Archiv

Kategorie: Mercedes Benz

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[20.11.2016] Im Oktober waren in Deutschland 1.167 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist das zweitbeste Jahresergebnis im Jahr 2016.

Vergleich der Neuzulassungszahlen von Elektroauto in den Jahren 2015 und 2016 (Januar bis inkl. Oktober)

 

In der folgenden Tabelle sind die meisten Elektroautos erfasst, welche im Oktober 2016 unter den Neuzulassungen waren. Man kann die Werte mit einem Klick auf die jeweilige Kopfzeile sortieren:

In dem folgenden Diagramm werden die Neuzulassungszahlen der Monate Januar bis Oktober der Jahre  2015 und 2016 verglichen:

Insgesamt wurden im Oktober 2016 in Deutschland 262.724 Personenkraftwagen neu zugelassen, im September waren es noch 298.002 PKW, welche das erste mal neu angemeldet wurden.

Bei den Elektroautos ist es das gleiche Bild, so wurden im Oktober 2016 genau 1.167 E-Autos neu angemeldet, im September waren es noch 1.641 Einheiten.

Im Oktober wurden 5.011 Pkw mit hybridem Antrieb neu in den Verkehr gebracht und bescherten ein Plus von +67,5 Prozent. Davon waren 1.449 Autos Plug-in-Hybride deren Zuwachs +40,5 Prozent betrug.
Wenn man die Zulassungszahlen des Vorjahresmonat bei den Stromern vergleicht, fällt einem ein Rückgang von -30,8 Prozent auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß fiel um -0,1 g/km leicht auf 126,2 g/km.

 

Ob im Jahr 2016 mehr Elektroautos als im Jahr 2015 neu angemeldet werden, ist zweifelhaft

Bisher wurden im Jahr 2016 exakt 8.845 E-Autos neu angemeldet, im selben Zeitraum (Januar bis inkl. Oktober) wurden im Jahr 2015 genau 9.071 Elektroautos neu angemeldet.
Im ganzen Jahr 2015 waren es 12.363 Einheiten. Somit müssten im November und Dezember zusammen über 3.518 Stromer neu zugelassen werden, somit steht es derzeit noch in den Sternen, ob die Neuzulassungen von Elektroautos wirklich steigen.

Man darf also gespannt sein, wie es Ende 2016 bezüglich der Neuzulassungen aussieht. Für die Zurückhaltung der Interessanten auch im Hinblick auf die Kaufprämie (Umweltbonus) könnte es mehrere Gründe geben: Einerseits wurden erst vor ein paar Wochen mehrere neue bzw. verbesserte rein elektrisch angetriebene PKWs angekündigt, so wird es ab Anfang 2017 das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern in Deutschland geben.

Aber auch die bisher verfügbaren E-Autos, wie zum Beispiel Nissan Leaf, Renault Zoe und der BMW i3 sollen eine höhere Reichweite erhalten, bzw. haben diese erhalten.
Allerdings gibt es noch das Problem, dass es gerade Mieter schwer haben, ihr Elektroauto aufzuladen und diese auf einen Vermieter angewiesen sind, welcher für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt, bzw. die nötigen Stromkabel installieren lässt.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 8.845 (Januar bis inkl. Oktober)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Oktober): 8.845

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[02.11.2016] Seit dem 2. Juli wurde die Kaufprämie für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos 5.782 mal beantragt.

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Zu Ende Oktober hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen neuen Zwischenbericht zum Thema Umweltbonus veröffentlicht, hiermit ist die Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Elektro- und Plug-In Hybridautos gemeint.

Die Prämie kann für förderfähige Fahrzeuge beantragt werden, welche seit dem 18. Mai 2016 angeschafft worden sind.

Bis zum 31. Oktober sind insgesamt 5.782 Anträge für die gemeinsam von Bund und Industrie finanzierte Förderung gestellt worden. Davon wurden 3.343 Anträge für Elektroautos, 2.438 Anträge für Plug-In Hybridautos und 1 Antrag für ein Brennstoffzellenauto gestellt.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt, auf Platz 2 kommt das E-Auto BMW i3 und auf Platz 3 der Audi A3.

Anträge je Bauart

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge: 3.343
  • Plug-in-Hybride: 2.438
  • Brennstoffzellenfahrzeug: 1
  • Gesamt: 5.782

Top 10 der Anträge nach Hersteller

  1. BMW (1.702)
  2. Renault (1.126)
  3. Audi (700)
  4. Volkswagen (575)
  5. Mitsubishi (472)
  6. Nissan (300)
  7. Kia (233)
  8. Mercedes-Benz (216)
  9. Peugeot (162)
  10. Citroën (140)

