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Kategorie: General Motors

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

Auf dem Pariser Automobilsalon wird das Elektroauto Opel Ampera-e präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e wird derzeit auf dem Autosalon Paris 2016 (1. bis 16. Oktober) präsentiert, es verfügt über eine erstaunliche Reichweite von über 500 Kilometern (nach NEFZ).

Dr. Karl-Thomas Neumann (Opel-Chef) sagte:

„Mit dem neuen Ampera-e setzen wir die größte Modelloffensive unserer Geschichte konsequent fort“…  „Der Ampera-e mit seiner überragenden Reichweite beweist, dass Elektromobilität so voll alltagstauglich wird und dazu auch noch Spaß macht.“

Ein Vergleich der Elektroauto Renault Zoe, Opel Ampera, Nissan Leaf, BMW i3, VW e-Golf. Bildquelle: Opel

Die NEFZ-Werte sind besonders zu Vergleichszwecken wichtig. Der Testzyklus bildet allerdings kaum das alltägliche Verkehrsgeschehen ab. In der Realität beeinflussen Faktoren wie die Streckenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, der Fahrstil oder die Zuladung die Reichweite. Daher hat Opel den Ampera-e zusätzlich einer Messung –angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) –unterzogen. Die WLTP-Werte kommen dem realen Fahrverhalten näher. Und auch hier überzeugt der Opel Ampera-e: Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf über 380 Kilometer. Naturgemäß weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt.

Das Cockpit wirkt aufgeräumt. Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e beschleunigt in 3,2 Sekunden von 0 auf 50 km/h

Zum sorglosen Reisen über weite Distanzen kommt beim Ampera-e das Temperament eines Sportwagens: Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW/204 PS. So gehören souveräne Ampelstarts oder Autobahnauffahrten ebenfalls zu den Paradedisziplinen des Ampera-e. Von null auf Tempo 50 beschleunigt der Elektro-Kompaktwagen mit einer Sportwagenzeit von nur 3,2 Sekunden. Und da die mit 60 kWh hochkapazitiven Batterien extra flach in platzsparender Unterflurbauweise angebracht sind, entstehen reichlich Platz für fünf Passagiere und ein Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Kompaktklasse-Fünftürers. Dazu gibt‘s beste digitale Vernetzung mit OnStar und Smartphone-Integration in typischer Opel-Manier.

Dr. Karl-Thomas Neumann (Opel-Chef) erklärt:

„Unser Ampera-e ist kein Öko-Luxus, kein Spielzeug, kein reiner Zweitwagen. Opel zeigt, dass dank innovativster Technologie Elektromobilität auch für ein viel breiteres Publikum erreichbar ist – Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto.“

Der Verkaufspreis wird meiner Einschätzung nach, bei etwa 39.000 Euro liegen. Inklusive des Umweltbonus (Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro) wird vermutlich bei 35.000 Euro landen.

Der Opel Ampera-e verfügt zumindest bei dem in Paris gezeigten Modell über einen  Typ 2 sowie einen CCS Ladeanschluss (50kW). Ein nettes Detail sind unter anderem die 2 USB-Anschlüsse, mit denen die Mitfahrer ihre Geräte aufladen können.

Der Marktstart ist derzeit für das Frühjahr 2017 vorgesehen, bei dem Ampera-e handelt es sich um das Schwestermodell des Elektroauto Chevrolet Bolt – Opel und Chevrolet sind Tochterunternehmen von General Motors.

Seit dem 2. Juli kann man nun auch endlich in Deutschland die Kaufprämie für den Erwerb eines Elektro- oder Plug-In Hybridautos beantragen, bereits am 11. Juli waren beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 718 Anträge für den Umweltbonus eingegangen.

Renault liegt bei der Kaufförderung von Elektroautos weit vorne

Die meisten Antragsteller haben die Prämie für den Erwerb des Elektroauto Renault Zoe genutzt, hier ist die Top 5 der bisher geförderten Fahrzeuge:
  1. Elektroauto Renault Zoe: 184
  2. Elektroauto BMW i3: 127
  3. Plug-In Hybridauto BMW 225xxe: 80
  4. Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander: 54
  5. Elektroauto Kia Soul EV: 32

(Die vollständige Liste der Fahrzeuge ist unten zu finden.)

