Zum Inhalt springen

Archiv

Kategorie: Build your Dreams (BYD)

(04.07.2011)

Die Stadt Frankfurt am Main erhält von dem chinesischen Akku- und Elektroautohersteller BYD (Build Your Dreams) Elektrobusse, bis die Elektromobile in Frankfurt sind, muss sich die Stadt allerdings noch bis zum Frühjahr 2012 gedulden, dann sollen 3 E-Busse übergeben werden.

20110704-103614.jpg

BYD kündigte im April 2011 an, das sich das Unternehmen in Verhandlung mit mehreren europäischen Großstädten befindet. Mit der Stadt Frankfurt am Main wurde nun eine Absichtserklärung für den Kauf von drei Elektrobussen des Typs K9 unterzeichnet. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt, bei dem der Bereich des Gateway Gardens mit den Terminals 1 und 2 des Frankfurter Flughafens über die Elektrofahrzeuge verbunden werden soll. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf insgesamt 1,3 Millionen Euro, die Infrastruktur bestehend aus zwei Ladesäulen sind bereits in den Kosten enthalten.

Der elektrisch angetriebene Bus vom Typ K9 ist in Niederflurbauweise konzipiert und hat eine Länge von 12 Metern, dank der Eisen-Phosphat-Batterie hat er trotz seiner Größe eine Reichweite von ungefähr 250 Kilometern. BYD will in China dieses Jahr noch ca. 700 Elektrobusse ausliefern.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(04.07.2011)

Der Gewinn des Elektroautoproduzenten und Akkuhersteller Build your dreams (BYD) ist um 84 Prozent eingebrochen, an dem Unternehmen sind auch große Investoren wie Warren Buffett und Daimler beteiligt. Daimler hat mit BYD auch ein Jointventure gegründet, bei BYD handelt es sich um den größten chinesischen Akkuhersteller.

20110704-100619.jpg (BYD e6. Bildquelle: BYD)

Bereits im vergangenen Jahr hat BYD mit insgesamt 500.000 statt der geplanten 800.000 Elektrofahrzeuge viel weniger Autos verkauft, als ursprünglich geplant waren. Im ersten Quartal von 2011 hat sich die Lage nicht wirklich entspannt, von Januar bis März 2011 hat BYD 27,5 Prozent weniger Elektromobile verkauft. Dieser Trend hat sich im Mai nicht positiv verändert.

Gleichzeitig ist das Kerngeschäft mit Batterien und Handybauteilen unter Druck geriet, die veröffentlichte Bilanz für das erste Quartal 2011 ist entsprechend enttäuschend: Der Gewinn von BYD ist um ganze 84 Prozent eingebrochen. In seiner Börsenmitteilung macht BYD die Autosparte für das schlechte Abschneiden im Jahr 2010 und das Nicht-Autogeschäft für den Umsatzrückgang von 6,8 Prozent verantwortlich. Im Handygeschäft zählt der schwer angeschlagene Konzern Nokia zu einem der wichtigsten Kunden, gleichzeitig fehlen im Autobereich BYD neue Produkte. Die Verkaufsmenge des bis dato meistverkauften E-Auto F3 ist rückgängig, das im Jahre 2005 im Markt eingeführte Modell kann sich nur schwer gegen die Konkurrenz von General Motors und Nissan behaupten.

Damit BYD das Ruder wieder rumreißen kann, benötigt BYD eine überarbeitete Version des F3 – so ist jedenfalls die Meinung von Analysten. Insgesamt hat es BYD immer schwerer, denn die
Dass sich zudem die Rahmenbedingungen für den chinesischen Automarkt verschlechtert haben, kommt für BYD allerdings erschwerend hinzu. Die chinesische Regierung hat die Kaufsubventionen wie etwa steuerliche Vergünstigungen für Kleinwagen beendet. Als Folge dessen hat sich die Nachfrage erheblich abgekühlt.

Zum Glück sieht BYD die Probleme als Herausforderungen für den Vertrieb. Ab dem 4. Quartal 2012 will BYD auch in Europa Elektroautos verkaufen, in den USA will BYD noch früher an den Start gehen.

Die Anleger wurden von den großen Expansionsplänen kaum beeindruckt, die Aktien von BYD haben an der Hongkonger Börse um 70 Prozent ihres Wertes seit dem Allzeithoch im Oktober 2009 verloren. Allein 2011 hat die Aktie 38.7 Prozent nachgegeben, die Analyseexperten begründen diesen Rückgang mit dem fehlenden kontinuierlichen Zuzug neuer Produkte, mit denen das Unternehmen auf seine anfänglichen Erfolge hätte aufbauen können.

Es bleibt zu hoffen, dass BYD wieder mehr Gewinne erwirtschaftet – denn auch für deutsche Autohersteller wie Daimler ist BYD ein wichtiges Unternehmen.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(11.06.2011)

 

Die ersten Elektroautos vom Model BYD e6 des Herstellers Build your Dreams (BYD) gehen nach Rotterdam (Niederlande), dies wurde in einer Absichtserklärung der Stadt Rotterdam und des chinesischen Automobilhersteller BYD eine Absichtserklärung unterzeichnet, die den Kauf von Elektroautos des Typs BYD e6 vorsieht.