Top 10 nach Fahrzeuge

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 1156
  • Bayern: 1430
  • Berlin: 123
  • Brandenburg: 98
  • Bremen: 42
  • Hamburg: 102
  • Hessen: 467
  • Mecklenburg-Vorpommern: 45
  • Niedersachsen: 525
  • Nordrhein-Westfalen: 954
  • Rheinland-Pfalz: 242
  • Saarland: 70
  • Sachsen: 152
  • Sachsen-Anhalt: 93
  • Schleswig-Holstein: 161
  • Thüringen: 121
  • Sonstiges (Ausland): 1

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 3078
  • Unternehmen: 2621
  • Körperschaft: 34
  • Verein: 10
  • Kommunaler Betrieb: 35
  • Kommunaler Zweckverband: 2

Der Umweltbonus (auch Kaufprämie) kann rückwirkend für PKW beantragt werden, welche seit dem 18. Mai gekauft oder geleast worden sind. Der Netto-Listenpreis pro Fahrzeug ist auf 60.000 Euro begrenzt, außerdem muss sich der Autohersteller an der Kaufförderung zu 50 Prozent beteiligen.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2019 etwa 300.000 Elektromobile zusätzlich auf den Straßen in Deutschland fahren. Das Förderprogramm ist bis Ende 2019 oder 1,2 Milliarden Euro begrenzt, je nach dem, was vorher eintritt.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die komplette Zwischenbilanz steht hier zur Verfügung (PDF).

Im August 2016 waren in Deutschland 895 Elektroautos unter den Neuzulassungen, jetzt gibt es eine detaillierte Auflistung der Stromer. (Das erfreuliche ist, dass im September 1.641 E-Autos neu angemeldet wurden, also fast doppelt so viele.)

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Kraftfahrtbundesamt hat die detaillierten Zahlen zu den einzelnen Modellen veröffentlicht, ich habe die Zahlen mal etwas aufbereitet. Die Tabelle ist jetzt interaktiv, dass heißt, man kann sie nach den einzelnen Reitern selbst sortieren:

Hier sind die Zahlen grafisch aufbereitet:

Und jetzt folgt der Inhalt des Artikels: Jahresrekord bei den Neuzulassungen für Elektroautos

In den ersten drei Quartalen wurden in Deutschland 7.678 Elektroautos erstmals zugelassen. Mit 1.641 E-Autos und damit einem Plus von +76,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) erreichten Pkw mit diesem alternativen Antrieb im September einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.
Insgesamt wurden im September 298.002 Personenkraftwagen neu angemeldet.

Aber auch die Hybridfahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen, so bewirkten 4.917 Hybridautos einen Zuwachs von +67,2 Prozent und einen Anteil von 1,6 Prozent.
Dazu zählen auch die 1.420 Plug-In Hybridautos, welche einen Anteil von 0,5 Prozent ausmachten und im Vergleich zum September 2015 um +36,8 Prozent zugelegt haben.

Die durchschnittliche CO2-Emission betrug im September 126,5 g/km und damit -0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und -1,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Die hohen Neuzulassungszahlen wurden auch im Jahr 2015 nur im Oktober und Dezember übertroffen, allerdings wurden in den Monaten sehr viele E-Autos vom Typ Kia Soul EV in Deutschland angemeldet, später wurden diese dann vom Autohersteller ins Ausland transportiert.

Durch die aktuellen Stromer, welche derzeit in Paris präsentiert werden, wurden wieder viele Menschen auf das Thema Elektromobilität aufmerksam. Denn vor allem das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern und einen vermuteten Verkaufspreis von 38.000 Euro zeigt, dass man keine Reichweitenangst mehr haben muss.
Wenn jetzt noch die Preise für die Batterieeinheiten günstiger werden und es mehr Schnellladestationen gibt, könnte das Thema Elektromobilität endlich auch in Deutschland durchstarten.

Ein kleiner Hinweis: Eine ausführliche Liste der im September zugelassenen Fahrzeugmodelle hat das KBA noch nicht veröffentlicht, sobald diese veröffentlicht ist, werde ich dies nachholen.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 7.678 (Januar bis inkl. September)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

Ich gehe aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass im Jahr 2016 über 17.000 Elektroautos in Deutschland verkauft werden.

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641

Gesamtzahl für 2016 (Jan – September): 7.678

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)
 

 

 

Wer ein Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- oder Elektroauto kauft, kann seit dem 2. Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie beantragen. Bis zum 30. September wurden 44.51 Anträge auf Auszahlung der Kaufförderung gestellt.

Für das Elektroauto Renault Zoe werden die meisten Anträge für den Erhalt der Kaufprämie gestellt. Bildquelle: Renault

Im September wurde in Deutschland ein diesjähriger Verkaufsrekord von Elektroautos aufgestellt, so waren alleine im September 1.641 E-Autos unter den Neuzulassungen.
Da im September ganze 298.002 Personenkraftwagen neu zugelassen worden sind, machen die Stromer einen Anteil von 0,6 Prozent aus.

Wer seit dem 18. Mai 2016 ein Elektro-, Brennstoffzellen- oder Plug-In Hybridauto gekauft oder geleast hat, kann den Umweltbonsu beantragen: Für E-Autos gibt es 4.000 Euro und für Plug-In Hybride 3.000 Euro.

