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Kategorie: Hybridautos

[23.11.2016] Schon im Jahr 2020 will Toyota ein Elektroauto auf den Markt bringen, hierfür wurde eigens eine neue Unternehmenssparte gegründet.

Dies ist das Elektroauto Toyota RAV 4 EV – laut Hersteller soll es sich um das SUV mit der besten Aerodynamik handeln. Bildquelle: Toyota

Bereits im Jahr 1998 brachte Toyota das Elektroauto RAV4 EV auf den Markt, seit dem hat der Autohersteller mit verschiedenen alternativen Antrieben experimentiert. Dazu gehört das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai, das Plug-In Hybridauto Toyota Prius und auch die Hybridversion des Prius.

Nun hat der japanische Autohersteller bestätigt, dass man in Zukunft auch wieder ein reines Elektroauto bauen wird. Da es allerdings weltweit unterschiedliche Infrastrukturen, Energieversorgungen, gesetzliche Vorgaben und Fördermittel für Elektromobile gibt, will man weiter auf die verschiedenen alternative Antriebe setzen.
Gleichzeitig hat Toyota ein neues Tochterunternehmen gegründet, welches sich um den Bereich Elektromobilität kümmern soll.

Wenige Mitarbeiter sollen das Elektroauto-Geschäft von Toyota voranbringen

Akio Toyoda (Geschäftsführer von Toyota Motor Corporation) erklärte dazu:

„In den vergangenen Jahren haben wir die Basis für unsere Zukunft gelegt: Wir haben das Toyota Research Institute gegründet, Daihatsu in ein vollwertiges Tochterunternehmen verwandelt und eine Geschäftseinheit für kleinere Fahrzeuge auf Wachstumsmärkten ins Leben gerufen. Die neue Unternehmenssparte für Elektroautos ist Teil dieser Bemühungen: Sie wird sich auf ihren Bereich spezialisieren und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, sodass sie als Innovationstreiber für alle Arbeitsprozesse von Toyota und dem Toyota Konzern dienen wird.“

Das Tochterunternehmen wird auch für die Entwicklung und die Produktion der Elektroautos zuständig sein, die ausgewählten Mitarbeiter werden im  Dezember 2016 mit ihren neuen Aufgaben starten.

Die neue Geschäftseinheit wird zunächst aus nur 4 Mitarbeitern bestehen, die 4 ausgewählten Fachkräfte werden jeweils von Toyota selbst sowie den Zulieferern Toyota Industries, Denso und Aisin Seiki bestehen.

Laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ soll das erste Elektroauto im Jahr 2020 auf den Markt kommen, dann starten auch die Olympischen Spiele in Tokio.

Ferner wird vermutet, dass die Fahrzeugplattform des Hybridauto Prius oder des Kompaktmodells Corolla verwendet werden könnte. Derzeit wird darüber spekuliert, dass die Reichweite etwa 300 Kilometer betragen wird.

Über den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.

Via: Toyota

 

[03.11.2016] Im Oktober 2016 waren in Deutschland 1.167 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist das zweitbeste Ergebnis in diesem Jahr.

Im Oktober waren 1167 Elektroautos unter den Neuzulassungen. Zahlen vom Kraftfahrtbundesamt

Insgesamt wurden im Oktober 2016 in Deutschland 262.724 Personenkraftwagen neu zugelassen, im September waren es noch 298.002 PKW, welche das erste mal neu angemeldet wurden.

Bei den Elektroautos ist es das gleiche Bild, so wurden im Oktober 2016 genau 1.167 E-Autos neu angemeldet, im September waren es noch 1.641 Einheiten.

Im Oktober wurden 5.011 Pkw mit hybridem Antrieb neu in den Verkehr gebracht und bescherten ein Plus von +67,5 Prozent. Davon waren 1.449 Autos Plug-in-Hybride deren Zuwachs +40,5 Prozent betrug.
Wenn man die Zulassungszahlen des Vorjahresmonat bei den Stromern vergleicht, fällt einem ein Rückgang von -30,8 Prozent auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß fiel um -0,1 g/km leicht auf 126,2 g/km.

