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Archiv

Kategorie: Honda

(30.10.2011)

Auf der diesjährigen LA Autoshow (18. bis 27. November 2011) stellt Honda sein Elektroauto Fit EV vor.

Bildquelle: Honda

Wie bereits im September auf der IAA 2011 in Frankfurt am Main wird auch bei der LA Auto Show 2011 voraussichtlich das Hauptthema die Elektromobilität sein. Diese Gelegenheit wird auch der Autohersteller Honda nutzen und sein erstes Elektroauto dem Publikum vorstellen – der Honda Fit EV wird zunächst nämlich nur in den USA zu kaufen sein. In Deutschland kennt man den Fit vielmehr als Honda Jazz, den es auch als Hybridauto gibt.

Zur Zeit hat Honda noch kaum Informationen über sein Elektrofahrzeug veröffentlicht, bekannt ist, dass das viertürige Elektroauto eine Reichweite von bis zu 160 km haben soll. Die Batterie wird vermutlich eine Kapazität von um die 16 kWh haben. Die Spitzengeschwindigkeit soll um die 140 km/h liegen.

Zu den Ausstattungsmerkmal des Honda Fit EV gehören drei vom Fahrer wählbare Fahrmodi, je nachdem in welchem Programm (Eco, Normal, Sport) man sich befindet, kann man sportlich oder sehr effizient fahren. Die Reichweite im Eco-Modus liegt gut 25% höher als im Sport-Modus.

Über den Preis seines Elektroauto hat Honda noch keine Informationen bekannt gegeben, ab dem Jahr 2013 soll man das E-Auto jedoch kaufen können.

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(10.09.2011)

Wenn ein Elektroauto Thema einer Diskussion ist, dann kommen recht schnell die Argumente mit dem vergleichbar hohen Kaufpreis und der Reichweite um 160 Kilometer.

Nun wurde von US-Forschern ein Verfahren entwickelt, um die Kapazität von Lithiumionen-Akkus um bis das achtfache zu erhöhen.
Bei dem Verfahren spielen Braunalgen eine sehr wichtige Rolle, bisher werden Braunalgen schon in der Lebensmittel- und der Kosmetikindustrie genutzt. Jetzt haben die Forscher das sogenannte Alginat auch als Komponente für Akkus entdeckt.

Seetang gehört zu den Braunalgen, das Alginat wird bereits unter anderem von der Kosmetikindustrie verwendet. Bildquelle: Nadima (/Stern.de)

In Zukunft könnten Akkus eine Substanz aus gewöhnlichem Seetang enthalten. US-Forscher haben Elektroden gebaut, die mit sogenanntem Alginat als Klebstoff zusammengehalten werden. Dieses langkettige Molekül wird aus Braunalgen wie dem Riesenseetang Macrocystis pyrifera gewonnen.

In der Lebensmittel-, Pharma-, und Kosmetikindustrie kommt es bereits als Verdickungsmittel zum Einsatz – nun könnte der Rohstoff aus dem Meer auch bei der Herstellung von Akkus genutzt werden.

Im Wissenschaftsmagazin “Science” haben Forscher berichtet, das experimentelle Lithiumionen-Akkus dank neuartiger Elektroden sogar eine achtfach höhere Kapazität als solche mit heute üblichen Elektroden haben. Der Forscher Igor Kovalenko vom Georgia Institute of Technology, Atlanta, und seine Kollegen tauschten nicht nur das heute genutzte Bindemittel – den Kunststoff PVDF – gegen Alginat aus, auch die Elektroden wurden grundlegend verändert.

Bei den marktüblichen Lithiumionen-Akkus – wie sie in vielen Elektroautos als Energiespeicher verwendet werden – bestehen die negativen Elektroden größtenteils aus Graphit – hierbei handelt es sich um eine Form von Kohlenstoff – in dem Graphit sind die Lithium-Atome eingelagert. Beim Entladevorgang des Akkus geben sie ihre Elektronen ab und wandern anschließend als positive Teilchen durch eine gelartige Substanz zur positiven Elektrode.

Die Forscher des Georgia Institutes of Technology und der Clemson University nutzen statt Graphit das Halbmetall Silizium, das Silizium wird in feingepulverter Form mit dem Klebstoff Alginat gemischt und anschließend wird daraus die Elektrode geformt.
Mit Erfolg: In Lade- und Entladeversuchen zeigten sich die Elektroden stabil über 1300 Zyklen hinweg.

Laut Experten gilt Silizium schon länger als eine gute Alternative zu Graphit, schreiben die Forscher. Bisher wurde Silizium allerdings nicht genutzt, da die Silizium-Elektroden während des Akkubetriebs stark anschwellen und diese Volumenänderungen beeinträchtigen die Lebensdauer der Akkus. Gegen den Ausdehnungsprozess helfe Alginat, es bildet viele Bindungen mit dem Silizium aus, werde hart und steif und verhindere so das Anschwellen. Die Poren innerhalb der Elektrode, die sich bei der Herstellung bilden, seien von ihrer Größe und Zahl zudem genau richtig, damit die Lithium-Teilchen gut durch die Elektrode wandern könnten -dies ist für die Funktionalität des Akkus entscheidend.

In der Science heißt es:

“Die Eigenschaften des Alginat könnten auch Vorteile bei anderen Elektroden bringen, etwa bei traditionellen Graphitelektroden.”

Das umweltfreundliche Alginat könnte den heute verwendeten Kunststoff PVDF möglicherweise ersetzen, auch lassen sich die Algen relativ leicht anbauen.