Die Anträge müssen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gestellt werden, dieses veröffentlicht immer mal wieder einen Zwischenstand.

So sehen die Zahlen für den Umweltbonus aktuell aus

Die Behörde aus Eschborn teilt in ihrem aktuellen Bericht mit, dass mit Stand 30. September 4.451 Anträge für die Auszahlung des Umweltbonus beantragt worden sind, dieser wird zur Hälfte je vom Staat und von den teilnehmenden Autoherstellern getragen.

Für reine Elektroautos wurden bisher 2.650 Anträge und für Plug-In Hybridautos 1.801 Anträge gestellt.

1.289 Anträge entfielen auf Elektromobile der Marke BMW, auf Platz 2 kommt Renault mit 921 geförderten Fahrzeugen.

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 1.289
2 Renault 921
3 Audi 462
4 Volkswagen 438
5 Mitsubishi 369
6 Nissan 242
7 Kia 194
8 Mercedes-Benz 166
9 Peugeot 133
10 Citroën 116

Die sind die am meisten geförderten Elektrofahrzeuge

  1. Renault Zoe (876)
  2. BMW i3 (766)
  3. Audi A3 e-tron (462)
  4. BMW 225xe (440)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (353)
  6. Kia Soul EV (190)
  7. Nissan Leaf (167)
  8. VW Golf GTE (167)
  9. VW e-Golf (114)
  10. Peugeot iOn (111)

(Eine vollständige Liste gibt es auf der Seit der Bafa: Zwischenstand Umweltbonus

Anträge je Bundesland

  1. Bayern: 1130
  2. Baden-Württemberg: 873
  3. Nordrhein-Westfalen: 726
  4. Niedersachsen: 417
  5. Hessen: 375
  6. Rheinland-Pfalz: 190
  7. Schleswig-Holstein: 125
  8. Sachsen: 108
  9. Berlin: 83
  10. Thüringen: 82
  11. Brandenburg: 73
  12. Hamburg: 75
  13. Sachsen-Anhalt: 71
  14. Saarland: 53
  15. Mecklenburg-Vorpommern: 35
  16. Bremen: 34
  17. Sonstiges (Ausland): 1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die Umweltbonus genannte Kaufförderung für Brennstoffzellen, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt es seit dem 2. Juli, sie gilt rückwirkend für den Erwerb von förderfähigen PKW, welche seit dem 18. Mai erworben worden sind.
Der Fördertopf ist 1,2 Milliarden Euro schwer, dies soll für etwa 300.000 Fahrzeuge reichen.

Im Rahmen der strategischen Zukunftsinitiative adVANce hat Mercedes-Benz das Elektroauto Vision Van präsentiert, hierbei handelt es sich um eine Studie, welche einen voll automatisierten Laderaum, eine Reichweite von 270 Kilometern und 2 Lieferdrohnen verfügt.

Das Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van ist leider noch ein Konzeptfahrzeug, aber seine Details klingen sehr verlockend. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AG

Heute (7. September 2016) hat Mercedes-Benz gezeigt, wie sich der zum Autokonzern Daimler gehörende Autobauer die Zukunft des Lieferverkehrs vorstellt. Und wenn auch nur ein Teil dieser Pläne realisiert wird, dürften die heutigen Paketwagen sehr altbacken wirken.
Denn der Elektro-Van fährt rein elektrisch, der Laderaum wird komplett bestückt im Verteilzentrum in das Fahrzeug bewegt, wodurch viel Zeit gespart werden kann.

Der Laderaum des Elektroauto Mercedes-Benz Vision Van kann herausgefahren werden, so können die Lieferungen bequem und vor allem schneller bestückt werden – bzw. kann man einfach Austausch-„Magazine“ verwenden, so das der Bote keine langen Wartezeiten hat. Bildquelle: Mercedes-Benz/Daimler AGenz

Gleichzeitig muss der Lieferbote nicht einmal mehr das Transportfahrzeug verlassen, denn 2 Lieferdrohnen können die Lieferungen direkt aus dem Laderaum an den Empfänger ausliefern.

Hier ist die entsprechende Pressemitteilung:

Der weltweit erfolgreiche Transporterhersteller Mercedes-Benz Vans hat heute seine strategische Zukunftsinitiative adVANce für das Trans­portgeschäft vorgestellt. Damit richtet sich die Sparte konsequent auf die sich verändernden Anforderungen seiner Kunden aus. Der Wandel der Branche resultiert aus verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwick­lungen, zum Beispiel der Urbanisierung, dem Wachstum im
E-Commerce, der intelligenten Vernetzung unterschiedlicher Technologien im Internet der Dinge (IoT) und der Verbreitung plattformbasierter Geschäftsmodelle.