Ob im Jahr 2016 mehr Elektroautos als im Jahr 2015 neu angemeldet werden, ist zweifelhaft

Bisher wurden im Jahr 2016 exakt 8.845 E-Autos neu angemeldet, im selben Zeitraum (Januar bis inkl. Oktober) wurden im Jahr 2015 genau 9.071 Elektroautos neu angemeldet.
Im ganzen Jahr 2015 waren es 12.363 Einheiten. Somit müssten im November und Dezember zusammen über 3.518 Stromer neu zugelassen werden, somit steht es derzeit noch in den Sternen, ob die Neuzulassungen von Elektroautos wirklich steigen.

Man darf also gespannt sein, wie es Ende 2016 bezüglich der Neuzulassungen aussieht. Für die Zurückhaltung der Interessanten auch im Hinblick auf die Kaufprämie (Umweltbonus) könnte es mehrere Gründe geben: Einerseits wurden erst vor ein paar Wochen mehrere neue bzw. verbesserte rein elektrisch angetriebene PKWs angekündigt, so wird es ab Anfang 2017 das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern in Deutschland geben.

Aber auch die bisher verfügbaren E-Autos, wie zum Beispiel Nissan Leaf, Renault Zoe und der BMW i3 sollen eine höhere Reichweite erhalten, bzw. haben diese erhalten.
Allerdings gibt es noch das Problem, dass es gerade Mieter schwer haben, ihr Elektroauto aufzuladen und diese auf einen Vermieter angewiesen sind, welcher für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt, bzw. die nötigen Stromkabel installieren lässt.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 8.845 (Januar bis inkl. Oktober)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Oktober): 8.845

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Um den Batteriebedarf für seine Hybrid- und Elektroautos zu stillen, baut die Daimler-Tochter Accumotive eine zweite Batteriefabrik.

Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management), Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung), Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates) in der Batterieproduktion der ACCUMOTIVE.
Bildquelle: Daimler AG – Accumotive

Bei dem Unternehmen Accumotive handelt es sich um ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Daimler AG, diese ist unter anderem für die Entwicklung und den Bau von Energiespeichern zuständig und wurde im Jahr 2009 gegründet.

Die zweite Batteriefabrik wird am Standort Kamenz errichtet, durch die weitere Produktionsstätte soll die Produktions- und Logistikfläche auf insgesamt rund 80.000 m2  vervierfacht werden.
Mit einer Investition von rund 500 Millionen Euro entsteht in Kamenz eine der modernsten und größten Batteriefabriken Europas.

Für den offiziellen Spatenstich waren unter anderem folgende Personen eingeladen worden:

  • Prof. Dr. Thomas Weber (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung),
  • Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management),
  • Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche ACCUMOTIVE GmbH & Co. KG),
  • Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen und Präsident des Bundesrates)
  • und weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft.

Über die Elektromobilitätspläne der Daimler AG sagt Weber:

„Bis 2025 werden wir allein im Pkw-Segment mehr als zehn reine Elektrofahrzeuge im Portfolio haben. Parallel treiben wir unsere Plug-in-Hybrid Offensive und die Einführung von 48-Volt-Systemen konsequent voran. Hocheffiziente Batterien sind ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Sie sind integraler Teil der Fahrzeugarchitektur und kein Produkt von der Stange. Die Entwicklung, Fertigung und Integration dieser komplexen Systeme in unsere Fahrzeuge zählt zu unseren Kernkompetenzen.“

Daimler will noch in dieser Dekade ein Elektroauto mit einer Reichweite von 500 Kilometern auf den Markt bringen

Das Unternehmen hat schon heute eine Vielzahl elektrifizierter Fahrzeuge auf dem Markt und das Produktportfolio wird weiter wachsen. Auf dem diesjährigen Autosalon in Paris präsentierte Mercedes-Benz seine neue Produktmarke für Elektromobilität, EQ. Diese bietet ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen. Vorbote der neuen Marke ist das seriennahe „EQ“-Showcar, das in Paris Weltpremiere feierte. Noch in dieser Dekade startet das erste EQ Serienmodell im SUV-Segment mit einer Reichweite bis zu 500 Kilometern. Es folgt eine Modelloffensive, die sukzessive das Portfolio von Mercedes-Benz Cars mit elektrifizierten Modellen ergänzen wird. Für die Produktion des ersten EQ Serienfahrzeugs liefert die ACCUMOTIVE die Batterien.

