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Im Jahr 2009 gab es in Deutschland die Abwrackprämie, diese sollte dafür sorgen, dass hauptsächlich ältere PKW mit erhöhten CO2-Werten verschrottet werden und dafür neue umweltfreundlichere Fahrzeuge gekauft werden.

Volkswagen in the Woods © ostrows1 – Fotolia.com

Bei der Abwrackprämie (auch Umweltprämie genannt) handelte es sich um eine staatliche Prämie in Höhe von 2.500 Euro, diese Verschrottungsprämie hatte gleich zwei Aufgaben:

  1. Einmal sollten die Autohersteller und Autohändler unterstützt werden, da diese im Rahmen der Finanzkrise im Jahr 2007 mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen hatten.
  2. Zum anderen sollte der alte Fahrzeugbestand, welche meistens höhere Abgaswerte erzielen, gegen neue umweltfreundlichere ausgetauscht werden.

Die Prämie wurde 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II eingeführt. Sie wurde zum Teil aus dem Investitions- und Tilgungsfonds finanziert, einem Sondervermögen des Bundes.[1] Ab dem 2. September 2009 wurden keine Anträge mehr angenommen, weil die Finanzmittel erschöpft waren.

Der Fördertopf war 5 Milliarden Euro groß, die Fahrzeuge, bzw. der Antragsteller mussten folgende Bedingungen erfüllen:

  • Das Auto musste mindestens 1 Jahr vorher erstmals zugelassen werden und musste im Zeitraum vom 14. Januar 2009 bis 30. Juni 2010 verschrottet werden.
  • Der Antragsteller musste mindestens ein Jahr Halter des Pkw gewesen sein.
  • Der Antragsteller musste im Zeitraum zwischen dem  14. Januar und 31. Dezember 2009 einen Neu- oder Jahreswagen kaufen.
  • Der Neu- oder Jahreswagen musste mindestens der Abgasnorm „Euro 4“ entsprechen.

Die Nachfrage war sehr groß, so wurden (mit Stand 2. August 2009) 1.706.839 Anträge eingereicht.

Der Umweltaspekt der Umweltprämie wurde von vielen in Frage gestellt, da die Fahrzeuge ersten verschrottet werden mussten und zweitens der Energieverbrauch, der zur Produktion eines PKW nötig ist, viel höher als die eingesparten Abgase ist.
Eine umweltfreundliche Alternative wäre gewesen, wenn die alten PKW alternativ zu Elektroautos umgebaut wären.

 

Carsharing

Aug 16
Allgemein

Bei dem Carsharing (auf Deutsch etwa: „Autoteilen“ oder „Gemeinschaftsauto“) handelt es sich um die organisierte gemeinschaftliche Nutzung eines oder mehrerer PKW.

Eröffnung der ersten E-Carsharing-Straße Europas und Inbetriebnahme der ersten
Elektrofahrzeuge von car2go in Berlin. Das Elektroauto smart fortwo electric drive wird aufgeladen. Bildquelle: Daimler

Im Gegensatz zu dem herkömmlichen mieten eines Autos, kann man beim Carsharing ein Fahrzeug für kurze Zeit – sogar minutenweise – Anmieten.

Wer nur selten ein Auto benötigt, kann über das Carsharing günstig einen PKW (zum Beispiel ein Elektroauto) mieten.

In der Regel muss man sich vorher registrieren und erhält dann eine Kundenkarte, mit der man die Fahrzeuge mieten kann.

Je nach Anbieter gibt es feste Anmietstationen, oder man kann via Smartphone-App das nächstgelegene Auto aus der Carsharing-Flotte ausfindig machen.

Bei car2go handelt es sich um ein Carsharing-Unternehmen, welches ein 100%iges Tochterunternehmen der Daimler AG ist.

Bei den weiß-blauen smart fortwo handelt es sich um Fahrzeuge des Carsharing-Dienstes car2go. Bildquelle: Daimler/car2go

Nach eigenen Unternehmensangaben handelt es sich bei car2go um den Marktführer im Bereich des free-floating Carsharing. Mit dem Carsharing-Konzept von car2go können smart fortwo Fahrzeuge überall und jederzeit zu günstigen (Minuten-) Preisen gemietet werden.

Das Finden, Buchen und Bezahlen der Fahrzeuge erfolgt per Smartphone. Den Carsharing-Dienst car2go gibt es seit 2008. Er ist international an 30 Standorten verfügbar (15 Standorte in Europa, davon acht in Deutschland und 15 Standorte in Nordamerika). Eine länderübergreifende Nutzung ist jeweils innerhalb Europas und Nordamerikas möglich.

Die Carsharingflotte umfasst inzwischen etwa 14.000 Fahrzeuge, diese wurden bereits von über 1 Million Kunden mehr als 40 Millionen Mal angemietet. Zu den Fahrzeugen gehören auch 1.300 Exemplare des Elektroauto smart fortwo Electric Drive, diese gibt es bisher an den drei Standorten (Stuttgart, Amsterdam, San Diego). Damit ist car2go einer der größten Anbieter im Bereich des elektromobilen Carsharing. Firmensitz des Carsharing-Anbieters ist Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart.

Tesla Motors bietet in Europa, Asien und den USA das Destination Charging an, hierbei handelt es sich um ein zu den Superchargern ergänzendes Schnellladenetzwerk.

Das Destination Charging gibt es bald auch in Deutschland. Bildquelle: Tesla Motors

Die Destination Charger ermöglichen es den Tesla-Kunden, ihr Elektroauto Tesla Model S oder Model X aufzuladen, während man zum Beispiel einkauft, etwas isst oder eine Nacht im Hotel verbringt.

Hierfür kooperiert Tesla mit Hotels, Restaurants, Einkaufszentren und Resorts, um dort das Laden genauso einfach wie zu Hause zu machen.

Die Destination Charger werden an Standorten installiert, an denen sich die Elektroauto-Besitzer länger aufhalten, daher verfügen die „Reiseziel-Lader“ über eine niedrigere Ladeleistung als die Supercharger. Pro Ladestunde wird die Reichweite um etwa 90 Kilometer aufgefrischt.

Elon Musk wurde am 28. Juni 1971 in Pretoria (Südafrika) geboren, er ist derzeit der CEO (Geschäftsführer) von dem Elektroauto-Hersteller Tesla Motors.

Elon Musk ist der CEO (Geschäftsführer) vom Elektroautohersteller Tesla Motors. Bildquelle: Brian Solis (FlickR: Brian Solis: http://www.flickr.com/photos/50698336@N00/2685130533)

Er hat die Unternehmen Paypal, SpaceX und SolarCity, mittlerweile lebt er in den USA.

Zu Tesla Motors kam Musk, als er im Jahr 2003 in das US-Unternehmen viel Geld investierte. Seine Bedingung war jedoch, dass er der CEO werden würde.

 

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