Mercedes-Benz Vans nutzt dabei gezielt alle heutigen und künftigen techno­logischen Möglichkeiten der Digitalisierung, Automatisierung und Robotik. Das Geschäftsfeld der Daimler AG entwickelt sich damit vom Fahrzeug­hersteller zum Systemdienstleister und bietet seinen Kunden neben seinen Basisfahrzeugen künftig integrierte und intelligente Gesamtsysteme an. Diese Lösungen haben das Potential, den Transport von Gütern und die Beförderung von Personen noch effizienter zu machen und bieten den Kunden neben wirtschaftlichen Vorteilen auch völlig neue Möglichkeiten für ihr eigenes Geschäft.

Volker Mornhinweg (Leiter Mercedes-Benz Vans beim heutigen Van Innovation Campus in Stuttgart):

„In den ersten sechs Monaten dieses Jahres haben wir die bislang besten Ergebnisse für Mercedes-Benz Vans eingefahren. Das ist eine hervorragende Basis, um unsere Transportersparte gerade jetzt konsequent auf die Zukunft auszurichten.“
„Um dem dramatischen Wandel unserer Branche gerecht zu werden, passen wir unsere Wachstumsstrategie ‚Mercedes-Benz Vans goes global‘ an und erweitern sie deutlich über das Produkt und die Erschließung neuer Märkte hinaus. Wir richten unsere Aufmerksamkeit künftig weit über das Fahrzeug hinaus auf die gesamte Wertschöpfungskette und das komplette Geschäfts­umfeld unserer Kunden. Wir liefern Transportlösungen für das digitale Zeit­alter und entwickeln den Van zum intelligenten, vernetzten Datenzentrum auf Rädern weiter. Dazu investieren wir in den nächsten fünf Jahren rund eine halbe Milliarde Euro und schaffen eine eigene Organisationseinheit. Dieser Ansatz ist bislang einzigartig im Transportergeschäft.“

Die Kundenbedürfnisse von morgen erkennen

Mit der Initiative adVANce richtet sich Mercedes-Benz konsequent auf neue, sich schnell verändernde Kundenbedürfnisse aus. Das gilt beispielsweise für das wachsende Geschäft mit online bestellten Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Hier steigt die Nachfrage nach Zustellung am gleichen Tag oder innerhalb der nächsten Stunde rasant an. Dabei leben immer mehr Menschen in Städten – bis zum Jahr 2030 werden es mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung sein. Dies macht deutlich: Die steigenden Transportbedarfe müssen künftig schneller, effizienter und vor allem umweltfreundlich abge­deckt werden.

Vollelektrische Fahrzeugstudie „Vision Van“ für innovative Zustellung auf der letzten Meile

Eine faszinierende, integrierte Lösung für neue Kundenanforderungen zeigt Mercedes-Benz Vans mit der heute vorgestellten Transporterstudie „Vision Van“, die im Rahmen von adVANce entwickelt wurde. Das voll­elektrische Fahrzeug verbindet zahlreiche innovative Lösungen für die Zustellung auf der letzten Meile im urbanen und suburbanen Raum. Als erster Transporter weltweit vernetzt er komplett digital alle Beteiligten und Prozesse, vom Warenverteilzentrum bis zum Empfänger. Zudem verfügt er als erster Transporter überhaupt über einen vollautomatisierten Laderaum und integrierte Lieferdrohnen. Wird das Fahrzeug beispielsweise vom Paket­zusteller in einem Wohngebiet angehalten, können neben der manuellen Zu­stellung künftig mehrere Pakete gleichzeitig autonom über die Luft bei den Empfängern im Umfeld zugestellt werden – auch wenn diese nicht zu Hause sind. Das vereinfacht das Geschäft für den Transporteur, verringert die Liefer­zeit und bietet völlig neue Möglichkeiten für den Endkunden, beispielsweise für die direkte Zustellung von Waren noch am Tag der Bestellung zur verein­barten Uhrzeit.
Mercedes-Benz Vans sieht beim Einsatz des Vision Van Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent auf der letzten Meile. Das Fahr­zeug ist mit einem 75 kW starken Elektroantrieb ausgestattet und kommt – je nach Einsatzzweck – auf eine Reichweite von 80 km bis ca. 270 km. Die Zu­stellung erfolgt mit dem Vision Van lokal völlig emissionsfrei.

Volker Mornhinweg erläutert:

„Mit unserem Vision Van zeigen wir bei Mercedes-Benz Vans konsequent den Weg künftiger Transportergenerationen auf. Ausgestattet mit intelligenter Automatisierungstechnik vernetzt er den gesamten Prozess von der Beladung über den Transport auf der Straße bis zur Zustellung beim Endkunden. Das vereinfacht das Geschäft für den Transporteur und verringert die Lieferzeit für den Endkunden rapide.“

„Mit seinem Elektroantrieb ist der Vision Van nicht nur lokal emissionsfrei sondern auch nahezu lautlos unterwegs. So kann er in Städten auch in Zeiten von Fahrbeschränkungen oder für die Spätzustellung in Wohngebieten genutzt werden. Das eröffnet auch unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten für innovative Angebote an ihre Kunden.“

