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Archiv

Kategorie: Auszeichnungen

(24.01.2012)

Das Elektroauto Nissan Leaf wird in Deutschland ab April 2012 zu kaufen sein.

Ab April 2012 kann man das Elektroauto Nissan Leaf auch endlich in Deutschland bei einem der 18 Händler kaufen. Bildquelle: Nissan/Renault

Die späte Einführung des Elektrofahrzeug wird vermutlich daran liegen, das es in Deutschland keine direkte Kaufprämie für elektrisch angetriebene Autos gibt. Ansonsten kann nur darüber spekuliert werden, warum Carlos Ghosn (Geschäftsführer von Renault-Nissan) sein Elektrofahrzeug erst so spät in Deutschland anbietet.
Im Vergleich zu Deutschland konnte man das E-Auto Leaf in den USA und Japan bereits im Dezember 2010 kaufen, im Jahr 2011 wurde er bereits in mehr als zehn europäischen Nachbarländern eingeführt. Der Leaf ist das weltweit erste in großen Stückzahlen gebaute familientaugliche Elektroautoauto mit einem reinem Elektroantrieb.

Im Jahr 2011 hat der Nissan LEAF die Auszeichnungen:

erhalten.

Zusätzlich zu den Preisen erreichte der Leaf als erstes Elektrofahrzeug bei dem Euro NCAP Crash-Test die Maximalwertung von fünf Sternen. Für noch mehr Sicherheit im finanziellen Bereich wird Nissan allen Kunden neben der dreijährigen Fahrzeuggarantie zusätzlich eine Gewährleistung von 5 Jahren auf alle elektronischen Komponenten gewähren.

In der Serienausstattung des Nissan Leaf wird in Deutschland bereits nahezu alles enthalten sein, was man auch von Autos mit einem Verbrennungsmotor gewohnt ist.

Dazu gehören:

  • 6 Airbags
  • 1 Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera
  • das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Antiblockiersystem (ABS) plus Bremsassistent
  • LED-Hauptscheinwerfer
  • eine Klimaautomatik mit Zeitsteuerung
  • eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Intelligent Key
  • elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel
  • sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten.

Als Extras gibt es ein Winter-Paket mit Sitzheizung vorn und hinten sowie einer Lenkradheizung und auf eine in den Dachkantenspoiler integrierte Solarzelle, die die Batterieeinheit bei ihrer Arbeit unterstützt.

Aufgeladen werden können die Lithiumionen-Akkuzellen über zwei Ladeanschlüsse für Wechsel- (bis 3,3 kW) oder über Gleichstrom (bis 50 kW) unter einer Klappe in der Fahrzeug-Nase.
Zum Aufladen stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Mit der Hausladestation in der heimischen Garage dauert das komplette Aufladen – bevorzugt bei Nacht wegen der dann niedrigeren Stromkosten – 8 Stunden;
  • per Schnellladung und 50 kW Gleichstrom sind die Akkus in weniger als 30 Minuten zu 80 Prozent wieder voll.
  • Als 3. Variante steht das bei der Auslieferung des Leaf mitgelieferte EFSE-Kabel zur Verfügung, dieses eignet sich zum Aufladen an der heimischen Steckdose. Um eventuelle Anschluss-Überlastungen auszuschließen, wurde der Ladestrom hierbei auf zehn Ampere begrenzt. Ein kompletter Aufladevorgang würde daher 12 bis 14 Stunden in Anspruch nehmen.

Der Kaufpreis wird bei 36.990 Euro liegen, alternativ kann man das Elektroauto Nissan Leaf auch leasen.

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(20.12.2011)

Das Elektroauto Nissan Leaf wurde am 11. Dezember ein Jahr alt – alles Gute nachträglich von Mein-Elektroauto.com.

Elektroauto Nissan Leaf ist ein Jahr alt geworden
(Im Werbeclip (Nissan LEAF – “Singing Sockets”) für das Elektroauto Nissan Leaf singen Steckdosen dem E-Auto ein Geburtstagsständchen. Bildquelle: Nissan)

Am 11 Dezember 2010 war die Markteinführung des Serienelektrofahrzeuges, welches bereits über 19.000 mal weltweit verkauft worden ist, diese sind bisher etwa 32 Millionen Kilometer gefahrenen.

Nissan hat sich zum einjährigen Geburtstag seines Elektroauto ein Werbevideo mit Steckdosen als Hauptdarsteller drehen lassen, der Werbeclip wurde von MPC Creative gestaltet und zum ersten Mal im Zuge der Werbeunterbrechung des Football-Spiels New York Giants gegen die Dallas Cowboys auf NBC ausgestrahlt.

Das Video findet man auf dem Nissankanal von Youtube und auf der Facebook-Fanseite, auf Facebook können User dem Nissan Leaf persönlich zum Geburtstag gratulieren. In Deutschland wird das Elektroauto erst im April 2012 erhältlich sein, hier soll es für rund 37.000 Euro den Besitzer wechseln.

Das umweltfreundliche Elektrofahrzeug hat eine Reichweite von ca. 160 Kilometern und erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 155 km/h, bis jetzt wurde er bereits auf der “New York International Auto Show” zum World Car of the Year ausgezeichnet.

Ob und wie sich das Elektroauto in Deutschland behaupten kann, steht derzeit noch nicht fest. Allerdings dürfte sich der mangelnde Kaufanreiz seitens der Bundesregierung nicht gerade positiv auf die Absatzzahlen in Deutschland auswirken.