Elektroautos von BYD für Rotterdam

Der niederländische Prinz Maurits van Oranje macht eine Probefahrt mit dem Elektroauto all-electric e6 von BYD in Rotterdam. Bildquelle: Rotterdam/BYD

Die Erklärung über den Kauf der Elektroautos (fünf e6 im Rahmen des Projektes 75-RO-EV) für Rotterdam haben die Stadträtin Alexandra van Huffelen und Henry Li (der Exportchef von BYD) in Anwesenheit des niederländischen Prinzen Maurits van Oranje (Vorsitzender des Netzwerks Formule E-Team) und des chinesischen Botschafters Zhang Jun im Rotterdamer Rathaus unterzeichnet. Somit ist Rotterdam die erste europäische Stadt, in der das Elektroauto BYD e6 (welches eine Reichweite von ca. 300KM hat) zum Einsatz kommt. Als Termin für den offiziellen Marktstart in Europa nennt BYD das vierte Quartal 2012.

Bei dem Projekt 75-RO-EV geht es darum, das bis Ende 2011 insgesamt 75 Elektroautos und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge in den Fuhrparks der Projektpartner aufgenommen werden, neben der Stadt Rotterdam sind dies die Energieversorgungsunternehmen Eneco und Stedin. Das Projekt soll es ermöglichen verschiedene Marken und Typen von Elektroautos zu vergleichen und die Auswirkungen auf die Nutzer, Umwelt, Sicherheit, Kosten, Lebensdauer der Batterie und auf das Stromnetz zu untersuchen.

Wann die Elektroautos von BYD in Deutschland verfügbar sind, steht gegenwärtig noch nicht fest.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(21.02.2011)

Der Autobauer BYD (Build your Dreams) wird in Genf zwei Elektroautos präsentieren, damit folgt der chinesische Autobauer seiner „Three Green Dreams“-Strategie für den europäischen Markt. Bei den Elektroautos handelt es sich um das überarbeitete Elektroauto 2012 e6-Eco (einem fünfsitzigen Crossover) und dem laut BYD weltweit ersten Elektrogeländewagen mit unabhängigem Allradantrieb und Dualmodus. Zusätzlich gewährt BYD einen Einblick in seine „Green City Solution“, bei der Busse und Taxis mit Verbrennungsmotoren durch Elektromobile ersetzt werden.

BYD Elektroauto e6-Eco Genf Automobilshow Build your dream

Seinen Kompaktvan e6, hier auf der Detoiter Autoshow 2010, hat BYD noch einmal überarbeitet: zum e6-Eco; zu sehen in Genf. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Das Elektroauto Crossover ist mit einer Fe-Batterie von BYD ausgestattet, im Stadtverkehr soll das Auto eine Reichweite von ca. 300 Kilometern haben, über ein 100-kW-Schnellladegerät dauert es 40 Minuten, um die Batterie voll aufzuladen.

Der Elektrogeländewagen S6DM kann 60 Kilometer mit ausschließlich elektrischer Energie fahren und schafft bei zusätzlicher Nutzung des Benzinmotors an Bord mehr als 495 Kilometer. Die Vorderräder werden von einem 10-kW-Elektromotor angetrieben, die Hinterräder von einem leistungsstarken 75-kW-Elektromotor.

Den weltweit ersten mit einer Fe-Batterie von BYD betriebenen Bus wertet das Unternehmen als einen weiteren Durchbruch bei der Umstellung auf den elektrischen öffentlichen Nahverkehr. Der zwölf Meter lange e-Bus in Niederflurbauweise hat einen sogenannten In-Wheel-Antrieb, also Radmotoren, ein elektronisch gesteuertes Luftfederungssystem und einen großzügig bemessenen Innenraum. Mit seiner umweltfreundlichen und leistungsstarken Fe-Batterie soll der Elektrobus K9 im Stadtverkehr mit einer aufgeladenen Batterie 250 Kilometer weit fahren können.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}

(18.02.2011)
Ganze 100.000 Elektroautos sollen laut der Seite greenmotorsblog.de im Jahr 2011 nach Berechnungen eines Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer (Leiter des Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen) weltweit zugelassen werden.
Laut Dudenhöffer werden 3.000 bis 5.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen. Der Großteil der Neuzulassungen wird in Ländern wie USA, Frankreich, Asien, etc. vorgenommen

In welchem Jahr werden erstmals 100000 Elektroautos allein in Deutschland zugelassen? Das ist die große Preisfrage. Dieses Bild zeigt das Elektroauto Toyota RAV4 EV Concept. Bildquelle: Toyota

In welchem Jahr werden erstmals 100000 Elektroautos allein in Deutschland zugelassen? Das ist die große Preisfrage. Dieses Bild zeigt das Elektroauto Toyota RAV4 EV Concept. Bildquelle: Toyota

So setzen sich die 100.000 Elektroautos zusammen:

  • Nissan Leaf (50.000 Stück)
  • Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn, Citroen C-Zero (insgesamt ca. 20.000 Stück)
  • Chevrolet Volt / Opel Ampera (ca. 20.000 Stück)
  • BYD e6 (10.000 Stück)

Die Zahl 100.000 Elektroautos klingt erst mal viel, aber weltweit werden insgesamt ca. 60 Millionen Autos zugelassen. Das Hautproblem ist aber, das eine Neuzulassung nicht bedeutet, das ein Auto auch wirklich verkauft wird. Denn viele Autohändler oder Autokonzerne nehmen selbst Neuzulassungen vor, um die Absatzzahlen zu pushen. Später werden die Autos dann als Wagen mit Erstzulassung günstiger verkauft. Ohne Subvention werden in Deutschland viele Elektroautos eine Neuzulassung erleben, aber werden diese Elektroautos jemals gefahren?

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)
VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0 (from 0 votes)
{lang: 'de'}
24 Besucher online
8 Gäste, 16 Bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 25 um/am 12:04 am UTC
Diesen Monat: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Dieses Jahr: 176 um/am 05-15-2012 05:24 pm UTC
Jederzeit: 199 um/am 07-19-2011 07:56 pm UTC