Fokus auf drei zentrale Innovationsfelder für adVANce

Im Rahmen der strategischen Zukunftsinitiative fokussiert sich Mercedes-Benz Vans künftig auf drei Innovationsfelder: Der erste Schwerpunkt macht den Van zum Teil des Internet der Dinge. Mercedes-Benz Vans integriert dabei smarte Technologien in den Van, die seine Effizienz erhöhen und ihn zu einem zentralen Bestandteil der digitalen Wertschöpfungskette machen.
Der Fokus liegt dabei auf entsprechenden Anwendungen und Konnektivitätslösungen (digital@vans). Ein Beispiel für solche Lösungen ist die Entwicklung einer Telematik-Einheit für Transporter, die Daten rund um den Status der Auslieferungstour, den aktuellen Standort und die Beladung sammelt, verarbeitet und an den Disponenten sendet. Auf diese Weise können kurz­fristige Änderungen der Abläufe innerhalb einer Flotte effizient in Echtzeit überwacht und zentral gesteuert werden.

Eine weitere Anwendung ist das effiziente Teile- und Werkzeugmanagement von Servicefahrzeugen wie mobilen Werkstätten von Handwerkern. Die neuen Gesamtsystemlösungen ermöglichen künftig die voll automatisierte Nachbe­stellung von Teilen durch ein intelligentes Bestandsmanagement innerhalb des Fahrzeugs und die direkte Bestückung mit den fehlenden Teilen über Nacht – direkt in den Transporter. Zwischenschritte wie Bestandsaufnahme oder händische Nachbestellung von Teilen und Bestückung des Fahrzeugs durch den Handwerker entfallen.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf innovativen Hardware-basierten Lösungen für die Transportbranche (solutions@vans). Mercedes-Benz Vans arbeitet hier beispielsweise an automatisierten Laderaumsystemen für Zustell­fahrzeuge von Paketdiensten. Bislang muss ein Zusteller während der Aus­lieferung in einem Wohngebiet die durchschnittlich rund 180 Pakete seiner Ladung zehnmal neu sortieren und rund drei bis vier Minuten pro Stopp einplanen. Die neuen, vernetzten Laderaumsysteme machen die Be- und Entladung deutlich schneller und steigern damit die Effizienz des Prozesses. Die Beladung des Fahrzeugs mit allen bereits vorkommissionierten Paketen in einem einzigen Vorgang (One Shot Loading) spart deutlich Beladezeit und reduziert damit Standzeiten der Fahrzeuge in den Verteilzentren. Für die Entladung durch den Zusteller informieren die Systeme exakt über die An­ordnung der Ladung und stellen ihm, abhängig von seinem Standort, das richtige Paket zur richtigen Zeit für die Auslieferung zur Verfügung. Auch die Integration von autonomen Liefersystemen wie Drohnen oder selbstfahrenden Robotern hat das Team von
Mercedes-Benz Vans im Auge.

Im dritten Feld beschäftigt sich der Stuttgarter Transporterhersteller zusam­men mit unterschiedlichen Kooperationspartnern mit neuen Mobilitäts­konzepten für den bedarfsgerechten Transport von Gütern und die Beförderung von Personen (mobility@vans). Diese intelligenten Mobilitäts­konzepte können künftig den öffentlichen Nahverkehr ergänzen, beispiels­weise durch eine schnelle, effiziente und individuelle Beförderung von Perso­nen in Stoß- und Randzeiten über Mitfahrmodelle. Durch die intelligente Ver­knüpfung von Technologien kann auch die Güterbeförderung der Zukunft effizienter und der Transport auf der letzten Meile maßgeblich verbessert werden. Darüber hinaus arbeitet Mercedes-Benz Vans
in diesem Zukunftsfeld an neuartigen Leasing-, Miet- und Sharingmodellen, die zu 100 Prozent auf die Bedürfnisse von Transporterkunden zugeschnitten sind.

Neue Organisationseinheiten im Umfeld der Startup-Szene

Um die zahlreichen Möglichkeiten für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Transporters und der Geschäftssysteme um das Fahrzeug herum voll auszu­schöpfen, hat Mercedes-Benz Vans die neue Unternehmenseinheit Future Transportation Systems geschaffen. Die Projektteams sind in Stuttgart, Berlin und im Silicon Valley in den USA im Umfeld der Startup-Szene angesiedelt. Insgesamt arbeiten rund 200 Mitarbeiter an diesen Themen. Sie kooperieren eng mit Kunden und Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Logistik, Forschung und Öffentlicher Hand. Ziel der Zusammenarbeit gerade mit jungen Unternehmen ist, das über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Know-how im Fahrzeugbereich mit neuen Sichtweisen, agilen Arbeitsmethoden und innovativen Ideen zu kombinieren.