Arnold Wallraff  (BAFA-Präsident) sagte zu dem Auftakt der Antragsstellung:
„Die Antragszahl entspricht den Erwartungen, auch wenn die Nachfrage im Vergleich zu 150.000 Anträgen in den ersten Tagen der Online-Beantragung für die Umweltprämie etwas verhaltener ist.“

Es wird kein Elektromobilitätschaos geben

Für die neue Aufgabe wurden 10 Mitarbeiter eingestellt und die IT-Strukturen wurden wurden seit der sogenannten Abwrackprämie auch verbessert, daher wird es seiner Meinung nach, kein ‚Elektromobilitätschaos‘ geben.
Den Umweltbonus kann man grundsätzlich für alle Plug-In Hybrid- und Elektroautos beantragen, die Fahrzeuge müssen aber folgende 3 Bedingungen erfüllen:
  • Der Kauf-/Leasingvertrag darf nicht vor dem 18. Mai 2016 geschlossen worden sein.
  • Der Basispreis darf nicht über 60.000 Euro liegen.
  • Der Autohersteller muss sich an dem Programm beteiligen und 50 Prozent der Prämie bezahlen.
Für den Erwerb eines E-Auto erhält man 4.000 Euro und für den Erwerb eines Plug-In Hybridautos 3.000 Euro.

Hier ist die Tabelle mit allen Fahrzeugen, für denen der Umweltbonus beantragt wurde

Hersteller Typ Anzahl Antrieb
Audi A3 15 Plug-In
BMW i3 127 Elektro
BMW 225xe 80 Plug-In
BMW 330e 18 Plug-In
Citroen C-Zero 11 Elektro
Citroen Berlingo Electric (Batteriemiete) 2 Elektro
Citroen Berlingo Electric 1 Elektro
Kia Soul EV (Play) 32 Elektro
Mercedes-Benz B 250e 18 Elektro
Mercedes-Benz C 350e T-Modell 11 Elektro
Mercedes-Benz C 350e 5 Elektro
Mitsubishi Outlander Plug-In, Top 42 Plug-In
Mitsubishi Outlander Plug-In, Plus 12 Plug-In
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) 1 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, 30 kWh) 16 Elektro
Nissan Leaf (Tekna, 30 kWh) 8 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 7 Sitzer) 5 Elektro
Nissan e-NV200 (Premium) 3 Elektro
Nissan e-NV200 (Pro+) 3 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 5 Sitzer) 2 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, mit Batteriemiete) 2 Elektro
Nissan e-NV200 (Combi, Comfort) 2 Elektro
Nissan e-NV200 (Kastenwagen, Comfort) 2 Elektro
Nissan Leaf (Tekna, 24 kWh) 1 Elektro
Nissan e-NV200 (Evalia, Tekna, 7 Sitzer mit Batteriemiete) 1 Elektro
Nissan Leaf (Acenta, 24 kWh, mit Batteriemiete) 1 Elektro
Peugeot iOn 15 Elektro
Peugeot Partner Electric (Kastenwagen L1) 2 Elektro
Peugeot Partner Electric (Kastenwagen L2) 2 Elektro
Renault Zoe (Intens) 115 Elektro
Renault Zoe (Life) 48 Elektro
Renault Zoe (Zen) 21 Elektro
Renault Kangoo ZE 6 Elektro
Renault Kangoo Maxi ZE 4 Elektro
Renault Kangoo Maxi ZE (Doppelkabine) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive coupe (mit Batteriemiete) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive (cabrio, mit Batteriemiete) 1 Elektro
Smart fortwo electric drive coupe 1 Elektro
Toyota Prius Plug-In Hybrid (Comfort) 16 Plug-In
Toyota Prius Plug-In Hybrid (TEC-Edition) 2 Plug-In
Volkswagen Golf GTE 24 Plug-In
Volkswagen Passat GTE (Variant) 16 Plug-In
Volkswagen e-Golf 15 Elektro
Volkswagen e-up! 3 Elektro
Volvo V60 Plug-In Hybrid (Summun) 3 Plug-In
Volvo V60 Plug-In Hybrid (Momentum) 1 Plug-In
Summe: 718
Stand: 11. Juli 2016