Daimler beginnt mit dem Bau einer zweiten Batteriefabrik bei der ACCUMOTIVE am Standort Kamenz. Die Produktions- und Logistikfläche wird mit der neuen Fabrik auf rund 80.000 m2 vervierfacht.
Bildquelle: Daimler AG / Accumotive

Ministerpräsident Tillich betonte:

„Die Investition ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in den sächsischen Standort hier in der Oberlausitz. Das Vorhaben bringt uns dem Ziel, dass die traditionsreiche sächsische Automobilindustrie fit für das Zeitalter der Elektromobilität wird, ein ganzes Stück näher. Ob Elektromobilität oder stationäre Energiespeicher – in beiden Geschäftsfeldern steckt eine Menge Zukunft drin.“

Er verwies zugleich auf bereits vorhandene Kompetenzen im Freistaat. So seien in der Batterieforschungs-Allianz der Fraunhofer-Gesellschaft vier Institute aus Sachsen mit dabei.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in die weltweite Produktion von Batteriesystemen.

Schäfer ergänzt:

„Wir bauen einen globalen Produktionsverbund für Lithium-Ionen-Batterien auf. Kamenz wird das Kompetenzzentrum in diesem Verbund. Das flexible und effiziente Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars vertieft mit der neuen Batteriefabrik entscheidendes Knowhow für die Fertigung zukunftsträchtiger Technologien. Damit stärken wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und sind für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Die Produktionsfläche der Batteriefabrik wird vervierfacht

Das neue Produktionswerk soll Mitte 2018 in Betrieb genommen werden. Das Grundstück von rund 20 Hektar liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz. Die bisherige Produktions- und Logistikfläche wird sich durch den Aufbau der zweiten Fabrik auf insgesamt rund 80.000 Quadratmeter vervierfachen. Die ACCUMOTIVE wird die Anzahl der Mitarbeiter in den nächsten Jahren schrittweise erhöhen. Bis Ende der Dekade wird die Mitarbeiterzahl am Standort mehr als verdoppelt.

Blome, der künftig auch verantwortlich für den globalen Batterie-Produktionsverbund ist sagt:

„Wir haben bereits 2012 in Kamenz mit der Batterieproduktion für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart begonnen. Seit rund einem Jahr produzieren wir darüber hinaus stationäre Batteriespeicher für industrielle Anwendungen und Privathaushalte. Mit dem Know-how und der Motivation unserer Mitarbeiter haben wir uns für einen weiteren Entwicklungsschritt qualifiziert und entwickeln uns zum Kompetenzzentrum der weltweiten Batterieproduktion“…
„In unserer neuen Fabrik in Kamenz denken wir im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzen bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit.“

Das neue Werk soll als CO2-neutrale Fabrik errichtet werden. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit stationären Batteriespeichern die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Hierfür werden auf dem Dach der neuen Fertigungshalle Solarmodule auf einer Fläche mit der Größe von zwei Fußballfeldern installiert. Das entspricht einer Leistung von 2 Megawatt. Die zweite Batteriefabrik wird außerdem mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0 setzen.

Künftig werden in Kamenz Lithium-Ionen-Akkuzellen für alle elektrifizierten Fahrzeuge von Mercedes-Benz und smart gefertigt – vom Plug-in Hybridauto bis zu den reinen Elektromodellen. Außerdem werden dort Batterien für die stationären Mercedes-Benz Energiespeicher sowie für 48-Volt-Systeme produziert. Sukzessive wird das 48-Volt-Bordnetz in verschiedenen Baureihen Einzug halten.

Via: Pressemitteilung der Daimler AG

Im September waren in Deutschland 1.641 Elektroautos unter den Neuzulassungen, die meisten E-Autos wurden in Hessen neu angemeldet.

Vergleich der Elektroauto Neuzulassungen im Zeitraum Januar bis September der Jahre 2015 und 2016. Zahlenquelle: KBA

Die Zahlen wurden nun vollständig vom Kraftfahrtbundesamt veröffentlicht, ich habe die Zahlen aufbereitet. Seit kurzem sind die Tabellen interaktiv, dass heißt, man kann sie nach den einzelnen Reitern selbst sortieren:

Neuzulassungen von Elektroautos sortiert nach Fahrzeug

Top 10 der Elektroauto-Neuzulassungen im September 2016 in Deutschland

Neuzulassungen von Hybrid- und Elektroautos im September und im Zeitraum von Januar – Dezember 2016 sortiert nach Bundesländern

Vergleich der Neuzulassungen von Elektroautos im Jahr 2015 und 2016

Und jetzt folgt der Inhalt des Artikels: Jahresrekord bei den Neuzulassungen für Elektroautos

In den ersten drei Quartalen wurden in Deutschland 7.678 Elektroautos erstmals zugelassen. Mit 1.641 E-Autos und damit einem Plus von +76,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) erreichten Pkw mit diesem alternativen Antrieb im September einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.
Insgesamt wurden im September 298.002 Personenkraftwagen neu angemeldet.