Strategische Investments in innovative Startups

Um die neuen Ansätze konsequent in Richtung Markteinführung weiter zu entwickeln, investiert Mercedes-Benz Vans im ersten Schritt auch in verschiedene innovative Startups im Bereich der Automatisierung, Robotik und Mobilitätsdienstleistung. Unter anderem beteiligt sich Mercedes-Benz Vans an Matternet, einem Hersteller von autonomen Drohnen-Transportsystemen mit Sitz in den USA. Matternet und Mercedes-Benz Vans haben gemeinsam am Vision Van Showcar gearbeitet, dem ersten Gesamt­system bestehend aus Van und Drohne für die automatisierte Zustellung auf der letzten Meile. Das neue System ermöglicht eine effizientere, schnellere und auch kostengünstigere Lieferung an Kunden nach Bedarf.

 

 

Seit der Einführung der Kaufprämie für Plug-In Hybrid– und Elektroautos wurden 3.027  Anträge gestellt, etwa zwei Drittel davon entfallen auf E-Autos.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Nach etwa 2 Monaten sind 3.027 Anträge für den Erhalt des Umweltbonus bei der zuständigen Behörde Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen, 59 Prozent davon stammen von Privatpersonen.

Durch die Kaufförderung (welche offiziell Umweltbonus) genannt wird, soll der Absatz von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos gesteigert werden.
Am 2. Juli 2016 wurde die Prämie offiziell eingeführt, zum Stichtag 1. September sind 3.027 entsprechende Anträge eingegangen. Für die Förderung eines Elektroautos waren es genau 1.973 und für die Förderung eines Plug-In Hybriden 1.054 Förderwünsche.
Da auch PKW gefördert werden, welche seit dem 18. Mai 2016 erworben worden sind, kann man aus den Zahlen keine Verkaufszahlen pro Monat ableiten.

Die meisten Menschen haben sich bei der Anschaffung für einen Renault Zoe entschieden, auf Platz 2 liegt der BMW i3 und auf Platz 3 der BMW 225xe.

So sehen die Absatzzahlen von Elektro- und Plug-In Hybridautos nach der Einführung der Kaufprämie aus

Top 11

  1. Elektroauto Renault Zoe: 671
  2. Elektroauto BMW i3: 559
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xe: 295
  4. Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid: 210
  5. Plug-In Hybridauto Audi A3: 167
  6. Elektroauto Kia Soul EV: 135
  7. Elektroauto Nissan Leaf: 131
  8. Plug-In Hybridauto VW Golf GTE: 108
  9. Elektroauto Peugeot iOn: 78
  10. Elektroauto Citroen C-Zero: 74
  11. Elektroauto Mercedes-Benz B 250e: 71
    (Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge je Bundesland und Bauart
Bundesland Anzahl reiner Elektroautos Anzahl Plug-In Hybride Anzahl Gesamt
Baden-Württemberg 396 208 604
Bayern 560 245 805
Berlin 25 32 57
Brandenburg 24 27 51
Bremen 11 8 19
Hamburg 32 25 57
Hessen 147 78 225
Mecklenburg-Vorpommern 10 13 23
Niedersachsen 184 85 269
Nordrhein-Westfalen 342 165 507
Rheinland-Pfalz 74 64 138
Saarland 22 12 34
Sachsen 45 24 69
Sachsen-Anhalt 23 20 43
Schleswig-Holstein 58 30 88
Thüringen 20 17 37
Sonstiges (Ausland)
(Zahlenquelle: BAFA)
0 1 1

 

Top 10 der Anträge je Hersteller
Rang Hersteller Anzahl
1 BMW 917
2 Renault 709
3 Volkswagen 284
4 Mitsubishi 221
5 Nissan 188
6 Audi 167
7 Mercedes-Benz 135
8 Kia 135
9 Peugeot 92
10 Citroen 90

(Zahlenquelle: BAFA)

 

Anträge nach Antragsteller
Antragsteller Anzahl
Privatperson 1.789
Unternehmen 1.204
Körperschaft 16
Verein 5
Kommunaler Betrieb 12
Kommunaler Zweckverband
(Zahlenquelle: BAFA)
1

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)
Nach 62 Tagen: 3.027 Anträge (Tagesdurchschnitt:  48,83 Anträge)

Hier geht es zu den Bericht und weiteren Infos vom BAFA: BAFA Publikationen

Am 27. Juli hat Mercedes-Benz einen Elektro-LKW präsentiert, die Batterieeinheit mit 212 kWh ermöglicht eine Reichweite von 200 Kilometern.