Via: Automobilwoche

Ein Analyst geht nicht davon aus, dass Tesla Motors mit dem Elektroauto Tesla Model 3 Gewinne erzielen wird, wenn es nur für 35.000 US-Dollar verkauft wird.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Colin Langan (Analyst der Union Bank of Switzerland, UBS) geht nach eigenen Berechnungen nicht davon aus, dass Tesla mit dem Model 3 ein Plus erwirtschaften wird, wenn der Verkaufspreis „nur“ 35.000 US-Dollar beträgt.
Die entscheidende Gewinnschwelle (Break Even Point) liegt bei 50.000 Dollar, wenn das US-Unternehmen hingegen nur 35.000 Dollar pro Fahrzeug erhält, zahlt Tesla nach seinen Berechnungen pro PKW 1.510 $ drauf.
Zu den Kostentreibern zählen die Batterieeinheit, die Sensoren und der Aluminium-Anteil in der Karosserie des Model 3. Pro kWh muss Tesla laut Jon Bereisa (CEO/Geschäftsführer von Auto Lectrification) 260 US-Dollar bezahlen, somit würde eine Batterieeinheit mit 60 Kilowattstunden 15.600 Dollar – was somit über ein Drittel des Fahrzeugpreises wäre.
Bereisa hat über 35 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur bei General Motors gesammelt, zuletzt war er der verantwortliche Ingenieur für das Plug-In Hybridauto Chevrolet Volt. (Chevrolet ist ein Tochterunternehmen von GM).

Die Akkuzellen für das E-Auto Chevrolet Bolt – welches im Jahr 2017 auf den Markt kommt – kosten hingegen nur 215 $/kWh. Chevrolet bezieht die Akkumulatoren von LG, der Batterielieferant von Tesla ist hingegen Panasonic.
Allerdings baut Tesla derzeit seine Gigafactory genannte Batteriefabrik, mit dieser will der US-Autobauer die Kosten für die Stromspeicher weiter senken.
Damit die Reichweite des Model 3 die 346 Kilometer erreichen kann, muss die Batterieeinheit laut Bereisa mindestens 55 kWh groß sein.

Laut Tesla Motors sind die Kosten pro Kilowattstunde bereits bei unter 190 $

Den Analysen widerspricht allerdings Jeff Evanson (Zuständig für den Bereich Investor Relations bei Tesla Motors), so bezahlt Tesla laut seinen Angaben bereits heute weniger als 190 Dollar pro kWh, gleichzeitig wird der Stromspeicher des Elektroauto Model 3 bei unter 60 kWh liegen.
Auch wird die Karosserie des Model 3 nicht vollständig aus Aluminium bestehen, so sollen die Produktionskosten unter 35.000 Dollar liegen. Damit ein Unternehmen mit einem Produkt Gewinn erzielen will, muss der Verkaufspreis mindestens 45 bis 55 Prozent über den Produktionskosten liegen. Zu den Produktionskosten gehören neben den reinem Material- und Personalkosten auch andere Kosten des Unternehmens, wie zum Beispiel Entwicklung, Vertrieb, usw.

Via: UBS Sees Telsa’s (TSLA) Model 3 As Unprofitable

 

Das Elektroauto Chevrolet Bolt wird bereits im Rahmen einer Vorserienproduktion hergestellt, in einem Video kann man sich die Herstellung des Stromers anschauen.

Das Elektroauto Opel Ampera-e ist das Schwesternmodell des Chevrolet Bolt. Bildquelle: Opel/GM

In der Nähe von Detroit produziert Chevrolet den Bolt, hierbei handelt es sich um einen rein elektrisch angetriebenes PKW mit einer Reichweite von 320 Kilometern und einem Verkaufspreis von 37.500 US-Dollar (33.588 Euro). Von dem Verkaufspreis wurden aber noch nicht die Kaufanreize abgezogen, welche in den USA je nach Bundesstaat bis zu 10.000 Dollar betragen können.