Das Forschungsprojekt wurde von den beiden beteiligten Universitäten, dem Autobauer Honda sowie der US-Weltraumbehörde Nasa gefördert. Auch ein Patentantrag für die Technik wurde bereits  gestellt.

Wie sich die Verwendung von Alginat auf den Preis des Akkus auswirkt, steht leider noch nicht fest. Da es ein Naturstoff ist, bleibt zu hoffen, das die Preise für die Akkus mit Alginat sinken werden. Aber letztendlich ist schon alleine die Tatsache, das die Reichweite mit einem Elektroauto um das achtfache erhöht sein könnte, ein Grund zur Hoffnung. Denn mit einem Elektroauto könnte man so, im besten Fall über 1.280 Kilometer weit mit einer Akkuladung fahren – selbst wenn die Reichweite nur vervierfacht werden würde, könnte dies zu einer größeren Akzeptanz von Elektrofahrzeugen führen.

Hier geht es zu dem Artikel der Zeitschrift Science: Klick

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(20.06.2011)

Honda hat in Barcelona seinen neuen einsitzigen Elektroroller EV-neo vorgestellt, der umweltfreundliche Stadt-Scooter, dessen E-Motor 2,8 kW/3,8 PS leistet, hat eine Reichweite von ungefähr 34 Kilometern (bei ca. 30 Km/h). Das Elektromobil verfügt über eine Kombibremse, die gleichzeitig auf Hinter- und Vorderrad wirkt.

Dies ist Hondas neuer Elektroroller EV-neo

Honda EV-neo. Foto: Honda/Auto-Reporter.NET

Die Lithiumionen-Batterie kann an einem haushaltsüblichen Stromanschluss nachgeladen werden, die Ladedauer beträgt ca. 3,5 Stunden. Das mobile Ladegerät ist in einem Fach unter dem Sitz untergebracht, mit dem größeren Schnellladegerät verkürzt sich der Ladevorgang auf eine halbe Stunde.

Wer es nicht weit zur Arbeit hat, für den ist dieser Elektroroller eine gute Alternative. In Deutschland soll der Roller um die 4.000 Euro kosten.

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(10.02.2011)

Der Autobauer Honda zeigt auf dem Autosalon in Genf (1.-13.3.2011) die Studie eines Elektroauto auf Basis des Jazz, der in Japan Fit heißt. Das Konzept für das Elektroauto Fit EV verfügt über das Raumkonzept des Jazz und einen auf dem Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity beruhenden Elektromotor. Die Reichweite des Elektroautos von Honda soll bis zu 160 Kilometer betragen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 144 km/h.

Elektroauto Honda Fit EV Concept Elektromobil Elektromotor Genf Autosalon

Honda Fit EV Concept. Foto: Auto-Medienportal.Net/Honda

Der Honda (Electric Vehicle) EV Concept soll in ähnlicher Form im nächsten Jahr in den USA und in Japan auf den Markt kommen. Vom Hybrid-Coupé CR-Z abgeleitet ist die Möglichkeit, zwischen drei unterschiedlichen Fahrmodi wählen zu können.

Honda wird in Genf ebenfalls den modifizierten Jazz zeigen, der ab April erhältliche Jazz Hybrid und die überarbeitete Accord-Reihe. Außerdem stellt Honda eine Plug-in-Hybridplattform vor, die Plattform dient als Basis für Modelle, welche ab 2012 raus kommen sollen. Insgesamt sollen so 12 neue Modelle entstehen, die neben dem Verbrennungsmotor über zwei Elektromotoren verfügen.

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( 26. Dezember 2010)

Am 24. Dezember 2010 hat Honda mit der Einführung des Elektrorollers EV-Neo begonnen. Das Elektromobil wird zunächst nur in Japan an gewerbliche Kunden wie Kurierdienste und andere Unternehmen verleast. Bis März 2011 sollen rund 100 Fahrzeuge ausgeliefert werden, mit denen noch letzte Erfahrungen gesammelt werden sollen. Der offizielle Marktstart ist dann für April vorgesehen. Honda will innerhalb eines Jahres 1000 Fahrzeuge im Leasing absetzen. Der spätere Verkaufspreis soll bei rund 4500 Euro liegen.

Der Elektroroller EV-Neo von Honda. Foto: Auto-Medienportal.Net/Honda

Der Elektroroller EV-Neo erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 30 km/h auf ebener Strecke die Reichweite beträgt 34 Kilometern. Der Lithium-Ionen Akku des Einsitzers kann über ein speziell entwickeltes Schnellladesystem bei 25 Grad Umgebungstemperatur und 200 Volt binnen einer halben Stunde wieder komplett aufgeladen werden. Nach 20 Minuten sollen bereits 80 Prozent der Batteriekapazität wieder zur Verfügung stehen. Das reguläre Aufladen einer leeren Batterie dauert dreieinhalb Stunden

Der EV-Neo verfügt über 30 Kilogramm Transportkapazität, die sich auf einen Frontkorb, das Fach unter dem Sitz und den Heckgepäckträger verteilen. Der auf 12-Zoll-Rädern fahrende E-Scooter hat einen Lenkeinschlag von 50 Grad und ist damit besonders wendig. Die Leistung ist so ausgelegt, dass der Roller auch bei voller Beladung an Steigungen von bis zu 12 Prozent problemlos anfährt.

Zur Serienausstattung gehören Hondas kombiniertes Bremssystem CBS sowie Haupt- und Seitenständer. Optional ist unter anderem ein Fußgängerwarnsystem erhältlich, das bei Geschwindigkeiten von unter 28 km/h aktiv wird.

Wer jetzt schon einen Elektroroller kaufen will, findet Elektroroller auf luis.de

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