Mercedes-Benz präsentiert Elektro-LKW mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Bildquelle: Mercedes-Benz

Am Mittwoch wurde der Elektro-LKW Mercedes-Benz Urban eTruck präsentiert, dass zulässige Gesamtgewicht liegt bei bis zu 26 Tonnen und er kann zum Beispiel für die Verteilung der Waren in einer Stadt eingesetzt werden.
Damit können im städtischen Verteilerverkehr künftig auch schwere Lkw lokal emissionsfrei und flüsterleise fahren. Die Markteinführung dieser Technologie ist für Daimler Trucks Anfang des nächsten Jahrzehnts vorstellbar. Im leichten Verteilerverkehr beweist Daimler Trucks mit dem Fuso Canter E-Cell bereits seit 2014 in Kundentests eindrucksvoll die Alltagstauglichkeit eines vollelektrischen Lkw.
Obwohl Elektroantriebe lange Zeit für Lkw nicht in Frage zu kommen schienen, zeichnet sich mittlerweile die Wirtschaftlichkeit batterieelektrischer Trucks ab. Denn die Batterie-Technik macht große Fortschritte: Im Zeitraum zwischen 1997 und 2025 sinken die Kosten voraussichtlich um 60 Prozent. Gleichzeitig wird die Leistung im selben Zeitraum um rund 250 Prozent steigen.

Mercedes-Benz präsentiert Elektro-LKW mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Bildquelle: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Urban eTruck: elektrischer Antrieb, modulares Batteriekonzept und stimmige Gewichtsbilanz
Aktueller Beweis für diese Entwicklung ist die Weltpremiere des Mercedes-Benz Urban eTruck. Er zeigt den Weg zur emissionsfreien Mobilität im Verteilerverkehr mit schweren Lkw. Die technische Ausgangsposition des Mercedes-Benz Urban eTruck bildet ein schwerer dreiachsiger Verteiler-Lkw von Mercedes-Benz. Darüber hinaus aber haben die Entwickler von Daimler Trucks das Antriebskonzept völlig neu erdacht: An die Stelle des gesamten konventionellen Antriebsstrangs tritt eine elektrisch angetriebene Hinterachse mit Elektromotoren unmittelbar neben den Radnaben.

Mercedes-Benz präsentiert Elektro-LKW mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Bildquelle: Mercedes-Benz

Ihre Maximalleistung beläuft sich auf 2 x 125 kW, das maximale Drehmoment 2 x 500 Nm. In Verbindung mit der Übersetzung erreicht das Drehmoment am Rad 11 000 Nm.
Die Energieversorgung sichert ein Batteriepaket aus drei Modulen von Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 212 kWh. Daraus
resultiert eine Reichweite von bis zu 200 km – üblicherweise ausreichend für eine typische Tagestour im Verteilerverkehr. Die modular aufgebaute
Batteriebestückung kann, abhängig von der gewünschten Reichweite, durch Hinzufügen oder Weglassen von Batteriesätzen individuell angepasst werden. Mit der Ladestation wird der Urban eTruck über den europaweit standardisierten Stecker „Combined Charging System“ (CCS) Typ 2 verbunden. Bei einer Ladeleistung von 100 kW sind die vollständig entleerten Batterien in zwei bis drei Stunden zu 100 Prozent gefüllt.
Da die EU-Kommission eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für Lkw mit Alternativantrieb um bis zu eine Tonne befürwortet, wird der
Gewichtsnachteil des Elektroantriebs größtenteils ausgeglichen. Das zulässige Gesamtgewicht des dreiachsigen Solofahrzeugs wird mit diesem Schritt von 25 auf 26 Tonnen steigen, der ursprüngliche Nachteil reduziert sich auf 700 kg im Vergleich zu einem unmittelbar vergleichbaren Lkw mit Verbrennungsmotor.
Fuso Canter E-Cell: der rein elektrische Antrieb ist bereits Gegenwart Für leichte Lkw ist der rein elektrische Antrieb bereits Gegenwart. Das beweist der Fuso Canter E-Cell. Nach einem erfolgreichen Flottentest in Portugal bewährt sich der Canter E-Cell seit rund einem halben Jahr beim ersten Flottentest für Lkw seiner Art in Deutschland. Er wird künftig unter dem Namen Fuso eCanter angeboten. Neuigkeiten dazu wird es auf der IAA Nutzfahrzeuge ab dem 21.9.2016 geben.
Seine Batteriepakete mit einer Gesamtkapazität von 48 kWh sind links und rechts am Rahmen montiert. Der Elektromotor leistet 110 kW, das maximale Drehmoment beläuft sich auf 650 Nm. Je nach Einsatz beläuft sich die Reichweite des Canter E-Cell auf mehr als 100 km. Die Batterien werden in Europa über den gleichen, standardisierten Anschluss geladen, den auch der Urban eTruck verwendet. Per Schnellladung kann das Fahrzeug in nur einer Stunde auf 80 Prozent der Gesamtleistung gebracht werden.
Fuso ist neben Mercedes-Benz und Freightliner die dritte große Marke von Daimler Trucks und führender Hersteller für „grüne“, leichte Lkw. Fuso Canter Eco Hybrid sind weltweit im Einsatz. Er wird in zweiter Generation seit 2012 gefertigt. Die erste Generation des rein elektrisch angetriebenen Canter E-Cell präsentierte Fuso bereits im Jahr 2010, 2014 folgte die zweite Generation. Parallel zum aktuellen Flottentest in Deutschland arbeitet Fuso bereits an der dritten Generation – der elektrisch angetriebene Canter wird noch alltagstauglicher und wirtschaftlicher.

