(25.08.2011)

Das Elektronikunternehmen Bosch will in Eisenach eine Pilotanlage für die Erforschung von Materialien und Fertigungsverfahren für künftige Generationen von Lithiumionen-Zellen, wie sie zum Beispiel für Elektroautos verwendet werden errichten.

Ab dem Jahr 2012 sollen dort erste Musterteile für Erprobungszwecke produziert werden, bis 2015 strebt man eine jährliche Produktionsmenge von über 200.000 Zellen an. Eine spätere Industrialisierung ist unter anderem für Schiffsanwendungen vorgesehen.

In diesem Pilotprojekt wird Bosch zusammen mit den Partnern BASF auf der Materialseite und ThyssenKrupp System Engineering, als Spezialist für den Anlagenbau, die Entwicklung eines europäischen Zulieferernetzwerkes für Materialien und Produktionsmaschinen vorantreiben. Das Projektteam wird schrittweise auf rund 80 Mitarbeiter aufgestockt, die sich mit der Materialentwicklung von Anode, Kathode, Elektrolyt und deren Wechselwirkungen befassen. Das bisher gesammelte Wissen wird mit für die zukünftige Produktion der Energiespeicher verwendet.

 

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