Aber auch die Hybridfahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen, so bewirkten 4.917 Hybridautos einen Zuwachs von +67,2 Prozent und einen Anteil von 1,6 Prozent.
Dazu zählen auch die 1.420 Plug-In Hybridautos, welche einen Anteil von 0,5 Prozent ausmachten und im Vergleich zum September 2015 um +36,8 Prozent zugelegt haben.

Die durchschnittliche CO2-Emission betrug im September 126,5 g/km und damit -0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und -1,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Die hohen Neuzulassungszahlen wurden auch im Jahr 2015 nur im Oktober und Dezember übertroffen, allerdings wurden in den Monaten sehr viele E-Autos vom Typ Kia Soul EV in Deutschland angemeldet, später wurden diese dann vom Autohersteller ins Ausland transportiert.

Durch die aktuellen Stromer, welche derzeit in Paris präsentiert werden, wurden wieder viele Menschen auf das Thema Elektromobilität aufmerksam. Vor allem das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern und einen vermuteten Verkaufspreis von 38.000 Euro zeigt, dass man keine Reichweitenangst mehr haben muss.
Wenn jetzt noch die Preise für die Batterieeinheiten günstiger werden und es mehr Schnellladestationen gibt, könnte das Thema Elektromobilität endlich auch in Deutschland durchstarten.

Ein kleiner Hinweis: Eine ausführliche Liste der im September zugelassenen Fahrzeugmodelle hat das KBA noch nicht veröffentlicht, sobald diese veröffentlicht ist, werde ich dies nachholen.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 7.678 (Januar bis inkl. September)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641

Gesamtzahl für 2016 (Jan – September): 7.678

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

 

 

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Mitte September 2016 startet BMW die Werbekampagne „Elektrisiert“, mit dieser will der Autohersteller erreichen, dass die BMW in Deutschland als führende Marke im Bereich Elektromobilität wahrgenommen wird.

Ab Mitte September 2016 startet BMW die Werbekampagne „Elektrisiert“. Bildquelle: BMW Group

Nach dem die Elektromobilität weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt, wollen auch die Autobauer aus Deutschland zeigen, was sie im Bereich der Hybrid- Plug-In Hybrid- und Elektroautos zu bieten haben.

In seiner Mitte September 2016 startenden Werbekampagne stellt BMW Deutschland stellt die BMW iPerformance Modelle ins Rampenlicht, ab hier beginnt die Pressemitteilung von BMW:

Ab Mitte September 2016 startet BMW die Werbekampagne „Elektrisiert“. Bildquelle: BMW Group

Mit der Kampagne Elektrisiert zeigt BMW Deutschland eindrucksvoll die Elektrifizierung der Modellpalette und beweist, dass BMW in Deutschland zu Recht als führende Marke im Bereich Elektromobilität wahrgenommen wird. Die Kampagne startet Mitte September 2016.

Mit dem revolutionären Hybrid-Sportwagen BMW i8 hat BMW bereits 2014 gezeigt, wie die konsequente Umsetzung von Hybrid-Technologie mit der BMW typischen Freude am Fahren zusammenpasst. Mit dem BMW 740Le iPerformance, dem BMW X5 xDrive 40e iPerformance, der BMW 330e iPerformance Limousine und dem BMW 225xe iPerformance Active Tourer steht diese Technologie nun neben den BMW i Modellen in vielen Baureihen der BMW Produktpalette zur Verfügung.

Ab Mitte September 2016 startet BMW die Werbekampagne „Elektrisiert“. Bildquelle: BMW Group

ELEKTRISIERT kommuniziert zwei Themen: Zum einen die breite Verfügbarkeit von BMW iPerformance Modellen innerhalb der BMW Range, zum anderen der Technologie- und Wissenstransfer von BMW i zu Fahrzeugen der Kernmarke BMW. Angeführt werden die BMW iPerformance Modelle vom neuen Flaggschiff BMW 740Le iPerformance.

