Hier findet sich ein wachsendes Lexikon zum Thema Elektroauto, (Plug-In) Hybridauto, Wasserstoffauto, Gasauto und Elektromobilität allgemein:

Akku (Akkumulator)

Batterieeinheit

CHAdeMO

CSS – Combined Charging System

Induktion

Plug-In Hybrid (PHEV)

Supercharger

 

 

 

 

 

A:

 

 

B:

 

C:

 

CSS

E:

Elon Musk:

  • Elon Musk ist der derzeitige Geschäftsführer (engl.: CEO) von Tesla Motors.

I:

 

 

K:

Kilowattstunde:

  • Die Kilowattstunde ist eine Maßeinheit für Energie. Mit einer kWh Strom  lässt sich ein Eimer Wasser bei Raumtemperatur zum Kochen bringen. Die übliche Kapazität eines E-Auto-Akkus liegt aktuell bei rund 24 kWh, etwa beim Nissan Leaf und beim VW E-Golf. Der Stromverbrauch der beiden Modelle beträgt 15 kWh auf 100 Kilometern beim Leaf, 12,7 kWh beim Golf. Die theoretische Reichweite beider Modelle ist aber nicht direkt von der Akkukapazität ableitbar (anders als beim konventionellen Auto, wo die Reichweite sich aus Verbrauch und Tankinhalt ergibt), da während der Fahrt Strom aus der Rekuperation von Bremsenergie zurückgewonnen wird.

P:

Point of no Return:

  • Damit wird der Ort bezeichnet, ab dem man nicht mehr mit dem Elektroauto nach Hause zurück kommt, da der Akku vorher leer ist.

Plug-In Hybrid:

  • Ein Plug-in-Hybrid ist eine Art Teilzeit-Elektroauto, gemischt mit einem Hybridfahrzeug. An Bord befindet sich in der Regel ein vergleichsweise kleiner Akku, der sich an der Steckdose aufladen lässt und eine rein elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern ermöglicht. Danach fährt das Auto mit Hybridantrieb weiter. Der Plug-in-Hybridantrieb gilt als Brückentechnologie bis zur Einführung leistungsfähiger Akkus, die auch reinen Elektroautos eine praxistaugliche Reichweite ermöglichen. Für die Autohersteller sind sie nicht zuletzt auch deswegen interessant, weil sie im NEFZ-Verbrauchszyklus sehr gute CO2-Werte erreichen, da mit vollem Akku gestartet wird, etwaige Kohlendioxid-Emissionen bei der Herstellung des benötigten Stroms aber nicht berücksichtigt werden. Für den Kunden sind sie bei ähnlichen Preisen attraktiver als reine Elektroautos, da das Reichweitenproblem mit dem Verbrennungsmotor überbrückt wird.

R:

Range-Anxiety (deutsch: Reichweitenangst):

  • Die Angst mit dem Elektroauto wegen einer leeren Batterie am Straßenrand liegen zu bleiben.

Range-Extender:

  • In der Regel ein kleiner Verbrennungsmotor, der mit seiner Kraft nicht die Räder antreibt, sondern einen Stromgenerator, der die Akkus während der Fahrt wieder auflädt. So soll auch nach dem Ende des an der Steckdose gezapften Stromvorrats weiteres Fortkommen möglich sein. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Art Notlösung, da der Motor zwar relativ sparsam ausgelegt ist, am Ende aber nur wenig effizient arbeitet. Aktuell setzen in Deutschland nur der Opel Ampera und der Chevrolet Volt standardmäßig auf eine derartige Technik. Beim BMW i3 kann ein Range Extender auf Wunsch über die Optionsliste zugebucht werden.

Reichweitenangst:

  • Die Angst mit dem Elektroauto wegen einer leeren Batterie am Straßenrand liegen zu bleiben.

Rekuperationstechniken, Rekuperation:

  • Manche Elektroauto können beim Bremsen oder Rollen ihre Akkus aufladen.

S

Supercharger:

  • Bei einem Supercharger handelt es sich um eine Schnellladestation von Tesla Motors, an dieser können derzeit nur Elektroautos von Tesla aufgeladen werden. Die Besitzer des Elektroauto Tesla Model S können ihr Elektroauto an den Stromtankstellen kostenlos aufladen.

V:

Verbrauch:

  • Der Stromverbrauch wird mit dem gleichen Labor-Test ermittelt wie der eines Diesels oder Benziners. Angegeben wird er allerdings nicht in Liter pro 100 Kilometer, sondern in der Regel in Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß wird mit null angegeben, die Emissionen bei der Stromherstellung werden nicht berücksichtigt. Sparsamstes Großserien-Elektroauto ist aktuell der VW eup! mit einem Verbrauch von 11,7 kWh/100 km. Wer Strom- mit Kraftstoffverbrauch vergleichen will, kann das am besten über die Kosten: Die Kilowattstunde kostete 2013 im deutschen Durchschnitt für Privathaushalte rund 29 Cent. 100 Kilometer im E-Up kosten demnach 3,39 Euro, im Benzinermodell (Normverbrauch 4,1 Liter, Literpreis E10: 1,49 Euro) sind es 5,96 Euro.

 

 

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