musikanlage. Ja, die Schweizer haben auch schon vorher solche Zusatzmodule vorgestellt, aber als ich dieses auf Engadget gesehen habe, wollte ich euch auch davon berichten.

Ja, Smart gehört zu Mercedes-Benz und auch die Zusatzbauten von Rinspeed sehen ebenso hochwertig wie ein Mercedes aus.

Bei dem rollenden “Diskoanhänger” handelt es sich nicht nur um einen Anhänger mit Batterie, Range-Extender (Reichweitenverlängerer), oder einer Brennstoffzelle und Platz für eine Musikanlage oder sonstiges… viel mehr kommt Dock+Go mit “den neusten Technologien zur Integration von Smartphones , adaptiver Steuerung und vieles mehr.

Im März 2012 soll man den Prototyp beim Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2012) sehen können… aber Anhänger mit einem Range-Extender gab es schon vor Rinpeed, zum Beispiel von Emav.

Also ich finde solche “Rucksäcke” für das Elektroauto schon eine gute Idee, da man so die Reichweite einfach erhöhen kann, in dem den Anhänger mit einem Range-Extender, zusätzlichen Akkus oder durch einer Brennstoffzelle nutzt. Jedoch gab es diese Idee schon vor Rinspeed – aber ich würde mit meinen “Diskoanhänger” folgende zwei Songs auf jeden Fall spielen:

 

Frauenarzt & Manny Marc – Disco Pogo


 

und auch folgendes Lied:

Ai Se Eu Te Pego (Nossa Nossa) von Michel Teló (Amazonlink)

Weiterführende Links:

Smart Fortwo Electric Drive (Herstellerseite)

Rinspeed

Autosalon in Genf (Messeseite)

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(23.01.2012)

Das Elektroauto Mercedes-Benz Vito E-Cell wird derzeit getestet, insgesamt sind 230 Fahrzeuge des elektrischen Lieferwagen im Einsatz.

Bildquelle: Mercedes-Benz

Die Reichweite von 130 Kilometer ist für Unternehmen, die ihre Fahrzeuge fast nur im innerstädtischen Bereich einsetzen (wie zum Beispiel Handwerksunternehmen, Kurier- und Paketdienste, oder Versorgungsbetriebe) ausreichend.

Dies ist das Fazit der vielen Testfahrten sein, welche in den beiden Modellregionen Berlin und Stuttgart im Jahr 2011 von 100 Exemplaren des weltweit ersten Transporters mit Elektroantrieb ab Werk zurückgelegt wurden.
Zwischenzeitlich ist die Anzahl auf insgesamt 230 Vito E-CELL gewachsen, die in mehreren Modellregionen fast geräuschlos und emissionsfrei ihre treuen Dienste verrichten.

Anfang September 2010 hat der Autohersteller Mercedes-Benz die ersten Vito E-Cell an die Erprobungspartner in Berlin übergeben, in Stuttgart begann der Test im Januar 2011.
Die Einsatzgebiete des Elektroauto Vito E-Cell sind weit gestreut:

  • Kurierdienstleister,
  • Express- und Paketdienstleister,
  • Werkverkehr in Großkonzernen,
  • Servicefahrzeuge für die Wartung von Anlagen,
  • im Kundendienst und in der Montage,
  • innerbetriebliche Transporte.

Die Auswahl der Testregionen war ein entschiedener Faktor, vor allem die unterschiedliche Topografie spielte eine wesentliche Rolle, da der Antrieb unter den verschiedensten Bedingungen getestet werden sollte.
Im Gegensatz zu dem einigermaßen flachen Großraum Berlin betragen die Höhenunterschiede innerhalb des Stuttgarter Stadtgebiets 350 Meter, dies ist dann ein besonderer Härtetest bei dem Thema Reichweite, Rekuperationsleistung und Antriebseigenschaften des Mercedes-Benz Vito E-CELL.