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(26.11.2011)

Das Elektroauto Chevrolet Volt wurde die Maximalwertung beim EuroNCAP zuerkannt, somit ist der Volt das erste Elektrofahrzeug aus US-Herstellung, welches die vollen fünf Sterne erhalten hat.

Das Elektroauto Volt bestand in allen EuroNCAP-Kategorien mit Bestnoten. Foto: Chevrolet

Das U.S. Insurance Institute for Highway Safety (Institut der Versicherer für Verkehrssicherheit, IIHS) hat bereits im April 2011 den Volt mit dem „Top Safety Pick Award“ ausgezeichnet, während die zivile US-Bundesbehörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA dem Fahrzeug eine Bewertung von fünf Sternen zusprach.

Die sehr gute Bewertung hat das Elektroauto Volt unter anderem erhalten, weil es eine extrem steife Karosserie, die aus hochfesten und ultrahochfesten Stählen besteht besitzt. Zu seinen aktiven und passiven Sicherheitsmerkmalen zählen 4-Kanal-ABS, Traktionskontrolle, elektronische Bremskraftverteilung, Bremsassistent und elektronische Stabilitätskontrolle, 8 serienmäßige Airbags und Sicherheitspedale, ein ISOFIX-System auf der Rückbank, einstellbare Kopfstützen an den Vordersitzen sowie ein durch den Fahrer aktivierbares akustisches Signal, das Fußgänger in der Nähe warnt.

In Deutschland kann man auch das vergleichbare Model Opel Ampera kaufen, zuletzt geriet das E-Auto Volt in die Medien, weil eine Batterie etwa drei Wochen nach einem Crashtest Feuer gefangen hatte.

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(07.11.2011)

Im Jahr 1994 hat der Inder Chetan Maini als Mitbegründer das Unternehmen Reva Electric Car Company (RECC) gegründet, dieses stellt wie der Firmenname bereits vermuten lässt Elektroautos her – bisher konnte das Unternehmen mehr als 4.000 Elektrofahrzeuge verkaufen.

Chetan Maini (2. von links) bekommt hier den Innovationspreis überreicht.

Mittlerweile ist Main Chefstratege und Technologiebeauftragter von Mahindra Reva Electric Vehicles (Indien), in London wurde er jüngst in der Kategorie Energie- und Umweltinnovationen mit dem international begehrten und vom japanischen JSP-Konzern gesponserten “Economist-Innovation Preis 2011” ausgezeichnet.

Der Preisverleiher Paul Compton (JSP Präsident) erklärte bei der Übergabe des Innovationspreises:

“Chetan Maini ist ein Pionier im wahrsten Sinne des Wortes: Er tritt als Herausforderer des Status Quo auf, überschreitet technologische Grenzen und heizt eine Revolution im Automobilengineering an.”

So hat sich Maini auf das Schlüsselproblem in Form des Fahrzeuggewichts konzentriert, um dieses Problem zu lösen setzt er dabei auf die ARPRO-inrekor Technologie, einer ultra-leichten Sandwichbauweise mit einem Kern aus ARPRO und geklebten Außenhäuten. Mit Hilfe dieser Technologie wird das Gewicht des Elektroauto deutlich gesenkt und gleichzeitig höchste Ansprüche an Konstruktions- und Sicherheitsstandards eingehalten.

Elektroauto REVA NXR. Bildquelle: Reva Electric Car Company (RECC)

Die Elektrokleinstwagen-Modelle i und L-ion von REVA wiegen zum Beispiel je nach Art der Batterie nur 665 Kilogramm oder 565 Kilogramm.

Durch die inrekor-Technologie kann jährlichen eine Einsparung von 10 Milliarden Litern Kraftstoff und der Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 50 Millionen Tonnen weltweit erzielt werden. Ausserdem hat das Material gute Isoliereigenschaften, so kann der Heiz- und Belüftungsbedarf bei Batterien minimiert werden und die NVH-Einflüsse (als Geräusch hörbare oder als Vibration spürbare Schwingungen in Kraftfahrzeugen) reduziert werden.

Derzeit kann man das Elektroauto von Reva Electric Car Company (RECC) noch nicht in Deutschland kaufen.

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(30.07.2011)

Das Elektroauto Golf Blue-e-Motion von Volkswagen (VW) ist noch als Konzeptauto unterwegs und es hat schon mehr als 11.000 „AUTO-TEST“-Leser überzeugt. Die Leser wählten das Elektrofahrzeug Golf Blue-e-Motion zum e-Car des Jahres in der Kategorie „Concept-Car“. Dies ist das zweite Mal, das die Zeitschrift die Auszeichnung in vier Kategorien zum Thema Elektromobilität vergibt.

Der Golf Blue-e-Motion zeigt seine Stärken zur Zeit in Flottentests; so sind 80 dieser VW Golf in Berlin, Hannover und Wolfsburg geräuschlos auf Achse.

„Volkswagen bekennt sich zur Elektromobilität, treibt die Entwicklung gezielt voran und wird 2013 zunächst mit dem up! Blue-e-Motion und kurze Zeit später mit dem Elektro-Golf in Großserie gehen“ Dr. Ulrich Hackenberg (VW-Entwicklungsvorstand)

Der Zweite Platz ist übrigens an das Elektroauto e-Tron von Audi gegangen.

Die Verleihung solcher Awards bringt die umweltfreundlichen Fahrzeuge stärker ins Bewusstsein der Menschen und so setzen sich vielleicht mehr Menschen mit dem Elektroauto auseinander.

 

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