Bisher handelt es sich allerdings noch um eine Vorproduktion, damit sollen wahrscheinlich die Montageabläufe optimiert werden. Ab Oktober 2016 soll die Produktion dann richtig beginnen,

Der Chevrolet Bolt wird von vielen als direkte Konkurrenz zu dem Elektroauto Tesla Model 3 gesehen, welches am 31. März präsentiert werden soll. Denn beide Stromer verfügen über die gleiche Reichweite und auch der Verkaufspreis liegt in einem sehr ähnlichen Rahmen.

Allerdings will General Motors (Mutterkonzern von Chevrolet) den Bolt bereits im Jahr 2017 auf den Markt bringen, damit dürfte man einen entscheidenden Vorteil gegenüber Tesla Motors haben

Die Batterieeinheit des Bolt EV ist 60 kWh groß, dies ermöglicht eine Reichweite von um die 320 Kilometern. In weniger als 7 Sekunden soll man von 0 auf 60 mph (Meilen pro Stunde) beschleunigen können, dies entspricht knapp 96,5 km/h.

Nach den bisherigen Plänen wird es von dem Bolt ein Schwestermodell in Form des Opel Ampera-e geben, der Vorgänger war das Plug-In Hybridauto Ampera.

Ein Elektroauto erzielt auch als Gebrauchtwagen einen guten Preis, bei einem Premiumfahrzeug von BMW oder Tesla Motors ist die Chance sogar hoch, dass man nur einen geringen Wertverlust beim Wiederverkauf des PKW hat.

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Sobald man einen PKW gekauft hat, beginnt bereits der Wertverlust. Gerade in den ersten Jahren ist dieser am höchsten, davon sind sowohl Fahrzeuge mit einem Verbrennungs- als auch mit einem Elektromotor betroffen, allerdings gibt es zum Teil große Unterschiede in der Höhe des zu erwartenden Wertverlustes.

In der folgenden Tabelle sind ein paar Modelle und ihre Preise zum Vergleich aufgelistet:

Fahrzeugmodell Neupreis* Gebrauchtpreis** Jahr Kilometer
Renault Twizy 6.950 € 7.352 2013 20.787
Renault Twizy 6.950 € 5.500 2013 18.400
Peugeot Ion 29.393 14.841 2012 56.144
Citroen C-Zero 29.393 15.279 2012 12.358
Renault Kangoo Z.E. 20.000 15.864 2012 38.984
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 16.238 2012 26.955
Mitsubishi iMiEV (Electric Vehicle) 29.300 6.235 2012 36.000
Renault Zoe 21.700 18.001 2014 6.429
Renault Zoe 21.700 9.244 2014 36.000
Smart Fortwo ED 23.680 18.473 2014 7.715
VW e-Up! 26.900 22.741 2014 5.770
Nissan Leaf 23.790 24.745 2014 4.949
Nissan Leaf 23.790 10.706 2014 45.000
Opel Ampera 45.900 26.588 2013 26.637
Ford Focus Electric 34.900 27.845 2013 6.120
VW e-Golf 34.900 32.987 2014 6.281
Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 39.151 37.235 2014 7.723
BMW i3 39.450 39.582 2014 13.347
BMW i3 39.450 21.934 2013 45.000
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 94.089 2014 29.140
Tesla Model S (2013-2014) 85.000 41.140 2013 54.000
Tesla Model S (2015) 117.000 115.958 2015 10.690
*: Basispreis, **: Durchschnittsangaben Zahlenquelle: autouncle.de und autoscout24.de

 

Bei den Verkaufspreisen hängt es natürlich auch immer davon ab, wie viel Kilometer man bereits gefahren ist und wer der Autohersteller ist. Denn wer einen teuren Neuwagen gekauft hat, kann diesen in der Regel meistens besser als ein günstiges Modell verkaufen. Allerdings sollte man als möglicher Verkäufer damit rechnen, dass es etwas dauern kann, bis man sein Elektrofahrzeug wieder verkaufen konnte.
Es kann aber auch passieren, dass der Neuwagenpreis für einen PKW stark gesenkt wird: So lag der Neupreis für den Peugeot iOn bei der Markteinführung im Jahr 2010 bei 29.393 Euro, mittlerweile bekommt man ihn beim Händler als Neuwagen für 17.850 Euro. Somit sinkt entsprechend der Gebrauchtwert, da viele Käufer eher einen Neu- als einen Gebrauchtwagen kaufen werden.