Stefanie Wurst (Leiterin Marketing BMW Deutschland):

„Für BMW ist Elektromobilität bereits Realität und keine Zukunftsvision mehr“…  „Unseren Kunden steht bereits heute eine breite Palette an elektrifizierten Fahrzeugen zur Verfügung – alle mit der BMW typischen Freude am Fahren.“

Das Hauptmotiv der Printkampagne ist der BMW 740Le iPerformance zusammen mit dem BMW i8. Zusätzliche Motive zeigen die weiteren BMW iPerformance Modelle sowohl einzeln als auch in verschiedenen Gruppenaufstellungen. Die Motive kommen in überregionalen Tageszeitungen, Nachrichten- und Wirtschaftstiteln zum Einsatz, ebenso in Sonderformaten und Titelgatefoldern.

Ab Mitte September 2016 startet BMW die Werbekampagne „Elektrisiert“. Bildquelle: BMW Group

Der TV-Spot verdeutlicht den Übertrag der BMW i8 Hybrid-Kompetenz auf die BMW iPeformance Modelle. Dabei setzt er das gesamte Angebot der BMW iPerformance Modelle mit dem BMW 7er als Flaggschiff dynamisch in Szene.

Online werden großflächige digitale Videoinszenierungen und modellspezifische Aussteuerung genutzt. Auf der bmw.de stellt eine eigene Seite alle BMW i und BMW iPerformance Automobile vor.

Hier ist das Werbevideo:

Zusätzliche prominente Sonderinszenierungen an den Flughäfen München und Frankfurt am Main unterstützen die Kampagne.

Darüber hinaus werden die iPerformance Modelle in verschiedensten Veranstaltungen wie beispielsweise im Laufsport eingesetzt. Auch in der Handelsorganisation kommen die Inhalte der zentralen Kampagne zum Einsatz.

 

Nach HALLO ZUKUNFT und WEITER ist ELEKTRISIERT die nächste Kampagne von BMW Deutschland im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Marke, die sich der Elektrifizierung des BMW Produktportfolios widmet.

 

In der Stadt Paris dürfen seit dem 1. Juli 2016 keine PKW mehr fahren, deren Erstzulassung vor dem Jahr 1997 war – die Altersgrenze wird Stück für Stück herabgesetzt.
Alte Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gehören zu den Verkehrsmitteln, welche am meisten zur Luftverschmutzung beitragen.

Ein Ausschnitt eines Mini.
Bildquelle:
© Raulmahón – Fotolia.com.jpg

Wie in Deutschland auch, gibt es in Paris (Frankreich) seit dem 1. Juli 2016 eine Art Umweltzone. Während es in Deutschland abhängig vom Schadstoffausstoß des Autos verschieden farbige Plaketten gibt, geht man in der französischen Stadt einen leicht anderen Weg: Dort werden (nur mit wenigen Ausnahmen) die Autos aus der Stadt verbannt, welche vor dem Jahr 1997 ihre Erstzulassung hatten.
Ab dem Jahr 2017 wird die Grenze dann auf Fahrzeuge ausgeweitet, welche vor dem Jahr 2001 das erste mal angemeldet worden sind. Die Altersgrenze wird in den nächsten Jahren immer weiter verjüngt, ab dem Jahr 2020 sollen nach den derzeitigen Plänen sogar Fahrzeuge mit einem Dieselmotor verboten werden.

Das man in Paris nun endlich Fakten geschaffen hat, liegt hauptsächlich daran, dass dort die Feinstaub- und Stickstoffoxidwerte zum Teil doppelt so hoch wie die Grenzwerte lagen.
So wurde allein Jahr 2015 an 26 Tagen der Grenzwert um das Zweifache überschritten, besonders oft sind die Hauptverkehrswege betroffen.
Für den hohen Schadstoffausstoß werden die vielen Dieselfahrzeuge verantwortlich gemacht, diese wurden in Frankreich lange Zeit durch Steuervorteile gefördert. Dies führte dazu, dass etwa 70 Prozent der verkauften PKW mit einem Dieselmotor angetrieben wurden, mittlerweile liegt der Wert nur noch bei etwa knapp über 50 Prozent.

In Deutschland verfügten im Jahr 2015 genau 48 Prozent aller neu zugelassenen PKW über einen Dieselmotor, der Anteil der Benziner lag bei 50,3 Prozent. Entsprechend macht der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten mit 1,7 Prozent nur einen kleinen Teil aus: Dazu zählten 33.630 Hybride (davon 11.101 Plug-In Hybridautos) und 12.363 reine Elektroautos. Die Erd- und Flüssiggasfahrzeuge machen einen Anteil von 0,3 Prozent aus.