Bei der Bewertung des Elektroauto Vito E-Cell ist man sich in Stuttgart mit den Fahrern aus der Hauptstadt einig: Fahrverhalten, Zugkraft, gleichmäßiges Beschleunigen ohne Schaltvorgänge sowie das kontinuierliche Abbremsen werden als positiv empfunden.
Das selbe gilt auch für die Geräuscharmut, jedoch hat der leise Antrieb auch eine Schattenseite, denn andere Verkehrsteilnehmer hören den Transporter nicht immer. Dies erfordert nach Ansicht der Fahrer erhöhte Aufmerksamkeit und eine besonders vorausschauende Fahrweise.

Die vergleichsweise geringe Reichweite des Elektro-Transporters im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug zählte anfänglich zu den größten Befürchtungen, gerade an kalten Wintertagen beträgt die Reichweite  “nur” 80 Kilometer pro Batterieladung (Minimum), die in der Praxis aber im Großteil völlig ausreichend waren.
Das betrifft vor allem den Kurier-Einsatz mit festen Routen, Handwerksunternehmen, Versorgungs- und Kommunalbetriebe sowie generell Einsätze in der Innenstadt und im innerbetrieblichen Bereich. Bei einer Befragung während des Tests in Stuttgart zum Beispiel beurteilten die Fahrer die Reichweite des Vito E-Cell als gut oder befriedigend. Die wesentliche Erfahrung des Feldversuchs ergab, dass auch eine anspruchsvolle Topografie die Alltagstauglichkeit des Elektroauto Vito E-Cell nicht einschränkt.

So haben die Versuchsleiter als Indiz für die genutzte Reichweite den Ladezustand der Batterieeinheit genutzt. Dieser pendelte zum Beispiel in Berlin meist zwischen 95 und 25 Prozent der verfügbaren Kapazität.
Daraus lässt sich ableiten, das die maximale Reichweite des Vito E-Cell selten genutzt wird. Dies bedeudet, das die nur eine vergleichsweise kurze Ladezeit von ein bis drei Stunden in beiden Regionen nötig ist, damit die Elektrofahrzeuge wieder zu 100% aufgeladen sind..

Damit eine möglichst hohe Reichweite des Mercedes-Benz Vito E-Cell zur Verfügung steht, ist die Geschwindigkeit des Elektrotransporters bei 89 km/h elektronisch abgeriegelt.
So kann man bei Autobahnfahrten wenigstens im Lkw-Verkehr mithalten; Zum Großteil wird das Maximaltempo aber nicht ausgenutzt: Laut den aktuellen Untersuchungen sind in Berlin nur 30 Prozent der elektrisch angetriebenen Transporter täglich die Höchstgeschwindigkeit gefahren.

Die Auswertungen ergaben, dass das Elektroauto Vito E-Cell in Berlin und Stuttgart überwiegend in einem Bereich bis maximal 55 km/h gefahren wurde.

Diese Praxistest zeigt, das man Elektrofahrzeugen in Städten einsetzen kann, ohne das es zu Einschränkungen kommt. Es bleibt zu hoffen, das immer mehr Unternehmen auf ein Elektroauto setzen.

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(20.01.2012)

Der Autohersteller Mercedes-Benz wird sein Elektroauto (bzw. Plug-In Hybridauto) B-Klasse E-Cell Plus auf der New York Auto Show im April (2012) als produktionsfertiges Model präsentieren.

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Der Stuttgarter Autobauer präsentierte sein Konzeptelektrofahrzeug bereits auf der IAA 2011, nun ist das E-Auto fertig für die Serienproduktion. Eventuell wird die B-Klasse ab 2013 über einen Range-Extender verfügen.

Als Reichweitenverlängerer (Range-Extender) soll ein Dreizylinder mit 1,0 Litern Hubraum und einer Leistung von 50 kW (68 PS) dienen, ab einer Geschwindigkeit über 60 km/h erzeugt er nicht nur Strom, sondern soll auch die Vorderräder mit antreiben.

Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h soll nur der Elektromotor das Fahrzeug bewegen, dafür steht dem E-Motor eine Leistung von 100 kW (136 PS) zur Verfügung. Als Energiespeicher dient eine Batterieeinheit mit Lithiumionen-Akkuzellen. Die Reichweite bei einer voll aufgeladenen Batterie beträgt 100 km, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 150 km/h liegen. Wenn die Batterie fast leer ist, springt der Verbrennungsmotor mit ein. Dabei soll die B-Klasse E-Cell Plus im kombinierten Fahrmodus lediglich 32 Gramm Co2 pro gefahrenen Kilometer ausstoßen.

Das Umschalten zwischen rein batterieelektrischem Fahren, dem Fahren mit Strom aus dem Generator und dem Antrieb durch den Verbrennungsmotor soll vollautomatisch stattfinden. Mit diesem 3-phasigen Antriebskonzept verspricht Mercedes-Benz die B-Klasse E-Cell Plus immer im verbrauchsgünstigsten Modus zu betreiben.

In Europa soll die Markteinführung des Elektroauto Mercedes-Benz im Jahr 2014 erfolgen, die Preise und weiterführende Details sind noch nicht bekannt.

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(04.01.2012)

Die Bundesregierung will das Elektroauto in Deutschland fördern, so soll unter anderem durch eine Änderung der Steuergesetze das EAutos attraktiver für den Käufer werden.

Steuervorteile für Elektroautos
(Käufer eines Elektroauto können bis zu 10 Jahre von dem Entwurf des Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes
und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes profitieren. Foto: Okapia)

So kann man im aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes lesen, das die Bundesregierung plant, Elektrofahrzeuge ganze 10 Jahre von der KFZ-Steuer zu befreien.

So soll der Absatz von Elektromobilen (Elektroautos, Elektromotorrädern und Elektroroller) im Rahmen des “Regierungsprogramms Elektromobilität” deutlich gesteigert werden, so soll Deutschland wie von der Regierung geplant zum Leitmarkt für Elektromobilität werden.

Dieser Entwurf sieht also vor, das wer sich nach dem 18. Mai 2011 ein Elektroauto gekauft hat oder dies bis zum 31. Dezember 2015 tut, wird anstatt für bisher 5 Jahre für die Dauer von 10 Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung für sein elektrisch angetriebenes Fahrzeug keine Steuer zahlen.

Wird das EAuto verkauft oder findet ein anderweitig vereinbarter Halterwechsel statt, dann wird die Steuerbefreiung auch dem neuen Fahrzeughalter gewährt, soweit diese noch nicht abgelaufen ist.

Hier ist ein Auszug der Änderung:

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Versicherungsteuergesetzes

und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes

(Verkehrsteueränderungsgesetz – VerkehrStÄndG)

Artikel 3

§ 3d

Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge

(1) Das Halten von Kraftfahrzeugen, die Elektrofahrzeuge im Sinne des § 9 Absatz

2 sind, ist für die Dauer von zehn Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung

von der Steuer befreit. Die Steuerbefreiung wird nur für Fahrzeuge gewährt, die in der

Zeit vom 18. Mai 2011 bis zum 31. Dezember 2015 erstmals zugelassen werden.

(2) Die Steuerbefreiung wird für jedes Fahrzeug einmal gewährt. Soweit sie bei

einem Halterwechsel noch nicht abgelaufen ist, wird sie dem neuen Halter gewährt.

(3) Die Zeiten der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs und die Zeiten außerhalb

des auf einem Saisonkennzeichen angegebenen Betriebszeitraums haben keine

Auswirkungen auf die Steuerbefreiung.“

Da die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge noch im Vergleich zu Autos mit einem Verbrennungsmotor sehr hoch sind, stellt sich die Frage, ob die möglichen Käufer nur wegen der Steuerersparnis ein Elektroauto kaufen.

Es bleibt zu hoffen, dass es seitens der Bundesregierung spätestens dann einen Käuferrabatt von mindestens 7.500 Euro geben wird, wenn die großen deutschen Autokonzerne wie Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Opel, etc. ein elektrisches Serienfahrzeug anbieten.

Aber wenigstens ist die Änderung des Versicherungssteuergesetzes ein gutes Zeichen.

Weiterführende Links:

Vollständiger Entwurf als PDF-Datei

Bundesfinanzministerium

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