Modular aufgebaute Stromversorgung durch Batteriepakete

Die Energieversorgung erfolgt durch modular aufgebaute Pakete mit Lithium-Ionen-Batterien. Die Basisbestückung mit 212 kWh Gesamtkapazität
ergibt eine beachtliche Reichweite von bis zu 200 km. Berechnet ist sie im Verteilerverkehr für einen Dreiachser wie er zur Belieferung im Lebensmittelverkehr üblich ist. Dank des durchdachten Konzepts derAntriebsachse mit radnabennahen Motoren finden die Batterien ihren Platz crashsicher innerhalb des Rahmens.
Innovativer Antrieb mit Elektromotoren nahe den Radnaben
Zu den herausragenden Merkmalen des Urban eTruck gehört sein Antrieb mit elektrisch angetriebener Hinterachse und Elektromotoren unmittelbar
neben den Radnaben. Die Achse basiert auf dem Typ ZF AVE 130 und hat sich in ihrer Basisausführung als Niederflur-Portalachse bereits in Hybrid-und Brennstoffzellen-Omnibussen von Mercedes-Benz bewährt.
Für den Einsatz im Urban eTruck wurde die Achse jedoch umfassend überarbeitet. So findet ein neuer, deutlich höher liegender Achskörper Verwendung, zugunsten einer Bodenfreiheit von mehr als 200 mm. Ebenso wurde wegen der für Lkw typischen Rahmenbauweise die Achsanbindung neu konstruiert.
Weiteres Kennzeichen der Achse in der hier verwendeten Spezifikation ist eine Supersingle-Bereifung der Größe 495/45 R 22,5. Hintergrund ist die Rahmenbreite des Fahrgestells in Kombination mit den radnabennahen  elektrischen Antriebsmotoren. Gleichzeitig sparen Supersingles im Vergleich zu herkömmlichen Zwillingsbereifungen spürbar Gewicht – dies erhöht die Nutzlast. Die maximal zulässige Achslast der Antriebsachse beläuft sich auf 11,5 t und liegt damit auf gewohntem Niveau.

Mercedes-Benz präsentiert Elektro-LKW mit einer Reichweite von 200 Kilometern. Bildquelle: Mercedes-Benz

Die Entwickler haben von der ursprünglichen Niederflurachse für den Urban eTruck die Antriebsmodule mit je einem flüssigkeitsgekühlten
hochtourigen Asynchron-Dreiphasenmotor pro Seite übernommen. Die Nennspannung beläuft sich auf 400 V, die Maximalleistung auf 2 x 125 kW.
Die Motoren erreichen ein maximales Drehmoment von 2 x 500 Nm. In Verbindung mit der Übersetzung erreicht das Drehmoment am Rad
11 000 Nm.
Ein entscheidender Vorteil von Elektromotoren: Während das Drehmoment bei Verbrennungsmaschinen allmählich über die Drehzahl aufgebaut wird, steht die volle Durchzugskraft bei Elektromotoren technisch bedingt bereits aus dem Stand voll zur Verfügung. Damit liegt die Fahrdynamik des Urban eTruck mindestens auf dem Niveau vergleichbar starker Dieselmotoren.
Aufgrund des elektrischen Fahrzeugantriebs werden beim Urban eTruck sämtliche Nebenaggregate elektrisch betrieben. Das betrifft den Druckluftkompressor
der Bremsanlage oder die Lenkhelfpumpe für die Servo-Unterstützung der Lenkung, sowie den Kompressor der Klimaanlage.

Batterie im Serienfahrzeug sichert bis zu 200 km Reichweite

Wichtig für die Praxistauglichkeit eines Nutzfahrzeugs mit Elektroantrieb ist natürlich die Reichweite, definiert vor allem durch die Batteriekapazität. Der
Urban eTruck liefert darauf eine verblüffende Antwort über den aktuellsten Stand dieser Technik. Seine Batteriekapazität ist modular aufgebaut und
trägt damit den unterschiedlichsten Ansprüchen Rechnung.
Als Basisbestückung des Urban eTruck dient ein Batteriepaket aus drei Modulen mit einer Gesamtkapazität von 212 kWh. Daraus resultiert eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern.
Damit hat die Daimler-Tochter vor Tesla Motors einen Lastkraftwagen vorgestellt, der rein elektrisch fährt. Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hatte erst vor kurzem mitgeteilt, dass sein Unternehmen in Zukunft neben Pick-Ups, Busse auch Elektro-LKW produzieren will.
Derzeit wird der Elektro-LKW Mercdes-Benz Urban eTruck unter anderem einem Flottentest bei Hermes unterzogen, die Ergebnisse sollen in die späteren Modelle mit eingearbeitet werden.
Quelle: Auszüge aus der Pressemitteilung von Daimler
Unsere Seite auf Google+ Google