Betroffene Autos machen nur einen Anteil von 5 Prozent aus

Nur etwa 5 Prozent der im Straßenverkehr erzeugten Stickstoffoxide stammen von den betroffenen Autos, welche also älter als 19 Jahre alt sind.

Bisher müssen die Fahrer keine Strafen zahlen, ab Oktober 2016 wird aber ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro fällig. Ab 2017 erhöht sich die Strafe auf 68 Euro, allerdings wird das Verbot auch heftig kritisiert, da sich zum Beispiel ärmere Menschen nicht so leicht ein neues Auto leisten könnten.
Eine Ausnahme soll aber zum Beispiel für Oldtimer gelten, so dürfen 30 Jahre alte PKW mit einem Sammler-Kennzeichen (vergleichbar mit dem in Deutschland bekannten »H-Kennzeichen«) auch in Zukunft noch durch Paris fahren.
Oldtimer-Freunde konnten immerhin durchsetzen, dass mehr als 30 Jahre alte Fahrzeuge mit französischem Sammler-Kennzeichen weiterhin nach Paris dürfen. Doch grundsätzlich lässt die Stadt sich nicht beirren: Die Sozialistin Anne Hidalgo meint ihre Kampfansage ernst. Im Sommer 2017 soll das Verbot auf Autos ausgeweitet werden, die vor 2001 zugelassen wurden.

Via: Heise.de & KBA

 

 

 

Im Juli 2016 waren in Deutschland nur 785 Elektroautos unter den Neuzulassungen, somit sind die Neuanmeldungen im Vergleich zum Vormonat deutlich zurück gegangen.

Das Elektroauto Renault Zoe ist im Juli 2016 auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Obwohl man seit dem 2. Juli den Umweltbonus für den Erwerb von Elektro-, Brennstoffzellen- und Plug-In Hybridautos beantragen kann, sind die Absatzzahlen für Elektroautos nicht gestiegen.
Im Gegenteil, im Vergleich zum Vorjahresmonat sind diese um 18,4 Prozent gesunken, so wurden im Juli 2015 genau 962 PKW mit E-Antrieb neu angemeldet.
Und selbst im Vormonat Juni 2016 wurden exakt 833 E-Autos neu zugelassen.

Bei den Hybridauto sieht die Sache schon etwas besser aus, so gab es hier ein Plus von +26,8 Prozent (darunter 1.016 Plug-In Hybride (+7,6 %)).

In den Top 3 befinden sich die Stromer von 2 deutschen Autoherstellern: Das Elektroauto VW e-Golf ist mit 136 neu angemeldeten Fahrzeugen auf Platz 2 gelandet und das Elektroauto BMW i3 hat mit 134 neu zugelassenen PKW den Platz 3 erreicht.
Platz 1 ging an das E-Auto Renault Zoe (301), überraschend ist, dass es der Nissan Leaf nur auf Platz 7 geschafft hat.

So sehen die Neuzulassungen der Elektroautos im Juli 2016 aus

Auflistung der Elektroauto Neuzulassungen im Juli 2016:

# Fahrzeug Juli Juni Mai Jahr 2016 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 301 225 232 1580 234,67 2816
2 VW e-Golf 136 97 26 494 66,92 803
3 BMW i3* 134 47 86 957 193,33 2320
4 Tesla Model S 80 226 50 838 132,67 1.592
5 Renault Twizy 50 101 # 349 58,17 534
6 Kia Soul EV 46 87 73 338 286,50 3438
7 Nissan Leaf 42 42 19 689 79,83 958
8 VW e-up! 37 28 51 303 36,33 436
9 Peugeot iOn 16 6 11 55 5,42 65
10 Citroen C-Zero 15 7 7 55 5,33 64
11 Renault Kangoo ZE 10 0 10 85 9,58 115
12 Nissan e-NV200 9 11 10 67 9,25 111
13 Tesla Model X 9 16 0 29 2,42 29
14 Citroen Berlingo 5 5 5 35 3,08 37
15 Smart Fortwo ED 3 5 8 67 17,33 208
16 Mitsubishi i-MiEV 1 3 0 5 3,50 42
17 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,50 6

*i3 rein elektrisch: 62, i3 mit Range-Extender: 72

Leider ist meine Prognose, dass sich die Zulassungszahlen von Elektroautos verdreifachen werden, noch nicht eingetreten. Dennoch halte ich es weiterhin für möglich, dass in naher Zukunft deutlich mehr E-Autos neu angemeldet werden.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 5.142 (Januar bis inkl. Juli)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

Ich gehe aufgrund der aktuellen Entwicklung davon aus, dass im Jahr 2016 über 17.000 Elektroautos in Deutschland verkauft werden.