Ein anderer Aspekt ist die Batterieeinheit, welche von manchen Autoherstellern nur per Leasing angeboten wird. So kann man die E-Autos von Renault idR. nur ohne Stromspeicher kaufen, bei Nissan hat man die Wahl zwischen dem Kauf oder der Batteriemiete.

Dieser Artikel ist Teil einer kleinen Mini-Artikelserie zum Thema gebrauchte Elektroautos

Teil 1: Gebrauchte Elektroauto – Stromer sind Restwertkönige

Teil 2: Was man beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos beachten sollte

Teil 3: Das ist bei der Batterie eines Elektroautos zu beachten

 

 

Im Herbst kommt die zweite Generation des Plug-In Hybridauto Chevrolet Volt auf den Markt, die rein elektrische Reichweite liegt nun bei 85 Kilometer.

Plug-In Hybridauto Opel Ampera schräg vorne links

General Motors hatte für den neuen Volt eine deutliche Verbesserung beim Thema Reichweite versprochen, dieses Versprechen hat der Mutterkonzern von Chevy eingehalten.
Die Systemleistung des Fahrzeugs liegt bei etwa 650 Kilometer, rein elektrisch soll man 85 Kilometer weit kommen – dies entspricht gegenüber dem Vorgänger einer Steigerung von 40 Prozent.

Während der Volt der ersten Generation über eine Batteriekapazität von 16 kWh verfügt, ist die Batterieeinheit beim neuen Modell 18,4 Kilowattstunden groß. Die wesentliche Reichweitenvergrößerung wurde dadurch erreicht, dass man den Stromspeicher leichter gemacht hat.

Eine wesentliche Neuerung gegenüber der vorherigen Modellversion sind die zwei Elektromotoren, welche für ein besseres Fahrerlebnis sorgen sollen.

Der Volt ist das am meisten verkaufte Plug-In Hybridauto, hier in Deutschland war er vor allem durch sein Schwestermodell Opel Ampera bekannt.

Via: Automobil-Produktion

Anfang 2017 soll das Elektroauto Chevrolet Boolt auf den Markt kommen, mit einer Reichweite von 320 Kilometern und einem Preis um die 30.000 US-Dollar soll es den Massenmarkt erobern. Allerdings ist dieser Preis schon abzüglich der US-Steuer-Gutschrift in Höhe von 7.500 Dollar, in Deutschland muss man also etwa 37.500 Euro zahlen.

Das Elektroauto Bolt EV soll Tesla Motors ab 2017 Konkurrenz machen. Bildquelle: General Motors/Chevrolet

Der Stromer Chevy Bolt soll laut der General Motors Chefin Marry Barra ein E-Auto für normale Leute und nicht für die Elite sein.

Anscheinend will GM mit seinem zukünftigen Bolt dem Elektroauto Tesla Model 3 Konkurrenz machen, denn es wird über eine ähnliche Reichweite verfügen und könnte sogar günstiger als die 3. Baureihe von Tesla werden.

Der Produktionsstart des Bolt ist für den Oktober 2016 geplant, dann sollen pro Jahr 25.000 bis 30.000 Einheiten produziert werden. Die Fertigung des Model 3 ist für 2017 geplant, damit dürfte es spannend werden, welcher der beiden rein elektrisch angetriebenen PKW mehr Käufer anlocken wird.

Der Verkaufspreis in Deutschland wird vermutlich bei 37.000 Euro liegen, denn bei dem genannten US-Preis wurde bereits die Kaufförderung in den USA abgezogen. Und für viele Interessenten wird vermutlich dann die Frage aufkommen, warum man sich nicht das Elektroauto BMW i3 mit dem optionalen Range Extender für derzeit etwa 39.000 Euro kaufen soll – schließlich hat man dann für den Notfall noch einen kleinen Verbrennungsmotor an Bord.

Via: Automobil-Produktion

 

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