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Juli): 5.142

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Hier geht es zu den detaillierten Zahlen der Neuanmeldungen von Elektroauto der vergangenen Monate:

Zahlen via: KBA

Im Herbst kommt in Deutschland der Hyundai Ioniq als Hybrid- und Elektroauto auf den Markt, im Oktober 2017 folgt dann die Plug-In Hybridvariante.

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Der Hyundai Ioniq kommt in Deutschland zuerst als Hybridauto auf den Markt, später folgen eine reine Elektro- und danach als Plug-In Hybridauto.

Die Reichweite des reinen E-Auto soll bei bis zu 280 Kilometern liegen, der Preis wird auf 33.300 Euro beziffert.

Aber mal der Reihe nach:

Schon in diesem Herbst kommt das Hybridauto Hyundai Ioniq für 23.900 Euro auf den Markt, der Verbrauch soll (auf den ersten 100 Kilometern) bei etwa 3,4 Liter auf 100 km liegen.
Die Systemleistung beträgt 104 kW/141 PS, diese setzt sich auf dem Benzinmotor mit 77 kW/105 PS und dem Elektromotor mit 32 kW/44 PS zusammen. Der Basispreis beginnt bei rund 23.900 Euro.

Das Plug-In Hybridauto Hyundai Ioniq

Im Oktober 2017 kommt dann der Hyundai Ioniq mit einem Plug-In Hybridantrieb auf den Markt, die rein elektrische Reichweite soll bei etwas über 50 Kilometern liegen. Die Batterieeinheit wird 8,9 Kilowattstunden groß, der Kaufpreis ist noch nicht bekannt.

Das Elektroauto Hyundai Ioniq electric

In der ersten Novemberwoche diesen Jahres kommt das Elektoauto Hyundai Ioniq electric zusammen mit der Hybridvariante in Deutschland auf den Markt. Der Kaufpreis wird bei 33.300 Euro liegen, hiervon kann man dann wahrscheinlich noch die Umweltprämie in Höhe von 4.000 Euro abziehen. Damit es die Kaufprämie gibt, muss dies der Autohersteller beantragen, da sich dieser zu 50 Prozent an der Kaufförderung beteiligen muss.

Hyundai Ioniq kommt als Hybrid, Plug-In Hybrid- und Elektroauto auf den Markt. Bildquelle: Hyundai

Der Elektromotor leistet 88 kW/120 PS, das maximale Drehmoment beträgt 295 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h, für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt man etwa 10 Sekunden. Der Verbrauch liegt laut Hersteller bei 11,5 kWh auf 100 Kilometer, die Batterieeinheit kann bis zu 28 kWh an Strom speichern.
Die Lithium-Ionen Akkuzellen stammen von LG Chem, die Garantie für den Stromspeicher beträgt 8 Jahre oder bis zu 200.000 km.

Für das Aufladen (AC-Ladezeit (6,6 kW)) benötigt man 4,5 Stunden, per DC dauert der Vorgang bei50 kW nur 30 Minuten. Der Ioniq verfügt laut Hyundai über  eine CCS-Buchse, theoretisch kann man das E-Auto in 23 Minuten mit 100 kW zu 80 Prozent aufladen.

3 Ausstattungslinien

Für die Hybrid- und für die Elektrovariante wird es die Ausstattungslinien Trend, Style und Premium geben. Bereits der Hyundai IONIQ Trend wird ab Werk über Klimaautomatik, 7 Airbags, Spurhalte-Assistent, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsregelung, ein Notbremsassistent, ein Bordcomputer (4,2 Zoll großes TFT-Display) und ein Multimediasystem mit DAB+ Digitalradio, 5 Zoll großem LCD-Monitor und Rückfahrkamera verfügen.

Einen Fahrbericht von den Autoren von Electrive gibt es hier: Fahrbericht: Hyundai Ioniq electric – Koreas leiser Kracher.

Via: Hyundai

 

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